Forwarded from Deutsche Dichter und Denker
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-Großkochberg nahe des Luisenturmes-
Pflanz einen Baum,
Und kannst du auch nicht ahnen,
Wer einst in seinem Schatten tanzt,
Bedenke Mensch:
Es haben deine Ahnen,
Eh' sie dich kannten,
Auch für dich gepflanzt!
-Max Bewer-
https://news.1rj.ru/str/deutschedichter
-Großkochberg nahe des Luisenturmes-
Pflanz einen Baum,
Und kannst du auch nicht ahnen,
Wer einst in seinem Schatten tanzt,
Bedenke Mensch:
Es haben deine Ahnen,
Eh' sie dich kannten,
Auch für dich gepflanzt!
-Max Bewer-
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Forwarded from UR - Gemeinschaft
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Forwarded from G & E Archiv
Artemisia-annua-Einjährige-Beifuß.pdf
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Forwarded from Vom Adel der Seele (🖤)
"Auf die Dauer kann ein lebendiges starkes Volk nicht im Schatten lichtloser Mietkasernen gedeihen. Es soll im Sonnenschein wohnen."
Gemälde von Prof. Georg Siebert
Danke an Alaf Sig Arna
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Forwarded from ArcheMovie Filme (Tauschbörse) (Turiya)
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Forwarded from 𝔄𝔯𝔪𝔞𝔫𝔢𝔫𝔰𝔠𝔥𝔞𝔣𝔱
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Forwarded from Vom Adel der Seele (🖤)
Der Aberglaube von den neunerlei Hölzern
Neunerlei Holz wurde schon immer bei Abwehrzauber genommen. Als Räucherungen, Amulette, Talismane oder auch als Bäder. Zigeuner trugen neunerlei Hölzer in einem kleinen Leinenbeutel um die Hüften oder um den Hals, um vor auszehrenden Krankheiten geschützt zu sein, wie z. B. Krebs. Wenn man sich so ein Amulett herstellen will, so darf die Hasel nicht darin fehlen. Verhexte Menschen wurden im Mittelalter mit neunerlei Hölzern beräuchert. Es wurde auch als Notfeuer betitelt. Aber auch Hof und Haus wurden mit neunerlei Hölzern geschützt. Dafür wurden die Hölzer rund um den Hof in die Erde gesteckt. Man hing die Hölzer auch in den Viehställen auf, um das die Hexe nicht hineinkamen. Die Namen dieser Hölzer durften aber nicht auf “-baum” enden. Gegen Viehverhexung wurde Kirsche, Pflaume, Birne, Apfel, Tanne, Kiefer, Birke, Linde und die Weide genommen.
Die neunerlei Hölzer müssen stillschweigend im Wald zusammen gesucht werden und dürfen nicht von Sträuchern oder Bäumen abgeschnitten werden. Sondern man nimmt dafür die am Boden liegenden Hölzer. Vorallem nahm man diese Hölzer auch beim “Suchtenbrechen”. Suchtenbrechen war die Besprechung von Krankheiten. Dafür wurden Reiser von Bäumen genommen, die aber kein Steinobst waren und zwar von Birne, Apfel, Eiche, Buche, Erle, Esche, Tanne, Linde und der Weide. Am Freitagmorgen wurden diese neunerlei Hölzer vor Sonnenaufgang ins Wasser geworfen. Dabei muss an den Menschen gedacht werden, den man Besprechen will.
Gegen Kopfschmerzen nahm man neunerlei Hölzer von Apfel, Birne, Flieder, Holunder, Stachelbeere, Johannisbeere, Hainbuche, Pappel und der wilden Rose. Wenn Kinder Ausschlag bekamen wurden sie in in neunerlei Hölzern von Obstbäumen, Thymian und Schilfrohr gebadet. Oder es wurden neunerlei Hölzer einfach nur in der Hosentasche getragen, um vor Hexen geschützt zu sein. Für diesen Brauch wurden Hölzer von der Espe, Eiche, Kiefer, Buche, Linde, Eberesche, Fichte, Tanne und Birke genommen.
Allgemein waren diese Hölzer als sehr hexenabwehrend beliebt. Dazu zählten die Fichte, Tanne, Lärche, Waldkiefer, Eibe, Zirbelkiefer, Bergkiefer, Wacholder, Sadebaum (Stinkwacholder), Eiche, Buche, Linde, Ahorn, Birke, Hasel, Espe und die Eberesche. Um Hexen zu sehen oder zu erkennen werden neunerlei Hölzer auf einem Kreuzweg angezündet. Es darf über diesen Kreuzweg aber noch keine Leiche herübergetragen worden sein.
Im Liebesorakel wurden neunerlei Hölzer klein geschnitten. Dann wurde ein Feuer damit gemacht und sich nackig ausgezogen. Die Klamotten wurden vor die Tür geschmissen. Der folgende Zauberspruch wurde dabei aufgesagt:
Hier sitze ich nun splitterfasernackigt und bloss,
wenn doch mein Liebster käme
und würfe mir das Hemd in den Schoss!
