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"Die kleine Seele spricht mit Gott"
von Neale Donald Walsch
Wunderschön 😍
"Die kleine Seele spricht mit Gott" nach der gleichnamigen Parabel und dem Buch "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch.
Auf YouTube
👉 @spirit_of_life
@ZeichenDerLiebe
von Neale Donald Walsch
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"Die kleine Seele spricht mit Gott" nach der gleichnamigen Parabel und dem Buch "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch.
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′′Trinkt Wasser aus der Quelle, wo Pferde trinken. Das Pferd wird nie schlechtes Wasser trinken. Leg dein Bett dort hin, wo die Katze schläft. Esst die Frucht, die von einem Wurm berührt wurde. Pflanzt den Baum, wo der Maulwurf gräbt. Bauen Sie Ihr Haus dort, wo die Schlange sitzt, um sich zu wärmen. Grabt euren Brunnen, wo sich die Vögel vor der Hitze verstecken. Geh schlafen und wache gleichzeitig mit den Vögeln auf - du wirst alle goldenen Körner ernten. Esse mehr Grün - du wirst starke Beine und ein beständiges Herz haben, wie die Tiere des Waldes. Schau so oft wie möglich in den Himmel und deine Gedanken werden leicht und klar. Sei leise, sprich wenig - und Stille wird in dein Herz kommen, und dein Geist wird ruhiger und voller Frieden sein."
Seraphim von Sarow
Die Natur spricht mit dir, hörst du zu?
Seraphim von Sarow
Die Natur spricht mit dir, hörst du zu?
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Lasst es euch so gut geht, wie dieser süßen Eule hier🦉
Gute Nacht und schlaft schön ✨🌙✨
Video: Riesen_tartaria
@ZeichenDerLiebe
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Einen schönen guten Morgen ihr Lieben😊
Habt einen tollen Tag 🐞
Video: @Riesen_tartaria
@ZeichenDerLiebe
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Unsere Zeit
Alles hat seine Zeit, heißt es. Liebe hat auch ihre Zeit. Manchmal eilt sie herbei und überrascht uns, manchmal lässt sie sich Zeit. Aber wenn sie dann einmal da ist, dann wünschen wir uns, sie, die Liebe, wäre zeitlos. Wir wünschen uns, dass alles so bleibt, wie es ist. Aber das tut es nicht und das ist auch gut so. Denn in der Liebe gibt es Veränderungen, die Zeit vergeht. Doch wir können mitgehen, es als eine Chance sehen. Im Laufe der Zeit hört die Liebe nicht auf, sondern wächst, wir wachsen mehr und mehr zusammen. Zwei Bäume, die nah aneinanderrücken, zusammen noch stärker sind und im Laufe der Zeit zusammen Wurzeln schlagen. Das ist unsere Liebeszeit, kein Stillstand, sondern gemeinsames Wachsen, Zusammenwachsen.
aus kaerlighed_liebe
@ZeichenDerLiebe
Alles hat seine Zeit, heißt es. Liebe hat auch ihre Zeit. Manchmal eilt sie herbei und überrascht uns, manchmal lässt sie sich Zeit. Aber wenn sie dann einmal da ist, dann wünschen wir uns, sie, die Liebe, wäre zeitlos. Wir wünschen uns, dass alles so bleibt, wie es ist. Aber das tut es nicht und das ist auch gut so. Denn in der Liebe gibt es Veränderungen, die Zeit vergeht. Doch wir können mitgehen, es als eine Chance sehen. Im Laufe der Zeit hört die Liebe nicht auf, sondern wächst, wir wachsen mehr und mehr zusammen. Zwei Bäume, die nah aneinanderrücken, zusammen noch stärker sind und im Laufe der Zeit zusammen Wurzeln schlagen. Das ist unsere Liebeszeit, kein Stillstand, sondern gemeinsames Wachsen, Zusammenwachsen.
aus kaerlighed_liebe
@ZeichenDerLiebe
“Im alten Russland nannte man den geliebten Mann – “Das Licht meiner Augen”, weil der Mann – der Weg ist, er ist ein Pfeil, der den Aufstieg in höhere Welten aufzeigt. Eine liebende Frau schaut zu ihrem Geliebten bewundernd auf, ebenso wie das Licht, das ihr hilft, sich selbst nicht zu vergessen.
