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ᛉ Hüter der Irminsul S. & B. ᛉ® Das Original
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Komm' mit uns auf die Reise in die Zeit, die vor uns war. Lass uns die Freiheit atmen, die noch keiner von uns sah. Sieh wie einst deine Ahnen an die Zukunft stets geglaubt und sich selbst dann nicht beugten, als der Feind ihr Land geraubt.
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😊Wunjo – Die Rune der Freude

Wunjo (ᚹ) ist die Rune der Freude, der inneren Wonne, dem Leuchten, das aus dir selbst kommt!

Nicht laut, schrill oder oberflächlich, sondern tief, klar und echt.
Die Art von Freude, die still mit dir am Waldboden sitzt und sagt:
„Du bist richtig – genau so.“

Wunjo krönt als Abschluss den ersten Runenweg durch Freyrs Aett.
Nach allen Prüfungen und Kräften, nach Licht und Bewegung, stehst du nun an dem Punkt, an dem du nicht mehr kämpfen musst.
Du darfst sein und fühlen, was dabei in dir aufblüht.

Wonne ist mehr als ein schönes Gefühl.
Sie ist ein Zeichen: Dass du in Einklang bist mit dir und deinem Weg.

Dein Impuls für die kommende Woche:
– Was lässt dein Herz leise lächeln?
– Wo spürst du echte Freude – ohne Grund, ohne Zweck?
– Was nährt deine Wonne – im Kleinen, im Alltäglichen?

Wunjo ist die Erinnerung daran, dass Freude nicht gesucht werden muss –
sondern erkannt wird, wenn du aufhörst zu kämpfen. ©Sandra Frank

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𝐃𝐫𝐮𝐢𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐖𝐨𝐜𝐡𝐞𝐧𝐯𝐨𝐫𝐬𝐜𝐡𝐚𝐮 – 𝐯𝐨𝐧 𝐌𝐨𝐧𝐭𝐚𝐠, 𝟐. 𝐅𝐞𝐛𝐫𝐮𝐚𝐫 𝐛𝐢𝐬 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠, 𝟖. 𝐅𝐞𝐛𝐫𝐮𝐚𝐫 𝟐𝟎𝟐𝟔 🧙‍♂️🌖

Der Vollmond von Imbolc liegt noch ganz frisch hinter uns und wirkt wie ein Nachklang aus Licht und Klarheit. Viele empfinden diese Tage als überraschend wach, fast so, als hätte sich innerlich ein Fenster geöffnet. Die Welt bleibt winterlich, doch etwas hat sich spürbar verschoben ❄️

Nun zeigt sich deutlicher, dass die Tage wieder länger werden. Das Licht kehrt nicht plötzlich zurück, sondern stetig und verlässlich. Diese Woche lädt dazu ein, den eigenen Rhythmus neu einzustellen und feiner wahrzunehmen, wo sich Energie von selbst sammelt. Nicht alles braucht sofort Handlung, manches will erst beobachtet werden 🌤️

Die Natur antwortet auf diese Phase mit leisen Signalen. Wasser beginnt wieder zu fließen, der Boden wird weicher, die Luft verändert sich. Auch im Inneren können Gedanken klarer werden, ohne laut zu sein. Diese Woche unterstützt nüchternes Erkennen und ruhige Entscheidungen 🌲

Im Anschluss an Imbolc zeigt sich oft, was wirklich genährt werden will. Nicht als Ziel, sondern als Richtung. Achte darauf, welche Tätigkeiten Dir jetzt Kraft geben und welche Dich eher zerstreuen. Der Mond hilft dabei, Unterschiede deutlicher zu spüren 🌕

Diese Tage erinnern daran, dass Wachstum nicht spektakulär sein muss. Das Licht arbeitet still und zuverlässig. Wer jetzt aufmerksam bleibt, legt ein stabiles Fundament für alles, was sich im weiteren Jahresverlauf entfalten will

