„Valentina, ich schäme mich für mein Land!“
80 Jahre nach Kriegsende macht sich Deutschland wieder „kriegstüchtig“. Und wieder soll es gegen Russland gehen. Ich habe dies zum Anlass genommen, an eine befreundete ältere Russin zu schreiben – Namen und Ortsangaben sind anonymisiert –, die wenige Wochen nach dem deutschen Überfall geboren wurde. Wir kennen uns seit über einem Vierteljahrhundert und haben uns in dieser Zeit öfters besucht, in Russland und in Deutschland. Sie steht hier stellvertretend für all meine Freunde in Russland, nein: im gesamten postsowjetischen Raum – auch in der Ukraine, West und Donbass.
Valentina,
geliebte Babuschka im vierten Stock der sowjetischen Plattenbausiedlung in der halbe Millionenstadt in der russischen Provinz!
Ich schreibe…
weiterlesen...
80 Jahre nach Kriegsende macht sich Deutschland wieder „kriegstüchtig“. Und wieder soll es gegen Russland gehen. Ich habe dies zum Anlass genommen, an eine befreundete ältere Russin zu schreiben – Namen und Ortsangaben sind anonymisiert –, die wenige Wochen nach dem deutschen Überfall geboren wurde. Wir kennen uns seit über einem Vierteljahrhundert und haben uns in dieser Zeit öfters besucht, in Russland und in Deutschland. Sie steht hier stellvertretend für all meine Freunde in Russland, nein: im gesamten postsowjetischen Raum – auch in der Ukraine, West und Donbass.
Valentina,
geliebte Babuschka im vierten Stock der sowjetischen Plattenbausiedlung in der halbe Millionenstadt in der russischen Provinz!
Ich schreibe…
weiterlesen...
Alfred Thayer Mahan und die Nordostpassage
Die chinesische 294 m lange „Istanbul Bridge“ traf am 13. Oktober nach 20 tägiger Seereise aus Ningho Zhushan kommend im größten Containerhafen des Vereinigten Königreichs in Felixstowe ein. Diese Fahrt eines Panamax Frachters, also eines Schiffes, das gerade noch durch den Panamakanal passt, mit 4000 Containern an Bord auf der „Nordostpasssage“ ist ein geopolitisches Ereignis, dass kaum überschätzt werden kann.
Wirklich? Klingt das angeblich welthistorische Ereignis nicht eher nach dem berühmten Sack Reis, der in China umgefallen ist? Warum…
weiterlesen...
Die chinesische 294 m lange „Istanbul Bridge“ traf am 13. Oktober nach 20 tägiger Seereise aus Ningho Zhushan kommend im größten Containerhafen des Vereinigten Königreichs in Felixstowe ein. Diese Fahrt eines Panamax Frachters, also eines Schiffes, das gerade noch durch den Panamakanal passt, mit 4000 Containern an Bord auf der „Nordostpasssage“ ist ein geopolitisches Ereignis, dass kaum überschätzt werden kann.
Wirklich? Klingt das angeblich welthistorische Ereignis nicht eher nach dem berühmten Sack Reis, der in China umgefallen ist? Warum…
weiterlesen...
Die Ermordung von Premierminister Olof Palme: Teil I
Ein Versuch, Schlüsse aus dem ACC/SOPS-Dokument vom Januar 1986 und dem ACC/SOPS-Dokument vom Dezember 1985 zu ziehen (ACC = Allied Clandestine Committee, eine Abteilung des Supreme Headquarters Allied Powers Europe; SOPS = Special Operations Planning Staff, Anm. d. Red.), in denen die bevorstehende Ermordung des schwedischen Premierministers Olof Palme (28. Februar 1986) zur Sprache kommt.
Hintergrund
Am 28. Februar 1986 um 23:21 Uhr wurde der schwedische Ministerpräsident Olof Palme, nach einem Besuch mit seiner…
weiterlesen...
Ein Versuch, Schlüsse aus dem ACC/SOPS-Dokument vom Januar 1986 und dem ACC/SOPS-Dokument vom Dezember 1985 zu ziehen (ACC = Allied Clandestine Committee, eine Abteilung des Supreme Headquarters Allied Powers Europe; SOPS = Special Operations Planning Staff, Anm. d. Red.), in denen die bevorstehende Ermordung des schwedischen Premierministers Olof Palme (28. Februar 1986) zur Sprache kommt.
