Die Ukraine feiert von nun an keinen Tag des Sieges mehr am 9. Mai, sondern einen Gedenktag für die Opfer des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai. Der Kyjiwer Soziologe Mychailo Mischtschenko erklärt im Gespräch mit Republic, wie sich die Ukrainer einen künftigen Sieg vorstellen und wie sich ihre Haltung zur Russland-zentrierten Lesart der sowjetischen Geschichte verändert.
https://www.dekoder.org/de/article/umfrage-ukraine-krieg-haltung
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Obwohl er so gut wie sicher mit einer Haftstrafe rechnen muss, werde er „keinen Millimeter“ aus seinem geliebten Russland weichen. Dem Oppositionspolitiker Jewgeni Roisman drohen bis zu fünf Jahre Haft. Nächste Woche wird der Prozess gegen ihn fortgesetzt.
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Jewgeni Roisman
Jewgeni Roisman (geb. 1962) ist ein oppositioneller russischer Politiker, von 2013 bis 2018 war er Bürgermeister der Stadt Jekaterinburg. Wegen seiner wiederholt kritischen Aussagen zum russischen
Oppositionsparteien sind in Belarus verboten, die Repressionen gehen ungebremst weiter. Dennoch soll es laut Verfassung 2025 eine Präsidentschaftswahl geben. Was bedeutet dies für die Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja? Alexander Klaskowski analysiert.
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-2025-praesidentschaftswahlen-tichanowskaja
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Das Großfürstentum Litauen — ein belarussischer Staat? So deklariert Alexander Lukaschenko das historische Staatsgebilde gerne in seinen Reden. Kann man aber wirklich so weit gehen, wie der belarussische Machthaber dies tut? In unserem neuen Special gehen wir dieser Frage und anderen rund um das Großfürstentum auf den Grund.
https://specials.dekoder.org/belarus-grossfuerstentum-litauen/
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Wie stabil ist das System Putin? Welche Zukunftsszenarien sind denkbar? Und was muss passieren, damit die Macht des Autokraten ins Wanken gerät?
Der Journalist Pawel Kanygin hat darüber mit der Politikwissenschaftlerin Ekaterina Schulmann gesprochen. Sie sagt: „Die Mobilisierung der Gesellschaft konnte nicht gelingen, weil unser politisches System seit 20 Jahren auf Entpolitisierung setzt, auf die Trennung von Bevölkerung und Regierung, auf die Verdrängung der Menschen aus der Politik, auf die Verfolgung jeglicher Vereinigungen, jeglicher sozialer Verbindungen.“
https://www.dekoder.org/de/article/schulmann-analyse-zukunft-legitimitaet-putin
Der Journalist Pawel Kanygin hat darüber mit der Politikwissenschaftlerin Ekaterina Schulmann gesprochen. Sie sagt: „Die Mobilisierung der Gesellschaft konnte nicht gelingen, weil unser politisches System seit 20 Jahren auf Entpolitisierung setzt, auf die Trennung von Bevölkerung und Regierung, auf die Verdrängung der Menschen aus der Politik, auf die Verfolgung jeglicher Vereinigungen, jeglicher sozialer Verbindungen.“
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Ein heimgekehrter Wagner-Söldner soll in seinem Heimatort einen Mord begangen haben. Die Journalistin Alina Ampelonskaja hat das Dorf in Unruhe besucht. Protokoll einer Recherche, auf der niemand mit ihr reden will – und sie doch Antworten findet.
👉 https://www.dekoder.org/de/article/wagner-kaempfer-haeftling-krieg-ukraine
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Kurz nach dem Beginn des großflächigen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat sich ein Großteil der westlichen Kulturindustrie aus Russland zurückgezogen. Womit konnte man also die leer gewordenen Kinoprogramme füllen? Beispielsweise mit „Brat“, einem Zweiteiler von Alexej Balabanow. Dessen Werke genießen in der russischen Gesellschaft Kultstatus – und das seit mehr als zwei Jahrzehnten. Häufig wird der Regisseur sogar mit Dostojewski verglichen. Genau wie dieser fragt Balabanow in seinen Filmen nach gesellschaftlichen Normen und Verstößen. Heute vor zehn Jahren ist Balabanow verstorben. Zum Porträt 👉 https://www.dekoder.org/de/gnose/alexej-balabanow
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Alexej Balabanow
Alexej Balabanow (1959–2013) war ein russischer Regisseur, Szenarist und Produzent. Die meisten seiner Filme spielen im Russland der späten 1980er und 1990er Jahre. Die Protagonisten sind oft in die
Viel zu lange habe sich die russische Gesellschaft nur um sich selbst gekreist, schreibt Maxim Trudoljubow. „Dass die Propagandisten das machen, ist ja klar. Aber oft machen die freien Russen dasselbe, nur unter anderem Vorzeichen“, so der Journalist.