Wenn Du diese Woche bewusst nutzen möchtest, beginne den Tag ein paar Minuten früher im natürlichen Licht. Öffne ein Fenster, tritt kurz nach draußen oder richte Deinen Blick nach Osten. Dieses einfache Innehalten hilft, den eigenen Rhythmus mit dem wiederkehrenden Tageslicht zu synchronisieren und die Imbolc-Kraft sanft im Alltag zu verankern 🌅 © Druidenclub

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Der Mensch neigt dazu, immer wieder an große Dinge zu denken. Er träumt von monumentalen Veränderungen, von gewaltigen Visionen, von Momenten, die wie ein Sternensturm die Welt erleuchtet. Doch in dieser Sehnsucht nach dem Großen übersehen sie nur allzu oft die zarte Magie im Kleinen, die Kraft, die in einem sanften Blick, einer stillen Berührung, einer Blume am Wegesrand, der Schneeflocke auf der Nasenspitze oder einem einzigen Wort verborgen liegt.

Es sind nicht die Stürme, die den Fluss des Lebens formen, sondern die Tropfen, die unermüdlich den Stein höhlen. Ein Lächeln, das zur richtigen Zeit geschenkt wird, kann einen verlorenen Tag retten. Ein ehrliches Gespräch kann ein Herz heilen, das lange verschlossen war. Ein kleiner Schritt, kaum sichtbar, kann Wege eröffnen, die vorher noch im Dunkeln lagen.

Die großen Visionen mögen glänzen, doch es sind die kleinen Gesten, welche die Seele berühren. Es sind die ungezwungenen Begegnungen, die aus einem Zufall Schicksal werden lassen. Die Veränderungen, die Bestand haben, wurzeln nicht in großen Taten, sondern in der Beständigkeit der kleinen Entscheidungen.

Wer den Mut hat, das Kleine zu ehren, wer jeden Schritt bewusst setzt, wer in der Stille der Momente lauscht, der versteht, dass Großes nicht auf einmal geschieht, sondern es leise und beständig wächst und gedeiht.
©Maria Solva Roithinger

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In alter Zeit, als die Wälder noch heilig waren und der Himmel näher stand als jedes Dach, falteten die Heiden ihre Hände nicht. Denn sie beteten nicht – sie riefen an.

Wer die Götter rufen will, darf die Arme nicht schließen. Er öffnet sie dem Wind, hebt sie dem Himmel entgegen und lässt seine Stimme hinausziehen über Hügel und Hain. So taten es die Alten. Ihr Ruf war kein Flüstern, sondern ein Zeichen: Ich stehe hier. Ich sehe euch. Hört mich.

An Quellen und unter alten Eichen erhoben sie ihre Stimmen. Sie knieten nicht, denn sie kannten ihre Stellung im Gefüge der Welt. Mensch, Tier, Baum und Gott – verbunden im selben Atem. Opfer wurden dargebracht, nicht aus Furcht, sondern aus Bundestreue. Das Anrufen war ein Erinnern: an alte Versprechen, an gegenseitige Pflicht.

Erst später kamen die gefalteten Hände. Mit ihnen kam das stille Bitten und das Sich-Beugen. Doch den Heiden war diese Geste fremd. Wer anruft, verbirgt sich nicht. Wer anruft, steht aufrecht und sichtbar. Seine Kraft liegt im offenen Leib und im klaren Ruf.

So hallten ihre Stimmen durch die Welt, und man sagt, die Götter hörten besser auf jene, die sie nicht anbettelten, sondern beim Namen nannten.


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Logik made in Germany.

#Energiewende #RealSatire #Deutschland2026

Guten Morgen ☕️
Habt einen guten Start in den Tag

Heil und Segen 🍀

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In den 7 Salz-Nächten geht es um Stille, Bewusstsein und Wahrheit. Denn in diesen sieben aufeinanderfolgenden Nächten wirkt das Salz für uns als ein Wesen der Wahrnehmung. Es dient uns als ein Spiegel und es macht verborgenes sichtbar. Salz nimmt auf, was sich dem eigenen Feld entzogen hatte, was nicht mehr in Einklang ist, und was sich im Unsichtbaren angesammelt hat.