Hintergrund
Am 28. Februar 1986 um 23:21 Uhr wurde der schwedische Ministerpräsident Olof Palme, nach einem Besuch mit seiner…
weiterlesen...
ICC-Richter durch US-Sanktionen „wirtschaftlich und sozial ruiniert“ – bleiben aber entschlossen
„In meinem Land habe ich Terroristen und Drogenbarone strafrechtlich verfolgt“, sagte Richterin Luz Ibáñez Carranza aus Peru. „Ich werde meine Arbeit fortsetzen.“
Die Richter des Internationalen Strafgerichtshofs bleiben standhaft in ihrem Streben nach Gerechtigkeit – auch für die Opfer des völkermörderischen…
weiterlesen...
„In meinem Land habe ich Terroristen und Drogenbarone strafrechtlich verfolgt“, sagte Richterin Luz Ibáñez Carranza aus Peru. „Ich werde meine Arbeit fortsetzen.“
Die Richter des Internationalen Strafgerichtshofs bleiben standhaft in ihrem Streben nach Gerechtigkeit – auch für die Opfer des völkermörderischen…
weiterlesen...
Empörung über EU-Sanktionen gegen eine weiße Schweizer Elitefigur, Schweigen zu Sanktionen gegen eine schwarze Schweizer, Pro-Afrikanische Souveränitätsaktivistin
Wie Macht, Hautfarbe und Geopolitik bestimmen, wer verteidigt wird – und wer ignoriert wird
Die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud haben ein auffälliges Ungleichgewicht in Berichterstattung und Aufmerksamkeit gezeigt – besonders im Vergleich zum…
weiterlesen...
Wie Macht, Hautfarbe und Geopolitik bestimmen, wer verteidigt wird – und wer ignoriert wird
Die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud haben ein auffälliges Ungleichgewicht in Berichterstattung und Aufmerksamkeit gezeigt – besonders im Vergleich zum…
weiterlesen...
🗞 Liebe Free21-Leser,
das Team von Free21 wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr 2026! 🎊🎊
Gerne möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen eine wichtige Information mitzuteilen:
Seit dem 1. Januar 2026 wird Free21 nicht mehr vom "Verein zur Förderung unabhängiger journalistischer Berichterstattung e.V." herausgegeben.
Neuer Herausgeber, Chefredakteur und Vertrieb für das zweimonatige Print-Abonnement ist Tobias Augenbraun – bisher der stellvertretende Chefredakteur.
Der ehemalige Chefredakteur Dirk Pohlmann wird für Free21 weiterhin beratend im Hintergrund tätig sein.
Sie finden alle früheren und alle zukünftigen Beiträge nun unter folgender Webadresse:
🌐 Free21-Magazin.de
🗞📮
Das zweimonatige Print-Abonnement, sowie die Bestellmöglichkeit für das Buch "Amerikas geheimes Establishment" von Antony Sutton und das Free21-Sonderheft "Die Tunander-Protokolle" mit einigen der wichtigsten Arbeiten zum Kalten Krieg des Friedensforschers und Historikers Ola Tunander, finden Sie weiterhin unter der bekannten Adresse
🌐 https://free21abo.de
Mit besten Grüßen an unsere Leserschaft!
Free21
das Team von Free21 wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr 2026! 🎊🎊
Gerne möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen eine wichtige Information mitzuteilen:
Seit dem 1. Januar 2026 wird Free21 nicht mehr vom "Verein zur Förderung unabhängiger journalistischer Berichterstattung e.V." herausgegeben.
Neuer Herausgeber, Chefredakteur und Vertrieb für das zweimonatige Print-Abonnement ist Tobias Augenbraun – bisher der stellvertretende Chefredakteur.
Der ehemalige Chefredakteur Dirk Pohlmann wird für Free21 weiterhin beratend im Hintergrund tätig sein.
