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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🖌️🎨 Weibliche Kunst: Zehn russische Frauen mit herausragendem Talent

Erst seit dem 20. Jahrhundert ist die Kunst in Russland auch weiblich geworden. Die Amazonen der Avantgarde wurden durch den Sozialismus gestärkt.

1️⃣ Olga Rosanowa

Sie ist die einzige Avantgardekünstlerin, die ihre eigene Moderne kreiert hat: Zwetopis oder Farbmalerei. Wie viele avantgardistische Künstler experimentierte Rosanowa viel mit neuen Stilen, bevor sie ihren eigenen im Futurismus fand.

2️⃣ Warwara Stepanowa

Stepanowa ist die Ehefrau und Kollegin des Avantgarde-Künstlers Alexander Rodtschenko. Sie gilt als eine der Begründerinnen des Konstruktivismus. 1921 gab sie die von den Konstruktivisten als bürgerlich deklarierte Malerei auf und richtete ihr Talent auf „nützliche Kunst".

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​​🗣️Außenminister Sergej Lawrow im RT-Interview vom 15. November 2023

💬Der Westen hat über fünf Jahrhunderte lang über die Welt geherrscht. Diese Epoche ist nun vorbei. Es wird jedoch einige Zeit brauchen, bis an ihre Stelle die Multipolarität gerückt ist. Diese bildet sich bereits heraus. Es sind neue wirtschaftliche, finanzielle, politische und militärische Machtzentren entstanden wie etwa China, Indien, Iran, Golfstaaten und die lateinamerikanischen Integrationsbündnisse wie CELAC (die Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten). Sie alle wollen eine größere Rolle spielen. Die Bildung dieser neuen Weltordnung wird Zeit brachen. Das könnte einen ganzen historischen Zeitabschnitt in Anspruch nehmen.

💬Eine UN-Reform ist allein deshalb nötig, weil die Multipolarität viele neue Akteure in Schlüsselpositionen bringen würde, die heute im Sicherheitsrat nicht als ständige Mitglieder vertreten sind. Es gibt Kandidaten, die wir unterstützen, bspw. Indien und Brasilien. Gleichzeitig mit der Prüfung der indischen und der brasilianischen Kandidatur muss in einem Paket auch den afrikanischen Interressen Rechnung getragen werden. Das einzige Problem des Sicherheitsrats ist die Überrepräsentanz des Westens. Sechs von fünfzehn Mitglieder sind westliche Länder, die überwiegend NATO-Staaten und andere Verbündete der USA sind. Weitere ständige Sitze für den Westen kommen nicht in Frage. Sie müssen den Staaten aus Afrika, Asien und Lateinamerika vorbehalten sein.

🔗Interview in englischer Sprache lesen
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🦭 Sehen Sie sich unter dem Link die niedlichsten Tiere der Arktis, die Sattelrobben, in ihrem natürlichen Lebensraum an!

Seit 2009 ist die Jagd auf Sattelrobben-Babys in Russland vollständig verboten.
 
📸 Андрей Каменев
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📈Handelsumsatz zwischen China und Russland im Wachstumsflug
 
🤝Der erste stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation Andrei Belousow nahm an der 10. Sitzung der zwischenstaatlichen russisch-chinesischen Kommission für Investitionszusammenarbeit in Peking teil.

🗣️"China ist der Schlüsselpartner Russlands im Bereich Handel und Investitionen. Die Investitionskooperation weitet sich aus. Neue Investitionsprojekte werden gestartet: im Bereich der der Automobilindustrie, dem Bergbau, der Gas- und Chemieindustrie, der Landwirtschaft, der Logistik, dem IT-Bereich u.a." - Andrei Belousow

📊Aufgrund des Abgangs einer Reihe von westlichen Unternehmen vom russischen Markt eröffnen sich neue Möglichkeiten für chinesische Partner, sich stärker in russischen Öl- und Gas-, Petrochemie- und Automobilunternehmen sowie in Firmen, die Konsumgüter, Glasprodukte und Baumaterialien herstellen, zu beteiligen.
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Wer diese Bilder sieht, denkt nicht sofort an Russland. Tatsächlich wurden sie aber alle in Russland aufgenommen

1. Die Schweiz in Altai
Der rund 950 Kilometer lange Tschuiski-Trakt in Sibirien ist ein wunderbares Ziel für Roadtrips. Die kurvige Straße bietet traumhafte Ausblicke auf tiefe Wälder und das beeindruckende Altai-Gebirge.