Es sei an der Zeit, das imperiale Prisma endlich hinter sich zu lassen und zu versuchen, eine ukrainische Perspektive auf sich selbst einzunehmen. Das verhelfe zu Demut: „Das bedeutet, sich selbst mit den Augen eines Menschen zu sehen, der täglich mit dem Tod konfrontiert ist.“
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-russland-selbstbezogenheit-emigration-kultur
Es sei an der Zeit, das imperiale Prisma endlich hinter sich zu lassen und zu versuchen, eine ukrainische Perspektive auf sich selbst einzunehmen. Das verhelfe zu Demut: „Das bedeutet, sich selbst mit den Augen eines Menschen zu sehen, der täglich mit dem Tod konfrontiert ist.“
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📝„Ich habe Russland nicht aus freiem Willen verlassen… Ich bezweifle, dass jemand entzückt ist, wenn er aus seinem Zuhause hinausgeworfen wird ... Egal, unter welchen Umständen du gehst – Zuhause bleibt Zuhause.”
Das schrieb Joseph Brodsky im Jahr 1972, nachdem die sowjetischen Behörden ihn zwangen, sein Heimatland zu verlassen. Seine Familie hat er nie wieder gesehen – und auch nach Russland kehrte er nicht mehr zurück. 1987 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Schon als Jugendlicher wagte er Ausbruchsversuche aus dem monolithischen sowjetischen System.
Heute wäre Joseph Brodsky 83 Jahre alt geworden. In unserem Special zeichnen wir seine bewegte Lebensgeschichte nach.
👉 https://dissident.dekoder.org/joseph-brodsky/
Das schrieb Joseph Brodsky im Jahr 1972, nachdem die sowjetischen Behörden ihn zwangen, sein Heimatland zu verlassen. Seine Familie hat er nie wieder gesehen – und auch nach Russland kehrte er nicht mehr zurück. 1987 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Schon als Jugendlicher wagte er Ausbruchsversuche aus dem monolithischen sowjetischen System.
Heute wäre Joseph Brodsky 83 Jahre alt geworden. In unserem Special zeichnen wir seine bewegte Lebensgeschichte nach.
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✍️ „Die Unfähigkeit, rechtzeitig zu begreifen, dass frühere Tabus nicht mehr aktuell sind, hat viele Belarussen die Freiheit gekostet. Sie konnten nicht rechtzeitig vor der Bedrohung fliehen, weil sie es einfach nicht für möglich hielten, dass es so etwas geben kann.“ Das schreibt Politikanalyst Artyom Shraibman über die ungeheure Repressionswelle, die seit 2020 jeglichen Widerstand in Belarus niederschlägt.
Für Meduza erklärt er, mit welchen Mitteln das System Lukaschenko gegen Opposition, Medien und Zivilgesellschaft vorgeht – und inwiefern das als Blaupause für Wladimir Putin dienen könnte.
https://www.dekoder.org/de/article/shraibman-belarus-repressionen-gewalt
Für Meduza erklärt er, mit welchen Mitteln das System Lukaschenko gegen Opposition, Medien und Zivilgesellschaft vorgeht – und inwiefern das als Blaupause für Wladimir Putin dienen könnte.
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Der Abgrund ist bodenlos
Die Repressionen in Belarus werden immer wieder mit denen unter Putin in Russland verglichen. Artyom Shraibman erklärt detailliert, mit welchen Mitteln das System Lukaschenko gegen Opposition, Medien
Nach wie vor genießt Putin unter Russen und Russinnen eine breite Unterstützung. Das belegen Umfragen. Ein Grund dafür: die massive Propaganda.