Ein Schale mit Salz wird dabei nahe beim Schlafplatz aufgestellt. Denn der Schlaf öffnet uns jene Räume, in denen das Bewusstsein wirkt. Dort, wo der Verstand ruht, beginnt das innere Sehen, und das Salz hört dem Körper, den Gefühlen und dem Raum, den du bewohnst, zu.

In jeder der folgenden Nächte beginnt sich etwas zu zeigen. Leise und versteckte Muster treten hervor. Gedanken, Gewohnheiten, Beziehungen und Umfelder, die unmerklich unsere Kraft binden. Dies sollte uns nicht zu Bewertungen bewegen, sondern uns als Offenbarung dienen. In diesen sieben Nächten ist es möglich, Klarheit für sich zu schöpfen, sich dessen bewusst zu werden, was man nicht mehr länger mit sich tragen möchte. Und das was dann noch über bleibt, gehört wirklich zu dir.

In alten Überlieferungen war Salz immer auch ein Zeichen von Beständigkeit, von Treue und von Verbindung. Es gehörte zu all den verschiedenen Schutz- und Heilweisen. Denn Salz bewahrte immer das Wesentliche und machte das Fremde sichtbar. Es sammelt in sich auf, was nicht ins eigene Feld gehört, und zeigt, wo Energie gebunden wird. So sollte es sieben Nächte lang an deiner Seite ruhen. Damit es in jeder Nacht einen anderen Raum in dir öffnen kann.

In der ersten Nacht zeigt sich dir der Druck von außen. Blicke, Erwartungen, fremde Aufmerksamkeit, und auch emotionale Einflüsse, die in dein Feld reichen. In der zweiten Nacht wenden sich die Zeichen nach innen. Ängste, Muster und Gewohnheiten, die aus der Tiefe ihre Kraft beziehen. In der dritten Nacht zeigen sich nahe Verbindungen. Menschen, die sich anlehnen, Kraft und Energie ziehen, manchmal auch ganz still und unbewusst. In der vierten Nacht melden sich alte Bande. Unvollendete Verknüpfungen. Bindungen die nie richtig gelöst wurden und vergangene Wege, die innerlich weiterwirken. In der fünften Nacht spricht der Raum selbst zu dir. Dein Zuhause und die Atmosphäre darin. Das, was sich angesammelt hat und nach Bewegung ruft. In der sechsten Nacht beginnt dann die Sprache der Träume. Bilder, Gesichter und Symbole treten darin klarer hervor. Sie weisen nicht nach außen, sondern nach innen. Sie zeigen die Quelle dessen, was deine Kraft bindet. Und in der siebten Nacht öffnet sich die Klarheit in dir. Ein stilles Verstehen, wo noch Energie abfließt, was sich schließen darf, und was wieder seine Ordnung finden und haben möchte.

Am Morgen nach der siebten Nacht, wird das Salz dann aus dem Haus getragen. Es verlässt den Raum, so wie auch das was gehen darf, und was gesehen wurde. Tu dies als eine bewusste ausgeführte Handlung. Denn das Salz hält symbolisch, alles in sich was in den letzten Nächten gelöst wurde. Lass dankend los und sei dir deiner neu gewonnenen Klarheit für dich bewusst. © Hexenkram by Just Life

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Die Zeit des Wegschauens geht zu Ende.

Was jetzt ans Licht drängt,
ist nicht nur eine weitere Nachricht,
nicht nur ein weiteres Ereignis,
es ist ein Beben.
Ein Beben, das durch Mauern aus Gewohnheit geht.
Durch Systeme, an die wir geglaubt haben.
Durch Sicherheiten, die nie wirklich sicher waren.
Die Ungeheuerlichkeiten, die sich zeigen,
werden die Welt nicht sanft verändern,
sie werden sie in ihren Grundfesten erschüttern.