2. Tibet in Burjatien
Russland ist ein multireligiöses Land. In Burjatien ist die Bevölkerungsmehrheit zum Beispiel buddhistisch. Entsprechend viele buddhistische Tempel (genannt Datsans) kann man dort bewundern. Der bekannteste Datsan Russlands liegt in der Nähe des gleichnamigen Dorfes Iwolga.

3. China in Moskau
Das Perlow-Teehaus an der Mjasnizkaja-Straße entstand im 19. Jahrhundert. Das im pseudochinesischen Stil erbaute Haus sticht zwischen den eher klassisch-europäischen Nachbarhäusern heraus und ist in Moskau einzigartig. Bis heute kann man dort übrigens dieselben Tee- und Dessertspezialitäten essen, die es schon zu Zarenzeiten gab.

4. Kappadokien in Woronesch
Im Naturschutzgebiet Diwnogorje im Süden Russlands finden sich steile Kreidefelsen, Hügel und Kirchen in Höhlen. Die Landschaft und die Sehenswürdigkeiten erinnern an Vergleichbares in Bulgarien, Griechenland oder der Türkei.

5. Die Malediven in Wladiwostok
Türkis leuchtendes Wasser, feine Sandstrände, idyllische Landschaften. Doch das Bild wurde weder auf Bali noch auf den Malediven oder irgendwo in der Karibik aufgenommen. Es stammt aus der Nähe von Wladiwostok in Russlands Fernem Osten und zeigt die Petrow-Bucht. Diese ist sehr beliebt bei Surfern und Kayakfahrern. Wer will, kann auch ein großartiges Meeresfrüchte-Menu mit lokalem Fisch und Krabben genießen.

📸 Legion Media
Kirill Kuchmar/TASS
Konstantin Kokoschkin/Global Look Press
Sergej Orlow/VL.RU
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🎬 "Eine bittere Romanze" ist ein Melodram des berühmten russischen Regisseurs Eldar Rjasanow aus dem Jahr 1984, der auf dem Theaterstück "Mädchen ohne Mitgift" von Alexander Ostrowski basiert.

Der Film spielt am Ufer der Wolga in der Provinzstadt Brjachimow und erzählt vom tragischen Schicksal eines jungen Mädchens, das versucht, die wahre Liebe zu finden, aber bei den Menschen nur auf kalte Berechnung und Zynismus trifft... 💔 💔
Wird es der Heldin gelingen, ihr Glück zu finden?

📅 28. November
🕒 19:00
📍 Russisches Haus in Berlin
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📍 Pressesprecherin Maria Sacharowa: Antwort der Bundesregierung auf offenen Brief der Blockade-Überlebenden inakzeptabel

💬 Am 8. September 2023 haben die Teilnehmer der Verteidigung Leningrads und die Überlebenden der Leningrader Blockade in einem offenen Brief an die Bundesregierung appelliert, humanitäre Entschädigungsleistungen, die Deutschland an die jüdischen Blockade-Überlebenden auszahlt, auf alle heute noch lebendenden Opfer der Leningrader Blockade ohne Ansehen ihrer nationalen Zugehörigkeit zu erstrecken. Der offene Brief wurde über diplomatische Kanäle auch ins Bundeskanzleramt übermittelt.

💬 Was, glauben Sie, hat die deutsche Seite darauf geantwortet? Der russischen Botschaft in Berlin wurde mitgeteilt, dass Deutschland diesem moralisch begründeten Anliegen der nichtjüdischen Blockade-Überlebenden nicht entsprechen will. Die Ausreden und Verweise der Bundesregierung, diese Frage sei durch Deutschlands Reparationszahlungen an die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg bereits gelöst worden, halten wir für absolut inakzeptabel und nicht überzeugend. Es kann per se keinen rechtlichen Zusammenhang geben zwischen den Nachkriegsreparationen und der Bestrebung der Blockade-Überlebenden, menschliche Gerechtigkeit wiederherzustellen. Das russische Außenministerium unterstützt sie dabei voll und ganz.

