Nägel im Zaun
Es war einmal ein Junge mit einem schwierigen Charakter. Er war aufbrausend, und ständig stritt er mit anderen, oft um Kleinigkeiten.
Eines Tages gab ihm sein Vater einen Beutel mit Nägeln mit folgendem Auftrag; Jedes Mal, wenn er wütend wird, die Geduld verliert oder streitet, solle er einen Nagel in den Gartenzaun schlagen. Am ersten Tag schlug der Junge 17 Nägel in den Zaun. Doch in den folgenden Wochen wurden die Nägel, die er einschlagen musste, nach und nach weniger. Er war zu der Einsicht gekommen, dass es einfacher war, sich zu beherrschen, als ständig Nägel einzuschlagen.
Schließlich kam der Tag, an dem er keinen einzigen Nagel mehr in den Zaun schlug. Er ging zu seinem Vater und erzählte es ihm.
Der lobte ihn und bat ihn, nun an jedem Tag einen Nagel wieder herauszuziehen, an dem es ihm wieder gelang, sein Temperament erfolgreich unter Kontrolle zu halten.
Viele Tage vergingen, denn es steckten ja viele Nägel im Zaun. Aber dann war es geschafft, und der Sohn konnte seinem Vater berichten, dass alle Nägel aus dem Zaun entfernt seien.
Bedächtig ging der Vater mit dem Sohn zum Zaun und sagte zu ihm: „Mein Sohn, du hast dich in den letzten Wochen sehr gut benommen. Aber schau, wie viele Löcher du in dem Zaun hinterlassen hast .Er wird nie mehr der gleiche sein.
Jedes Mal, wenn du Streit mit jemandem hast und ihn beleidigst, bleiben Wunden zurück – wie diese Löcher im Zaun. Und diese Wunden, die du durch Worte verursachst, tun genauso weh, wie eine körperliche Wunde.
Ganz egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Sei also in deinem weiteren Leben sehr achtsam mit deinen Worten, denn nur wenige Menschen sind in der Lage, dir wirklich aus tiefstem Herzen und voller Liebe zu verzeihen, so dass Heilung für euch beide geschehen kann.“
Sehr nachdenklich gingen sie zum Haus zurück. Als Erinnerung an die Worte seines Vaters trug der Sohn stets einen kleinen Nagel bei sich, den er in besonders schwierigen Situationen liebevoll mit der Hand umschloss, und so gelang es ihm,mit allen Menschen friedvoll umzugehen.
(Nach einer "Belehrung" eines weisen Lehrers)
Worte können genau so tief schneiden, wie ein Schwert, deshalb tragt bitte auch ihr immer in Gedanken einen kleinen Nagel mit euch und achtet auf eure Worte.
Einen schönen Abend und viel Licht und Liebe ✨❤️
@ZeichenDerLiebe
Es war einmal ein Junge mit einem schwierigen Charakter. Er war aufbrausend, und ständig stritt er mit anderen, oft um Kleinigkeiten.
Eines Tages gab ihm sein Vater einen Beutel mit Nägeln mit folgendem Auftrag; Jedes Mal, wenn er wütend wird, die Geduld verliert oder streitet, solle er einen Nagel in den Gartenzaun schlagen. Am ersten Tag schlug der Junge 17 Nägel in den Zaun. Doch in den folgenden Wochen wurden die Nägel, die er einschlagen musste, nach und nach weniger. Er war zu der Einsicht gekommen, dass es einfacher war, sich zu beherrschen, als ständig Nägel einzuschlagen.
Schließlich kam der Tag, an dem er keinen einzigen Nagel mehr in den Zaun schlug. Er ging zu seinem Vater und erzählte es ihm.
Der lobte ihn und bat ihn, nun an jedem Tag einen Nagel wieder herauszuziehen, an dem es ihm wieder gelang, sein Temperament erfolgreich unter Kontrolle zu halten.
Viele Tage vergingen, denn es steckten ja viele Nägel im Zaun. Aber dann war es geschafft, und der Sohn konnte seinem Vater berichten, dass alle Nägel aus dem Zaun entfernt seien.
Bedächtig ging der Vater mit dem Sohn zum Zaun und sagte zu ihm: „Mein Sohn, du hast dich in den letzten Wochen sehr gut benommen. Aber schau, wie viele Löcher du in dem Zaun hinterlassen hast .Er wird nie mehr der gleiche sein.