Masken fallen.
Lügen zerbrechen.
Und plötzlich steht jeder Mensch nackt
vor der Wahrheit.
Viele werden dann merken,
dass sie ihre Augen zu lange verschlossen hielten.
Dass sie nicht sehen wollten,
nicht fühlen wollten,
nicht hinterfragen wollten.

Und diese Augen,
die so lange im Schlaf waren,
werden sie zum ersten Mal wirklich brauchen,
zum Weinen.
Weinen um verlorene Illusionen.
Weinen um Vertrauen, das missbraucht wurde.
Weinen um die Erkenntnis,
dass man sich selbst zu lange belogen hat.

Doch genau dort beginnt etwas Neues.
Denn wenn alles zerbricht,
was nicht echt ist, bleibt nur das Wahre.
Und in dieser Zeit wird es unbezahlbar sein,
einen freien Geist an seiner Seite zu haben.
Einen FREE Spirit.
Einen Menschen,
der nicht in Angst lebt.
Der nicht abhängig ist von äußeren Sicherheiten.
Der gelernt hat, selbst zu denken,
selbst zu fühlen, selbst zu stehen.

Jemand, der sagt:
„Atme. Du schaffst das. Die Wahrheit ist kein Feind, sie ist Befreiung.“
Diese freien Seelen werden Leuchttürme sein.
Ruhige Herzen im Sturm.
Hände, die halten, wenn andere fallen.
Augen, die klar sehen, wenn Chaos herrscht.

Die kommende Zeit wird kein Spaziergang.
Aber sie ist eine Geburt.
Und jede Geburt ist schmerzhaft,
bevor neues Leben entsteht.

Vielleicht bist genau du so ein freier Geist.
Vielleicht wurdest du all die Jahre vorbereitet,
hast gezweifelt, gesucht, hinterfragt,
bist deinen eigenen Weg gegangen,
während andere dich belächelt haben.

Jetzt verstehst du warum.
Nicht um Recht zu haben.
Sondern um Halt zu geben.
Nicht um zu urteilen.
Sondern um zu begleiten.
Nicht um Angst zu verbreiten.
Sondern um Licht zu sein.
Die Welt erwacht nicht leise.
Sie erwacht durch Erschütterung.
Und wer innerlich frei ist,
wird nicht untergehen, er wird führen. ©Werner Schrägle

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Die Zeit der Ausreden ist vorbei.
Die Zeit des Wegsehens auch.

Seit Jahren sprechen sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ über Netzwerke aus Macht, Geld und Missbrauch.
Man hat sie verspottet.
Diffamiert.
Zum Schweigen gebracht.
Heute kommt immer mehr ans Licht.
Nicht als Gerücht.
Nicht als Fantasie.
Sondern durch Akten, Zeugenaussagen, Ermittlungen, Prozesse.
Und plötzlich wird klar:
Manches, was belächelt wurde, war näher an der Wahrheit, als viele wahrhaben wollten.
Doch jetzt passiert etwas Gefährliches.
Nicht nur das Verbrechen selbst ist schockierend.
Sondern die Reaktion darauf.

Wir sehen Hinweise auf organisierte Ausbeutung.
Auf Eliten, die sich geschützt fühlen.
Auf Menschen mit Geld und Einfluss,
die glauben, über dem Gesetz zu stehen.
Und was tut die Öffentlichkeit
Sie scrollt weiter.
Teilt Memes.
Empört sich kurz.
Und macht dann weiter wie vorher.
Das ist das eigentliche Problem.
Nicht nur die Täter.
Sondern unsere kollektive Ohnmacht.
Wenn schwere Verbrechen bekannt werden,
aber keine Konsequenzen folgen,
keine Verhaftungen,
keine echten Prozesse,
keine Verantwortlichkeit,
dann ist das keine Aufklärung.
Dann ist das psychologische Gewöhnung.

