Elem Chintsky – Telegram
Elem Chintsky
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Kommentare, Analysen zur
Geopolitik + Geschichte + Osteuropa + Weltfinanz
+ was sonst so das arkane Herz begehrt.
Freischaffender Autor und zu gut Althochdeutsch – "independent researcher"; basiert in Sankt Petersburg seit 2020.
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#OnThisDay: 17.1.1991 - auf den Tag genau vor 32 Jahren griffen die USA und Verbündete den Irak an (Operation Desert Storm). Propaganda-Grundlage für die Öffentlichkeitsarbeit und Massenmanipulation war die #Brutkastenlüge. Erst nach dem US-geführten Angriff stellte sich die Geschichte als eine Erfindung und 12 Millionen Dollar Kampagne der amerikanischen PR-Agentur Hill & Knowlton heraus.
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Echte Zivilcourage

Neugierige Sport-Journalisten wollten vom 🇷🇺 Hockeyspieler Ivan Provorov wissen, warum er es ablehnte ein 🏳️‍🌈-farbenes Trikot zu tragen, mit dem er die heute "seltene" Chance, die LGBTQ+🏳️‍🌈-Agenda zu unterstützen, wahrgenommen hätte.

Bei dem Spieleabend handelte es sich nämlich um den jährlichen "Pride"-Abend, den sein Sportclub verrichtet, um die LGBTQ+🏳️‍🌈-Bewegung zu unterstützen.

Der 26-jährige Philadelphia Flyers-Spieler erklärte:
"Ich respektiere Jedermanns Wahl. Meine Wahl ist, zu mir und meiner Religion zu stehen. Das ist alles was ich zu sagen habe."
[weitere Nachfrage eines Journalisten dazu]
"Das ist alles, was ich dazu kommentieren werde. Wenn Sie eine Hockey-relevante Frage haben, könnte ich auf eine von denen antworten."
[Was ist denn ihre Religion?]
"Russisch-Orthodox."

Solche Gewissensentscheidungen werden im Westen immer seltener & streng geahndet.
Teilnahme an LGBT-Propaganda hingegen wird als "Gipfel der Tugend" & "moralisches Wagnis" dargestellt.
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Ab wann genau ist eigentlich Deutschland am Krieg gegen Russland in der Ukraine beteiligt?

Ich frage für einen linksliberalen Jugendfreund, der letztens meine Warnung – nämlich, man solle als Deutscher die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und die daraus blutig gezogenen Schlüsse auch heute noch kostbar in Erinnerung halten – ins Lächerliche zog.

Laut ihm gäbe es gar keine Relation von "damals" zu heute, vollkommen irrelevant. ("Nur" die AfD & Die Linke entsendeten in den Jahren vor 2022 zum 9. Mai Delegationen nach 🇷🇺. Also bitte.)
Die Deutschen müssten "gar keine Dankbarkeit hegen, 1945 von der Sowjetunion erst besiegt, dann befreit worden zu sein".

Ich aber halte weiter fest an meiner "Verschwörungstheorie", dass kollektive Geschichtsvergessenheit, wie die, die die blutrote Berliner Ampel heute in neuer Pracht zur Schau stellte, den NATO-Russland-Krieg in der 🇺🇦 (mithilfe von Ukrainern als Kanonenfutter ), in solcher Vehemenz erst möglich machte.

Mehr noch, es wäre garnicht erst zum Krieg gekommen.
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"Sag wo die Klimaaktivisten🌻 sind – wo sind sie geblieben?"

Hier sieht man schon die viel zitierten 🇩🇪 Panzer "endlich" per Deutsche Bahn Richtung Ostfront tuckern.

Noch Anfang November 2021 wurden 🇩🇪 Gleise blockiert, als RWE auf diesen Kohle zum Kohlekraftwerk Neurath transportierte – und zwar von Ihren freundlichen, narzisstischen Berufs-Klimaaktivisten von nebenan. Für ganze 17 Std. [Wenn alles gut läuft, könnte RWE für diese "Störung öffentlicher Betriebe" bei den "Zeugen des Klimas" 1,4 Mil.€ einklagen.]

Die Aktivisten: "Dadurch 8000 t CO2 weniger"
— aber müsste dann nicht auch der griesgrämige CO2-Fußabdruck der Panzer bei mehr Menschen den frühzeitigen Tod erzwingen, als das eigentliche Waffensystem, das sie tragen?

Wo bleibt jetzt die "Störung öffentlicher Betriebe"?