🎙 Jelena Kostjutschenko, Journalistin der Novaya Gazeta, erklärt im Interview, wie die Propaganda alle erreicht: selbst die Menschen, die den Lügen des Kremls nicht glauben. „Sie will dich überzeugen, dass dein Leben zerstört wird, wenn du dich widersetzt.“
Als unabhängige Journalistin hat sie die staatlichen Repressionen am eigenen Leib erfahren. Im Interview spricht sie über Schuld und Verantwortung – und darüber, welches Zukunftsszenario ihr am meisten Angst bereitet. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-verantwortung-kostjutschenko
🎙 Jelena Kostjutschenko, Journalistin der Novaya Gazeta, erklärt im Interview, wie die Propaganda alle erreicht: selbst die Menschen, die den Lügen des Kremls nicht glauben. „Sie will dich überzeugen, dass dein Leben zerstört wird, wenn du dich widersetzt.“
Als unabhängige Journalistin hat sie die staatlichen Repressionen am eigenen Leib erfahren. Im Interview spricht sie über Schuld und Verantwortung – und darüber, welches Zukunftsszenario ihr am meisten Angst bereitet. 👇
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„Tagtäglich werden in meinem Namen Menschen ermordet“
Es ist unmöglich, Krieg zu wollen. Wladimir Putin genießt jedoch weiterhin eine breite Unterstützung in Russland. Wie ist das möglich? Welche Rolle spielt dabei die Staatspropaganda? Und welche
Swetlana Alexijewitsch wird heute 75 Jahre alt!
Schon als Schulkind hat die Literaturnobelpreisträgerin Gedichte und Erzählungen geschrieben. Ihr späteres Schaffen zeichnet sich vor allem durch die vielstimmigen Erinnerungsberichte ganz gewöhnlicher Menschen aus, sagt Slawistin und Literaturwissenschaftlerin Nina Weller.
„Alexijewitschs Schaffen kreist um das Alltagsleben des sowjetischen Menschen im Ausnahmezustand der historischen Katastrophen.” Für jedes ihrer Bücher habe die Autorin zahlreiche Zeitzeugen interviewt: „zu ihren persönlichen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg, dem Afghanistankrieg, der Tschernobyl-Katastrophe.”
Wie wurde Swetlana Alexijewitsch zur Schriftstellerin? Wie hat sie ihre dokumentarische Prosa entwickelt? Und wie steht sie heute zu ihrer Heimat Belarus?
https://www.dekoder.org/de/article/swetlana-alexijewitsch-schriftstellerin-belarus
Schon als Schulkind hat die Literaturnobelpreisträgerin Gedichte und Erzählungen geschrieben. Ihr späteres Schaffen zeichnet sich vor allem durch die vielstimmigen Erinnerungsberichte ganz gewöhnlicher Menschen aus, sagt Slawistin und Literaturwissenschaftlerin Nina Weller.
„Alexijewitschs Schaffen kreist um das Alltagsleben des sowjetischen Menschen im Ausnahmezustand der historischen Katastrophen.” Für jedes ihrer Bücher habe die Autorin zahlreiche Zeitzeugen interviewt: „zu ihren persönlichen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg, dem Afghanistankrieg, der Tschernobyl-Katastrophe.”
Wie wurde Swetlana Alexijewitsch zur Schriftstellerin? Wie hat sie ihre dokumentarische Prosa entwickelt? Und wie steht sie heute zu ihrer Heimat Belarus?
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Kinder, die Amulettpuppen für russische Soldaten basteln oder sich in Z-Form aufstellen müssen:
Das ist Realität in russischen Schulen und Kindergärten.
Die Kriegspropaganda fängt dort schon im Vorschulalter an. Und die Militarisierung der „patriotischen“ Veranstaltungen für Kinder nimmt zu, schreibt Irina Nowik.
Wie entwickeln sich Kinder, die schon im jungen Alter einer derart militarisierten Propaganda ausgesetzt sind? Und welchen Handlungsspielraum haben Eltern, die damit nicht einverstanden sind?
https://www.dekoder.org/de/article/militarisierung-kindergarten-erziehung-patriotismus
Das ist Realität in russischen Schulen und Kindergärten.
Die Kriegspropaganda fängt dort schon im Vorschulalter an. Und die Militarisierung der „patriotischen“ Veranstaltungen für Kinder nimmt zu, schreibt Irina Nowik.
Wie entwickeln sich Kinder, die schon im jungen Alter einer derart militarisierten Propaganda ausgesetzt sind? Und welchen Handlungsspielraum haben Eltern, die damit nicht einverstanden sind?
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Seit mehr als 20 Jahren versucht der Kreml, das Konzept der russischen Welt ideologisch aufzuladen und es zur Durchsetzung seines Einflusses im postsowjetischen Raum einzusetzen. Die ursprüngliche Idee der „russischen Welt” liegt in den 1990er Jahren, schreibt Historiker Ilja Budraitskis – und sah ganz anders aus.