Jedes Mal, wenn du Streit mit jemandem hast und ihn beleidigst, bleiben Wunden zurück – wie diese Löcher im Zaun. Und diese Wunden, die du durch Worte verursachst, tun genauso weh, wie eine körperliche Wunde.
Ganz egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Sei also in deinem weiteren Leben sehr achtsam mit deinen Worten, denn nur wenige Menschen sind in der Lage, dir wirklich aus tiefstem Herzen und voller Liebe zu verzeihen, so dass Heilung für euch beide geschehen kann.“
Sehr nachdenklich gingen sie zum Haus zurück. Als Erinnerung an die Worte seines Vaters trug der Sohn stets einen kleinen Nagel bei sich, den er in besonders schwierigen Situationen liebevoll mit der Hand umschloss, und so gelang es ihm,mit allen Menschen friedvoll umzugehen.
(Nach einer "Belehrung" eines weisen Lehrers)
Worte können genau so tief schneiden, wie ein Schwert, deshalb tragt bitte auch ihr immer in Gedanken einen kleinen Nagel mit euch und achtet auf eure Worte.
Einen schönen Abend und viel Licht und Liebe ✨❤️
@ZeichenDerLiebe
Selbstliebe ist sehr wichtig. Das bedeutet jetzt nicht, dass ihr eitel sein sollt, sondern, dass ihr euch so lieben sollt, wie ihr seid. Mit allen Ecken und Kanten. Denn so seid ihr toll und einzigartig. Seid stolz auf euch, euch gibt es nur einmal.❤️
@ZeichenDerLiebe
@ZeichenDerLiebe
In einer meiner Gruppen ist ein Jugendlicher, der ein goldenes Herz hat, aber wegen der vielen negativen äußeren Einflüsse dieses durch spitze und zum Teil kränkende Bemerkungen versucht zu schützen. Ich stelle mir gerade eine Distel vor, die mit ihren Dornen ihre Blüte vor Feinden schützt. Dieser junge Mann hat sich so sehr hinter seinen Dornen verschanzt, dass viele Menschen ihn meiden oder in ihm nur das unartige Kind sehen - dabei hat er nur nie gelernt, was es heißt sich in andere hineinzuversetzen, empathisch zu sein. Wenn man in jungen Jahren von Außen keine Liebe, Wertschätzung und Freundlichkeit erfährt, wie soll man es dann selber anwenden können? Es ist sehr schwer. Deshalb versuche ich ihm gerade eine andere Sicht der Dinge näherzubringen und gerade eben fiel mir diese Geschichte zu, die ich sehr passend finde.
Bitte denkt bei künftigen Begegnungen daran, dass Schein und Sein nicht dasselbe sein müssen.
Manchmal sind die Dornen als Selbstschutz da und sollten gar nicht dazu dienen, dass man sich dadurch auch andere fernhält.
Der freundliche Meister
Aber wie kann man Freundlichkeit lernen? Das wollte auch ein Schüler von seinem Meister wissen – aber lesen Sie selbst:
Ein Schüler ist fasziniert vom freundlichen Umgang seines Meisters mit anderen Menschen. Deshalb will er wissen:
„Meister, wer hat dich diese Freundlichkeit gelehrt und wie kann ich auch so freundlich werden wie du?“
Der Meister antwortete mit einem Lächeln:
„Nicht ein Lehrer, sondern viele Lehrer haben mich Freundlichkeit gelehrt, und ich lerne immer noch.“
Der Schüler war verwundert. Der Meister fuhr fort:
„Alle unhöflichen Menschen waren und sind meine Lehrer. Ich habe mir stets gemerkt, was mir am Benehmen dieser Menschen missfallen hat – und dann habe ich mich bemüht, genau dieses Verhalten meinen Mitmenschen gegenüber zu vermeiden. Siehst du, so einfach ist das!“
@ZeichenDerLiebe
Bitte denkt bei künftigen Begegnungen daran, dass Schein und Sein nicht dasselbe sein müssen.
Manchmal sind die Dornen als Selbstschutz da und sollten gar nicht dazu dienen, dass man sich dadurch auch andere fernhält.
