Gäste im Studio sind COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer, Martin Müller-Mertens von COMPACT-TV, Frank Hausner von den "Ostthüringer Patrioten", der eine entscheidende Rolle beim Erfolg von Leipzig am 7.11. spielte, sowie der parteilose baden-württembergische Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner.
Frank Hausner: "Der Staat hat heute sein wahres Gesicht gezeigt, wir leben in einem Militärstaat. Friedliche Menschen, ältere Leute und junge Frauen, wurden mit Wasserwerfern attackiert."
Martin Müller-Mertens: "Der Sprecher der Berliner Polizei hat gegenüber COMPACT-TV selbst bestätigt, das die Wasserwerfer gegenüber größtenteils friedlichen Demonstranten eingesetzt wurde."
Heinrich Fiechtner: "Das Regime ist sich der Sprengkraft dieser Bewegung bewusst geworden. (...) Der Exzess der staatlichen Gewaltanwendung war außerordentlich hoch. Es gab den unbedingten Willen, die Demonstranten niederzuringen."
Frank Hausner: "Tausende von Personen waren am Kanzleramt, die haben vor dem Brandenburger Tor gefehlt."
Jürgen Elsässer: "Am Vormittag war die Situation noch ganz entspannt, der Einsatzleiter hat mir die Hand gegeben. Die Eskalation kam ab 12 Uhr vom Reichstag her."
Jürgen Elsässer: "Der brutale Übergriff auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Karsten Hilse, der wie ein Schwerverbrecher behandelt wurde, zeigt die neue Qualität der staatlichen Gewaltanwendung".
Jürgen Elsässer: "Jens Spahn wurden ungeheuerliche Einschnittsrechte eingeräumt, nun liegt es am Kampf der Bevölkerung, ob diese auch umgesetzt werden."
Heinrich Fiechtner: "Bei den Notstandsgesetzen 1968 gab es noch die SPD als mächtigen Gegner im Bundestag, den gibt es heute nicht mehr. Dafür haben wir in der Bevölkerung eine mächtige Freiheitsbewegung wie 1968."
Frank Hausner: "In Zeulenroda, Schleiz, Sonneberg und in zahlreichen anderen Städten in Thüringen haben wir wieder Montagsdemonstrationen wie 1989. Es ist eine große Aufwachbewegung angestoßen wurden. Andererseits greift in kleinen Schritten auch eine Diktatur um sich."
Martin Müller-Mertens: "Seit 15 Jahren befinden wir uns auf dem Weg in eine immer weniger demokratische Republik. Etappen auf dem Weg dahin waren das selbstherrliche Handeln der Kanzlerin während der Euro-Krise und 2015 bei der großen Asyl-Zuwanderung."
Frank Hausner: "Wir haben in Leipzig am 7.11. mit gesamter Gruppe den Augustusplatz verlassen und damit eine Sogwirkung entfacht. So konnten wir gewaltfrei mehrere Polizeiketten überwinden und wie 1989 auf dem Innenstadtring demonstrieren."
Heinrich Fiechtner: "Leipzig war eine organische und spontane Weiterentwicklung der Demonstrationsstrategie. Auch heute in Berlin hat die Demonstrationsbewegung ein neues Stadium erreicht, getragen von einem unbedingten Freiheitswillen."
Jürgen Elsässer: "Wir dürfen nicht in die Gewaltfalle laufen und niemanden hineinlaufen lassen. Das endet sonst wie die RAF. Wir brauchen aber eine neue Qualität des Demonstrierens, indem wir uns selbstbewusst unser Recht nehmen."
Frank Hausner: "Das Perfide in Leipzig war, dass man in Leipzig von Linksextremisten produzierte Krawallbilder aus Connewitz mit Bildern der Querdenker-Demo vermischt hat."
Jürgen Elsässer: "Kann die Polizeiführung und die politische Führung in Thüringen überhaupt die Polizeimannschaften weiter gegen Freiheitsdemonstrationen einsetzen. Das wird spannend!"
Frank Hausner: "Wir haben uns sehr über den Aufruf von Björn Höcke gefreut, am kommenden Sonnabend nach Leipzig zu kommen, um den Erfolg vom 7.11. zu wiederholen."
Jürgen Elsässer: "Wir müssen auch über die Weihnachtszeit am Ball bleiben, sonst sperren die uns ein. (...) Die Dinge stehen auf Messers Schneide, wir haben eine starke Bewegung, wir haben kluge Köpfe. Unterstützen Sie unsere Arbeit von COMPACT-TV!"
Forwarded from Martin Müller-Mertens (Martin Müller-Mertens)
Protest gegen das Ermächtigungsgesetz.