Eine stille Botschaft:
„Schaut ruhig hin. Ihr könnt sowieso nichts ändern.“
Und genau das dürfen wir nicht akzeptieren.
Denn sobald wir glauben, machtlos zu sein,
haben sie gewonnen.
Nicht durch Gewalt.
Sondern durch Resignation.

Es geht nicht um Sensationslust.
Nicht um Hass.
Nicht um wilde Fantasien.
Es geht um etwas viel Einfacheres:
Recht und Gesetz müssen für alle gelten.
Auch für Reiche.
Auch für Prominente.
Auch für Politiker.
Gerade für sie.
Keine Sonderrechte.
Keine Schutzschilde.
Keine Immunität.

Wer Kinder ausnutzt, gehört vor Gericht. Punkt.
Wer Macht missbraucht, gehört zur Verantwortung gezogen. Punkt.
Das ist keine Ideologie.
Das ist Menschlichkeit.
Also hör auf zu hoffen,
dass „irgendwer“ es regelt.

Werde klar.
Werde wach.
Stell Fragen.
Fordere Transparenz.
Fordere echte Konsequenzen.
Nicht morgen.
Jetzt.
Denn Gleichgültigkeit ist der beste Schutz für Täter.
Und Mut beginnt genau dort,
wo wir aufhören wegzusehen.
©Werner Schrägle

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Man erzählt, dass im hohen Norden einst ein grünes Land lag – Midgard, die Mitte der Welten, noch jung an Licht und Leben, – vielleicht jenes Grönland, das seinem Namen nach noch in einer fernen Zeit grün gewesen sein soll, bevor Frost, Nacht und Vergessen es überzogen.

Die Alten nannten es eine Insel der Pracht. Einige erkannten darin die arktische Urheimat, von der in den Veden geflüstert wird – ein Ursprung, an dem Himmel und Erde einander noch nahe waren. Andere glaubten, es sei Thule gewesen, die ferne weiße Insel, von der die Griechen sangen, jenseits aller bekannten Küsten.

Und wieder andere sprachen von Hyperborea, dem Reich hinter dem Nordwind. Dort, so hieß es, lebten die Freien im Einklang mit den Mächten des Kosmos, fern von Verfall und Zeit. Dorthin zog es die Seher und Dichter, und auch Nietzsche richtete seinen Ruf dorthin – an alle und an niemanden, der den Mut besaß, über die Grenzen der Welt hinauszudenken.

Doch kein Schiff erreicht Hyperborea, und kein Pfad führt dorthin. Schon Pindar wusste: Weder über Land noch über Meer ist der Weg zu finden. Denn dieses Reich liegt nicht im Raum der Menschen.

Es ist der Norden, der in uns verborgen ist. Ein unsichtbares Zentrum, wie der Punkt, der selbst nicht Teil der Form ist und doch jede Form hervorbringt. Ein Pol, der nicht gemessen werden kann, aber alles ordnet.

So erzählen die Mythen: Wer das Land der Götter sucht, darf nicht nur nach Norden reisen. Er muss nach innen gehen – dorthin, wo Erinnerung älter ist als Geschichte.

Denn Hyperborea ist nicht verloren.
Es wartet.
Im Herzen der Welt.
Und im Herzen des Menschen.

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𝐃𝐫𝐮𝐢𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐖𝐨𝐜𝐡𝐞𝐧𝐯𝐨𝐫𝐬𝐜𝐡𝐚𝐮 – 𝐯𝐨𝐧 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠, 𝟖. 𝐅𝐞𝐛𝐫𝐮𝐚𝐫 𝐛𝐢𝐬 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠, 𝟏𝟓. 𝐅𝐞𝐛𝐫𝐮𝐚𝐫 𝟐𝟎𝟐𝟔 🧙‍♂️🌘

