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Wusstest du das über Hühner?
Hühner sind viel schlauer als viele denken. Sie können sich Gesichter merken, nicht nur von anderen Hühnern, sondern auch von Menschen. Über hundert Gesichter erkennen sie wieder.

Das bedeutet: Wenn du dein Huhn oft besuchst und lieb mit ihm umgehst, merkt es sich dein Gesicht und freut sich, wenn du kommst. Jedes Huhn ist auch ein bisschen anders. Manche sind mutig, andere eher schüchtern. Genau wie bei uns Menschen.
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Gönn dir eine kleine Auszeit – deine Füße tragen dich jeden Tag durchs Leben und haben es verdient, verwöhnt zu werden. Ein warmes Fußbad wirkt nicht nur entspannend, sondern kann auch den Körper entlasten, Giftstoffe ausleiten und neue Energie schenken. Ob mit beruhigendem Natron, klärendem Apfelessig oder wohltuenden Kräutern – ein Fußbad ist wie ein kleines Wellnessritual für Körper und Seele. Probier es aus – dein ganzer Körper wird davon profitieren.
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1. Basisches Fußbad

Zutaten:
• 2–3 EL Natron
• Warmes Wasser
Wirkung: Entsäuernd, beruhigend, entgiftend.

❧༚❀༄❁༄❀༚❧

2. Apfelessig-Fußbad

Zutaten:
• 100–150 ml Bio-Apfelessig
• Warmes Wasser
Wirkung: Antibakteriell, hautklärend, pilzhemmend.

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3. Magnesium-Fußbad (Epsom-Salz)

Zutaten:
• ½ Tasse Bittersalz (Magnesiumsulfat)
• Warmes Wasser
Wirkung: Muskelentspannend, entgiftend, lindernd bei Stress.

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4. Heilerde-Fußbad

Zutaten:
• 2–3 EL Bentonit oder grüne Tonerde
• Warmes Wasser
Wirkung: Bindet Toxine und Schwermetalle, klärt die Haut.

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5. Kräuter-Fußbad

Zutaten:
• 2 EL getrockneter Salbei, Thymian, Rosmarin (oder Mischung)
• 1 Liter heißes Wasser zum Aufgießen
Wirkung: Antibakteriell, durchblutungsfördernd, entspannend.

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6. Fußbad zur Schwermetall-Ausleitung

Zutaten:
• 2 EL Bentonit oder Zeolith
• 1 EL Natron
• Warmes Wasser
Wirkung: Entgiftet Schwermetalle über die Haut.

❧༚❀༄❁༄❀༚❧

7. Fußbad zur Lymphaktivierung & Entwässerung

Zutaten:
• ½ Tasse Bittersalz
• 1 EL Apfelessig
• Warmes Wasser
Wirkung: Regt Lymphe an, wirkt entschlackend & entwässernd.

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8. Fußbad gegen Pilze und Gerüche

Zutaten:
• 150 ml Apfelessig
• 1 TL Teebaumöl (optional: Lavendelöl)
• Warmes Wasser
Wirkung: Antifungal, desodorierend, antibakteriell.

❧༚❀༄❁༄❀༚❧

9. Basenfußbad zur Säureausleitung

Zutaten:
• 2–3 EL Natron oder Basenbad-Salz
• 1–2 Tropfen ätherisches Öl (z. B. Zitrone)
• Warmes Wasser
Wirkung: Stärkt das Immunsystem, entsäuert, entspannt.

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10. Detox-Kräuterfußbad bei Stress & Schlacken

Zutaten:
• 2 EL Brennnessel + 2 EL Löwenzahn + 1 EL Rosmarin
• 1 Liter kochendes Wasser zum Aufgießen
Wirkung: Aktiviert Leber, Niere, Lymphe. Perfekt für Detox-Kuren.
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Schöll, Hans Christoph - Die drei Ewigen (1936, Orig.) 1.pdf
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Hans Christoph Schöll, ein deutscher Heimatforscher und Volkskundler, beschäftigte sich intensiv mit dem Thema der „drei Bethen“ – einer Gruppe von drei heiligen Jungfrauen, die im Mittelalter verehrt wurden. In seiner 1936 veröffentlichten Untersuchung „Die drei Ewigen. Eine Untersuchung über germanischen Bauernglauben“ legte er dar, dass die Namen der drei Jungfrauen – Ambet, Warbet und Wilbet – Varianten der Namen Einbeth, Warbeth und Wilbeth sind. Er vermutete, dass diese Figuren ursprünglich keltische Göttinnen waren, die später in den christlichen Heiligenkult integriert wurden.
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Osterwasser – im Zeichen der Göttin Ostara