Der Historiker hat die Geschichte des Konzepts des „russki mir“ skizziert: von seinen Anfängen in Moskauer Intellektuellenkreisen bis hin zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
https://www.dekoder.org/de/article/russische-welt-konzept-geschichte-untergang
Der Historiker hat die Geschichte des Konzepts des „russki mir“ skizziert: von seinen Anfängen in Moskauer Intellektuellenkreisen bis hin zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
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Überall, wo Maria Kolesnikowa auftrat, formte sie mit ihren Fingern ein Herz, selbst hinter Gittern und im Gerichtssaal. Das Herz wurde zum Symbol einer neuen belarussischen Opposition. Wer ist diese Frau, die mittlerweile seit über 1000 Tagen in Haft ist, die aber nie aufzugeben scheint? Das belarussische Medium Zerkalo zeichnet ihren Lebensweg nach.
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-opposition-kolesnikowa-portrait
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Ob die militärische Intervention in Georgien 2008, die Annexion der Krim 2014 oder der kurz darauf begonnene Krieg Russlands im Osten der Ukraine.
Der Kreml begann schon lange vor dem 24. Februar 2022, den vermeintlichen Schutz russichsprachiger Menschen als Vorwand für die eigenen Interessen zu missbrauchen, schreiben Alessandro Achilli, Miriam Finkelstein und Nina Frieß.
Viele Menschen weltweit wollen ihre Sprache aber nicht von Putins Russland vereinnahmen lassen.
https://www.dekoder.org/de/gnose/russophonie-russische-sprache
Der Kreml begann schon lange vor dem 24. Februar 2022, den vermeintlichen Schutz russichsprachiger Menschen als Vorwand für die eigenen Interessen zu missbrauchen, schreiben Alessandro Achilli, Miriam Finkelstein und Nina Frieß.
Viele Menschen weltweit wollen ihre Sprache aber nicht von Putins Russland vereinnahmen lassen.
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Zunächst war der Amoralismus in den 2000er Jahren nur eine Lücke, eine weltanschauliche Leerstelle nach dem Zusammenbruch der UdSSR, schreibt Andrej Archangelski. Dann stellte sich heraus: Diese Leere funktioniert besser als sämtliche Dogmen. Heute fuße Putins gesamte Ideologie auf dem Amoralismus: „Und er ist das beste Mittel gegen die Zukunft.”
https://www.dekoder.org/de/article/unmoral-system-ideologie-putinismus
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Um seinen Machterhalt zu sichern, muss Lukaschenko dem russischen Einfluss immer weiter die Tür öffnen, schreibt der belarussische Journalist Alexander Klaskowski. Den russischen Staat unterstützt der belarussische Machthaber nahezu uneingeschränkt – und lässt Belarus somit mutwillig an den Kreml fesseln.
https://www.dekoder.org/de/article/klaskowski-analyse-russki-mir-belarus
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Unter dem Einfluss der russischen Welt
Seitdem Lukaschenko sich mit dem Beginn der Niederschlagung der Proteste 2020 im eigenen Land die Rückendeckung Putins sicherte, wächst auch der Einfluss Russlands in Belarus. Wie stark ist die
Die russische Region Belgorod steht schon seit Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine regelmäßig unter Beschuss. Die russische Regierung tut derweil so, als hätte sie die Grenze unter Kontrolle und als gäbe es auf russischem Territorium keinen Krieg, schreibt The Insider. Viele in Belgorod seien wütend: Das demonstrative Desinteresse der staatlichen Medien verärgere sogar diejenigen, die der Regierung gegenüber ansonsten loyal sind.
Zur Reportage:
https://www.dekoder.org/de/article/schebekino-krieg-grenzgebiet-belgorod
Zur Reportage:
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Der erbitterte ukrainische Widerstand gegen den russischen Angriffskrieg lässt sich auch anhand der jahrzehntelangen ukrainischen Protestgeschichte erklären, schreibt Susann Worschech. Anfangend in der frühen Sowjetzeit zeichnet sie diese Geschichte nach: vom ukrainischen Dissidententum über die erkämpfte Unabhängigkeit 1991 bis hin zur Revolution der Würde, wie der Euromaidan in der Ukraine genannt wird. Immer wieder habe die ukrainische Gesellschaft innerhalb der letzten Jahrzehnte gegen Fremdbestimmung, Autokratie und Unterdrückung gekämpft.
https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/ukraine/
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Tausende Menschen in der gesamten DDR strömten heute vor 70 Jahren auf die Straßen und Plätze ihrer Städte. „Aus Unzufriedenheit wurde Protest“, schreibt Robert Kindler. Sowjetische Panzer schlugen die Demonstrationen gemeinsam mit Einheiten der ostdeutschen Volkspolizei brutal nieder. Was trieb die Menschen auf die Straße? Und welche Nachwirkungen hatte der Volksaufstand des 17. Juni in der DDR?
https://www.dekoder.org/de/gnose/volksaufstand-juni-1953-hintergruende
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