Sie finden alle früheren und alle zukünftigen Beiträge nun unter folgender Webadresse:
🌐 Free21-Magazin.de
🗞📮
Free21 Abonnement 📮🗞Das zweimonatige Print-Abonnement, sowie die Bestellmöglichkeit für das Buch "Amerikas geheimes Establishment" von Antony Sutton und das Free21-Sonderheft "Die Tunander-Protokolle" mit einigen der wichtigsten Arbeiten zum Kalten Krieg des Friedensforschers und Historikers Ola Tunander, finden Sie weiterhin unter der bekannten Adresse
🌐 https://free21abo.de
Mit besten Grüßen an unsere Leserschaft!
Free21
Die GLS Bank, Debanking und Free21
Um es vorweg zu nehmen: Free21 wechselt die Bank.
Die GLS Bank, laut Eigendarstellung eine sozial-ökologische Bank, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht. Nun hat sich die…
weiterlesen...
Um es vorweg zu nehmen: Free21 wechselt die Bank.
Die GLS Bank, laut Eigendarstellung eine sozial-ökologische Bank, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht. Nun hat sich die…
weiterlesen...
Der wahre Grund, warum Staaten vor Tausenden von Jahren entstanden sind – neue Forschungsergebnisse
Globalisierung, Migration, Klimawandel und Krieg – Nationalstaaten stehen derzeit in vielerlei Hinsicht unter enormem Druck. Ein Verständnis der Kräfte, die ursprünglich zur Entstehung von Staaten auf der ganzen Welt geführt haben, kann helfen, die Gründe dafür zu erklären.
Nach der Evolution des Menschen lebten wir lange Zeit in auf mündlicher Überlieferung basierenden, meist kleinen und egalitären Gesellschaften.…
weiterlesen...
Globalisierung, Migration, Klimawandel und Krieg – Nationalstaaten stehen derzeit in vielerlei Hinsicht unter enormem Druck. Ein Verständnis der Kräfte, die ursprünglich zur Entstehung von Staaten auf der ganzen Welt geführt haben, kann helfen, die Gründe dafür zu erklären.
Nach der Evolution des Menschen lebten wir lange Zeit in auf mündlicher Überlieferung basierenden, meist kleinen und egalitären Gesellschaften.…
weiterlesen...
38 Jahre nach seinem Tod: Das Vermächtnis von Thomas Sankara lebt in Burkina Faso weiter
Ein Massaker unter der Führung von Blaise Compaoré, einem Verbündeten Frankreichs, beendete die Revolution von 1983, die heute die Kämpfe in der Sahelzone inspiriert.
Vor genau 38 Jahren verlor Burkina Faso seinen revolutionären Führer Thomas Sankara [1]. Der ehemalige Präsident des Landes wurde…
weiterlesen...
Ein Massaker unter der Führung von Blaise Compaoré, einem Verbündeten Frankreichs, beendete die Revolution von 1983, die heute die Kämpfe in der Sahelzone inspiriert.
Vor genau 38 Jahren verlor Burkina Faso seinen revolutionären Führer Thomas Sankara [1]. Der ehemalige Präsident des Landes wurde…
weiterlesen...
Krieg als Normalzustand, wie Gewalt die Welt neu ordnet
Wer heute Nachrichten konsumiert, stolpert nicht mehr über Kriegsmeldungen, sie sind Teil des täglichen Informationsflusses. Neue Fronten, neue Waffen, neue Eskalationen erscheinen nicht mehr als Ausnahme, sondern als Fortsetzung. Das eigentlich Auffällige ist nicht die Gewalt selbst, sondern wie wenig sie noch auffällt. Krieg ist nicht mehr der Ausnahmezustand, der erklärt, begründet oder gerechtfertigt werden muss. Er ist zur Gewohnheit geworden.
Diese Gewöhnung markiert einen tiefgreifenden Wandel in der internationalen Politik. Gewalt gilt nicht länger als Scheitern von Diplomatie, sondern…
weiterlesen...
Wer heute Nachrichten konsumiert, stolpert nicht mehr über Kriegsmeldungen, sie sind Teil des täglichen Informationsflusses. Neue Fronten, neue Waffen, neue Eskalationen erscheinen nicht mehr als Ausnahme, sondern als Fortsetzung. Das eigentlich Auffällige ist nicht die Gewalt selbst, sondern wie wenig sie noch auffällt. Krieg ist nicht mehr der Ausnahmezustand, der erklärt, begründet oder gerechtfertigt werden muss. Er ist zur Gewohnheit geworden.