Ein weiterer Brauch war es neunerlei Hölzer von Apfel , Birne, Kirsche, Pflaume, Kastanie, Holunder, Stachelbeere, Himbeere und Johannisbeere ins Wasser zu stellen. Blühten die Zweige zu Weihnachten, dann kam die Beziehung mit dem Angebetenen zustande.
https://www.celticgarden.de/2014/02/der-aberglaube-von-den-neunerlei-hoelzern/
Bilder: celtic Garden
Neunerlei Holz wurde schon immer bei Abwehrzauber genommen. Als Räucherungen, Amulette, Talismane oder auch als Bäder. Zigeuner trugen neunerlei Hölzer in einem kleinen Leinenbeutel um die Hüften oder um den Hals, um vor auszehrenden Krankheiten geschützt zu sein, wie z. B. Krebs. Wenn man sich so ein Amulett herstellen will, so darf die Hasel nicht darin fehlen. Verhexte Menschen wurden im Mittelalter mit neunerlei Hölzern beräuchert. Es wurde auch als Notfeuer betitelt. Aber auch Hof und Haus wurden mit neunerlei Hölzern geschützt. Dafür wurden die Hölzer rund um den Hof in die Erde gesteckt. Man hing die Hölzer auch in den Viehställen auf, um das die Hexe nicht hineinkamen. Die Namen dieser Hölzer durften aber nicht auf “-baum” enden. Gegen Viehverhexung wurde Kirsche, Pflaume, Birne, Apfel, Tanne, Kiefer, Birke, Linde und die Weide genommen.
Die neunerlei Hölzer müssen stillschweigend im Wald zusammen gesucht werden und dürfen nicht von Sträuchern oder Bäumen abgeschnitten werden. Sondern man nimmt dafür die am Boden liegenden Hölzer. Vorallem nahm man diese Hölzer auch beim “Suchtenbrechen”. Suchtenbrechen war die Besprechung von Krankheiten. Dafür wurden Reiser von Bäumen genommen, die aber kein Steinobst waren und zwar von Birne, Apfel, Eiche, Buche, Erle, Esche, Tanne, Linde und der Weide. Am Freitagmorgen wurden diese neunerlei Hölzer vor Sonnenaufgang ins Wasser geworfen. Dabei muss an den Menschen gedacht werden, den man Besprechen will.
Gegen Kopfschmerzen nahm man neunerlei Hölzer von Apfel, Birne, Flieder, Holunder, Stachelbeere, Johannisbeere, Hainbuche, Pappel und der wilden Rose. Wenn Kinder Ausschlag bekamen wurden sie in in neunerlei Hölzern von Obstbäumen, Thymian und Schilfrohr gebadet. Oder es wurden neunerlei Hölzer einfach nur in der Hosentasche getragen, um vor Hexen geschützt zu sein. Für diesen Brauch wurden Hölzer von der Espe, Eiche, Kiefer, Buche, Linde, Eberesche, Fichte, Tanne und Birke genommen.
Allgemein waren diese Hölzer als sehr hexenabwehrend beliebt. Dazu zählten die Fichte, Tanne, Lärche, Waldkiefer, Eibe, Zirbelkiefer, Bergkiefer, Wacholder, Sadebaum (Stinkwacholder), Eiche, Buche, Linde, Ahorn, Birke, Hasel, Espe und die Eberesche. Um Hexen zu sehen oder zu erkennen werden neunerlei Hölzer auf einem Kreuzweg angezündet. Es darf über diesen Kreuzweg aber noch keine Leiche herübergetragen worden sein.
Im Liebesorakel wurden neunerlei Hölzer klein geschnitten. Dann wurde ein Feuer damit gemacht und sich nackig ausgezogen. Die Klamotten wurden vor die Tür geschmissen. Der folgende Zauberspruch wurde dabei aufgesagt:
Hier sitze ich nun splitterfasernackigt und bloss,
wenn doch mein Liebster käme
und würfe mir das Hemd in den Schoss!
Ein weiterer Brauch war es neunerlei Hölzer von Apfel , Birne, Kirsche, Pflaume, Kastanie, Holunder, Stachelbeere, Himbeere und Johannisbeere ins Wasser zu stellen. Blühten die Zweige zu Weihnachten, dann kam die Beziehung mit dem Angebetenen zustande.
https://www.celticgarden.de/2014/02/der-aberglaube-von-den-neunerlei-hoelzern/
Bilder: celtic Garden
www.celticgarden.de
Neunerlei Holz im Glauben unserer Urgrosseltern
Der Volksglaube um das Neunerlei Holz ist sehr alt und soll schon bei den Altgermanen vorgekommen sein. Meistens wurde dafür das Holz von