Der Mond nimmt weiter ab und mit ihm verlangsamt sich das äußere Tempo. Nach einem lichtvollen Imbolc öffnet sich eine ruhigere Phase, in der langsames Erwachen stattfindet. Diese Woche fühlt sich an wie ein Zwischenraum, nicht mehr Winterstarre und noch kein Frühling, sondern ein stilles Vorbereiten❄️

Mit dem Beginn der Zeit zwischen Imbolc und Ostara betreten wir eine längere Schwelle im Jahreskreis. Das Licht ist zurückgekehrt, doch die Erde hält es noch behutsam fest. Diese Tage laden dazu ein, feiner wahrzunehmen, wo sich erste Impulse zeigen und wo Geduld gefragt ist 🌱

Die Natur arbeitet jetzt im Verborgenen. Wurzeln nehmen Wasser auf, Samen richten sich neu aus, und unter der Oberfläche wird vorbereitet. Auch im Inneren können sich Gedanken ordnen und neue Zusammenhänge zeigen, ohne dass sie sofort benannt werden müssen 🌲

Der abnehmende Mond unterstützt Klarheit im Alltag. Nicht durch Rückzug, sondern durch bewusste Vereinfachung. Diese Woche eignet sich gut, um Abläufe zu glätten, Prioritäten neu zu sortieren und dem eigenen Rhythmus wieder näherzukommen 🌗

Verlege Deinen Fokus diese Woche bewusst auf einen Ort, nicht auf eine Handlung. Such Dir einen Baum, eine Hecke oder einen unscheinbaren Platz, an dem Du sonst achtlos vorbeigehst. Geh mehrmals dorthin, berühre die Rinde oder den Boden und beobachte, was sich verändert. In der Zeit zwischen Imbolc und Ostara sprechen Orte oft klarer als Rituale und zeigen sehr direkt, wo Deine eigene Entwicklung gerade steht 🌿 © Druidenclub

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🧵Nauthiz – Die Kraft der Not

Rune der Schattenreise – der Punkt der inneren Spannung..

Nauthiz ist die Rune der Not und der Wendung.
Sie bringt dich dorthin, wo du nicht mehr ausweichen kannst.
Wo nichts mehr übrig bleibt außer dir selbst und dem, was wirklich zählt.

Sie drückt, sie spannt, sie engt dich ein, aber nicht, um dich zu quälen, sondern um dich zur Essenz zu führen.

Denn die Not ist nicht dein Feind, sie ist ein Spiegel.
Sie zeigt dir, wo du dich verlierst.
Sie fragt dich nicht, was du willst, sie zeigt dir, was du brauchst, was in deinem Leben tatsächlich notwendig ist!

Ja, Nauthiz ist verdammt unbequem, denn sie konfrontiert dich mit dem, was du nur allzu gerne vermeidest: deine Abhängigkeiten, deine Ausreden, deine Ungeduld...

Und doch liegt genau hier die Kraft:
Denn wenn du den Mangel nicht mehr bekämpfst, sondern ihm zuhörst, erkennst du, was in dir wachsen will.

Nauthiz stellt dir Fragen:

Wo in deinem Leben spannt es – innen oder außen?

Was fehlt dir wirklich und was dient nur der Ablenkung?

Welcher Schatten will gesehen werden, damit die Spannung weichen kann?

Was darfst du loslassen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen?

Nauthiz ist kein angenehmer Gast, sie bleibt, bis du hinschaust!
Denn wenn du bereit bist, dich der Not zu stellen, dann zeigt sie dir den Weg zur inneren Freiheit. ©Sandra Frank/Spiritus Natura

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Harald Hardrada ~ Der letzte Wikinger

Harald Hardrada (1015–1066), König von Norwegen, wird oft als der letzte große Wikinger-Kriegerkönig in Erinnerung behalten.

Warum? Weil er nach alter Wikinger-Tradition lebte und starb.

Lange bevor er König wurde, schmiedete Harald fernab von Skandinavien seine Legende. Er kämpfte als Söldner in der Kiewer Rus und stieg dann in Konstantinopel als Kommandeur der elitären Warägergarde, die dem byzantinischen Kaiser selbst diente, zu Ruhm auf. Nur wenige Wikinger erreichten jemals solche Macht, solchen Reichtum und solchen Ruhm im Ausland.