Diese Gewöhnung markiert einen tiefgreifenden Wandel in der internationalen Politik. Gewalt gilt nicht länger als Scheitern von Diplomatie, sondern…
weiterlesen...
Sie entführten Maduro, weil die Welt von Tyrannen regiert wird, die nicht zur Rechenschaft gezogen werden
Nun, Trump hat es also getan. US-Spezialeinheiten haben Venezuela angegriffen und Präsident Maduro aus Caracas entführt [1], wobei Berichten zufolge mindestens 40 Menschen getötet wurden [2] (Anm. d. Red.: Mittlerweile ist die Zahl auf mehr als 100 Tote angewachsen).
Und jetzt, wo alles vorbei ist, wird das Weiße Haus viel ehrlicher in Bezug auf die wahren Motive hinter…
weiterlesen...
Nun, Trump hat es also getan. US-Spezialeinheiten haben Venezuela angegriffen und Präsident Maduro aus Caracas entführt [1], wobei Berichten zufolge mindestens 40 Menschen getötet wurden [2] (Anm. d. Red.: Mittlerweile ist die Zahl auf mehr als 100 Tote angewachsen).
Und jetzt, wo alles vorbei ist, wird das Weiße Haus viel ehrlicher in Bezug auf die wahren Motive hinter…
weiterlesen...
Deutschland ab 2026 bevorzugtes Erstschlagziel
Ab 2026 planen die USA (vom ehemaligen Kanzler Olaf Scholz am 10. Juli 2024 abgenickt) die periodische Stationierung weitreichender Waffensysteme in Deutschland, darunter SM-6-Raketen, Tomahawk-Marschflugkörper und die Hyperschallwaffe Dark Eagle. Diese Systeme werden im Rahmen des im November 2021 in Wiesbaden reaktivierten 56- US-Artillerieverbandes (1983 Pershing II- heute 2. Multi-Domain Task Force (MDTF)) eingesetzt und weisen deutlich größere Reichweiten als die derzeitigen landgestützten Systeme in Europa auf. [1]
SM-6:
Ursprünglich eine Flugabwehrrakete mit 370-500 km Reichweite, die gegen Flugzeuge, Marschflugkörper und ballistische Raketen eingesetzt werden kann. Eine…
weiterlesen...
Ab 2026 planen die USA (vom ehemaligen Kanzler Olaf Scholz am 10. Juli 2024 abgenickt) die periodische Stationierung weitreichender Waffensysteme in Deutschland, darunter SM-6-Raketen, Tomahawk-Marschflugkörper und die Hyperschallwaffe Dark Eagle. Diese Systeme werden im Rahmen des im November 2021 in Wiesbaden reaktivierten 56- US-Artillerieverbandes (1983 Pershing II- heute 2. Multi-Domain Task Force (MDTF)) eingesetzt und weisen deutlich größere Reichweiten als die derzeitigen landgestützten Systeme in Europa auf. [1]
SM-6:
Ursprünglich eine Flugabwehrrakete mit 370-500 km Reichweite, die gegen Flugzeuge, Marschflugkörper und ballistische Raketen eingesetzt werden kann. Eine…
weiterlesen...
Annus Horribilis
Das übermäßige Verlangen nach Macht führte zum Fall der Engel; das übermäßige Verlangen nach Wissen führte zum Fall des Menschen: Aber in der Nächstenliebe gibt es kein Übermaß; weder Engel noch Menschen können dadurch in Gefahr geraten.
Francis Bacon
NEAPEL und PALERMO – Wenn man Italien durchquert, von Friaul und Piemont bis zur Toskana, Umbrien, Rom und in…
weiterlesen...
Das übermäßige Verlangen nach Macht führte zum Fall der Engel; das übermäßige Verlangen nach Wissen führte zum Fall des Menschen: Aber in der Nächstenliebe gibt es kein Übermaß; weder Engel noch Menschen können dadurch in Gefahr geraten.
Francis Bacon
NEAPEL und PALERMO – Wenn man Italien durchquert, von Friaul und Piemont bis zur Toskana, Umbrien, Rom und in…
weiterlesen...
