🌨MUTTER HOLLE 🌳 – Telegram
🌨MUTTER HOLLE 🌳
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Altes, Neues, Wissenswertes, Lehrreichendes, Erhebendes, Inspirierendes, Fröhliches auf dem Weg zur Heilung, zum Wohle des Kindes!
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📗Buchtipp: Helmut Pirc "Wildobst und seltene Obstarten im Hausgarten".
Sehr viele bekannte Wildobstarten werden jeweils ausführlich auf mehreren Seiten besprochen. Dazu gibt es treffgenaue Photos, Pflegtipps, Verarbeitungsmöglichkeiten, Vermehrungshinweise und stets mehrere Bilder der jeweiligen Unterarten und Wildformen. Abgerundet wird das 17x22 cm große Hardcoverbuch mit einer Kurzdarstellung verbreiteter Vermehrungstechniken, einem Pflanzenregister (mit Seitenzahl) sowie einem Anhang mit Übersichtstabellen zu Inhaltsstoffen und Verwendungsmöglichkeiten. Hier hat man alle Informationen gebündelt zusammen, ohne lange zu suchen. Für Naturgartenfreunde und Naturbeobachter ein gutes Praxisbuch für wilde Obstsorten in Wald und Flur.
Mir hat die umfangreiche Darstellung sehr gut gefallen und mich inspiriert, noch mehr "alte Sorten" im Garten anzupflanzen.
🌱🌿🌳☀️
Wenn Eltern nicht mehr in der Lage dazu sind, dann müssen sich die Kinder eben selbst schützen 😅

https://news.1rj.ru/str/FrMaWa
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Forwarded from Elmo OG
Die Loslösung von der Natur ist ein grundlegendes Verhängnis des modernen Menschen.
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Forwarded from Sandra Kleinboeck
Holunder

Baum des Lebens und Baum des Todes...

Bei den Kelten galt der Holunder als heiliger Baum. Er verkörperte die Unendlichkeit des Lebens: Im Winter war der Baum "tot" - im Frühjahr erwachte er zu neuen Leben.

Im druidischen Baumkalender ist der Holunder der 13. und letzte Jahresbaum. Er schließt das Jahr ab und steht für Tod und Wiedergeburt.

Germanische Stämme wie die Friesen, bestatteten ihre Toten unter dem Ellhorn (Holunder) nahe beim Hause.

Die Germanen verehrten den Holunder und opferten ihm Brot, Milch und sogar schon Bier.

Die Namensähnlichkeit von Holda, die Muttergöttin aus der germanischen Mythologie, ist nicht zufällig. Der Name Holda (auch Holla oder Hohe, in Grimms Märchen: Frau Holle) bedeutet die Strahlende. Holda wurde als Hausgöttin verehrt. Man brachte ihr Opfergaben zum Holunderbusch. Holda war auch die Schutzpatronin für Menschen und Pflanzen. Sie vermochte Menschen von Krankheiten zu heilen. Ihn ihr verkörperte sich die Güte von Mutter Erde und das Strahlen des Himmelslichts gleichermaßen.

Auch Freya, die germanische Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit, soll eine besondere Beziehung zum Holunderstrauch haben und im Holler wohnen.

So lange Menschen an Frau Holle glaubten, war es verboten, einen Hollerbusch zu fällen oder zu beschädigen. Krankheit und Tod so hieß es, seien die Folgen.

Aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist überliefert, dass die Menschen den Holunder um Verzeihung baten, wenn sie ihn fällen mussten. Es war nur Witwen und Kindern erlaubt, diesen zu fällen.

Im Zuge der Christianisierung wurde der heilige St. Nikolaus an die Stelle von Frau Holle gesetzt. Den Holunderzweig den er in der Hand hielt - ein Symbol für Fruchtbarkeit - verwandelte sich in eine Rute.

Man pflanzte den Holunder oft zum Schutz gegen böse Geister und gegen den Blitzeinschlag als Hausbaum.

Ein alter Glaube besagt, daß es ein Zeichen dafür sei, daß ein Verstorbener seine Ruhe gefunden habe, wenn ein auf seinem Grab eingepflanzter Holunderzweig zu wachsen begänne. 
Holunder gehört zu den wichtigsten Pflanzen bei einer beginnenden Erkältung. Gemeinsam mit Beifuß, der durch seine stark wärmende Wirkung Kälte vertreibt, kann Holunder einer beginnenden Erkältung die Stirn bieten. Dazu trinke man heißen Holunderblütentee, bei Halsweh auch Holundersaft, und nehme ein heißes Bad mit Beifuß.

Eigenschaften des Holunders: anregend, antibakteriell, auswurffördernd, beruhigend, blutreinigend, entgiftend, entspannend, entzündungs­­hemmend, fiebersenkend, harntreibend, herzstärkend, kräftigend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend

Hilft bei: Augenschwäche, Bluthochdruck, Bronchitis, Erkältungen, Fieber, Gicht, Halsschmerzen, Harnwegs­­entzündungen, hohe Cholesterinwerte, Husten, Ischias, Nasennebenhöhlenentzündung, Nervosität, Rheuma, Schlafstörungen, Verbrennungen

https://www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/schwarzer-holunder/
Die Germanen nannten ihn Mugwurz, was soviel wie Machtwurz heißt. Der unscheinbare Beifuß ( lat. Artemisia vulgaris) war einmal die Mutter aller Heilkräuter und wurde schon in der Antike als eine der kraftvollsten Heilpflanzen verehrt.

Eigenschaften des Beifuß: antibakteriell, antimykotisch, beruhigend, desinfizierend, durchblutungsfördernd, entspannend, krampflösend, verdauungsanregend, wehentreibend
Hilft bei: Ausfluss, Blasenentzündungen, Eierstockentzündung, Epilepsie, Erkrankungen der Galle, Flugangst, kalte Füße, Magen­schleimhaut­entzündungen, Magenkrämpfe, Menstruationsbeschwerden, müde Beine, Probleme der Bauchspeicheldrüse, Rheuma, Schlafstörungen, Unterleibsschmerzen, Zahnfleischentzündungen

https://www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/gemeine-beifuss/
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