Wenn du denkst,
die Tage sind gezählt,
nichts geht mehr,
niemand ist für dich da,
am Ende des Tunnels ist kein Licht,
dein Fünkchen Hoffnung ist erloschen,
nichts hast du erreicht,
das Glück hat dich verlassen,
niemanden bist du etwas wert,
dein Herz ist schwer und leer,
alles macht keinen Sinn,
du bist ganz allein -
dann stell dich vor den Spiegel und sage:
meine Tage sind nicht gezählt,
die Welt dreht sich weiter,
für mich ist Jemand da,
die Sonne scheint für mich,
am Ende des Tunnels sehe ich Licht,
mein Fünkchen Hoffnung stirbt niemals,
ICH hab soviel schon erreicht,
das Glück wird mich nicht verlassen,
das Schicksal macht mich stark,
ich bedeute Jemanden etwas,
mein Herz ist groß-trotz kleiner Risse,
sicher ist MEIN Leben sinnvoll,
niemals bin ich ganz allein.
In diesem Moment sollte DIR bewusst sein,
es ist NICHT der Spiegel, der zu dir spricht.
DAS BIST DU ALLEIN - DEIN EIGENES ICH!
DU BIST SO WERTVOLL!
Luise Schoolmann
@ZeichenDerLiebe
die Tage sind gezählt,
nichts geht mehr,
niemand ist für dich da,
am Ende des Tunnels ist kein Licht,
dein Fünkchen Hoffnung ist erloschen,
nichts hast du erreicht,
das Glück hat dich verlassen,
niemanden bist du etwas wert,
dein Herz ist schwer und leer,
alles macht keinen Sinn,
du bist ganz allein -
dann stell dich vor den Spiegel und sage:
meine Tage sind nicht gezählt,
die Welt dreht sich weiter,
für mich ist Jemand da,
die Sonne scheint für mich,
am Ende des Tunnels sehe ich Licht,
mein Fünkchen Hoffnung stirbt niemals,
ICH hab soviel schon erreicht,
das Glück wird mich nicht verlassen,
das Schicksal macht mich stark,
ich bedeute Jemanden etwas,
mein Herz ist groß-trotz kleiner Risse,
sicher ist MEIN Leben sinnvoll,
niemals bin ich ganz allein.
In diesem Moment sollte DIR bewusst sein,
es ist NICHT der Spiegel, der zu dir spricht.
DAS BIST DU ALLEIN - DEIN EIGENES ICH!
DU BIST SO WERTVOLL!
Luise Schoolmann
@ZeichenDerLiebe
Happiness can be found,
even in the darkest of times,
if one only remembers to turn on the light.
Albus Dumbledore in Harry Potter und der Gefangene von Askaban
@ZeichenDerLiebe
even in the darkest of times,
if one only remembers to turn on the light.
Albus Dumbledore in Harry Potter und der Gefangene von Askaban
@ZeichenDerLiebe
Es gibt zwei Wege um das Licht zu verbreiten:
sei die Kerze oder der Spiegel, der sie reflektiert.
There are two ways of spreading light:
to be the candle or the mirror that reflects it.
Edith Wharton
@ZeichenDerLiebe
sei die Kerze oder der Spiegel, der sie reflektiert.
There are two ways of spreading light:
to be the candle or the mirror that reflects it.
Edith Wharton
@ZeichenDerLiebe
Das Gleichnis vom perfekten Herzen❤️
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.
Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken...Genau gesagt, waren an einigen Stellen tiefe Furchen, in denen ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an und dachten: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau passen, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.
Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen fort, Seite an Seite.
@ZeichenDerLiebe
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.
Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken...Genau gesagt, waren an einigen Stellen tiefe Furchen, in denen ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an und dachten: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau passen, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.
Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen fort, Seite an Seite.
@ZeichenDerLiebe
Das Gleichnis von den drei Sieben
Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: "Höre Sokrates, das muss ich dir erzählen!"
"Halte ein!" - unterbrach ihn der Weise, "Hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?", frage der andere voller Verwunderung.
"Ja guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"
"Nein, ich hörte es erzählen und..."