Noch liegt der Morgen in dunklem Schweigen,
die Welt hält den Atem, das Licht zögert.
Und doch: Es regt sich etwas im Herzen der Erde.
Die Frauen gehen, barfuß, den alten Pfad entlang –
zum Wasser, das fließt, das lebt, das hört.

Dort, wo Quellen entspringen, wo Bäche tanzen,
wartet die Kraft der Ostara – jung, licht, erwachend.
Sie ist das Aufblühen, das erste Grün,
das Knistern der Knospen, das Rufen der Lerche.
Ihr Wasser, so sagt man, trägt den Segen des Neuanfangs.

In Stille wird es geschöpft,
kein Wort, kein Lachen – nur das Rauschen des Stroms.
Denn jedes Laut zerstört den Zauber.
Wer mit diesem Wasser das Gesicht benetzt,
bewahrt Jugend, Schönheit, Klarheit.
Wer es auf Felder träufelt, ruft das Korn herbei.
Wer es trinkt, nimmt den Frühling in sich auf.

Osterwasser – Geschenk der Göttin,
geboren im ersten Licht, gehütet im Schweigen.
Ein uraltes Band zwischen Mensch und Erde,
zwischen Werden und Vergehen,
zwischen Licht und Leben.
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Jetzt ist die Zeit der Brombeerblätter – stille Heiler aus der Hecke

Wenn der Frühling erwacht und die Natur sich wieder streckt, beginnt auch die Zeit des Sammelns. Noch bevor die Brombeersträucher ihre ersten weißen Blüten zeigen, treiben sie zartes, frisches Grün. Jetzt – im jungen Licht des Jahres – sind die Brombeerblätter am wirksamsten.

Die jungen Blätter tragen die ganze Kraft des erwachenden Strauchs in sich. Sie sind reich an Gerbstoffen, Flavonoiden, Vitamin C und ätherischen Ölen – eine wahre Schatzkammer für die Hausapotheke. Ihre Wirkung ist zusammenziehend, entzündungshemmend, blutreinigend und stärkend.

Schon unsere Ahnen kannten die Heilkraft der Brombeerblätter. Sie nutzten sie bei:
Hals- und Rachenentzündungen – als Gurgeltee oder Spülung
Durchfall und Magenbeschwerden – durch ihre adstringierende (zusammenziehende) Wirkung
Hautproblemen – in Umschlägen bei kleinen Wunden oder Ausschlägen
Frühjahrskuren – zur Stärkung, Reinigung und Kräftigung des Blutes

Die frischen Blätter können vorsichtig gesammelt, an einem luftigen Ort im Schatten getrocknet und für Teemischungen oder Tinkturen verwendet werden. Ihr Geschmack ist herb und erdig – eine Erinnerung an Hecke, Wind und wilden Waldrand.

So sammelst du richtig:
• Nimm nur die jungen, zarten Blätter – bevor der Strauch blüht.
• Am besten bei trockenem Wetter am Vormittag.
• Lass immer genug für die Pflanze übrig – Sammeln mit Achtung.

Jetzt, im jungen Frühling, trägt die Brombeere ihre Heilkraft noch still in den Blättern – bald wird sie blühen, später Früchte tragen. Doch wer sie jetzt kennt und achtet, trägt einen Teil ihres stillen Wissens durch das ganze Jahr.
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Heilsames aus der wilden Hecke – Rezepte mit Brombeerblättern

Brombeerblätter-Tee – Innerer Beistand im Frühling

Ein Tee aus jungen Brombeerblättern stärkt den Körper, reinigt das Blut und beruhigt Magen und Darm.

Du brauchst:
1–2 Teelöffel getrocknete Brombeerblätter (oder 3–4 frische)
250 ml heißes Wasser

So geht’s:
Blätter mit heißem (nicht kochendem) Wasser übergießen.
Abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen.
Dann abseihen und in kleinen Schlucken trinken.