💬 Die Haltung der Bundesregierung gegenüber den nichtjüdischen Blockade-Überlebenden kommt insofern himmelschreiend daher, als der deutsche Staat seit Jahrzehenten Sozialleistungen an die deutschen Bürger auszahlt, die im Zweiten Weltkrieg bei der SS dienten, und den Bürgern anderer Staaten zukommen lässt, die mit dem Dritten Reich zusammenarbeiteten, einschließlich Kämpfer der Kollaborateurverbände, die Leningrad mit belagerten.
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🗣 Außenminister Sergej Lawrow trifft das Ministerkomitee für Gaza und äußert sich zur aktuellen Lage im Nahen Osten:

🔹 Die aktuelle Lage im Nahen Osten zeigt, wie katastrophal ein Verhalten sein kann, das das Völkerrecht missachtet. Man muss heute noch damit beginnen, sich auf einen Neustart des Friedensprozesses auf international anerkannter Grundlage vorzubereiten, die im Rahmen der Vereinten Nationen und der arabischen Friedensinitiative von 2002 beschlossen wurde. Diese wurde vom König Saudi-Arabiens angestoßen und von allen Mitgliedern der Arabischen Liga und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit unterstützt.

🔹 Diese Initiative sieht die Schaffung eines integren souveränen palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967 mit der Hauptstadt in Ost-Jerusalem vor, der in Frieden und Sicherheit mit Israel und allen anderen Nachbarn zusammenleben würde. Es liegt auf der Hand, dass es für ein Vorankommen hin zu diesem Ziel einen kollektiven Diplomatie-Mechanismus braucht. Wir sind überzeugt, dass eine wichtige Rolle bei diesem Mechanismus den Ländern aus der Region, also arabischen und islamischen Ländern, zukommen soll.
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🕯 Kommentar der Pressesprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa zum Tod des russischen Journalisten Boris Maksudow

◾️ Am 22. November 2023 haben die ukrainischen Streitkräfte eine Gruppe russischer Journalisten angegriffen, die einen Bericht über den ukrainischen Beschuss ziviler Objekte in der Region Saporoschschje vorbereiteten. Der Angriff erfolgte durch den Einsatz von Splittermunition aus einer Drohne. Am nächsten Tag erlag der Militärkorrespondent des Fernsehsenders Rossiya-24, Boris Maksudow, den Folgen seiner Verwundungen.

◾️ Wir sprechen der Familie und den Angehörigen von Boris Maksudow sowie allen Medienschaffenden, die bei der Erfüllung ihrer professionellen Pflicht ihr Leben verloren haben, unser aufrichtiges Beileid aus.

◾️ Das kriminelle Regime in Kiew betrachtet russische Journalisten und Militärkorrespondenten weiterhin als vorrangige Ziele und führt eine regelrechte Jagd auf sie durch. Es nimmt auf verabscheuungswürdige Weise unbewaffnete Korrespondenten, Fotografen und Kameraleute ins Visier, die Zivilisten sind. Dabei verwendet es offen terroristische Methoden, um sie zu eliminieren, ohne jegliche Kritik von ihren westlichen Unterstützern und engagierten Menschenrechtsorganisationen fürchten zu müssen. Darüber hinaus brüstet es sich ganz offen damit.

◾️ Die brutale Ermordung von Boris Maksudow ist ein weiteres schweres Verbrechen des neonazistischen Regimes in Kiew, das bereits viele Tausende von Zivilisten auf dem Gewissen hat. Wir sind überzeugt, dass es nicht ungestraft bleiben wird. Die Täter werden sich einer gerechten Strafe nicht entziehen können.
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Die Bewerbungsfrist für das Programm "Studium in Russland" ist bis zum 15. Dezember verlängert worden!

📍bis zum 15. Dezember könnt ihr euch unter education-in-russia.com anmelden;
📍 wählt eine Universität und ein Studienprogramm;
📍 füllt das Online-Bewerbungsformular aus;
📍 legt die Fernauswahltests ab;
📍 wartet auf eine Antwort von der Hochschule eurer Wahl.

📲 Weitere Informationen unter +49 178 632 2009 und +49 30 20302248 oder per E-mail studium@russisches-haus.de
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🐈Wie sibirische Katzen die Eremitage-Kunstwerke im Zweiten Weltkrieg retteten

Im Zentrum von Tjumen befindet sich ein winziger Park, der nach sibirischen Katzen benannt und mit mehreren Katzenskulpturen verziert ist.