Der freundliche Meister
Aber wie kann man Freundlichkeit lernen? Das wollte auch ein Schüler von seinem Meister wissen – aber lesen Sie selbst:
Ein Schüler ist fasziniert vom freundlichen Umgang seines Meisters mit anderen Menschen. Deshalb will er wissen:
„Meister, wer hat dich diese Freundlichkeit gelehrt und wie kann ich auch so freundlich werden wie du?“
Der Meister antwortete mit einem Lächeln:
„Nicht ein Lehrer, sondern viele Lehrer haben mich Freundlichkeit gelehrt, und ich lerne immer noch.“
Der Schüler war verwundert. Der Meister fuhr fort:
„Alle unhöflichen Menschen waren und sind meine Lehrer. Ich habe mir stets gemerkt, was mir am Benehmen dieser Menschen missfallen hat – und dann habe ich mich bemüht, genau dieses Verhalten meinen Mitmenschen gegenüber zu vermeiden. Siehst du, so einfach ist das!“
@ZeichenDerLiebe
"Freundlichkeit ist eine Blume, die nicht in jedermanns Garten wächst"
... meiner Meinung nach kann man sie aber mit gutem Willen lernen.
@ZeichenDerLiebe
... meiner Meinung nach kann man sie aber mit gutem Willen lernen.
@ZeichenDerLiebe
"Okay ich danke dir für deine Worte. Du gibst mir irgendwie immer Kraft und Stärke um durch zu halten. Du triffst aber auch immer die passenden Worte 🙏🏼
Ich höre auf dich und warte noch ab 😘"
Eine Nachricht einer Freundin an mich.
Meine Liebe, ich danke dir für diese zauberhaften Worte ❤️
@ZeichenDerLiebe
Ich höre auf dich und warte noch ab 😘"
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Meine Liebe, ich danke dir für diese zauberhaften Worte ❤️
@ZeichenDerLiebe
Es sind die scheinbar "zufälligen" Berührungen, die unser Leben auf wunderbare Weise auf den Kopf stellen.
Bild von kaerlighed_liebe
@ZeichenDerLiebe
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@ZeichenDerLiebe
Beste Freunde sind wie Spiegel und Schatten, sie lügen nicht und sie verlassen dich nie.
Bild von world.wide.explorers
@ZeichenDerLiebe
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@ZeichenDerLiebe
"Die glücklichsten Menschen, sind nicht die, die von allem das Beste haben, sondern die, die aus allem, was sie haben, das Beste machen."
@ZeichenDerLiebe
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https://www.youtube.com/watch?v=jqmO2gHAg9c
"Denn wenn es morgen schon zu Ende wär',
Ein Schritt zu viel im Stadtverkehr,
Dann leb ich vielleicht heute, nur 'n kleines bisschen mehr.
Dann wiegt die Welt nicht ganz so schwer
Und jeder Atemzug ist so viel wert,
Dann leb ich vielleicht heute nur 'n kleines bisschen mehr."
Lebe jeden Tag im vollem Bewusstsein.
Sei achtsam.
Sei fröhlich.
Sag den Menschen, die du magst, wie wichtig sie dir sind.
Schenke den Menschen ein Lächeln und sieh, was ein Lächeln bewirken kann.
@ZeichenDerLiebe
"Denn wenn es morgen schon zu Ende wär',
Ein Schritt zu viel im Stadtverkehr,
Dann leb ich vielleicht heute, nur 'n kleines bisschen mehr.
Dann wiegt die Welt nicht ganz so schwer
Und jeder Atemzug ist so viel wert,
Dann leb ich vielleicht heute nur 'n kleines bisschen mehr."
Lebe jeden Tag im vollem Bewusstsein.
Sei achtsam.
Sei fröhlich.
Sag den Menschen, die du magst, wie wichtig sie dir sind.
Schenke den Menschen ein Lächeln und sieh, was ein Lächeln bewirken kann.
@ZeichenDerLiebe
YouTube
Roger Cicero - Wenn Es Morgen Schon Zu Ende Wär' (offizielles Musikvideo)
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☀️Roger Cicero abonnieren http://wmg.cc/rogercicero_youtube
Sieh' dir hier das neue Video "Wenn Es Morgen Schon Zu Ende Wär'" von Roger Cicero an!
Die Single zum Clip gibt es überall…
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Erzengel Haniel
Die Energie vom Erzengel Haniel hilft uns, wenn wir verzweifelt sind und nicht mehr weiter wissen. In dieser Zeit, schenkt er uns Durchhaltevermögen und Weitsicht. Weitsicht um zu erkennen, dass sich immer irgendwo eine neue Chance bietet.