Warum kettet sich keiner dieser Klimaverbesserer jetzt an die Gleise auf denen die Ampel-Panzer reibungsfrei rollen?
-> Weil keiner von denen seinem oligarchischen Betreuer George Soros eine Träne entlocken möchte.

#Ukraine
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Elem Chintsky
"Sag wo die Klimaaktivisten🌻 sind – wo sind sie geblieben?" Hier sieht man schon die viel zitierten 🇩🇪 Panzer "endlich" per Deutsche Bahn Richtung Ostfront tuckern. Noch Anfang November 2021 wurden 🇩🇪 Gleise blockiert, als RWE auf diesen Kohle zum Kohlekraftwerk…
Das kann nicht wirklich deren Ernst sein

Der 🇩🇪 Waffenproduzent Rheinmetall sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland heute in der Morgenfrühe, dass es insgesamt 139 Leopard-Panzer liefern könnte. Okay.
Aber nun haltet euch fest:

Ein Teil der Lieferung umfasst den Klassiker, Leopard-1.
Seine Stückzahl? -> 88

Muss das denn so sein? 87 oder 89 wären doch auch gut gewesen. Wollte Deutschland nicht das Kiewer Nazi-Regime eher VERDECKT unterstützen?

Erst wenn die Russen als Antwort ihre T 72 oder T 90 Panzer – 1945 an der Zahl, versteht sich – in die Ukraine schicken, wird der verträumte Wertewesten von "gefährlicher" historischer #Symbolik plappern.
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Elem Chintsky
Das kann nicht wirklich deren Ernst sein Der 🇩🇪 Waffenproduzent Rheinmetall sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland heute in der Morgenfrühe, dass es insgesamt 139 Leopard-Panzer liefern könnte. Okay. Aber nun haltet euch fest: Ein Teil der Lieferung umfasst…
Und ein Nachschlag dazu:

💥Die Polen wollen der Ukraine 14 Leopards von sich aus bereitstellen.

💥Die Briten wollen der Ukraine 14 Challengers von sich aus bereitstellen.

💥Die Deutschen wollen der Ukraine 14 Leopard-2 Panzer bereitstellen.

💥Kombiniert mit den leicht schwachsinnig gewählten 88 Leopard-1 Panzern der Deutschen, haben wir plötzlich
14/88, 1488 oder 88/14
– ein offizieller Gruß-Code und ein Erkennungsmerkmal unter Neonazis.

"14" repräsentiert die "Fourteen Words".
Ein im englischen Sprachraum unter weißen Rassisten populäres Neonazi-Motto:
"Wir müssen die Existenz unseres Volkes und eine Zukunft für die weißen Kinder sichern."

"88" muss ich sicherlich niemandem mehr erklären.

Das ist natürlich alles "nur" Symbolik.

Aber das ist alles egal, den laut BILD "retten diese Panzer leben."

Wer wissen möchte, wie man auch historisch herleiten kann, dass die #NATO ein verdeckter Nazi-Verein ist, den lade ich zu meinem älteren Artikel vom letzten Sommer ein.
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Baerbock hat Bock auf den russischen Bären

Der weibliche Mensch der Renaissance, Experte für so ziemlich alles, was gerade auf der Erde existiert & feministische Koryphäe westlicher Chef-Diplomatie, Annalena Baerbock (BÜNDNIS 22/DIE BRAUNEN), hat im Europarat stolz, offen & selbstsicher als starke/ freiwillige Staatsfrau postuliert, dass "wir einen Krieg mit Russland führen".

Wo sie recht hat, hat sie recht — egal, ob sie mit "wir" die Deutschen meinte oder den NATO-Wertewesten. Ihr Resort behauptet zwar das Gegenteil, aber, na ja.

Der 🇩🇪 Botschafter in 🇷🇺 muss jetzt in Moskau Rede & Antwort stehen für den hochgefährlichen Schwachsinn, den die Vorgesetzt**in aus dem Auswärtigen Amt hinausposaunt.

Der Tagesspiegel versucht sich in volkserzieherischer Schadenskontrolle und gibt uns endlich die RICHTIGE Übersetzung von der engl. Originalaussage: „Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland“ Danke dafür.

Was für ein Affentheater — & dieses wird auch künftig für die Übersetzungen ins 🇩🇪 sorgen 🤝
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Elem Chintsky
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Heute vergehen 79 Jahre seit Ende der Leningrader Blockade

In der heutigen Zeit des BRD-Panzerfiebers, ist es dienlich an Vergangenes zu erinnern.
Am 27.01.1944 ging die 872 Tage andauernde Blockade Leningrads zu Ende, die Nazideutschland während seines "Besuchs" in der Sowjetunion verursacht hatte.