Und die Frau nannte man damals – “Meine Seele”, weil sie an genau das erinnert, was den Sinn ausmacht, sich auf diesem Weg überhaupt zu begeben. Alles für die Seele. Nichts hat Sinn: weder in Kriegen, noch in Errungenschaften, noch im Wissen, noch in Fähigkeiten – wenn die eigene Seele vergessen wird.”
© Quelle unbekannt, persönliche Übersetzung ins Russische. [Kunstwerk: altrussisches Paar in traditionellen Trachten]
@ZeichenDerLiebe
Und die Frau nannte man damals – “Meine Seele”, weil sie an genau das erinnert, was den Sinn ausmacht, sich auf diesem Weg überhaupt zu begeben. Alles für die Seele. Nichts hat Sinn: weder in Kriegen, noch in Errungenschaften, noch im Wissen, noch in Fähigkeiten – wenn die eigene Seele vergessen wird.”
© Quelle unbekannt, persönliche Übersetzung ins Russische. [Kunstwerk: altrussisches Paar in traditionellen Trachten]
@ZeichenDerLiebe
Forwarded from Heilung Liebe Gottvertrauen und meine Wahrheit
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Wo man singt,
Da lass dich nieder,
Böse Menschen kennen keine Lieder ♥️
Da lass dich nieder,
Böse Menschen kennen keine Lieder ♥️
Forwarded from Becci
Forwarded from Becci
Traditionelle Kleidung in Russland
Nicht umsonst lautet ein russisches Sprichwort: “Man empfängt nach dem Gewand und scheidet nach dem Verstand” (Russisch: “Встречают по одежке, а провожают по уму”). Denn früher konnte man an der Kleidung die Herkunft, den Familienstand, sowie die Vermögensverhältnisse leicht erkennen.
Die Tracht, die im Westen als “roter Sarafan” (russ.: красный сарафан) bekannt ist, stammt aus dem Norden von Russland. Das Kostüm bestand aus einem weiten Hemd und einem Trägerkleid. Interessant ist, dass das Hemd für den Besitzer besonders wertvoll war. Ein Volksglaube besagt, dass jemand, der sein Hemd verliert oder verkauft, verliert auch sein Glück. Der Stoff für das Hemd wurde aus Leinen oder Hanf meist in Handarbeit gesponnen. Bei festlicher und ritueller Kleidung verzierte man Teile des Hemdes, die aus dem Trägerkleid herausguckten (Ausschnitt, Schulter, Ärmel und manchmal auch den Saum), mit aufwendigen Ornamenten.
Lange gehörte der Sarafan zur Männergarderobe. Doch später haben Frauen das gute Stück erobert. Er war nicht nur sehr bequem, sondern brachte auch die Rundungen des weiblichen Körpers vorteilhaft zur Geltung. Sehr wichtig dabei war der Gurt, der unter den Brüsten angelegt wurde.
Der Gurt hatte aber nicht nur eine dekorative Rolle. Er sollte vor bösen Geistern und dem Unglück schützen und war deswegen ein wertvolles Geschenk für jedes Neugeborene. Es gab Gurte aus Stoff, gewebt oder geflochten. Oft wurden darauf Ornamente, Sprüche oder Namen gestickt.
Bei kälterem Wetter liefen betuchtere Damen in schicken Brokat- oder Pelzmäntel herum. Das gemütliche Kleidungsstück wird auf Russisch liebevoll der “Seelenwärmer” (russ.: душегрейка) genannt.
Ohne Kopfschmuck ist das russische Frauenkostüm unvorstellbar. Verheiratete Frauen bedeckten ihre Haare mit einem Kopftuch oder Hut. Sehr schön sind mit Goldfäden und Perlen bestickte Kopfbedeckungen der Nordrussinnen und hohe halbmondförmige Krönchen der Frauen aus der Mitte des Landes. Jungfrauen, die die Schönheit ihrer Haare zeigen durften, flochten einen Zopf und wickelten bunte Bänder um den Kopf.