Erzengel Haniel ist da, um uns zu trösten und um Schicksalsschläge, die Wunden in der Seele hinterlassen haben, zu heilen und um uns Mut und Zuversicht zuzusprechen. Erzengel Haniel weist uns den Weg in die Liebe. Haniel hilft uns auch, uns wieder an die eigene Größe zu erinnern. Das Erkennen dieser Größe in uns, das Spüren des göttlichen Funken, der in uns innewohnt, hilft uns, uns selbst und anderen wieder zu vertrauen. Er öffnet unsere Augen für die Schönheit allen Seins und der Schöpfung. Haniel zeigt uns damit, dass in allem was ist, Gott wohnt. Diese Erkenntnis erinnert uns daran, dass wir mit uns, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt, behutsam und respektvoll umgehen sollen.
Seine Energie klärt den Geist, macht Informationen zugänglich und erschafft alles neu. Erzengel Haniel lenkt unser Bewusstsein auf die Erkenntnis, dass unsere Gedanken sich im Stoff verwirklichen und Gestalt annehmen. Das, was wir aussenden, werden wir vorfinden und das, was wir erschaffen, ist unser Werk, unsere Schöpfung und liegt in niemandes Verantwortung als unserer eigenen.
Text von lichtkreis.at
@ZeichenDerLiebe
Die Energie vom Erzengel Haniel hilft uns, wenn wir verzweifelt sind und nicht mehr weiter wissen. In dieser Zeit, schenkt er uns Durchhaltevermögen und Weitsicht. Weitsicht um zu erkennen, dass sich immer irgendwo eine neue Chance bietet.
Erzengel Haniel ist da, um uns zu trösten und um Schicksalsschläge, die Wunden in der Seele hinterlassen haben, zu heilen und um uns Mut und Zuversicht zuzusprechen. Erzengel Haniel weist uns den Weg in die Liebe. Haniel hilft uns auch, uns wieder an die eigene Größe zu erinnern. Das Erkennen dieser Größe in uns, das Spüren des göttlichen Funken, der in uns innewohnt, hilft uns, uns selbst und anderen wieder zu vertrauen. Er öffnet unsere Augen für die Schönheit allen Seins und der Schöpfung. Haniel zeigt uns damit, dass in allem was ist, Gott wohnt. Diese Erkenntnis erinnert uns daran, dass wir mit uns, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt, behutsam und respektvoll umgehen sollen.
Seine Energie klärt den Geist, macht Informationen zugänglich und erschafft alles neu. Erzengel Haniel lenkt unser Bewusstsein auf die Erkenntnis, dass unsere Gedanken sich im Stoff verwirklichen und Gestalt annehmen. Das, was wir aussenden, werden wir vorfinden und das, was wir erschaffen, ist unser Werk, unsere Schöpfung und liegt in niemandes Verantwortung als unserer eigenen.
Text von lichtkreis.at
@ZeichenDerLiebe
Was ist die Liebe?
Die fünfjährige Veronika fragte ihren Vater, ob er ihr erklären könne, was die Liebe sei? Der Mann meinte verlegen: »Seitdem deine Mutter und ich uns getrennt haben, kann ich das nicht mehr sagen. Ich dachte, das wäre die Liebe gewesen, doch ich hab mich wohl getäuscht.«
Daraufhin befragte die Kleine ihre Mutter, diese konnte ihr die Frage auch nicht beantworten und meinte nur: »Frag deinen Papa.«
Im Kindergarten fragte sie ihre Erzieherin, ob sie wüsste, was die Liebe sei? Diese sagte ihr lächelnd: »Liebe ist ein Geschenk und wenn du groß bist, wirst du sie hoffentlich kennenlernen.« Auf die weitere Frage, ob man Liebe auch kaufen könne, antwortete sie: »Nein, doch es gibt Menschen, die denken, dass Liebe käuflich sei.«
Egal, wen Veronika nach der Liebe fragte, nie bekam sie eine Antwort, die sie zufriedenstellte. Doch irgendjemand musste ihr doch erklären können, was die Liebe ist.
Sie fragte ihre neue Tagesmutter, ob sie wüsste, was die Liebe sei? »Ja,
natürlich weiß ich, was die Liebe ist«, und das Kind wurde ganz hellhörig, »Liebe kannst du nur bekommen, wenn du auch Liebe gibst. Dann klopft dein Herz ganz wild und fühlt sich bunt und warm an.« Veronika fragte, was mit dem Herz passiert, wenn man alleine ist? Traurig antwortete die Ältere: »Dann fühlt sich das Herz wieder farblos, leer und kalt an.«
In den Ferien besuchte Veronika ihre alte Großmutter. Sie dachte, dass doch die Oma wissen müsse, was die Liebe ist. Immerhin sei diese schon über fünfzig Jahre lang glücklich verheiratet.
