Forwarded from 🛠 Volkswerken
HAG
Es ist dieser eigenartige Gegensatz zwischen innen und außen, der den Orten ihren spezifischen Charakter verleiht und Begriffe prägt wie Feld, Garten, Grund, Haus, Hof, Dorf, Stadt, Reich, Heimat und Hag. Im Namen Hag steckt noch der Sinn der Grenzziehung, nämlich einen gehegten Raum zu errichten, einen umfriedeten Bezirk aus der Undifferenziertheit und dem Unfrieden der Weite herauszuheben. Das Wort umfrieden zeigt schon an, daß im Inneren des Hag der Friede gehütet wird. Der Friede gilt als heiliges Gut, er ist der kostbare Schatz des sozialen Organismus und der organischen Gemeinschaft. Den Germanen galt der kultisch gehegte Friede des Things als das Band, welches die Gemeinschaft der Stammesmitglieder umfaßt und zusammenhält. Die Hellenen bezeichneten den vom Augur abgesteckten Bezirk als temenos (temno = abschneiden). Die Kelten benannten ihr Waldheiligtum mit dem Begriff nemeton (nemus = Wald, Hain).
Fühlst du dich beHAGlich? 😊
@Volkswerken
Es ist dieser eigenartige Gegensatz zwischen innen und außen, der den Orten ihren spezifischen Charakter verleiht und Begriffe prägt wie Feld, Garten, Grund, Haus, Hof, Dorf, Stadt, Reich, Heimat und Hag. Im Namen Hag steckt noch der Sinn der Grenzziehung, nämlich einen gehegten Raum zu errichten, einen umfriedeten Bezirk aus der Undifferenziertheit und dem Unfrieden der Weite herauszuheben. Das Wort umfrieden zeigt schon an, daß im Inneren des Hag der Friede gehütet wird. Der Friede gilt als heiliges Gut, er ist der kostbare Schatz des sozialen Organismus und der organischen Gemeinschaft. Den Germanen galt der kultisch gehegte Friede des Things als das Band, welches die Gemeinschaft der Stammesmitglieder umfaßt und zusammenhält. Die Hellenen bezeichneten den vom Augur abgesteckten Bezirk als temenos (temno = abschneiden). Die Kelten benannten ihr Waldheiligtum mit dem Begriff nemeton (nemus = Wald, Hain).
Fühlst du dich beHAGlich? 😊
@Volkswerken
Forwarded from Deutsche Dichter und Denker
Von den Bäumen
Verwurzelt tief im Erdenreich
vereint mit ihm, so steh’n sie fest
daß nicht beim ersten Sturme gleich.
vom Platze sich vertreiben läßt
Die Borke stark umgibt den Stamm
den, wenn ich könnt’, umschlingen wollt‘
Manch eingeritztes Monogramm
das wohl das Glück wem bringen soll‘t
Wer hat nicht schon vor Ehrfurcht stumm
zur Krone hoch hinaufgespäht
wen trieb nicht schon die Frage um
ob er des Baumes Alter rät'?
Seit allen Zeiten aber war
gewiß, daß Menschen ihn verwand
in allerlei Bereichen dar
Veredelt durch des Schreiners Hand
Die Hand des Menschen brachte ihn
so oft zu Fall, doch nicht vergebens
denn Schöpfergeist und Fleiß darin
macht ihn zum Sinn so manchen Lebens
So wurde durch des Schreiners Kunst
geformt manch rustikaler Schrank
Geschmackvoll und voll Innenbrunst
entstanden Tische, Stuhl und Bank
Und wandelt man im Buchenhain
ganz selig seines Wegs dahin
und ist mit ihnen ganz allein
so dringt ihr Flüstern in den Sinn
In Sommers Hitze spendet er
dir Schatten durch sein üppig grün
und klirrt des Winters Kälte sehr
die Scheite im Kamine glüh‘n
Wir betten uns‘re jüngsten leise
in einer Wiege, voller Stolz
und liegen selbst auf letzter Reise
zum Grab in einem Sarg aus Holz
Wir sehen hier ganz einfach eins
Wir können ohne Bäume nicht
ein Leben führ‘n- es wäre keins
drum sie zu ehren- uns‘re Pflicht
Erhard https://news.1rj.ru/str/deutschedichter
Verwurzelt tief im Erdenreich
vereint mit ihm, so steh’n sie fest
daß nicht beim ersten Sturme gleich.
vom Platze sich vertreiben läßt
Die Borke stark umgibt den Stamm
den, wenn ich könnt’, umschlingen wollt‘
Manch eingeritztes Monogramm
das wohl das Glück wem bringen soll‘t
Wer hat nicht schon vor Ehrfurcht stumm
zur Krone hoch hinaufgespäht
wen trieb nicht schon die Frage um
ob er des Baumes Alter rät'?
Seit allen Zeiten aber war
gewiß, daß Menschen ihn verwand
in allerlei Bereichen dar
Veredelt durch des Schreiners Hand
Die Hand des Menschen brachte ihn
so oft zu Fall, doch nicht vergebens
denn Schöpfergeist und Fleiß darin
macht ihn zum Sinn so manchen Lebens
So wurde durch des Schreiners Kunst
geformt manch rustikaler Schrank
Geschmackvoll und voll Innenbrunst
entstanden Tische, Stuhl und Bank
Und wandelt man im Buchenhain
ganz selig seines Wegs dahin
und ist mit ihnen ganz allein
so dringt ihr Flüstern in den Sinn
In Sommers Hitze spendet er
dir Schatten durch sein üppig grün
und klirrt des Winters Kälte sehr
die Scheite im Kamine glüh‘n
Wir betten uns‘re jüngsten leise
in einer Wiege, voller Stolz
und liegen selbst auf letzter Reise
zum Grab in einem Sarg aus Holz
Wir sehen hier ganz einfach eins
Wir können ohne Bäume nicht
ein Leben führ‘n- es wäre keins
drum sie zu ehren- uns‘re Pflicht
Erhard https://news.1rj.ru/str/deutschedichter
Forwarded from Tangsworld
🌳 Der Herzschlag der Bäume - GoodNews 🌳
Bäume sind faszinierende Wesen und wir wissen immer noch so wenig über ihr Leben. Interessante Informationen zur Forschung über ihren ihrem »Herzschlag« im folgenden Artikel:
https://www.tangsworld.de/goodnews/der-herzschlag-der-baeume/
@Tangsworld
Bäume sind faszinierende Wesen und wir wissen immer noch so wenig über ihr Leben. Interessante Informationen zur Forschung über ihren ihrem »Herzschlag« im folgenden Artikel:
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@Tangsworld
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