Im Süden Russlands trugen Frauen über dem langen Hemd einen karierten Rock. Dieser war aus drei Stück Stoff zusammengenäht, so dass vorne oder auch an den Seiten Schlitze entstanden. Der Rock wurde mit einem Gurt an der Taille befestigt. Jungfrauen schmückten ihre Trachten mit bunten oder glitzernden Bändern, Quasten und Knöpfen. Das Hemd wurde manchmal sogar komplett mit Ornamenten bestickt. Zum vollen Outfit gehörte auch eine Schürze, die die Schlitze bedeckte.
Bei Männerkleidung war der regionale Unterschied fast nur an den Farben erkennbar. Über eine dunkle oder gestreifte Hose trug man ein knielanges weißes oder kariertes Hemd, das an den Hüften mit einem Ledergurt gebunden war.
Als Schuhwerk waren unter russischen Bauern leichte und luftige Bastschuhe sehr beliebt. Städtebewohner bevorzugten dagegen kurze oder lange Lederstiefel. Um das Bein wickelte man ein Tuch aus Wolle oder Leinen. Männer trugen es über die Hose und Frauen unter dem Rock.
Text: www.russlandjournal.de
@ZeichenDerLiebe
Nicht umsonst lautet ein russisches Sprichwort: “Man empfängt nach dem Gewand und scheidet nach dem Verstand” (Russisch: “Встречают по одежке, а провожают по уму”). Denn früher konnte man an der Kleidung die Herkunft, den Familienstand, sowie die Vermögensverhältnisse leicht erkennen.
Die Tracht, die im Westen als “roter Sarafan” (russ.: красный сарафан) bekannt ist, stammt aus dem Norden von Russland. Das Kostüm bestand aus einem weiten Hemd und einem Trägerkleid. Interessant ist, dass das Hemd für den Besitzer besonders wertvoll war. Ein Volksglaube besagt, dass jemand, der sein Hemd verliert oder verkauft, verliert auch sein Glück. Der Stoff für das Hemd wurde aus Leinen oder Hanf meist in Handarbeit gesponnen. Bei festlicher und ritueller Kleidung verzierte man Teile des Hemdes, die aus dem Trägerkleid herausguckten (Ausschnitt, Schulter, Ärmel und manchmal auch den Saum), mit aufwendigen Ornamenten.
Lange gehörte der Sarafan zur Männergarderobe. Doch später haben Frauen das gute Stück erobert. Er war nicht nur sehr bequem, sondern brachte auch die Rundungen des weiblichen Körpers vorteilhaft zur Geltung. Sehr wichtig dabei war der Gurt, der unter den Brüsten angelegt wurde.
Der Gurt hatte aber nicht nur eine dekorative Rolle. Er sollte vor bösen Geistern und dem Unglück schützen und war deswegen ein wertvolles Geschenk für jedes Neugeborene. Es gab Gurte aus Stoff, gewebt oder geflochten. Oft wurden darauf Ornamente, Sprüche oder Namen gestickt.
Bei kälterem Wetter liefen betuchtere Damen in schicken Brokat- oder Pelzmäntel herum. Das gemütliche Kleidungsstück wird auf Russisch liebevoll der “Seelenwärmer” (russ.: душегрейка) genannt.
Ohne Kopfschmuck ist das russische Frauenkostüm unvorstellbar. Verheiratete Frauen bedeckten ihre Haare mit einem Kopftuch oder Hut. Sehr schön sind mit Goldfäden und Perlen bestickte Kopfbedeckungen der Nordrussinnen und hohe halbmondförmige Krönchen der Frauen aus der Mitte des Landes. Jungfrauen, die die Schönheit ihrer Haare zeigen durften, flochten einen Zopf und wickelten bunte Bänder um den Kopf.
Im Süden Russlands trugen Frauen über dem langen Hemd einen karierten Rock. Dieser war aus drei Stück Stoff zusammengenäht, so dass vorne oder auch an den Seiten Schlitze entstanden. Der Rock wurde mit einem Gurt an der Taille befestigt. Jungfrauen schmückten ihre Trachten mit bunten oder glitzernden Bändern, Quasten und Knöpfen. Das Hemd wurde manchmal sogar komplett mit Ornamenten bestickt. Zum vollen Outfit gehörte auch eine Schürze, die die Schlitze bedeckte.