Die Oma lächelte, als ihr die Kleine die Frage stellte. Sie ging schnell ins Haus und kam mit einer kleinen, alten Schatztruhe wieder zurück:
»Schau hinein und du wirst die Antwort auf deine Frage finden.« Veronika öffnete vorsichtig die Truhe. Sie sah darin einen Spiegel.
»Schau dich an«, forderte die Oma sie auf, »du hast die Liebe in dir selbst. Dein Herz strahlt in den schönsten Farben und du darfst dich immer selber lieben, und zwar genau so, wie du bist. Jeder, der sich selbst liebt, strahlt dies aus und zieht Menschen an, die ihn lieben können. Die Liebe ist immer in dir, denk daran mein Kind.«
Gisela Rieger; aus dem Buch "Geschichten, die dein Herz berühren"
@ZeichenDerLiebe
Die fünfjährige Veronika fragte ihren Vater, ob er ihr erklären könne, was die Liebe sei? Der Mann meinte verlegen: »Seitdem deine Mutter und ich uns getrennt haben, kann ich das nicht mehr sagen. Ich dachte, das wäre die Liebe gewesen, doch ich hab mich wohl getäuscht.«
Daraufhin befragte die Kleine ihre Mutter, diese konnte ihr die Frage auch nicht beantworten und meinte nur: »Frag deinen Papa.«
Im Kindergarten fragte sie ihre Erzieherin, ob sie wüsste, was die Liebe sei? Diese sagte ihr lächelnd: »Liebe ist ein Geschenk und wenn du groß bist, wirst du sie hoffentlich kennenlernen.« Auf die weitere Frage, ob man Liebe auch kaufen könne, antwortete sie: »Nein, doch es gibt Menschen, die denken, dass Liebe käuflich sei.«
Egal, wen Veronika nach der Liebe fragte, nie bekam sie eine Antwort, die sie zufriedenstellte. Doch irgendjemand musste ihr doch erklären können, was die Liebe ist.
Sie fragte ihre neue Tagesmutter, ob sie wüsste, was die Liebe sei? »Ja,
natürlich weiß ich, was die Liebe ist«, und das Kind wurde ganz hellhörig, »Liebe kannst du nur bekommen, wenn du auch Liebe gibst. Dann klopft dein Herz ganz wild und fühlt sich bunt und warm an.« Veronika fragte, was mit dem Herz passiert, wenn man alleine ist? Traurig antwortete die Ältere: »Dann fühlt sich das Herz wieder farblos, leer und kalt an.«
In den Ferien besuchte Veronika ihre alte Großmutter. Sie dachte, dass doch die Oma wissen müsse, was die Liebe ist. Immerhin sei diese schon über fünfzig Jahre lang glücklich verheiratet.
Die Oma lächelte, als ihr die Kleine die Frage stellte. Sie ging schnell ins Haus und kam mit einer kleinen, alten Schatztruhe wieder zurück:
»Schau hinein und du wirst die Antwort auf deine Frage finden.« Veronika öffnete vorsichtig die Truhe. Sie sah darin einen Spiegel.
»Schau dich an«, forderte die Oma sie auf, »du hast die Liebe in dir selbst. Dein Herz strahlt in den schönsten Farben und du darfst dich immer selber lieben, und zwar genau so, wie du bist. Jeder, der sich selbst liebt, strahlt dies aus und zieht Menschen an, die ihn lieben können. Die Liebe ist immer in dir, denk daran mein Kind.«
Gisela Rieger; aus dem Buch "Geschichten, die dein Herz berühren"
@ZeichenDerLiebe
Schneeflocken-Philosophie
Es war einmal eine Taube, die im Winter auf einem Tannenzweig saß und über ein Gespräch nachdachte, das sie gehört hatte. Zwei Menschen hatten sich über Hass und Streit unterhalten und sich gefragt, was sie wohl als Einzelne für den Frieden tun könnten, da sie schwach seien und ihre Stimmen nichts zählten.
Da sie selbst auch keine Idee hatte, gab die Taube den Gedanken auf. Da begann es zu schneien, nicht etwa heftig im Sturmgebraus, nein, wie im Traum, lautlos und ohne Schwere. Da sie nichts anderes zu tun hatte, begann die Taube, die Schneeflocken zu zählen, die sacht vom Himmel fielen und auf ihrem Ast landeten. Jede einzelne war so zart, so leicht, wog kaum mehr als nichts.