Täglich 1–3 Tassen wirken stärkend, besonders während einer Frühjahrskur oder bei leichten Erkältungen.

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Gurgeltee bei Halsweh und entzündetem Zahnfleisch

Wenn der Hals kratzt oder das Zahnfleisch schmerzt, wirkt ein kräftiger Gurgeltee mit Brombeerblättern lindernd und keimhemmend.

Du brauchst:
2 Teelöffel Brombeerblätter
200 ml Wasser

So geht’s:
Blätter in kaltes Wasser geben, zum Kochen bringen und 10–15 Minuten sanft köcheln lassen.
Abkühlen lassen und lauwarm zum Gurgeln verwenden – mehrmals täglich.

Der herbe Geschmack trägt die Kraft der Gerbstoffe – erdend und reinigend.

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Umschläge für Haut und Wunden

Ein Sud aus Brombeerblättern hilft bei kleinen Hautentzündungen, Juckreiz oder oberflächlichen Wunden.

Du brauchst:
1 Esslöffel Brombeerblätter
250 ml Wasser

So geht’s:
Blätter mit dem Wasser 5–10 Minuten köcheln.
Etwas abkühlen lassen. Ein weiches Tuch in den warmen Sud tauchen und auf die betroffene Stelle legen.
15–20 Minuten wirken lassen.

Ideal für gereizte Haut, Insektenstiche oder auch als beruhigender Wickel bei überanstrengten Füßen.

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Brombeerblatt-Tinktur – Haltbare Heilkraft

Diese Tinktur konserviert die Wirkstoffe der Brombeerblätter für viele Monate – ein stiller Helfer in der Hausapotheke.

Du brauchst:
Frische Brombeerblätter (etwa ein kleines Glas voll)
40-prozentiger Alkohol (z. B. Korn oder Wodka)

So geht’s:
Die frisch gesammelten Blätter in ein sauberes Schraubglas füllen und mit Alkohol vollständig bedecken.
Das Glas gut verschließen und 3–4 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen.
Täglich leicht schütteln.
Danach abseihen und in eine dunkle Tropfflasche füllen.

Anwendung: 3 x täglich 15–20 Tropfen in etwas Wasser eingenommen – zur Stärkung, bei Magenbeschwerden oder Erkältungsanzeichen.

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Die Farbe der Heilpflanze – und was sie über ihre Wirkung verrät

Die Kraft der gelben Pflanzen

Wenn wir durch die Natur streifen, fallen uns bestimmte Pflanzen oft durch ihre Farbe zuerst ins Auge – leuchtendes Gelb etwa strahlt uns regelrecht entgegen. Was viele nicht wissen: Die Farbe einer Pflanze kann ein Hinweis auf ihre Heilkraft sein.

In der alten Signaturenlehre – die auch in der spagyrischen Pflanzenmedizin eine Rolle spielt – sind gelbe Blüten ein Zeichen für Licht, Wärme und Reinigung. Sie stehen in enger Verbindung mit Leber, Galle und Verdauung, aber auch mit dem Gemüt.

Gelbe Pflanzen – Sonnenkraft für Körper & Seele

Johanniskraut, Ringelblume und Löwenzahn sind typische Beispiele für gelbe Heilpflanzen, die besonders bei Beschwerden helfen, die mit dem Stoffwechsel, der Verdauung oder auch mit seelischer Unruhe zu tun haben.
• Löwenzahn etwa regt Leber und Galle an, wirkt entwässernd und bringt den Stoffwechsel in Schwung.
• Ringelblume ist entzündungshemmend, hautheilend und wirkt auch innerlich reinigend.
• Johanniskraut bringt Licht ins Nervensystem und wird bei depressiven Verstimmungen eingesetzt.