Bei Männerkleidung war der regionale Unterschied fast nur an den Farben erkennbar. Über eine dunkle oder gestreifte Hose trug man ein knielanges weißes oder kariertes Hemd, das an den Hüften mit einem Ledergurt gebunden war.
Als Schuhwerk waren unter russischen Bauern leichte und luftige Bastschuhe sehr beliebt. Städtebewohner bevorzugten dagegen kurze oder lange Lederstiefel. Um das Bein wickelte man ein Tuch aus Wolle oder Leinen. Männer trugen es über die Hose und Frauen unter dem Rock.
Text: www.russlandjournal.de
@ZeichenDerLiebe
Forwarded from Natur heilt Dich
Faszination *RAUHBLATTGEWÄCHSE*
Ich liebe diese farbenfrohen und schlauen Verwandlungskünstler, die den Insekten mit ihren wandelten Blütenfarben anzeigen, ob sich ein Anflug lohnt.
von oben links gegen den Uhrzeigers nach oben rechts
🌿 Lungenkraut
🌿 Natternkopf
🌿 Große Wachsblume
🌿 Beinwell
🌿 Vergissmeinnicht
🌿 Borretsch
*****
Fotocollage: ©️ Selina Schöne 2021
Ich liebe diese farbenfrohen und schlauen Verwandlungskünstler, die den Insekten mit ihren wandelten Blütenfarben anzeigen, ob sich ein Anflug lohnt.
von oben links gegen den Uhrzeigers nach oben rechts
🌿 Lungenkraut
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🌿 Borretsch
*****
Fotocollage: ©️ Selina Schöne 2021
Forwarded from Vom Adel der Seele
Ahnenkult
Der altgermanische Ahnenkult wuchs aus dem Seelenglauben heraus. Bestand der Glaube an das Fortleben der Seele nach dem Tode, so bedingte dieser auch eine Pflege und Verehrung der Toten (s. Totenkult), und diese steigerte sich, je mehr sich ein Mensch während seines Lebens um seine Mitmenschen verdient gemacht hatte.
Beschreibung
Bedeutsamen bzw. herausragenden Menschen schrieb man auch nach ihrem Tode eine umfassendere Tätigkeit als den übrigen Seelen zu, u.a. ein größeres Eingreifen in die Natur und die Geschicke der Menschen. Man hielt es deshalb für seine Pflicht, sie durch Opfer und Anrufung den lebenden Menschen geneigt zu machen. In erster Linie genossen Könige solche Verehrung. Von den Goten berichtet Jordanes von einem Ahnenkult. [1].
Der altgermanische Ahnenkult wuchs aus dem Seelenglauben heraus. Bestand der Glaube an das Fortleben der Seele nach dem Tode, so bedingte dieser auch eine Pflege und Verehrung der Toten (s. Totenkult), und diese steigerte sich, je mehr sich ein Mensch während seines Lebens um seine Mitmenschen verdient gemacht hatte.
Beschreibung
Bedeutsamen bzw. herausragenden Menschen schrieb man auch nach ihrem Tode eine umfassendere Tätigkeit als den übrigen Seelen zu, u.a. ein größeres Eingreifen in die Natur und die Geschicke der Menschen. Man hielt es deshalb für seine Pflicht, sie durch Opfer und Anrufung den lebenden Menschen geneigt zu machen. In erster Linie genossen Könige solche Verehrung. Von den Goten berichtet Jordanes von einem Ahnenkult. [1].
Forwarded from Vom Adel der Seele
Ebenso heißt es in der Vita Anskarii (Kap. 26) [2] und in Anlehnung an diese bei Adam von Bremen (IV Kap. 26), dass die Schweden nach dem Abfall vom Christentum ihrem jüngst verstorbenen König Erich einen Tempel errichtet und ihm Opfer und Gelübde dargebracht hätten.
Skandinavien
In Südskandinavien genoß Olfar Guðröðarson, der Bruder Halfdan des Schwarzen, göttliche Verehrung. Er war bei einer Seuche, die sein Volk heimsuchte, gestorben und beigesetzt, und bald nach seinem Tode trat Besserung ein. Da opferte man ihm, um Fruchtbarkeit zu erlangen, und nannte ihn nach seinem Sitze Geirstaðaalf. Aber auch andere hervorragende Männer genossen solche göttliche Verehrung. So Grimr Kamban, der erste Besiedler der Färöer Inseln.