Sie zählte bis zweimillionen -neunhundertachtundfüfzigtausend -vierhundertzweiundsiebzig.
Doch als die zweimillionen -neunhundertachtundfüfzigtausend -vierhundertdreiundsiebzigste Flocke auf den Ast fiel, brach dieser ab. Die Taube flog erschreckt auf. Als sie auf einem anderen Zweig wieder zur Ruhe kam, dachte sie über diesen Vorfall nach.
Es verging eine geraume Zeit. Dann hatte sie einen Gedanken:
Vielleicht fehlt nur eines einzigen Menschen Stimme zum Frieden in der Welt.
Es kann Deine Stimme sein!
Deine Stimme ist genauso wichtig, wie jede andere auch. Glaube nicht, dass du alleine nichts ausrichten kannst. Möglicherweise bist du der Funke, der das Licht verbreitet oder den Ast zum Brechen bringt 😉
Glaub an dich.
Geschichte von Sprachfuchs mit meinen Ergänzungen
@ZeichenDerLiebe
Es war einmal eine Taube, die im Winter auf einem Tannenzweig saß und über ein Gespräch nachdachte, das sie gehört hatte. Zwei Menschen hatten sich über Hass und Streit unterhalten und sich gefragt, was sie wohl als Einzelne für den Frieden tun könnten, da sie schwach seien und ihre Stimmen nichts zählten.
Da sie selbst auch keine Idee hatte, gab die Taube den Gedanken auf. Da begann es zu schneien, nicht etwa heftig im Sturmgebraus, nein, wie im Traum, lautlos und ohne Schwere. Da sie nichts anderes zu tun hatte, begann die Taube, die Schneeflocken zu zählen, die sacht vom Himmel fielen und auf ihrem Ast landeten. Jede einzelne war so zart, so leicht, wog kaum mehr als nichts.
Sie zählte bis zweimillionen -neunhundertachtundfüfzigtausend -vierhundertzweiundsiebzig.
Doch als die zweimillionen -neunhundertachtundfüfzigtausend -vierhundertdreiundsiebzigste Flocke auf den Ast fiel, brach dieser ab. Die Taube flog erschreckt auf. Als sie auf einem anderen Zweig wieder zur Ruhe kam, dachte sie über diesen Vorfall nach.
Es verging eine geraume Zeit. Dann hatte sie einen Gedanken:
Vielleicht fehlt nur eines einzigen Menschen Stimme zum Frieden in der Welt.
Es kann Deine Stimme sein!
Deine Stimme ist genauso wichtig, wie jede andere auch. Glaube nicht, dass du alleine nichts ausrichten kannst. Möglicherweise bist du der Funke, der das Licht verbreitet oder den Ast zum Brechen bringt 😉
Glaub an dich.
Geschichte von Sprachfuchs mit meinen Ergänzungen
@ZeichenDerLiebe
Die Insel der Gefühle
Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel.
Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle.
Natürlich lebte auch die Liebe dort.
Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.
Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.
Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: “Reichtum, kannst du mich mitnehmen?”
“Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.”
Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. “Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?”
“Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen”, antwortete der Stolz, “hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.”
Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: “Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.”
NEU Fühlst du dich unsicher? Ängstlich? Ohnmächtig? Dann schau dir mein neues Buch an. Darin zeige ich dir, wie du auch in schwierigen oder ungewissen Situationen entspannt bleibst, einen klaren Blick behältst und besonnen handeln kannst. Hier gehts zum Buch.
“Oh Liebe”, sagte die Traurigkeit, “ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.”
Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.
Plötzlich aber rief eine Stimme: “Komm Liebe, ich nehme dich mit.”
Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.
Später fragte die Liebe das Wissen: “Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?”
“Ja sicher”, antwortete das Wissen, “das war die Zeit.”
“Die Zeit?” fragte die Liebe erstaunt, “Warum hat mir die Zeit denn geholfen?”
Und das Wissen antwortete: “Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.”
Text von zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe
Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel.
Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle.
Natürlich lebte auch die Liebe dort.
Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.
Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.
Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: “Reichtum, kannst du mich mitnehmen?”
“Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.”
Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. “Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?”
“Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen”, antwortete der Stolz, “hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.”
Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: “Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.”
NEU Fühlst du dich unsicher? Ängstlich? Ohnmächtig? Dann schau dir mein neues Buch an. Darin zeige ich dir, wie du auch in schwierigen oder ungewissen Situationen entspannt bleibst, einen klaren Blick behältst und besonnen handeln kannst. Hier gehts zum Buch.