Insgesamt erlagen über 640.000 sowjetische Zivilisten dem Hungertod, über 16.700 weitere durch Bombenbeschuss getötet. Kurz nach der Blockade, während der Evakuation kamen nochmal 400.000 Menschen um.

Wie auch anderen Ereignissen des Großen Vaterländischen Krieges, wird in Russland jährlich der Blockade gedacht. Nicht etwa durch Putin-Erlass von oben: die meisten Familien hier haben eine persönliche Blockade-Geschichte. (Putins Familie übrigens auch.)

Seit 2020 ist das ehemalige Leningrad auch meine neue Heimat. Ich kenne keine andere Stadt in der ihre Geschichte so organisch, unaufgezwungen, aber tiefgreifend bewegend nach außen strahlt. Das ist eine Stadt unglaublicher Stärke und Schönheit, die ihre Bewohner aufrecht erhalten haben während der Blockade damals, trotz der ständigen Bombardierungen & Hungersnot — und die bis heute wirken.
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Elem Chintsky pinned «Heute vergehen 79 Jahre seit Ende der Leningrader Blockade In der heutigen Zeit des BRD-Panzerfiebers, ist es dienlich an Vergangenes zu erinnern. Am 27.01.1944 ging die 872 Tage andauernde Blockade Leningrads zu Ende, die Nazideutschland während seines…»
💥Polens Produkt inmitten seines Wahljahres 2023: Reine Russophobie

Die Panzer des Wertewestens sind nun "endlich" auf dem Weg, die Tische gedeckt und die Soldatentrachten gebügelt. Außerdem befindet sich Polen auch noch im Wahljahr – eine wundervolle Zeit, die Russophobie einen Gang höher zu schalten. Aber es geht dabei auch um die Zukunft der EU 🇪🇺 und der Ukraine 🇺🇦.

Mehr dazu in meinem aktuellen Artikel!
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"Don Biden,
Ihr Befehl ist mir inniger Wunsch."



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🇺🇸US-Neo-Kolonialismus, HEUTE

General Laura J. Richardson (SOUTHCOM) beim Atlantic Council:
19. Januar 2023

Richardsons neo-kolonialistische Ehrlichkeit schätze ich sehr.
Zusammenfassung in meinen eigenen Worten:

Jedes Land (eigtl. egal, wo auf der Erde), das über erstklassige Vorkommen seltener Rohstoffe verfügt, zu deren Ausbeutung und Verwaltung die USA🇺🇸 noch keinen unbegrenzten Zugang haben (auf der Grundlage einer Art symbolischen, halsabschneiderischen "Penny-pro-Dollar"-Vereinbarung 🤝), stellt eine ernsthafte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA🇺🇸 dar.

Volles VIDEO hier.


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🍔Heute vor genau 33 Jahren

Am 31. Januar 1990 wurde nach langen Bemühungen der verwirrten KPdSU (unter unserem Gorbi) endlich die allererste McDonald's-Filiale auf den Trümmern der ehemaligen Sowjetunion eröffnet🥳

Die Schlangen freiheitsliebender Bürger, mit großen Erwartungen, waren enorm.

Leider hat der leckere US-Fastfood-Gigant letztes Jahr Russland wieder verlassen.

Aber keine Sorge 🛟

🍟Nun heißt die Restaurant-Kette "Вкусно — и точка"
("Lecker — und damit Punkt")
und bietet den selben Mist unter neuem Namen an.

Also ist alles wieder gut.
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Elem Chintsky
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Was ist prädiktive #Programmierung? (kurz: PP)

Für die skeptischen Kunsthistoriker unter uns präsentiere ich jetzt eine Wochenendslektüre:

Hier ist ein Hongkonger Werbeclip zur "EM 2012 – Polen | Ukraine" von vor EINER Dekade.

Achtet auf den Hergang und die Symbolik:
"London/ Paris/ Rom in kriegerischen Flammen", "Soldaten im Aufmarsch", "Panzer", "Explosionen" und sogar "eine Detonation", die einer Atombombe ähnelt. "Erdbeben und tektonische Verschiebungen" (TC 1:40), die durchaus neue Grenzziehungen repräsentieren könnten [🇵🇱🇺🇦].

Die Zahl "10" ist hier auch sehr prominent: 2012+10= ???
Zu einfach? – meinetwegen ;)

Schaut auch auf die Europakarte (beim TC 02:50), denn da liegt der eigentliche Keks begraben.