Hybride Bedrohungen: Rumänien sabotiert sich durch Militarisierung weiterhin selbst
Rumänien, das EU- und NATO-Mitglied mit der längsten Grenze zur Ukraine, hat sich begeistert für die Wiederaufrüstungsagenda Europas eingesetzt – doch Militarisierung bietet weder Wohlstand noch echte Sicherheit.
Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert. Und dann gibt es Jahrzehnte, die sich in wenigen Wochen abspielen. So…
weiterlesen...
Rumänien, das EU- und NATO-Mitglied mit der längsten Grenze zur Ukraine, hat sich begeistert für die Wiederaufrüstungsagenda Europas eingesetzt – doch Militarisierung bietet weder Wohlstand noch echte Sicherheit.
Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert. Und dann gibt es Jahrzehnte, die sich in wenigen Wochen abspielen. So…
weiterlesen...
Der Fetisch der Gewalt: Warum Waffen nicht nur „Instrumente“ des Krieges sind
Die Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen haben weltweit erneut intensive Debatten über die Rolle und den Einsatz von Waffen auf dem Schlachtfeld ausgelöst. Die Verbindung zwischen „klassischen“ (Luftwaffe, Artillerie) und „neuen“ (Drohnen, KI) Kriegstechnologien ist ein zentraler Aspekt dieser Diskussionen.
In einem aktuellen Bericht des Center for Strategic and International Studies (CSIS) mit dem Titel „War and the Modern…
weiterlesen...
Die Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen haben weltweit erneut intensive Debatten über die Rolle und den Einsatz von Waffen auf dem Schlachtfeld ausgelöst. Die Verbindung zwischen „klassischen“ (Luftwaffe, Artillerie) und „neuen“ (Drohnen, KI) Kriegstechnologien ist ein zentraler Aspekt dieser Diskussionen.
In einem aktuellen Bericht des Center for Strategic and International Studies (CSIS) mit dem Titel „War and the Modern…
weiterlesen...
Schneller als die Wahrheit: Quantenverbesserte KI und die nächste Grenze der Informationskriegsführung
In naher Zukunft wird Desinformation Sie innerhalb von Sekundenbruchteilen autonom ins Visier nehmen.
Mit dem anbrechenden Zeitalter des Quantencomputers wird Baudrillards Konzept der Hyperrealität mit Edward Bernays‘ Konzept einer kristallisierten öffentlichen Meinung…
weiterlesen...
In naher Zukunft wird Desinformation Sie innerhalb von Sekundenbruchteilen autonom ins Visier nehmen.
Mit dem anbrechenden Zeitalter des Quantencomputers wird Baudrillards Konzept der Hyperrealität mit Edward Bernays‘ Konzept einer kristallisierten öffentlichen Meinung…
weiterlesen...
Westliche Imperialisten sind die wahren Drogenhändler, nicht Venezuela
Am 2. September startete das neu benannte Kriegsministerium Berichten zufolge einen Luftangriff auf ein Boot vor der Küste Venezuelas. Dieser Angriff, bei dem elf Venezolaner getötet wurden, die von der Trump-Regierung als „Drogenhändler“ bezeichnet wurden, markiert sowohl eine gefährliche Eskalation in Richtung Krieg auf dem amerikanischen Kontinent als auch einen weiteren Eintrag in der langen Geschichte der Militarisierung des sogenannten „Kriegs gegen die Drogen“. In diesem Sinne ist die Anschuldigung keine Überraschung, obwohl der Weltdrogenbericht 2025 der Vereinten Nationen feststellt, dass Venezuelas Beitrag zum globalen Drogenhandel marginal ist [1].
Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass die Regierung der Vereinigten Staaten und vor allem die großen Banken, denen…
weiterlesen...
Am 2. September startete das neu benannte Kriegsministerium Berichten zufolge einen Luftangriff auf ein Boot vor der Küste Venezuelas. Dieser Angriff, bei dem elf Venezolaner getötet wurden, die von der Trump-Regierung als „Drogenhändler“ bezeichnet wurden, markiert sowohl eine gefährliche Eskalation in Richtung Krieg auf dem amerikanischen Kontinent als auch einen weiteren Eintrag in der langen Geschichte der Militarisierung des sogenannten „Kriegs gegen die Drogen“. In diesem Sinne ist die Anschuldigung keine Überraschung, obwohl der Weltdrogenbericht 2025 der Vereinten Nationen feststellt, dass Venezuelas Beitrag zum globalen Drogenhandel marginal ist [1].
Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass die Regierung der Vereinigten Staaten und vor allem die großen Banken, denen…
weiterlesen...
Wieder gesehen: „Peppermint-Frieden“ – Ein Film von Marianne S.W. Rosenbaum, 1983
Vieles in der heutigen Konfrontation zwischen dem Westen und Russland und dem neuen Wettrüsten erinnert dramatisch an die Zeit des (ersten) Kalten Krieges. Damals, als breite Teile der Bevölkerung in der Bundesrepublik und der DDR sich für das Thema „Frieden“ noch ‚interessierten‘, erschienen nicht nur Bücher zur atomaren Situation oder zur Psychologie des Friedens, die es sich lohnt wieder zu lesen, es wurden auch Filme gedreht, die entweder – wie „The day after“ – wieder erschreckend aktuell sind oder Kriegsängste und Friedenssehnsucht anrührend auf den Punkt brachten.
Unter der Rubrik „Wieder gesehen“ veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Besprechungen von Filmen, die sich gerade jetzt wieder anzuschauen lohnen. Heute geht es um den Film „Peppermint-Frieden“ der Regisseurin Marianne S.W. Rosenbaum (1940-1999) aus dem Jahr 1983, der die letzten Monate des Dritten Reiches, Kriegswirren, Flucht und …
Vieles in der heutigen Konfrontation zwischen dem Westen und Russland und dem neuen Wettrüsten erinnert dramatisch an die Zeit des (ersten) Kalten Krieges. Damals, als breite Teile der Bevölkerung in der Bundesrepublik und der DDR sich für das Thema „Frieden“ noch ‚interessierten‘, erschienen nicht nur Bücher zur atomaren Situation oder zur Psychologie des Friedens, die es sich lohnt wieder zu lesen, es wurden auch Filme gedreht, die entweder – wie „The day after“ – wieder erschreckend aktuell sind oder Kriegsängste und Friedenssehnsucht anrührend auf den Punkt brachten.
Unter der Rubrik „Wieder gesehen“ veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Besprechungen von Filmen, die sich gerade jetzt wieder anzuschauen lohnen. Heute geht es um den Film „Peppermint-Frieden“ der Regisseurin Marianne S.W. Rosenbaum (1940-1999) aus dem Jahr 1983, der die letzten Monate des Dritten Reiches, Kriegswirren, Flucht und …
Die zweite Brandmauer – wie Verwaltung beginnt, Politik zu ersetzen
Manchmal sind es nicht Gesetze, die eine politische Ordnung verändern. Sondern ihre Auslegung. Still, technisch, scheinbar unpolitisch. Genau so entstehen Verschiebungen, die man erst bemerkt, wenn sie längst Wirkung entfaltet haben.
Der jüngste Vorgang in Mecklenburg-Vorpommern, bei dem ein kommunal gewählter Wahlbeamter sein Amt nicht antreten darf, ist so ein…
weiterlesen...
Manchmal sind es nicht Gesetze, die eine politische Ordnung verändern. Sondern ihre Auslegung. Still, technisch, scheinbar unpolitisch. Genau so entstehen Verschiebungen, die man erst bemerkt, wenn sie längst Wirkung entfaltet haben.
Der jüngste Vorgang in Mecklenburg-Vorpommern, bei dem ein kommunal gewählter Wahlbeamter sein Amt nicht antreten darf, ist so ein…
weiterlesen...
Die technokratische Venezuela-Connection
Die Bombardierung Venezuelas durch die USA und die Festnahme von Nicolás Maduro lassen sich nicht rational als Drogenbekämpfungsmaßnahme oder gar als reine Ölgewinnung erklären. Das größere Bild ist die Technokratie.
In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 startete das US-Militär Schläge gegen Venezuela und nahm Präsident Nicolás Maduro…
weiterlesen...
Die Bombardierung Venezuelas durch die USA und die Festnahme von Nicolás Maduro lassen sich nicht rational als Drogenbekämpfungsmaßnahme oder gar als reine Ölgewinnung erklären. Das größere Bild ist die Technokratie.
In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 startete das US-Militär Schläge gegen Venezuela und nahm Präsident Nicolás Maduro…
weiterlesen...