“Oh Liebe”, sagte die Traurigkeit, “ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.”
Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.
Plötzlich aber rief eine Stimme: “Komm Liebe, ich nehme dich mit.”
Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.
Später fragte die Liebe das Wissen: “Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?”
“Ja sicher”, antwortete das Wissen, “das war die Zeit.”
“Die Zeit?” fragte die Liebe erstaunt, “Warum hat mir die Zeit denn geholfen?”
Und das Wissen antwortete: “Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.”
Text von zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe
Eines Tages machte sich ein Mann auf, die Liebe zu befragen wer sie wirklich sei. Er traf sie, auf einem Hügel. Sie saß auf einer Schaukel, und lies sich die Sonne ins Gesicht scheinen.
„Gut, dass ich dich hier treffe, du bist also die Liebe, richtig? “
Die Liebe blinzelte dem Mann entgegen
„Stimmt, das bin ich! “
„Und sie sagen du brauchst nichts um zu SEIN?“
“ Auch das ist wahr! „lachte die Liebe.
„Kann ich dir gar nichts geben?
“ „Nein, danke ich habe alles! “
„Gibt es wirklich nichts was ich dir geben könnte, damit ich deiner würdig bin?“ wollte der Mann wissen.
„Nein, nichts, du bist meiner immer würdig.
“ Einfach so?“
„Ja, einfach so.“ lachte die Liebe nochmals.
„Ja, und deshalb kannst du jeden einfach so lieben?“
„Ja, das tue ich ja auch. “
Leicht gestresst erwiderte der Mann
„und deshalb liebst du mich?“
„Ja ich liebe dich? “
„Ja, aber dann bin ich ja in deinen Augen gar nichts Besonderes für dich, wenn du jeden so liebst.“
“ Warum glaubst du musst du etwas besonderes sein, um geliebt zu werden?“ „Na weil man doch wohl einen Grund braucht jemanden zu lieben.“
„Nein, braucht es nicht, die Liebe liebt einfach.“
„Nein, so ist das doch keine echte Liebe“, stieß der Mann hervor.
„Ich will das mich jemanden so liebt wie keinen anderen.
“ Die Liebe holte noch mal fröhlich Schwung auf ihrer Schaukel und rief dem Mann entgegen
„Nun, mit Wollen hat Lieben schon mal nichts zu tun, mit SEIN hat es zu tun.
Du bist es nur so sehr gewohnt, so zu denken, dass es einen Grund braucht um geliebt zu werden.
Das ist das Denken der Menschen und obwohl sie tausendmal gehört haben, dass wahre Liebe nichts will, denken sie immer noch es muss Gründe geben. Sie wollen es einfach nicht Glauben. Denn dann würde auffallen, dass sie gar nicht wirklich wissen, wer und wie ich bin, ha ha.“
Die Liebe schwang immer höher auf ihrer Schaukel und rief dem Mann zu
„Ich liebe dich weil du BIST, nicht weil du „etwas“ bist.
Das war immer so und wird immer so sein. Nimm das bitte mit unverteilt es als Handzettel an all die armen Seelen, die der armen Angst immer noch auf den Leim gehen.
Schreibt groß drauf! – Die Liebe liebt, weil sie es zu lieben liebt.-
Und wer liebt, wird unwiderstehlich, wer von euch also unwiderstehlich sein möchte, sollte ganz schnell anfangen zu lieben, alles und jeden.
Ich wünsche dir eine wunderbare Heimreise,“ rief die Liebe dem Mann ein letztes Mal zu und verschwand mit einem letzten großen Schwung und einem lauten Lachen in den Wolken.
Verfasser unbekannt
(Art: pictorem)
@ZeichenDerLiebe
„Gut, dass ich dich hier treffe, du bist also die Liebe, richtig? “
Die Liebe blinzelte dem Mann entgegen
„Stimmt, das bin ich! “
„Und sie sagen du brauchst nichts um zu SEIN?“
“ Auch das ist wahr! „lachte die Liebe.
„Kann ich dir gar nichts geben?
“ „Nein, danke ich habe alles! “
„Gibt es wirklich nichts was ich dir geben könnte, damit ich deiner würdig bin?“ wollte der Mann wissen.
„Nein, nichts, du bist meiner immer würdig.
“ Einfach so?“
„Ja, einfach so.“ lachte die Liebe nochmals.