Dieser Park und die Denkmäler sollen an eines der tragischsten Ereignisse des Zweiten Weltkriegs - die Belagerung Leningrads - erinnern. Schließlich ist es teilweise diesen sibirischen Katzen zu verdanken, dass wir heute die Schätze dieses wichtigsten russischen Museums bewundern können.

Während der Belagerung Leningrads, blieb die Stadt ohne Katzen. Infolgedessen wimmelten die Keller alter Leningrader Gebäude vor Ratten, die Möbel, Wände, Kommunikationsleitungen annagten und auch gefährliche Krankheiten übertrugen. Auch Museen, die Kunstwerke in ihren Kellern aufbewahrten, wurden bedroht.

Als Bewohner anderer sowjetischer Regionen von diesem Problem erfuhren, beschlossen sie, der Stadt zu helfen. Eine der größten Sammelstellen für Katzen war die sibirische Stadt Tjumen. Auch Bewohner anderer sibirischer Städte schickten ihre Katzen nach Leningrad, um die Eremitage zu schützen. Dank dieser Aktion brachte ein Zug etwa 5.000 Katzen aus Tjumen, Omsk und Irkutsk nach Leningrad.

Weiterlesen: https://de.rbth.com/geschichte/84111-sibirische-katzen-eremitage-zweiter-weltkrieg

📸https://rg.ru/
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​​🗣️Aus der Rede des Außenministers Sergej Lawrow am Rande des IX. Internationalen Forums „Primakow-Lesungen“ am 27. November 2023
 
💬Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit arbeitet an der Etablierung der Multipolarität. In der SOZ sowie in der BRICS-Gruppe stehen einige Länder „Schlange“, um entweder vollwertige Mitglieder zu werden, oder den Beobachter- bzw. Partner-Status zu bekommen.
Westliche Politiker beginnen, diese neue Realität anzuerkennen – obwohl sehr ungern.
 
💬Der Dollar wird schon seit langem als Waffe eingesetzt, die wirtschaftliche gegenseitige Abhängigkeit wird „weaponized“ – ein englischsprachiger Begriff, der nun verständlich wird.
Alternative Zahlungssysteme werden aktiv entwickelt, der Übergang zu nationalen Währungen im Zahlungsverkehr erfolgt schnell.
 
💬Russland setzt sich konsequent dafür ein, dass der internationale Dialog demokratischer und das Weltvermögen gerechter verteilt wird.
 
💬Wir werden alles daransetzten, damit die BRICS-Gruppe ihre Positionen auf der Weltbühne stärken und weiterhin eine noch größere Rolle bei der Entstehung einer gerechteren Weltordnung spielen kann.
 
💬Das Gesamt-BIP der BRICS-Mitgliedstaaten ist seit dem letzten Jahr größer als der gleiche Wert der G7-Staaten. Sobald die BRICS-Gruppe neue Mitglieder in ihre Reihen aufnimmt, die ab dem 1. Januar 2024 gleichberechtigt an ihrer Tätigkeit teilnehmen werden, wird man diesen Vorsprung gegenüber der G7-Gruppe erheblich ausbauen.

🔗Rede in englischer Sprache
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🗣Der stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation Alexander Gruschko

💬Russland hat mehrmals vorgeschlagen, eine Sicherheitsarchitektur für den ganzen Kontinent zu erschaffen. Auf unsere Initiative wurde das Prinzip der Unteilbarkeit der europäischen Sicherheit in zahlreiche Dokumente der OSZE und die Russland-NATO-Grundakte aufgenommen, dessen Kernidee darin besteht, dass niemand seine eigene Sicherheit auf Kosten des anderen stärken soll.

💬Die Probleme im Bereich der europäischen Sicherheit haben sich schneeballartig als Folge der verantwortungslosen Handlungen des Westens angehäuft. Die russische Seite hat 2021 Entwürfe für zwei internationale Abkommen vorgelegt – den Vertrag zwischen der Russischen Föderation und den Vereinigten Staaten von Amerika über Sicherheitsgarantien und das Abkommen zwischen der Russischen Föderation und der NATO über Sicherheitsmaßnahmen, um eine weitere Eskalation zu verhindern.
In diesen Dokumenten wurden konkrete rechtsverbindliche Elemente der Gewährleistung des Prinzips der Unteilbarkeit der Sicherheit dargelegt: die Nichtausweitung der NATO, keine Platzierung bedrohlicher Waffensysteme in der Nähe unserer Grenzen, die Verankerung des Moratoriums auf die Stationierung von Raketensystemen mittlerer und kürzerer Reichweite und die Wiederherstellung der Kräfteverteilung des Bündnisses zu dem Zeitpunkt, als die Russland-NATO-Grundakte 1997 vereinbart worden ist.

