🌨MUTTER HOLLE 🌳 – Telegram
🌨MUTTER HOLLE 🌳
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Altes, Neues, Wissenswertes, Lehrreichendes, Erhebendes, Inspirierendes, Fröhliches auf dem Weg zur Heilung, zum Wohle des Kindes!
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Diese Seite hat das Ziel, möglichst alle monumentalen Eichen (Quercus spec.) in Deutschland zu dokumentieren. Als Monumental bezeichne ich alle Eichen, die über 7 m Umfang in Brusthöhe (1,3 m) aufweisen. 339 Exemplare mit mehr als 7 m Stammumfang führe ich aktuell hier auf. Ergänzt wird das ganze mit über 600 Eichen, die einen Stammumfang von 6 bis 7 m haben. Insgesamt werden so über 1.000 Eichen dokumentiert. Alle aufgeführten Eichen habe ich in den letzten Jahren besucht. Viele dieser tollen Baumgestalten findet man bereits in der Literatur, für andere war teilweise intensive Recherche notwendig.

https://www.monumentale-eichen.de/
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Ein interessanter Artikel über Tür- und Fensterschwellenmagie.

Hier lässt sich der Weg und die Fehlleitung erkennen woher es kommt, dass am Tag der heiligen drei Könige, die Türschwellen mit ihren Initialen, zum Schutze gekennzeichnet wurden. Zuvor nutzte die Kirche die drei heiligen Frauen (Barbara, Margaretha, Katharina).
Ursprünglich werden es die drei Schicksalsgöttinnen bzw. Bethen (Wilbeth, Anbeth, Borbeth) oder Nornen (Urd, Verdani, Skuld) gewesen sein.

https://hexenworte.com/2014/12/09/vom-aberglauben-und-der-zauberei-der-turschwellen/
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Kräutertinkturen mit Salz herstellen.

Salz eignet sich sehr gut für die Extraktion pflanzlicher Wirkstoffe.
Zu dem wirkt es antibakteriell,konservierend und ist basisch.
Als Salze eignen sich naturbelassene, ungereinigte, unjodierte Salzarten, die frei von Rieselhilfen sind.
Hier erfahrt ihr, wie ihr eine Kräutersole herstellen könnt.
https://gartenstrawanzerin.at/fluessiger-salzstreuer-kraeutersole/
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🪶
Grimm stellte fest, dass in Deutschland die Salzflüsse durchgängig Saale, die Siedestätten aber Hall genannt wurden.
Wo der Ursprung im Worte Hall liegt, ist nicht sicher.
In manchen Gegenden herrschte die Sitte, Stücke Salz als Geld zu verwenden.
So kam es wohl, dass eine Münzgattung den Namen von dem Salze und der Werkstätte, wo er gewonnen wurde erhielt,
der Heller (Haller,Häller).
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Januar

Die alte Bezeichnung für den Januar lautet Hartung und leitet sich von dem Begriff hart (viel / gefroren) ab. Andere Namen für den Januar waren Hartman, Hartimanoth (Härtemonat), Wintarmanoth, Schneemonat oder Eismonat. im nordischen Jahreskreis war der Wintermanoth oder Hartmanoth der erste Lunarmonat, welcher zum ersten Neumond nach der Wintersonnenwende begann.

Aus: Das magische Jahr
t.me/HueterderIrminsul
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Mein Kind

Von Schicksalsnornen auserkoren
und in das junge Jahr geboren
bist du Teil von beiden Teilen
derer, die auf Erden weilen.

Doch auch, die kommen und die waren
froh in Wiegen, stumm auf Bahren,
die einst werden, die noch sterben:
Sie sind Eltern! Sie sind Erben!

Wie der Ahnen weiter Bogen
auf des Lebens stillen Wogen
sollst auch du im Gang der Zeiten
der Geschlechter Weg bereiten.

-Iwolf-
@deutschedichter
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Frau Holle auf Spurensuche.

Im Hardter Wald (Mönchengladbach) befindet sich ein seit den 1870er Jahren wieder entdecktes
keltisches Grabhügelfeld.
Das Gräberfeld wurde zwischen 800 und 500 v. Chr. angelegt und besteht aus 255 Rundhügeln, zehn Langbetten sowie einer nicht genau zu ermittelnden Zahl von Flachgräbern.
Die vorgefundenen Urnen belegen einen germanischen Ursprung.
Traurigerweise wurden große Teile des Gräberfeldes überpflügt und neu aufgeforstet.
Teilweise wurde der Ort auch von Plünderern heimgesucht. Dies geschah vor 150 Jahren, nachdem eine Sage umging, dass hier ein Gold- und Silberschatz vom Hunnenkönig läge.
Es war ein außergewöhnliches, heiliges Gefühl diesen bedeutsamen Ort zu betreten.

🌿Ehre sei den Ahnen🌿
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Lass niemals los das Ahnenband.
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Auf den Britischen Inseln nennt man die Nacht von 5. auf den 6. Januar Nollaig na mBean (Weihnachten der Frauen), oder An Nollaig Bheag (Kleines Jul). Man schmückt Apfelbäume, die als Mittler zwischen der Welt der Lebenden und dem Reich der Toten gelten, mit Brot und Kuchen und segnet sie mit Apfelwein. Manchmal wird diese Nacht der Silvesternacht zugeordnet, wobei der Kampf des Eichenkönigs gegen den Stechpalmenkönig thematisiert wird. Wer das ganze Jahr über gesund bleiben möchte, sollte an diesem Tag ein Mus aus gedörrten Äpfeln, Birnen sowie enderen Dörrfrüchten kochen und essen. Die Kerne dienten früher als Heiratsorakel. In der christlichen Tradition sind Salz und Schmalz an diesem Tag tabu.

