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Unsere Ahnen und der Gundermann

Gundermann ist ein altes germanisches Gundkraut. Als Gund bezeichnete man Eiter und andere giftige Körpersekrete. Besonders Gundermann galt als „Herr des Eiters“, was seinen hohen Stellenwert in der Volks- und Erfahrungsheilkunde der alten Völker Europas verdeutlicht. 

Bis ins 17.Jahrhundert war der bitterstoffreiche Gundermann eine der wichtigsten Bierwürzen. Der Lippenblütler galt von jeher als hellsichtig- und wachmachende Pflanze. Dies war der verlogenen Christen-Kirche vermutlich ein Dorn im Auge, weshalb der Gundermann vom Hopfen mit seiner einschläfernden und lustmindernden Wirkung ersetzt und verdrängt wurde. 

Um die Kühe vor Verzauberung zu schützen, hat man in vielen Gegenden die erste Milch nach dem Austrieb durch einen Kranz aus Gundermann gemolken. Für unsere germanischen Vorfahren galt die Milch als ein Allheilmittel von besonderer Kraft. So wurden die Heilkräuter in Milch aufgekocht. Noch heute wird für manche Pflanzen das Kochen in Milch als besonders wirksame Zubereitungsart empfohlen wie z. B. beim Gänsefingerkraut. Vielleicht haben die Germanen für ihre Kultspeise den Gundermann und die anderen Kräuter in Milch aufgekocht; der jahrhundertealte Milchzauber scheint auf einen sehr ursprünglichen Brauch zurückzugehen. Der Gundermann sollte nicht nur vor Bösem schützen, sondern auch Krankheiten heilen und den Körper stärken. (Vielen lieben Dank an Susanne Fischer-Rizzi und ihrem Buch "Medizin der Erde".) 

Er - der kleine Gundermann - erblüht von Anfang April bis Anfang Juli, man kann das Kraut zur selben Zeit sammeln. Man trocknet es in dünnen Schichten an einem schattigen Platz. 
Forwarded from Henrik
Möchte einen Kanal vorstellen ,dessen Admin es sich zur Aufgabe gemacht hat nur Positive Videos und Fotos zu Posten , und uns allen in dieser turbulenten Zeit Lichtblicke zu ermöglichen

https://news.1rj.ru/str/positivewelt
Forwarded from Positive Welt
Forwarded from 💙Die fünfte Herzkammer💜 Willkommen im goldenen Zeitalter 🏵🍀🍄🌈🎇🌌💎🧬🪄🎉🩷💙💜
Wir möchten euch auch mal etwas Schönes zeigen, etwas von dem wir ein Teil sind, etwas wozu wir gehören, etwas wovon wir abstammen.

Öffne dein Herz!
Pflege die Natur!
Schicke Liebe hinaus in die Welt!

Das ist unser wahres Leben und Sein

🧡💛💚💙💜


https://youtu.be/PcQCvV_3Q8k
🌳 Bäume sind soziale Wesen - GoodNews 🌳

Bäume sind besondere Wesen. Sie teilen ihre Nahrung mit Artgenossen und päppeln sogar ihre Konkurrenz hoch. Die Gründe sind dieselben wie bei menschlichen Gesellschaften: Gemeinsam geht es viel besser. Mehr dazu im Artikel:

https://www.tangsworld.de/geistesblitze/baeume-sind-soziale-wesen/

@Tangsworld @TerraTopia @BewusstSEINsHelden
😂😂😂
Ich kann nich mehr😂😂😂😂
Forwarded from THIRDEYESUN
"Einfachheit ist die höchste Form der Vollendung."
-Leonardo Da Vinci
@thirdeyelove
Forwarded from 🌳Unsere Heimath-Irtha🦌 (BenniLife)
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📺Eivor Palsdottir - Trodlabundin📻
(Heidnische Musik)

🎬Hier der YouTube-Link dazu👈
📀Hier gibt's die MP3👈

🔻Einfach nur wunderschön dem zuzuhören. Diese Art der Frequenz und Musik erdet mich immer ganz besonders und man spürt es tief in einem selbst.🔻
📻Hier noch ein ähnlicher Song (Wardruna und Aurora - Helvegen)👈

WWG1WGA 🐇🔴🔵

@forPeaceAndFreedom 🕊
Forwarded from THIRDEYESUN
"Die einzige Welt, in der einer ganz er selbst sein kann, ist die Natur."
- Boris Leonidowitsch Pasternak
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Forwarded from Positive Welt
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Wir sollten respektvoll mit allen Lebewesen sein 🌞
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Lindenbaum-Saga

Als ich noch Kind
war da war er schon alt,
der mächtige Lindenbaum draußen im Wald.
Sah hunderte Winter schon kommen und gehn,
hat Kriege und Frieden
ins Land ziehen sehn.
Einst bog sich im Winde
noch sein schlanker Stamm,
bald lehnten sich müde Wandersleut dran.
 
Zu ihm trug Volk oft
die Sorgen vom Tag,
kündete ihm
wenn ein braver Freund starb.
Erblickte ein kleines Kind
das Licht der Welt,
wurde es auch gleich
dem Baume erzählt.
Gab es Anlaß
zur Freude, zu Leid,
wußte der Lindenbaum
es sogleich.
 
Heiliger Brauch
war es zu alter Zeit,
daß in seinem Schatten
man schlichtete Streit.
Unter den Zweigen,
da sprach das Thing Recht,
und selten nur war solch ein Baumurteil schlecht.
Wie das Schwert
am Ende auch lag,
recht gerichtet
ward jegliche Tat.
 
Der mächtge Lindenbaum
hat manche Nacht
bei heimlicher Liebe
leis rauschend gewacht.
Und wand die schöne Braut dann ihren Kranz
drehte sich um seinen Stamm froher Tanz.
Denn eine Hochzeit
beim Baume versprach,
kinderreiche Ehe,
die niemals zerbrach.
 
Singend hat Volk
sich einst um ihn geschart,
so wurde manch
uralte Weise bewahrt.
Und lehnend am moosgen, knorrigen Holz
besang man dort
Heldenmut und Frauenstolz.
Und so manches
blondlockige Kind
jauchzte, spielte
im Laube der Wind.
 
Heute jedoch
ist es draußen so still,
weil keiner mehr hin
zu dem Lindenbaum will.
Heute steht einsam
vergessen er da,
er der einst Freund
aller Menschen hier war.
Die Krone ist müde
und krank ist der Stamm,
selbst der Regen
nagt noch daran.
 
Es kommen Männer,
die Linde lebt auf:
Folgen diese etwa
wieder dem alten Brauch?
Seht! Sie kommen
direkt zu ihr her.
Was tragen sie auf
ihrem Rücken so schwer?
Sie schwingen die Axt.
Es rauschet die Kron:
Es fällt ein Jahrtausend mit ächzendem Ton.

© Swantje Swanhwit

@deutschedichter