💬Aber man ist uns in dieser Hinsicht nicht entgegengekommen. Die USA und ihre Verbündeten haben auf das Prinzip der Unteilbarkeit als das Hauptprinzip zur Bestimmung des Verhaltens von Staaten im militärisch-politischen Bereich grundsätzlich verzichtet.

Interview in russischer Sprache
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📰 Комментарий Посольства России в ФРГ касательно публикации в газете «Тагесшпигель»

🔸 Обратили внимание на приведённое в статье газеты «Тагесшпигель» от 28 ноября 2023 г. на тему массового голода в СССР в 1930-е годы утверждение, что «в России до сих пор голодомор сводят к череде неурожаев».

🔸 Данный тезис не имеет ничего общего с действительностью. На основе научного анализа архивных документов в российском историческом и экспертном сообществе давно имеется широкой консенсус относительно причин голода, затронувшего все основные зернопроизводящие регионы СССР, в том числе в РСФСР (Поволжье, Центрально-Чернозёмная область, Северный Кавказ, Урал, Крым, часть Западной Сибири), в советских Казахстане, Белоруссии и на Украине. Эти причины кроются в совокупности негативных природных факторов и ошибок советского руководства. При этом отсутствуют какие-либо основания для рассмотрения общей для народов СССР трагедии в качестве целенаправленного «истребления» отдельных групп населения по расовым, национальным или религиозным мотивам.

🔸 На указанных научно-исторических оценках базируется официальная позиция российского руководства в отношении соответствующих трагических событий. В частности, с нею можно ознакомиться, прочитав Заявление Госдумы России «Памяти жертв голода 30-х годов на территории СССР» от 2 апреля 2008 г. и комментарии МИД России от 22 февраля 2019 г. и от 1 декабря 2022 г.

🔸 Надеемся, что из соображений журналистской этики редакция газеты «Тагесшпигель» скорректирует утверждение, грубо искажающее действительность.
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📰 Stellungnahme der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland zu einem Tagesspiegel-Beitrag

🔹 Wir sind auf einen Tagesspiegel-Beitrag vom 28. November 2023 aufmerksam geworden, der den Massenhunger der 1930er Jahre in der UdSSR thematisiert und die These aufstellt, in Russland werde der Golodomor bis heute als eine Reihe von Missernten abgetan.

🔹 Diese Behauptung hat nichts mit der Realität zu tun. Nach wissenschaftlicher Untersuchung von Archivdokumenten gibt es in der russischen Historiker- und Expertengemeinschaft schon längst einen breiten Konsens über die Ursachen der Hungersnot, die alle wichtigsten Getreide produzierenden Regionen der UdSSR traf, einschließlich derer in der Russischen Sowjetrepublik (Wolgagebiet, Zentrale Schwarzerde-Region, Nordkaukasus, Ural, Krim und teilweise Westsibirien) und in den Sowjetrepubliken Kasachstan, Belarus und Ukraine. Diese Ursachen liegen im Zusammenspiel aus negativen natürlichen Faktoren und Fehlern der Sowjetführung. Dabei gibt es keinen Grund, eine für die Völker der UdSSR gemeinsame Tragödie als gezielte „Auslöschung“ einzelner Bevölkerungsgruppen aufgrund von Rasse, Nationalität oder Religion anzusehen.

🔹 Auf diese geschichtswissenschaftlichen Einschätzungen stützt sich auch die offizielle Position der russischen Regierung hinsichtlich jener tragischen Ereignisse. Zu finden ist sie u. a. in der Erklärung der russischen Staatsduma vom 2. April 2008 „Zum Gedenken an die Opfer der Hungersnot der 1930er Jahre auf dem Gebiet der UdSSR“ und in den Kommentaren des russischen Außenministeriums vom 22. Februar 2019 und vom 1. Dezember 2022.

🔹 Wir hoffen, dass die Redaktion des Tagesspiegels ihre Behauptung, die von der Realität in eklatanter Weise abweicht, aus journalistischer Ethik richtig stellt.
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❄️ Berlin erfreut uns mit bezauberndem Schnee! 

☃️Schauen Sie sich unsere verschneite Botschaft an
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