Als Harald in den Norden zurückkehrte, regierte er Norwegen mit eisernem Willen und unerbittlichem Ehrgeiz. Obwohl sich das Christentum durchgesetzt hatte, glaubte Harald weiterhin an den Ruhm, den man sich mit dem Schwert, durch Eroberungen und persönliche Ehre auf dem Schlachtfeld erwarb.

Im Jahr 1066, im Alter von fast 51 Jahren, fiel Harald in England ein, um den Thron zu erobern. Er wurde in der Schlacht von Stamford Bridge getötet, als er ohne Rüstung an vorderster Front kämpfte, genau so, wie ein Wikingerkönig fallen sollte.

Sein Tod bedeutete mehr als nur den Untergang eines Mannes.

Er markierte das Ende der Wikingerzeit.

Nach Harald Hardrada verschwand die Ära der Plünderer, Seekönige und Kriegerlegenden in der Geschichte und wurde durch mittelalterliche Königreiche, Kronen und Politik ersetzt.

Er lebte nicht nur wie ein Wikinger.

Er beendete mit seinem Leben die Wikingerzeit.

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Sonnenfahrt

Lange lagen die Schatten der Nacht
Über der Landschaft, in Schlaf gebannt;
Blaues Dunkel hielt fest die Felder
Im Schlummer; verlassen warn Wiese und Weg.

Hügel-Wichte wanderten waldwärts,
Mondschein bleichte die Knochen der Bäume,
Seltsame Schreie - vielleicht eine Eule;
Nichts für Menschen der Geister Zeit.

Doch horch - was hört man, leise zuerst
Vom Osten her als Klang im Ohr?
Ein Murmeln, ein Grummeln, ein fernes Trommmeln,
Bald donnernd und schwellend, wie donnernde Flut -

Arvakrs Hufe ! Schnellfüßig eilender
Hengst von Sunna, Herold des Morgens,
Hinter sich ziehend den strahlenden Glanz,
Willkommenster Anblick den Menschen in Midgard.

Schnell rollt Ihr Wagen, schneller noch huschen
Die Wichte zum Hügel, verbergen sich tief;
Schatten fliehn hastig unter die Felsen;
Der Himmel wird hell wie Gold-Sunnas Haar.

Die Erde erwacht, erstaunt sich schüttelnd,
Schlaf-Bande lösen sich; Schaum fliegt
Von den Nüstern Alsvidrs als Tau auf die Wiesen:
Augen und Türen öffnen sich nun.

Die Herzen von Heimdalls Kindern begrüßen
Glücklich die Göttin im Feuergewand;
Goldene Strahlen umspieln die Gesichter
So warm, wie Ihr Lachen den Himmel erfüllt.
©2005 Michaela Macha

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Das Herkules-Geheimnis

Entstanden ist der schloßartige Herkules in den Jahren 1701 bis 1717 nach Entwürfen des Italieners Giovanni Francesco Guerniero. Die Gesamtanlage trägt inklusive der dem Herkules vorgelagerten Kaskaden nach dem Bauherren, Landgraf Karl von Hessen-Kassel.

In der antiken Mythologie ist der Halbgott Herkules bekannt für große Heldentaten. Ihn wählte Landgraf Carl vor über 300 Jahren als Symbol für seine eigene Macht aus: Er ließ hoch über dem Bergpark Wilhelmshöhe eine riesige Herkules-Statue errichten, die von weither sichtbar sein sollte. Sie ist eines der ältesten Bauwerke im Park und gilt heute als Wahrzeichen der Stadt Kassel.  

Was für Besucher wie schöne Wasserspiele aussieht, ist für Ingenieure ein technologisches Wunderwerk aus dem Jahr 1714..