Skandinavien
In Südskandinavien genoß Olfar Guðröðarson, der Bruder Halfdan des Schwarzen, göttliche Verehrung. Er war bei einer Seuche, die sein Volk heimsuchte, gestorben und beigesetzt, und bald nach seinem Tode trat Besserung ein. Da opferte man ihm, um Fruchtbarkeit zu erlangen, und nannte ihn nach seinem Sitze Geirstaðaalf. Aber auch andere hervorragende Männer genossen solche göttliche Verehrung. So Grimr Kamban, der erste Besiedler der Färöer Inseln.
Forwarded from Vom Adel der Seele
Island
Selbst Frauen wurden an dem Hügel, in dem sie begraben waren, Opfer dargebracht, wie Auð der Steinreichen, der Witwe Olafs von Dublin, die mit den Ihrigen nach Island übergesiedelt war und unter diese ihren Reichtum verteilt hatte. Im westlichen Island verehrte man Barður als Snæfellsass, da man ihn für einen Schutzgeist hielt, weil er dem einen Glück auf dem Meere, dem anderen Sieg, einem dritten seinen Schutz gewährte.
Deutschland
Auch in Deutschland sprechen zahlreiche Sagen von den bergentrückten Königen und Helden für einen Ahnenkult.
Ahnenkult in Sagen
Mehrfach spielt die Vorstellung vom Ahnenkult auch in der Sage eine Rolle. So beginnt die "Hervarar Saga" mit einem König Guðmundr dem Reichen] von Jötunheim, den die Menschen wegen seiner Weisheit und seiner Macht nach seinem Tode Opfer brachten und als Gott verehrten. Das Fortleben derselben Vorstellung spricht auch aus der Auffassung Saxo Grammaticus' oder Snorri Sturlusons (im Heimskringla), wonach die Asen Verherrlichungen irdischer Könige seien.
Selbst Frauen wurden an dem Hügel, in dem sie begraben waren, Opfer dargebracht, wie Auð der Steinreichen, der Witwe Olafs von Dublin, die mit den Ihrigen nach Island übergesiedelt war und unter diese ihren Reichtum verteilt hatte. Im westlichen Island verehrte man Barður als Snæfellsass, da man ihn für einen Schutzgeist hielt, weil er dem einen Glück auf dem Meere, dem anderen Sieg, einem dritten seinen Schutz gewährte.
Deutschland
Auch in Deutschland sprechen zahlreiche Sagen von den bergentrückten Königen und Helden für einen Ahnenkult.
Ahnenkult in Sagen
Mehrfach spielt die Vorstellung vom Ahnenkult auch in der Sage eine Rolle. So beginnt die "Hervarar Saga" mit einem König Guðmundr dem Reichen] von Jötunheim, den die Menschen wegen seiner Weisheit und seiner Macht nach seinem Tode Opfer brachten und als Gott verehrten. Das Fortleben derselben Vorstellung spricht auch aus der Auffassung Saxo Grammaticus' oder Snorri Sturlusons (im Heimskringla), wonach die Asen Verherrlichungen irdischer Könige seien.
Forwarded from Vom Adel der Seele
Solche verherrlichten Menschen wurden in der nordischen Mythenentwicklung den Göttern angereiht und mit zu den Asen gerechnet. Hierher gehören vor allem Hermoðr und der Skalde Bragi, die nach den Hakonarmal (V. 14) als die obersten der Einherjer Odin zum Empfang König Hakons aussandte.
Quellen
* Johannes Hoops. Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Band 1. 1918—1919. S. 53 ff.
Einzelnachweise
1. ↑ Monumenta Germaniae historica. Abteilung Scriptores. V 76
2. ↑ Rimbert von Hamburg-Bremen: Vita Anskarii (Leben Ansgars). Zwischen 865 und 876.
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Quellen
* Johannes Hoops. Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Band 1. 1918—1919. S. 53 ff.
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2. ↑ Rimbert von Hamburg-Bremen: Vita Anskarii (Leben Ansgars). Zwischen 865 und 876.
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Nur in seiner Seele findet der Mensch die Kraft zur Erfüllung seiner wirklichen Bestimmung in der Welt.
Leo Tolstoi
@ZeichenDerLiebe
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