Der gelbe "Löwe" vs. "rote Drache", die als figürliche Metaphern aufeinanderprallen, öffnen noch eine ganz andere Tür... das überlasse ich euch!

Der Hongkonger Sportsender NOW TV hatte damals die Ausstrahlungsrechte für die damalige ⚽️-EM.

Die Melodie, die ihr hier hört, ist die eigentliche Rosine:
Sie gehört dem russischen, hochpatriotischen National-Lied "Прощание славянки" ("Abschied der Slawin") an.
Nach der 🇷🇺 Nationalhymne ist dies das Lied, das JEDER Russe kennt (Russisches Imperium – Sowjetunion – Russische Föderation, you name it.)

PP ist also das dialektische Handwerk, Sachverhalte, die noch in der Zukunft liegen (könnten), in (z. B. audiovisuellen) Massenmedien bereits zu thematisieren, zu platzieren. Nämlich, um die Le Bon-Massen (also uns) mit den Sachverhalten "vertraut zu machen" – exoterisch, oder esoterisch, offen oder verdeckt, aber meist Letzteres.
Dies geschieht nach dem Prinzip:
"Wer die Kapelle bezahlt, bestimmt die Musik."
Umso mehr Geld fließt, umso größer die Reichweite, Dauer & Intensität der Idee, die man gerne indoktrinieren würde.
Dieser Prozess ist auch verwandt mit der Elastizität des Overton-Fensters.

Ja, PP wird zurzeit nur in alternativen Medien diskursiv ernst genommen, aber immer mal wieder gibt es Fälle, die sich mit ihrer Durchschlagskraft wirklich zur Erforschung & Deutung aufzwingen.

Der Staat und die Systemmedien wehren sich
Normativer Diskurs wird bisher mehrheitlich (und immer noch weitestgehend erfolgreich) vom jeweiligen Staat oder supranationalen Strukturen betreut – durch kluges und weises Zuarbeiten des etablierten, privilegierten, zentralisierten Mediensystems. Alles ist "zufällig". Auf alles kann nur "reagiert" werden, nachdem man eine ganze Kindheit verbracht hat, mühselig Muster zu erkennen, wird ab der Oberschule alles wieder umgekehrt. Die jetzige Strategie ist noch, PP gar nicht erst zu erwähnen. Also bei ARD, ZDF und im NEON Magazin erst ab 2035-40, sorry.

Ausnahmen lässt der akademische Sektor schon zu. Dieser versucht natürlich auf etwas höherer Ebene pseudoanalytisch prädiktive #Programmierung als Hirngespinst paranoider Verschwörungstheoretiker zu verwerfen: wie diese studentische Mitarbeiterin in ihrem Ohio State University-Essay es auch versucht zu tun. Sie attestiert PP-Theoretikern einen inhärenten Bestätigungsdrang – eine kognitive Denkverzerrung, die sie bei sich und ihrem Sektor natürlich nicht einmal vermutet. Staatsskepsis, Regierungsskepsis und Misstrauen gegenüber (nachweislich korrupten) Mega-Instituten in Medien und Macht, die die Autorin bei den PP-Theoretikern identifiziert, werden mit einer therapeutischen Ferndiagnose der Pathologie versehen.

Dieser Essay ist aber zumindest dahingehend aufrichtig, als dass er einige gute historische PP-Beispiele durchaus nennt. Die TV-Serie "Die Simpsons", in Staffel 11, Folge 17, thematisiert im Jahr 2000 die US-Präsidentschaft Donald Trumps explizit – 16 Jahre vor dem Fakt. Im selben Medium, Staffel 9, Folge 1, wird im Jahr 1997 die kontrollierte Sprengung (oder "der Angriff", für die zärtlicher Besaiteten) des World Trade Centers angedeutet. Dass die Essay-Autorin diesen PP-Fall überhaupt nennt verdient Respekt, da er ausgesprochen schwer von der Hand zu weisen ist.
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Elem Chintsky
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Bei solcher pseudowissenschaftlichen Schadensbegrenzung ("Aufarbeitung") ist der Modus Operandi stets, dass man einzelne Beispiele herauspickt, voneinander isoliert und als vollkommene Zufälle darstellt. Die Erklärungsschablone, mit der man sich da bedeckt, ist vermeintlicher soziologischer Positivismus. Das heißt erneut, man behauptet, für eine Hypothese (z. B. "PP") gäbe es keine ausreichenden, empirischen Indizien, sodass die "Muster", die Aufmüpfige zur Bestärkung versuchen anzuführen, als "irrational" und "an den Haaren herbeigezogen" markieren.