Gelb steht für:
• Verdauungskraft & Entgiftung
• Lebensfreude & Licht im Inneren
• Klarheit & Energie

Wenn du das nächste Mal an einer gelb blühenden Pflanze vorbeigehst, denk daran: Sie trägt ein Stück Sonne in sich – und möchte vielleicht auch dein inneres Licht wieder zum Strahlen bringen.
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Die Kraft der blauen und violetten Pflanzen

Blau und Violett – das sind die Farben der Stille, der Tiefe und der Intuition. Pflanzen mit blauen oder violetten Blüten wirken oft genau so: beruhigend, kühlend und klärend. In der Natur fallen sie nicht sofort ins Auge – doch ihre Heilkraft wirkt oft besonders tief und fein.

In der Signaturenlehre stehen sie für Nervenstärke, mentale Klarheit und seelische Ausgeglichenheit. Sie wirken oft bei innerer Unruhe, Stress, Schlafproblemen und emotionaler Anspannung.

Blaue Pflanzen – Hilfe für Nerven & Geist

Lavendel, Salbei, Ehrenpreis, Veilchen oder Kornblume – diese Pflanzen mit kühlen Farben bringen Ruhe in überreizte Systeme, helfen beim Loslassen und fördern die geistige Präsenz.
• Lavendel ist ein echter Klassiker bei Stress, Angstzuständen und Schlaflosigkeit. Er beruhigt die Nerven, ohne müde zu machen.
• Salbei wirkt klärend – sowohl auf körperlicher Ebene (Schweiß, Schleim, Entzündungen) als auch auf geistiger Ebene: bei Grübelneigung und mentaler Überforderung.
• Veilchen bringt zarte Seelenqualitäten zurück – hilfreich bei innerer Rückgezogenheit oder Trauer.
• Kornblume stärkt die Augen (im übertragenen Sinn: den Blick nach innen) und unterstützt bei energetischer Reinigung.

Blau steht für:
• Nervensystem & geistige Ruhe
• Kühlung & Klärung
• Intuition & seelische Tiefe
• Loslassen & inneres Gleichgewicht

Praktische Anwendung

Blaue und violette Pflanzen sind ideal für unruhige, hektische Tage, bei Schlafproblemen oder wenn du dich emotional überfordert fühlst. Sie helfen, wieder in den eigenen Rhythmus zu kommen – sanft, aber nachhaltig.

Ob als Tee, Tropfen oder Duft – ihr beruhigendes Wesen ist wie ein pflanzlicher Rückzugsort: still, schützend und regenerierend.
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„Käferlein, schwarz und fein“
(Volksgut)

Käferlein, schwarz und fein,
Krabbelst durchs Moos allein,
Trägst deinen Panzer wie ein Held,
Ob Regen fällt, ob Sonne fällt.

Fliegst manchmal leise himmelwärts,
Als trügst du ein winzig, tapfres Herz.
Und wo du landest – still und sacht –
Hat’s oft ein Kind zum Lächeln gebracht.
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Die Kraft der weißen Pflanzen

Weiß ist die Farbe der Reinheit, Klarheit und des Neubeginns. Weiße Heilpflanzen wirken oft reinigend, schützend und regulierend – sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. In der Pflanzenheilkunde gelten sie als neutralisierend: Sie bringen Ausgleich, mildern Überreaktionen und schaffen Raum für innere Ordnung.

In der Signaturenlehre wird die Farbe Weiß oft mit Licht, Äther und Verbindung zum Geistigen assoziiert – weiße Pflanzen können also nicht nur körperlich helfen, sondern wirken auch auf unser Energiefeld und Bewusstsein.

Weiße Pflanzen – Klärung auf allen Ebenen

Typische Vertreter weißer Heilpflanzen sind Kamille, Holunderblüte, Weißdorn, Mistel und Beifuß. Sie helfen bei Entzündungen, unterstützen das Immunsystem, wirken ausleitend, oft auch schützend und seelenstärkend.
• Kamille ist eine der bekanntesten Heilpflanzen überhaupt: entzündungshemmend, krampflösend, beruhigend – sanft, aber wirkungsvoll.
• Holunderblüte regt das Schwitzen an, löst Schleim und stärkt bei beginnenden Infekten das Immunsystem.
• Weißdorn stärkt das Herz, besonders das ältere oder erschöpfte Herz – sowohl physisch als auch emotional.
• Mistel wirkt regulierend auf das Immunsystem und begleitet oft tiefere Umbruchsprozesse.
• Beifuß, meist mit weißlich-silbrigen Blättern, gilt traditionell als reinigende und schützende Pflanze – auch in energetischer Hinsicht.