" So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst gut?"
Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil..."
"Hm...", unterbracht ihn der Weise, "So lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht..."
"Also" sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."
@ZeichenDerLiebe
Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: "Höre Sokrates, das muss ich dir erzählen!"
"Halte ein!" - unterbrach ihn der Weise, "Hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?", frage der andere voller Verwunderung.
"Ja guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"
"Nein, ich hörte es erzählen und..."
" So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst gut?"
Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil..."
"Hm...", unterbracht ihn der Weise, "So lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht..."
"Also" sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."
@ZeichenDerLiebe
Gibt es ein Leben nach der Geburt?
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.
"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird." antwortet der andere Zwilling.
"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"
"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."
"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."
Diese Geschichte ist für all jene, die zweifeln oder die, die vertrauen ❤️
@ZeichenDerLiebe
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.
"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird." antwortet der andere Zwilling.
"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"
"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."
"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."
Diese Geschichte ist für all jene, die zweifeln oder die, die vertrauen ❤️
@ZeichenDerLiebe
»Neulich, am Flughafen, bekam ich zufällig mit, wie sich eine Mutter von ihrer Tochter voneinander verabschiedeten. Die beiden standen in der Nähe der Gepäckkontrolle und lagen sich in den Armen.
Die Mutter sagte zu ihrer Tochter: „Ich liebe dich. Ich wünsche dir genug.“
Sie entgegnete: „Mutter, unser gemeinsames Leben war viel mehr als genug. Deine Liebe gab mir alles, was ich gebraucht habe. Ich wünsche dir auch genug, Mama.“
Die beiden drückten sich und gaben sich einen Kuss. Dann ging die Tochter in Richtung Sicherheitskontrolle davon.
Die Mutter blieb zurück. Langsam ging sie auf das Fenster zu, an dem ich saß. Ich konnte ihr ansehen, dass sie ihre Tränen nur mit Mühe zurückhalten konnte. Ich wagte nicht, die Frau in diesem privaten Moment anzusprechen.
Sie kam mir zuvor, indem sie mich fragte: „Haben Sie sich schon einmal von jemandem verabschiedet, und dabei gespürt, dass es für immer ist?“ „Ja“, sagte ich und fragte: „Entschuldigen Sie, aber warum war das ein Abschied für immer?“
„Ich bin alt und meine Tochter lebt viel zu weit entfernt. Mit meiner Gesundheit steht es nicht zum Besten – realistisch betrachtet, wird sie wohl das nächste Mal zu meiner Beerdigung nach Hause kommen.“
„Eben hörte ich Sie zu Ihrer Tochter sagen ›Ich wünsche dir genug‹. Darf ich fragen, was das bedeutet?“
Die Frau hielt einen Augenblick inne und lächelte. „Das ist ein Segenswunsch, der in unserer Familie seit Generationen weitergereicht wird. Wenn wir sagen ›Ich wünsche dir genug‹, heißt das, dass wir dem anderen ein Leben voller guter Dinge wünschen, die ihn begleiten mögen.“
Dann sah sie mir in die Augen und sagte den Segensspruch auf:
„Ich wünsche dir genug Sonnenschein, damit du aufrecht durchs Leben gehen kannst.
Ich wünsche dir genug Regen, damit du die Sonne mehr zu schätzen weißt.
Ich wünsche dir genug Fröhlichkeit, damit du den Mut nicht sinken lässt.
Ich wünsche dir genug Leid, damit auch die kleinsten Freuden in deinem Leben größer erscheinen.
Ich wünsche dir genug Gewinn, damit deine Bedürfnisse mehr als gestillt sind.
Ich wünsche dir genug Verlust, damit du dankbar bist für das, was du besitzt.
Ich wünsche dir genug Willkommensgrüße, damit du den letzten Abschied überstehst.“
Dann begann sie zu schluchzen und ging fort.«
Bob Perks
@ZeichenDerLiebe
Die Mutter sagte zu ihrer Tochter: „Ich liebe dich. Ich wünsche dir genug.“
Sie entgegnete: „Mutter, unser gemeinsames Leben war viel mehr als genug. Deine Liebe gab mir alles, was ich gebraucht habe. Ich wünsche dir auch genug, Mama.“
Die beiden drückten sich und gaben sich einen Kuss. Dann ging die Tochter in Richtung Sicherheitskontrolle davon.