Was Sie in der folgenden Dokumentation erfahren:

 Der analoge Computer: Wie man mit Schwerkraft und Stein Logik-Gatter baut.

 Druck ohne Pumpen: Warum die gußeisernen Rohre von 1714 heute noch 20 Bar Druck aushalten, während moderne Technik versagt.

 Die Philosophie der Ewigkeit: Warum die Erbauer für Jahrhunderte planten und nicht für das nächste Quartal.
Recherche: Ahnenrad. org

https://youtu.be/D90om2e2dw0?si=kq_BGjBxICKCArj9
👍2316🔥7🎉7
Die Kaskaden im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel sind Teil eines spektakulären, 300 Jahre alten Wasserspiels, das seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sie erstrecken sich über 210 Meter vom Herkules-Monument zum Neptunbassin. Von Mai bis Oktober fließt dort mittwochs, sonntags und feiertags das Wasser über 535 Treppenstufen. 

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99 % unserer Sichtweise auf diese Welt wurde schon vor unserer Geburt ausgedacht …
99 % dessen, was wir heute „Realität“ nennen,
ist nicht wirklich unsere eigene.
Nicht unsere Gedanken.
Nicht unsere Überzeugungen.
Nicht einmal unsere Träume.
Noch bevor wir unseren ersten Atemzug machen, stehen die Regeln schon fest.
Wie wir zu sein haben.
Was „normal“ ist.
Was Erfolg bedeutet.
Was möglich scheint, und was angeblich nicht.

Wir werden hineingeboren
in fertige Geschichten, in alte Ängste,
in übernommene Grenzen.
Und langsam lernen wir, uns selbst zu vergessen.
Wir lernen zu funktionieren, statt zu fühlen.
Zu vergleichen, statt zu vertrauen.
Zu zweifeln, statt zu wissen.
Doch tief in uns …
gab es immer diesen einen stillen Ort.
Einen Raum, der nie programmiert wurde.
Nie konditioniert, nie angepasst.
Dort wohnt unser wahres Wesen,
Unberührt, Frei, Ganz.

Manchmal meldet es sich leise,
als Sehnsucht, als innere Unruhe,
als das Gefühl:
„Da muss doch noch mehr sein …“

Und genau das ist der Moment des Erwachens.
Wenn wir beginnen zu hinterfragen.
Wenn wir merken, dass nicht jeder Gedanke
die Wahrheit ist.
Wenn wir fühlen, dass unser Herz mehr weiß als jede Meinung von außen.
Dann holen wir uns Stück für Stück zurück.
Unsere eigene Sicht.
Unsere eigene Wahrheit.
Unser eigenes Leben.
Vielleicht geht es im Leben gar nicht darum,
jemand zu werden, sondern darum, all das loszulassen, was wir nie wirklich waren.
Und uns wieder zu erinnern:
Wir sind nicht hier, um in ein System zu passen.
Wir sind hier, um unser Licht zu leben.
Und in dem Moment, in dem wir anfangen, selbst zu denken, selbst zu fühlen, selbst zu wählen, schreiben wir die restlichen 1 %.
Und diese 1 % haben die Kraft, alles zu verändern.
©Werner Schrägle

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Im silbernen Morgenlicht stand Freya am Bug von Skidbladnir, und das Meer hielt den Atem an. Das Zauberschiff verstand ihre Gedanken, noch bevor sie entstanden, und trug sie über Wellen aus Zeit und Erinnerung.
Zu ihren Füßen schritten ihre Katzen lautlos – Wächter ihres Herzens, wild und zärtlich zugleich. Der Wind spielte mit ihrem goldenen Haar, und für einen Augenblick war sie nicht nur Göttin der Liebe, sondern ihr lebendiger Ursprung: frei, ungezähmt, unendlich.
So segelte sie weiter durch Welten und Seelen, begleitet vom Schnurren ihrer Gefährten und dem Flüstern des Schicksals – dorthin, wo jedes Herz ankommt, das den Mut hat zu fühlen.


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