In England beginnt mit dem ersten Montag nach dem 6.Januar, dem Plough Monday, das Bauernjahr. In einigen Gegenden wird dabei noch heute In einer Prozession ein Pflug von Haus zu Haus gezogen. Eng verbunden mit dem Plough Monday ist auch der Straw Bear, der an den Strohbären, beziehungsweise Fastnachtsbären erinnert und von Morris-Tänzern und Musikanten durch die Straßen geführt wird, wo er für Geid, Bier oder Speisen seine Tänze aufführt. Das anschließende Verbrennen des Kostüms deutet auf alte Fruchtbarkeitsbräuche hin.

Die Kelten verehrten an diesem Tag die Göttin Morgan / Morgane / Morgaine, die dreifaltige Göttin des Meeres und des Mondes, als Schicksalsbringerin. Walisischen Legenden zufolge war Morgane eine Königin von AvaIon, aus der in der Artussage die Priesterinnen-Schwester des Königs wurde und sich schließlich zur bösen Hexe entwickelte. Man nimmt an, dass dieser Wandlung Parallelen der Morgan zur Morrigan, der keltischen Todesgöttin, zugrunde liegen. Auch der Kore-Tag fällt auf den 5. Januar.

#Wissenswert: Aufgrund der zahlreichen Feierlichkeiten, die auf diesen Termin fallen, halten ihn viele für den neunten Sabbat (das neunte Jahreskreisfest) eines untergegangenen heidnischen Jahreskreises. Der Theorie zufolge handelt es sich um ein lang vergessenes Frauenfest, das vom hohen Norden bis weit in den Süden hinein gefeiert wurde, ähnlich dem Wodanstag um den 6. Dezember. Es ist der Tag der dreifaltigen Göttin. in Deutschland widmet man ihn häufig den drei Bethen (Berchten / Nornen), die im Alpenraum verehrt wurden. Dort nannte man sie Embede, Wilbede und Warbede, ihre keltischen Namen waren Ambeth, Borbeth und Wilbeth. Dass man die drei Bethen gebietsweise als Berchten bezeichnete, lässt Parallelen zum Perchtentag vermuten.

Im Christentum beendet der Dreikönigstag die Weihnachtszeit. Sternsinger ziehen von Haus zu Haus und sammeln Spenden ein. Im Norden Deutschlands hat sich der Brauch des Spendens mit dem Timpkenfest erhalten. An diesem Tag wird mit einem Totenschmaus sowie dem Verteilen von Gebäck und Spenden an den Todestag Herzog Widukinds / Wittekinds erinnert. Gleichzeitig dient(e) dieser Brauch der Kirche dazu, den angeblich durch ein Wunder bekehrten heidnischen Sachsenführer, den die Norddeutschen gemeinhin als Ihren Ahnherren betrachten, in der christlichen Tradition zu etablieren.

Aus: Das magische Jahr
t.me/HueterderIrminsul
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Die Erscheinung: Heilig-Drei Könige / Holle

Heilig-Drei-Könige wird am 6. Januar jedes Jahres von den Christen gefeiert. Der Feiertag erinnert an den Besuch der heiligen drei Könige beim neugeborenen Jesuskind im Stall. Die drei Könige aus dem Morgenland waren dem hellen Stern am Himmel gefolgt, bis sie das kleine Kind in der Krippe im Stall in Bethlehem gefunden haben. Als Dank und Zeichen der Anerkennung beschenkten sie den jungen Heilsbringer mit Salbei, Weihrauch und Myrrhe. Im griechischen bedeutet „Heilig-Drei-Könige“ Epiphania. Dieses Wort heißt übersetzt Erscheinung. Aus diesem Grund feiert die Ostkirche erst am 6.Januar Weihnachten.
Der 6. Januar bildet aber auch den Abschluss der Rauhnächte. Die letzte Nacht (vom 5. auf den 6. Januar) wird auch als die Perchten-Nacht bezeichnet. Volkstümlich wird sie auch als die Nacht der Wunder bezeichnet. Wie der Heiligabend gilt auch sie als kinderbringende Nacht. Percht bedeutet soviel wie leuchtend und strahlend. Percht ist übrigens nur eine andere Bezeichnung für die Frau Holle aus dem Märchen. In Teilen Österreichs und Bayerns gibt es auch heute noch den Brauch der Perchtmilch. Sie wird von den Bauern bereitgestellt und soll das ganze Jahr über Fruchtbarkeit bringen.
Ein anderer – wahrscheinlich noch weiter verbreiteter Brauch als die Perchtmilch ist das Sternsingen. In weiten Teilen des Landes ziehen am Dreikönigstag Kinder von Haus zu Haus. Die Kinder sind als die drei Könige verkleidet und sammeln normalerweise für Bedürftige. An jeden Türstock malen die Sternsinger mit Kreide die Zeichen „C + M + B“. Einerseits stehen die Buchstaben für Caspar, Melchior und Baltasar – die Namen der drei Könige. Die Kirche verwendet es auch gerne als „Christ mansionem benedicat“. Das bedeutet sovie wie „Christ schützt dieses Haus“.
Und interessanterweise hat auch dieser scheinbar christliche Brauch einen uralten Vorläufer, nämlich die drei Bethen. Die drei Bethen waren die drei Frauen Catharina, Margarethe und Barbara. Und überraschenderweise haben die drei Heiligen genau die gleichen Anfangsbuchstaben wie die drei Könige. Zusammen stehen die drei Frauen für die Urmutter – die wiederum als Percht oder Frau Holle bezeichnet wird. Die ursprünglichen Bethen hießen übrigens Ambeth, Wilbeth und Borbeth,

https://www.das-raeucherwerk.de/raeucherwerk-a-z/jahreskreis/heilige-drei-koenige/#
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