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Drei Parzen oder die "drei Heiligen Madln" Katharina, Barbara und Margaretha und Aubet, Cubet und Quere auch Ainbet, Gwerbet und Wilbet. In Worms am Rhein - dem zweiten Zentrum der Drei-Frauen-Verehrung - hießen sie vom 13. bis zum 15. Jahrhundert Embede, Warbede und Willebede.

- Ambet soll die junge Frau und Göttermutter sein

- Borbet soll die vorgeschichtliche Sonnenfrau sein

- Wilbet wird mit dem Mond identifiziert und wäre somit die kultisch-mythologische Mondfrau.

In Meransen haben laut Visitationsprotokoll im Jahre 1650 übereifrige Geistliche die kultischen Gestalten in die drei göttlichen Tugenden Spes, Fides und Caritas umgewandelt.

Die Beten sind eng verbunden mit Steinen und Höhlen, mit Bergen und Quellen. Im Raum Imst finden sich die drei - neben der Dreiheit in Obsaurs - auch getrennt: in Dormitz mit dem Heiligtum der Ambet, in Barwies mit dem der Borbet und in Wildermieming mit dem der Wilbet.

In der Volkssage leben die drei Frauen vermutlich unter der Bezeichnung "Salige Frauen" oder "Salige Fräulein" weiter, besonders deutlich wird das in der Sage.

DIE DREI WILDEN FRÄULEIN AM FERNER

Am Fernerrand lebten einst drei wilde Fräulein. Sie wohnten in einem unterirdischen Palast, der durch eine gemeine Felsgrotte zugänglich war. Die Gemsen waren ihre Haustiere; sie fütterten sie, tränkten und pflegten sie und schützten sie gegen die Jäger. Gegen die Leute waren sie freundlich, kamen zu ihnen in liebenswürdiger Gestalt und gaben ihnen allerlei weise Ratschläge.
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https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/tirol/oetztal/wildefraeuleinamferner.html
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🌙Die hehren Mütter des Zaubers

🧙Aus dem 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung stammt eine Weiheinschrift an die Matronen Saitchamiae oder Saithamiae. Ihr Namen wird übersetzt als „Diejenigen die Saith (Zauber) wirken oder aussprechen“. Der Name belegt die germanische Herkunft dieser Gruppe von Matronen. Die Saitchamia-Matronen sind durch ihren Namen die „hehren Mütter (Matronen) des Zaubers (Saidaz/Saith)“. Die Weihesteine der Saitchamia-Matronen wurden in Hoven, südwestlich von Köln gefunden.

Matronen oder auch Matres und Matrae, ehrenvolle Frauen oder Mütter, wird eine Gruppe von Muttergöttinnen genant denen im 1. – 5. Jahrhundert sowohl in keltischen als als auch in germanischen Gebieten geopfert wurde. Die Sitte der Weihesteine fand vor allem in den römisch besetzten Gebieten Verbreitung. Der Ursprung des Matronenkultes und der genaue Inhalt sind nicht ganz klar. Die Forschung geht jedoch davon aus, dass die Ursprünge nicht römisch sind, sondern jeweils regionalen, einheimischen Bräuchen und Vorstellungen entsprangen, wie diese eben auch im späteren Glauben an Disen, Nornen und Walküren sichtbar werden.
Dies würde bedeuten, das zwar die Verehrung der Matronen vor allem in den römisch besetzten Gebieten für uns sichtbar wird, es aber anzunehmen ist, das die Matronen selbst im gesamten germanischen Gebiet verehrt wurden.

In den verschiedenen, erhaltenen Inschriften und Matronennamen erschließt sich das der Nothilfeaspekt und ihre Rolle als Beschützerinnen überwiegt. So wurden sie wohl vor allem angerufen für den Schutz der Familie, Fruchtbarkeit und Geburtshilfe. Die vom Schriftsteller Beda erwähnte Mutternacht (Modraniht) bei den Angelsachsen und das Disenopfer in Skandinavien könnten für ein Fortleben des Matronen-Kultes sprechen.
Auch die zahlreichen Drei-Jungfrauen Kulte in der Zeit nach der Christianisierung, lassen sich als Fortbestehen dieses Kultes deuten.

Quelle:
https://wyrd.tunritha.de

t.me/HueterderIrminsul
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