Die Mutter blieb zurück. Langsam ging sie auf das Fenster zu, an dem ich saß. Ich konnte ihr ansehen, dass sie ihre Tränen nur mit Mühe zurückhalten konnte. Ich wagte nicht, die Frau in diesem privaten Moment anzusprechen.
Sie kam mir zuvor, indem sie mich fragte: „Haben Sie sich schon einmal von jemandem verabschiedet, und dabei gespürt, dass es für immer ist?“ „Ja“, sagte ich und fragte: „Entschuldigen Sie, aber warum war das ein Abschied für immer?“
„Ich bin alt und meine Tochter lebt viel zu weit entfernt. Mit meiner Gesundheit steht es nicht zum Besten – realistisch betrachtet, wird sie wohl das nächste Mal zu meiner Beerdigung nach Hause kommen.“
„Eben hörte ich Sie zu Ihrer Tochter sagen ›Ich wünsche dir genug‹. Darf ich fragen, was das bedeutet?“
Die Frau hielt einen Augenblick inne und lächelte. „Das ist ein Segenswunsch, der in unserer Familie seit Generationen weitergereicht wird. Wenn wir sagen ›Ich wünsche dir genug‹, heißt das, dass wir dem anderen ein Leben voller guter Dinge wünschen, die ihn begleiten mögen.“
Dann sah sie mir in die Augen und sagte den Segensspruch auf:
„Ich wünsche dir genug Sonnenschein, damit du aufrecht durchs Leben gehen kannst.
Ich wünsche dir genug Regen, damit du die Sonne mehr zu schätzen weißt.
Ich wünsche dir genug Fröhlichkeit, damit du den Mut nicht sinken lässt.
Ich wünsche dir genug Leid, damit auch die kleinsten Freuden in deinem Leben größer erscheinen.
Ich wünsche dir genug Gewinn, damit deine Bedürfnisse mehr als gestillt sind.
Ich wünsche dir genug Verlust, damit du dankbar bist für das, was du besitzt.
Ich wünsche dir genug Willkommensgrüße, damit du den letzten Abschied überstehst.“
Dann begann sie zu schluchzen und ging fort.«
Bob Perks
@ZeichenDerLiebe
"Liebe ist eine grosse Macht. Ich möchte sagen, die größte Macht auf Erden."
Merlin aus Die Hexe und der Zauberer.
@ZeichenDerLiebe
Merlin aus Die Hexe und der Zauberer.
@ZeichenDerLiebe
Das Geheimnis der Zufriedenheit
Es kamen ein paar Suchende zu einem alten Zenmeister.
"Herr", fragten sie "was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du."
Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich."
Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: "Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?"
Es kam die gleiche Antwort: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ist und wenn ich esse, dann esse ich."
Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend, fügte der Meister nach einer Weile hinzu: "Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein."
@ZeichenDerLiebe
Es kamen ein paar Suchende zu einem alten Zenmeister.
"Herr", fragten sie "was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du."
Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich."
Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: "Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?"
Es kam die gleiche Antwort: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ist und wenn ich esse, dann esse ich."
Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend, fügte der Meister nach einer Weile hinzu: "Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein."
@ZeichenDerLiebe
Hier noch eine Geschichte für euch. Möge sie euch helfen ❤️
Das Märchen von der traurigen Traurigkeit
Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal, hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich..., ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: 'Papperlapapp, das Leben ist heiter.' und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: 'Gelobt sei, was hart macht.' und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: 'Man muss sich nur zusammenreißen.' und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: 'Nur Schwächlinge weinen.' und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet..."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber..., aber – wer bist du eigentlich?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."