„Ja, und deshalb kannst du jeden einfach so lieben?“
„Ja, das tue ich ja auch. “
Leicht gestresst erwiderte der Mann
„und deshalb liebst du mich?“
„Ja ich liebe dich? “
„Ja, aber dann bin ich ja in deinen Augen gar nichts Besonderes für dich, wenn du jeden so liebst.“
“ Warum glaubst du musst du etwas besonderes sein, um geliebt zu werden?“ „Na weil man doch wohl einen Grund braucht jemanden zu lieben.“
„Nein, braucht es nicht, die Liebe liebt einfach.“
„Nein, so ist das doch keine echte Liebe“, stieß der Mann hervor.
„Ich will das mich jemanden so liebt wie keinen anderen.
“ Die Liebe holte noch mal fröhlich Schwung auf ihrer Schaukel und rief dem Mann entgegen
„Nun, mit Wollen hat Lieben schon mal nichts zu tun, mit SEIN hat es zu tun.
Du bist es nur so sehr gewohnt, so zu denken, dass es einen Grund braucht um geliebt zu werden.
Das ist das Denken der Menschen und obwohl sie tausendmal gehört haben, dass wahre Liebe nichts will, denken sie immer noch es muss Gründe geben. Sie wollen es einfach nicht Glauben. Denn dann würde auffallen, dass sie gar nicht wirklich wissen, wer und wie ich bin, ha ha.“
Die Liebe schwang immer höher auf ihrer Schaukel und rief dem Mann zu
„Ich liebe dich weil du BIST, nicht weil du „etwas“ bist.
Das war immer so und wird immer so sein. Nimm das bitte mit unverteilt es als Handzettel an all die armen Seelen, die der armen Angst immer noch auf den Leim gehen.
Schreibt groß drauf! – Die Liebe liebt, weil sie es zu lieben liebt.-
Und wer liebt, wird unwiderstehlich, wer von euch also unwiderstehlich sein möchte, sollte ganz schnell anfangen zu lieben, alles und jeden.
Ich wünsche dir eine wunderbare Heimreise,“ rief die Liebe dem Mann ein letztes Mal zu und verschwand mit einem letzten großen Schwung und einem lauten Lachen in den Wolken.
Verfasser unbekannt
(Art: pictorem)
@ZeichenDerLiebe
Jorge Bucay: Komm, ich erzähl dir eine Geschichte
Der angekettete Elefant
Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder.
Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet.
Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.
Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon?
Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei. Meine nächste Frage lag auf der Hand: "Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden?"
Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben. Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran, wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten. Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden:
Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist. Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mit sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stelle mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten... Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt.
Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt. Und das Schlimme dabei ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.
Den meisten von uns geht es so wie dem Zirkuselefanten: Schmerzliche Erfahrungen haben uns gelehrt, dass wir irgend etwas nicht können. Glaubenssätze wie "Das kann ich nicht.", "Das hat bei mir noch nie funktioniert." halten uns davon ab, auszuprobieren ob wir etwas können oder nicht. Und wenn wir uns dann überwinden es doch zu probieren, dann versuchen wir es oft genug nur halbherzig. Quasi, um die Bestätigung zu erhalten, dass wir es eben doch nicht können, um die Bestätigung für unsere Selbstbeschränkung zu erhalten. Dabei ist doch unser voller Einsatz gefordert, bei allem was wir tun.
Befreit euch von euren Ketten und macht eigene Erfahrungen. Möglicherweise seid ihr stärker, als ihr denkt. 😊
@ZeichenDerLiebe
Der angekettete Elefant
Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder.
Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet.
Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.
Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon?
Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei. Meine nächste Frage lag auf der Hand: "Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden?"
Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben. Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran, wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten. Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden:
Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist. Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mit sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stelle mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten... Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt.
Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt. Und das Schlimme dabei ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.
Den meisten von uns geht es so wie dem Zirkuselefanten: Schmerzliche Erfahrungen haben uns gelehrt, dass wir irgend etwas nicht können. Glaubenssätze wie "Das kann ich nicht.", "Das hat bei mir noch nie funktioniert." halten uns davon ab, auszuprobieren ob wir etwas können oder nicht. Und wenn wir uns dann überwinden es doch zu probieren, dann versuchen wir es oft genug nur halbherzig. Quasi, um die Bestätigung zu erhalten, dass wir es eben doch nicht können, um die Bestätigung für unsere Selbstbeschränkung zu erhalten. Dabei ist doch unser voller Einsatz gefordert, bei allem was wir tun.
Befreit euch von euren Ketten und macht eigene Erfahrungen. Möglicherweise seid ihr stärker, als ihr denkt. 😊
@ZeichenDerLiebe