Weiß steht für:
• Reinigung & Regulation
• Schutz & seelische Klärung
• Licht, Erkenntnis & Bewusstsein
• Neutralisierung von Übermaß

Praktische Anwendung

Weiße Pflanzen sind besonders hilfreich, wenn du dich innerlich belastet, entzündet oder aus dem Gleichgewicht fühlst – körperlich wie emotional. Sie helfen dabei, wieder klarer zu spüren, was dir guttut, und unterstützen beim Loslassen von altem Ballast.

Sie sind auch tolle Begleiter in Übergangszeiten – sei es im Jahreskreis, im Leben oder im Inneren.
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Beltane – Das Fest des Feuers, der Fruchtbarkeit und des Neubeginns

Wenn sich die Schleier zwischen Frühling und Sommer lichten, wenn die Natur in voller Blüte steht und das Leben spürbar pulsiert, ist die Zeit für Beltane gekommen. Gefeiert in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, ist dieses alte keltische Fest ein tief verwurzeltes Ritual der Lebenskraft, der Sinnlichkeit und der Verbindung mit der natürlichen Welt.

Symbolik und Ursprung

Beltane (sprich: „Bel-tinnuh“) stammt aus dem Gälischen und bedeutet „leuchtendes Feuer“ oder „Feuer des Bel“, benannt nach dem keltischen Lichtgott Belenus. In einer Zeit, in der das Leben der Menschen eng mit den Jahreszeiten verknüpft war, symbolisierte Beltane den endgültigen Sieg des Lichts über die Dunkelheit – die Rückkehr der Wärme, der Fülle und der Fruchtbarkeit.

Beltane ist auch das Fest der Vereinigung: zwischen Himmel und Erde, Licht und Schatten, männlicher und weiblicher Energie. In alten Überlieferungen wurde in dieser Nacht oft die heilige Vereinigung von Göttin und Gott gefeiert – ein Symbol für Fruchtbarkeit, Schöpfungskraft und Balance.



Beltane und der Tanz in den Mai – alte Wurzeln, neue Formen

Was heute vielerorts als „Tanz in den Mai“ gefeiert wird – mit Musik, Tanz und ausgelassener Stimmung – hat tiefere Wurzeln, als viele vermuten.
Auch dieser Brauch ist ein Nachhall alter Frühlings- und Fruchtbarkeitsfeste wie Beltane oder der Walpurgisnacht.
• Der Tanz war schon in früheren Zeiten zentrales Element, oft um den Maibaum, als Symbol des Lebensbaums, der Verbindung zwischen Himmel und Erde.
• Das gemeinsame Feiern, das Entzünden von Feuern und das Willkommenheißen des Sommers stammen direkt aus vorchristlichen Ritualen.
• Der moderne Tanz in den Mai hat zwar meist seine spirituelle Tiefe verloren, doch die Freude über das Leben, die Natur und die Verbindung in Gemeinschaft bleibt erhalten – ein stilles Echo der alten Zeit.



Spirituelle Bedeutung heute

In der heutigen, oft kopflastigen Welt kann Beltane eine Einladung sein, sich wieder mit der eigenen Lebenskraft zu verbinden. Es ist ein Fest des Körpers und der Seele – ein Moment, um:
• die eigene Sinnlichkeit bewusst zu leben
• alte Begrenzungen loszulassen
• sich mit der Natur und ihrer Fülle zu verbinden
• Visionen zu nähren und neue Wege zu beschreiten

Beltane erinnert uns daran, dass das Leben nicht nur gedacht, sondern auch gespürt, gefeiert und umarmt werden will.



Beltane feiern – einfach und kraftvoll
• Entzünde ein kleines Feuer oder eine Kerze mit einer klaren Intention.
• Tanze barfuß im Freien oder zu Musik, die dich mit dir selbst verbindet.
• Verbringe Zeit in der Natur – als bewusster Teil des großen Ganzen.
• Segne das, was du loslassen willst, und begrüße das, was wachsen darf.

Beltane ist keine Pflicht – sondern eine Einladung. Zur Freude. Zum Leben. Zur Liebe.
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