@ZeichenDerLiebe
Das Märchen von der traurigen Traurigkeit
Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal, hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich..., ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: 'Papperlapapp, das Leben ist heiter.' und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: 'Gelobt sei, was hart macht.' und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: 'Man muss sich nur zusammenreißen.' und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: 'Nur Schwächlinge weinen.' und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet..."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber..., aber – wer bist du eigentlich?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."
@ZeichenDerLiebe
Engel kommen vielleicht nicht sofort zu dem Zeitpunkt, wenn du sie rufst, aber sie werden da sein, wenn du sie brauchst.
@ZeichenDerLiebe
@ZeichenDerLiebe
Love Triangle of Jesus Christ 🌟
Auch bekannt als Triforce. Symbol Göttlicher Macht.
Das Ego, eingeschlossen von 3 Quellen von Liebe, bekommt so die Sicherheit und den Schutz ein Ebenbild Gottes im Geiste und Herzen zu sein.
Jesus hat den Weg vorgegeben. ❤️
@DieHelfendeHand 🌟
Auch bekannt als Triforce. Symbol Göttlicher Macht.
Das Ego, eingeschlossen von 3 Quellen von Liebe, bekommt so die Sicherheit und den Schutz ein Ebenbild Gottes im Geiste und Herzen zu sein.
Jesus hat den Weg vorgegeben. ❤️
@DieHelfendeHand 🌟
This media is not supported in your browser
VIEW IN TELEGRAM
Ich wünsche euch allen ein sanftes Gleiten ins Neue Jahr. Möget ihr im neuen Jahr alles erhalten, was ihr benötigt.
Licht und Liebe ✨❤️
@ZeichenDerLiebe
Licht und Liebe ✨❤️
@ZeichenDerLiebe
👍1
Ich wünsche euch einen Engel, der euch den Weg aus der Dunkelheit hinein ins Licht zeigt.
@ZeichenDerLiebe
@ZeichenDerLiebe
👍1
https://www.youtube.com/watch?v=LXgpdlL6nBQ
Licht und Liebe für euch - Larger than life.
@ZeichenDerLiebe
Licht und Liebe für euch - Larger than life.
@ZeichenDerLiebe
YouTube
Backstreet boy's-Larger Than Life-Lyrics
Der bessere Weg
Ein kleiner Junge, der auf Besuch bei seinem Großvater war, fand eine kleine Landschildkröte und ging gleich daran sie zu untersuchen. Im gleichen Moment zog sich die Schildkröte in ihren Panzer zurück und der Junge versuchte vergebens sie mit einem Stöckchen herauszuholen. Der Großvater hatte ihm zugesehen und hinderte ihn daran, das Tier weiter zu quälen.
"Das ist solltest du anders machen", sagte er, "komm' ich zeig' dir wie man das besser macht."
Er nahm die Schildkröte mit ins Haus und setzte sie auf den warmen Kachelofen. In wenigen Minuten wurde das Tier warm, steckte seinen Kopf und seine Füße heraus und kroch auf den Jungen zu.
"Menschen sind manchmal wie Schildkröten", sagte der Mann. "Versuche niemals jemanden zu zwingen. Wärme ihn nur mit etwas Güte auf und er wird seinen Panzer verlassen können."
@ZeichenDerLiebe
Ein kleiner Junge, der auf Besuch bei seinem Großvater war, fand eine kleine Landschildkröte und ging gleich daran sie zu untersuchen. Im gleichen Moment zog sich die Schildkröte in ihren Panzer zurück und der Junge versuchte vergebens sie mit einem Stöckchen herauszuholen. Der Großvater hatte ihm zugesehen und hinderte ihn daran, das Tier weiter zu quälen.
"Das ist solltest du anders machen", sagte er, "komm' ich zeig' dir wie man das besser macht."
Er nahm die Schildkröte mit ins Haus und setzte sie auf den warmen Kachelofen. In wenigen Minuten wurde das Tier warm, steckte seinen Kopf und seine Füße heraus und kroch auf den Jungen zu.
"Menschen sind manchmal wie Schildkröten", sagte der Mann. "Versuche niemals jemanden zu zwingen. Wärme ihn nur mit etwas Güte auf und er wird seinen Panzer verlassen können."
@ZeichenDerLiebe