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🌙Die hehren Mütter des Zaubers

🧙Aus dem 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung stammt eine Weiheinschrift an die Matronen Saitchamiae oder Saithamiae. Ihr Namen wird übersetzt als „Diejenigen die Saith (Zauber) wirken oder aussprechen“. Der Name belegt die germanische Herkunft dieser Gruppe von Matronen. Die Saitchamia-Matronen sind durch ihren Namen die „hehren Mütter (Matronen) des Zaubers (Saidaz/Saith)“. Die Weihesteine der Saitchamia-Matronen wurden in Hoven, südwestlich von Köln gefunden.

Matronen oder auch Matres und Matrae, ehrenvolle Frauen oder Mütter, wird eine Gruppe von Muttergöttinnen genant denen im 1. – 5. Jahrhundert sowohl in keltischen als als auch in germanischen Gebieten geopfert wurde. Die Sitte der Weihesteine fand vor allem in den römisch besetzten Gebieten Verbreitung. Der Ursprung des Matronenkultes und der genaue Inhalt sind nicht ganz klar. Die Forschung geht jedoch davon aus, dass die Ursprünge nicht römisch sind, sondern jeweils regionalen, einheimischen Bräuchen und Vorstellungen entsprangen, wie diese eben auch im späteren Glauben an Disen, Nornen und Walküren sichtbar werden.
Dies würde bedeuten, das zwar die Verehrung der Matronen vor allem in den römisch besetzten Gebieten für uns sichtbar wird, es aber anzunehmen ist, das die Matronen selbst im gesamten germanischen Gebiet verehrt wurden.

In den verschiedenen, erhaltenen Inschriften und Matronennamen erschließt sich das der Nothilfeaspekt und ihre Rolle als Beschützerinnen überwiegt. So wurden sie wohl vor allem angerufen für den Schutz der Familie, Fruchtbarkeit und Geburtshilfe. Die vom Schriftsteller Beda erwähnte Mutternacht (Modraniht) bei den Angelsachsen und das Disenopfer in Skandinavien könnten für ein Fortleben des Matronen-Kultes sprechen.
Auch die zahlreichen Drei-Jungfrauen Kulte in der Zeit nach der Christianisierung, lassen sich als Fortbestehen dieses Kultes deuten.

Quelle:
https://wyrd.tunritha.de

t.me/HueterderIrminsul
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Forwarded from WeltenkreisBifroest
Einkehr

Ahnen hoben betend Hände,
Wende du dich innenwärts;
Gott und Welt hältst du umschlossen
Und die Wahrheit wohnt in dir!

Tief am Grunde deiner Seele,
Die ein Meer ist, unermeßlichm
Und ein Brunnen unerschöpflich,
Liegt das goldne Götterland.

Dorten quillt dein’s Lebens Quelle,
Dort, zu dritt, die stillen Nornen
Deines Lebens Faden führen,
Streng verknüpfend Blutes Bande.

Kniee nicht vor heil’gen Büchern,
Suche Gott in Tempeln nicht,
Deiner Ahnen göttlich Wissen,
Sieh, es spricht zutiefst aus dir!

Kehre ein in weiten Wäldern,
Wo die grüne Stille wohnt,
Wirst ein ewig‘ Bild erkennen,
Das als große Mutter thront!

Hildulf R. Flurschütz

https://news.1rj.ru/str/WeltenkreisBifroest
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Damit fremde Mächte bei uns festen Fuß fassen konnten, mußten sie zunächst diejenige Feste unterhöhlen, die ihren Eroberungsstürmen den stärksten und hartnäckigsten Widerstand bot, die Frau, die in ihrer konservativen Art alte Gesinnung und Gesittung nicht so schnell wechseln wollte. Der Einfluß der Frau mußte also beschnitten, die Frau entwertet, ihr ihre Unzulänglichkeit vorgehalten und ein anderes Frauenideal aufgestellt werden. Ließ man der Frau zwar die Kochrezepte der Urahnen, so nahm man ihr doch den alten, gefährlichen Wert, suchte ihre Gesinnung und Gesittung auszuwechseln und sie vor allem zu entwerten als Trägerin der Sittlichkeit und der sittlichen Erziehung.

https://news.1rj.ru/str/EnergetischeWeiblichkeit
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Die Nornen

Vor der Christianisierung stand die Zeit rund um die Wiedergeburt des Sonnengottes mit den alten, weisen Göttinnen, die die Geheimnisse der Lebenszyklen kennen, in Verbindung. Sie leiten das Lichtkind mit ihrer Erfahrung, hüten und nähren es, um ihm den Weg in den neuen Lebenszyklus zu ebnen. Die griechische Göttin Gaia, die Muttergöttin
Holle und die nordische Frigg repräsentierten dieses Prinzip ebenso wie die Nornen. Am Fuße der immergrünen Weltenesche Yggdrasil spinnen, weben und bemessen die drei Nornen das Schicksal von Göttern und Menschen gleichermaßen. Ihr Name leitet sıch von altnordisch #nornir in der Bedeutung von Raunende ab. Im Raunen der drei Göttinnen wird das Schicksal verkündet. Die drei Schicksalsgöttinnen sitzen am Brunnen Urd, der unter einer Wurzel des mächtigen Weltenbaumes entspringt, und verweben den Schicksalsfaden, den dıe Göttin Frigga gesponnen hat. Die älteste der Nornen ist Urd. Sie steht für die Vergangenheit, das Gewordene, die Summe aller Gedanken, Gefühle und Taten, die sich als Gegenwart manifestiert haben. Die zweite Norne Verdandi repräsentiert das Hier und Jetzt, den winzigen, kostbaren Augenblick zwischen Vergangenheit und Zukunft, in dem wir unser Schicksal formen und die Weichen für die Zukunft stellen. Verdandi entscheidet, was aus dem Gewebe von Urd wird. Die Göttin ist die Schutzgöttin der Neugeborenen.

Die dritte Schwester, Skuld, ist das junge Mädchen, das den Faden der Zukunft spinnt. Skuld ist das, was werden soll und das, was werden will. Sie symbolisiert auch die Lernaufgabe dieses Lebens, das, was wir dem Leben schulden oder erfüllen sollen. Skuld bemisst den Lebensfaden und das unausweichliche Ende des Lebensweges.

Unter der Obhut der Nornen wächst der eben erst geborene Lichtgott in den ersten Tagen seines Wiedererscheinens seiner Bestimmung entgegen. In der griechischen Antike trugen die drei Schicksalsspinnerinnen den Namen Moiren, Im römischen Reich kannte man sie als Parzen. ©️ Renate Kauderer

t.me/HueterderIrminsul
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