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💙 ein Erkenntnisprozess 🦋💜
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Forwarded from Mind Trips without Ticket (Ruben's ∞)
She can paint a pretty picture,
But this story has a twist,
the paintbrush is a razor
and the canvas is her wrist...
Die Aussagen einer Frau sind vergleichbar mit einer Wolke, die am Himmel vorüber zieht: Schön geformt, sinnvoll und kurz darauf nicht mehr wieder zu erkennen auf ihrem Weg, sich neu zu formen. Was deine Frau sagt ist ein Ausdruck ihrer aktuellen Gefühlslage in Relation zu eurer Beziehung - und diese basieren nie auf Fakten, sondern immer auf Gefühle.

— David Deida
Ich Berichte euch von mir. Es gab mal jemanden in meinem Leben der auch felsenfest überzeugt war wir wären Dualseelenpartner.
Ich hatte irgendwann nur noch das Bedürfnis zur Flucht! Und zwar ganz weit. Er machte mir große Angst. Es war schon fast psychopathisch.
Wobei es wirklich toll anfing und wir auf eine ganz fantastische Art und Weise aus uns heraus kamen und eine Form von Liebe da war die ich bisher noch nicht kannte.
Aber das noch viel schönere was am 12.12 geschah war, das DU dich gemeldet hast 💜🦋
Göttlicher Sex

Göttlicher Sex lebt von der Polarität der Partner. Je männlicher ein Mann nämlich ist, desto weiblicher kann die Frau sein; je sicherer sie sich ihrer weiblichen Kraft ist, desto mehr kann er seine männliche Stärke ausleben.
Göttlicher Sex ist nichts für Ängstliche, denn durch ihn können aus Frauen Göttinnen und aus Männern Götter werden, die einander in totaler Hingabe dienen und nicht nur ihre Körper, sondern auch ihre Herzen und ihre Seelen miteinander teilen.
Ein Mann sollte stark genug sein, seine Frau zu erfüllen und ihr das Tor zum Paradies zu öffnen; eine Frau sollte stark genug sein, sich von ihrem Mann erfüllen zu lassen und ihn mit sich ins Paradies zu nehmen.
Da Frauen verkörperte Hingabe sind, können nur sie den Männern den Weg aus dem Labyrinth der Trennungen zeigen und sie in die Einheit zurückführen, die unser aller
Heimat ist.

Verehrung des Weiblichen

Sex ist im Grunde Hingabe an das Göttliche durch Verehrung des Weiblichen. Zwar besitzen auch die Männer weibliche Anteile, so dass auch sie zu Hingabe und Ekstase fähig sind, aber in weitaus geringerem Maße als die Frauen, die die Verkörperung des Weiblichen sind, ein lebender Ausdruck der universellen Schöpferkraft, die alles Leben empfängt, gebiert und nährt.
Frauen leben weit mehr als Männer im dunklen Reich der Gefühle, das die Heimat von Ekstase und Leidenschaft ist. Männer sollten ihren Frauen im Sex hingebungsvoll dienen, um so selbst Zugang zu diesem Reich zu finden, in dem ihre höchste Sehnsucht erfüllt werden kann: die Sehnsucht nach Einheit, nach Heimat, nach Verschmelzung mit der dunklen Mutter, die uns allen das Leben geschenkt hat und uns am Leben erhält.

Dem Partner dienen

Wenn wir uns selbst in der erotischen Begegnung völlig vergessen und ganz im Partner aufgehen, werden wir ihn von innen erfahren und auch seine Seele mit ihm teilen
dürfen. Wenn wir unserem Partner und seiner Lust vorbehaltlos dienen, werden wir gemeinsam mit ihm die höchsten Gipfel der Ekstase erklimmen können.
Wenn wir Sex aber als Tauschgeschäft betrachten, bei dem wir etwas geben und genau aufrechnen, ob wir auch genug zurückbekommen, werden wir weder dem Partner noch uns selbst näher kommen können; wenn wir dem Partner nicht dienen, sondern ihn beherrschen wollen, werden wir von ihm getrennt bleiben und niemals die Freuden wahrer Intimität erleben können; wenn wir unseren Partner kontrollieren wollen, können wir nur das bekommen, was wir uns selbst ausgedacht haben – dann wäre aber eine aufblasbare Puppe wahrscheinlich die ein-
fachere Lösung.

Immerwährende Ekstase

Natürlich kann Sex auch ohne Liebe Spaß machen, wenn sich die Beteiligten leidenschaftlich aufeinander einlassen, “ihren Kopf verlieren” und ganz im Taumel der Lust aufgehen. Aber ein vorübergehender Spaß, der
endet, wenn nach dem Orgasmus der Hormonspiegel wieder sinkt, ist nichts verglichen mit der immerwährenden Ekstase, die durch Liebe möglich wird.
Unsere Konditionierungen werden durch diese Art von Sex nicht aufgehoben, sondern eher noch verfestigt. Körperlicher Sex kann uns kurzfristige Befriedigung und vorübergehende Entspannung verschaffen, aber Sex, der mit Liebe und Respekt verbunden ist, kann uns bis in jede Faser unseres Wesens mit Glückseligkeit und unbeschreiblicher Wonne erfüllen, die auch dann noch anhält, wenn die Leidenschaft längst erloschen ist und der Kopf wieder fest an seinem richtigen Platz sitzt.

Aufgehen im Sex

Der sicherste Weg, einen Orgasmus zu vermeiden, ist, ihn erzwingen zu wollen; die beste Methode, einen frühzeitigen Erguss sicherzustellen, ist, Angst davor zu haben.
Jedes Bemühen wird zwangsläufig zu seinem Gegenteil führen, da sexuelle Erfüllung nur durch Loslassen möglich ist.
Das Ziel der Liebenden kann es nicht sein, so schnell wie möglich einen Gipfel der Lust zu erklimmen, auf den dann der unvermeidliche Absturz folgt. Der Orgasmus als Höhepunkt der Ekstase ist im göttlichen Sex nicht Ziel, sondern ein Teil des Weges, etwas, das sich ganz selbstverständlich un
d ohne jede Anstrengung einstellt, wenn alles Streben danach aufhört. So wie ein Spaziergang dann am meisten Freude macht, wenn der Weg aufmerksam gegangen wird und jeder Schritt für seine ihm eigene Schönheit gewürdigt wird, so schenkt uns auch der Sex die höchste Erfüllung, wenn wir uns ganz einfach in ihm verlieren.

Manfred Miethe
aus "Sex als Quelle der Spiritualität"
https://www.silberschnur.de/tl_files/pdf/leseproben/978-3-89845-460-5.pdf
(Art: Alfredo Araujo Santoyo)
♤Unabhängigkeit im Denken ist das erste Kennzeichen der Freiheit. Ohne sie bleibst du ein Sklave der Umstände.♤

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Swami Vivekananda
(1863 - 1902), eigentlich Narendaranath Datta, indischer Anhänger und Urheber der Ramakrishna-Bewegung, aber auch Verfechter der Einheit aller Religionen
Was ist das Geheimnis eines guten Liebhabers? Erst einmal musst du selbstlos sein, das Begehren deines Partners muss zu deinem eigenen werden. Aber gleichzeitig musst du etwas gegensätzliches beibehalten, deine Selbstsucht; denn wenn du jemanden mit großer Lust begehrst, so als wäre es wie das Bedürfnis zu essen, zu atmen, das ist der Punkt wo Lust zu Liebe wird!

- Roland