Dabei behilft man sich auch sekundärer Anschwärzungen, wie der jeweilige Theoretiker "habe sich kritisch gegenüber dem Judentum geäußert", sei "Antisemit", "sei assoziiert mit Individuen, wie Ken Jebsen, Alex Jones oder David Icke", was normalerweise den Diskurs recht effektiv erdrückt.

Eine Prise "9/11" mehr...
Wenn man aber dem Thema 9/11 medienwissenschaftlich näher auf die Finger schaut, findet man zahlreiche Beispiele, die schwer von der Hand zu weisen sind und unmöglich als "purer Zufall" klassifiziert werden können.

Ein solches ausdrückliches Beispiel wäre der Film "Zurück in die Zukunft" von 1985. Die "Twin Pines Mall"-Szene ("Zwei-Tannen-Einkaufszentrum") stellt in ihrer Struktur symbolisch die "offizielle Version" des "islamistisch-terroristischen Angriffs" auf die New Yorker Zwillingstürme nach - 16 Jahre vorher. Neue Digitalkopien (post-2001) des Filmes haben diese Szene sogar augmentiert/ verändert: aus der Aufschrift des Einkaufszentrums "Twin Pines Mall" wurde in der Post-Produktion einfach "Lone Pine Mall" ("Alleinstehende Tanne-Einkaufszentrum") gemacht. Das alleine ist schon fast unfassbar. Weitere Hinweise auf "9/11" im Verlauf der Szene erschweren das Wegerklären umso mehr.

Nicht nur das, im zweiten Teil der SciFi-Trilogie, "Zurück in die Zukunft II" aus dem Jahr 1989, wird auf dieser Prämisse symbolisch weitergebaut. In der Wohnzimmerszene "in der Zukunft", mit dem großen TV-Flachbildschirm, wird der Kollaps der beiden WTC-Türme explizit visuell nachgestellt. In dieser Szene gibt es innerhalb der Familienmitglieder Martys einen Filmcharakter, der "kopfüber" die Filmbühne betritt. In der ganzen Filmtrilogie ist das die einzige Figur, die "kopfüber" präsentiert wird. So sind wir als Zuschauer (falls wir mittlerweile für subliminale Symbol-Kommunikation sensibilisiert sind), von den Filmemachern dazu "eingeladen", die Perspektive dieses Charakters einzunehmen. Das heißt, auch, die ganze Szene "kopfüber" zu betrachten. Drehen wir das Bild um, sehen wir den Kollaps der beiden WTC-Türme auf dem TV-Flachbildschirm visuell vollkommen, unmissverständlich finalisiert. Rein vom filmemacherischen Handwerk her ist das wohl eine der am meisterhaftesten konstruierten Szenen prädiktiver Programmierung - und legitimisiert PP als medienkritsche Theorie.

Was ist die konkrete Schlussfolgerung dann im Falle von 9/11? Lediglich, dass die Vorkommnisse des 11. Septembers 2001 sehr lange im Voraus geplant gewesen sind. Für das "Wer?" und das "Warum?" ist PP natürlich unzureichend bis impotent. Da muss man sich anderer didaktischer, forensischer Herangehensweisen bedienen 😋

Wer Filme mal gemacht hat, weiß genau, wie kontrolliert dieser Prozess ist und wie viel Intentionalität in der Ausgestaltung einer einzelnen Szene und wie viel Vorsätzlichkeit in die dramaturgische Gesamtstruktur eines ganzen Films hineinfließt. Drehbuch, Storyboard, Kostüm, Szenografie, und in diesem konkreten Beispiel, die Mise-en-scène. In solchen Megaproduktionen gibt es keine Zufälle, extrem viel Kapital und großen Einfluss von außen, mit verschiedenen Agenda-Bedürfnissen.

Wenn jemand von euch noch eine VHS-Kassette von einem der beiden "Zurück in die Zukunft" Filme von damals besitzt, schaue sich die Werke nochmal genauer an, aber mit besonderem Augenmerk auf die oben diskutierten Szenen.

Viel Spaß beim weiteren Interpretieren ;)
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🔥Der Kampf um Russlands Seele: Von Patrioten und einem "westlich-liberalen Kultur-Pufferraum"

Seit dem 24. Februar 2022 sind die Masken in Russland gefallen. Das gilt auch für Kulturschaffende, unter denen eine teils sehr haptische, hysterische Auslese stattfand: auf der einen Seite die, die ihr Land empört verlassen haben, auf der anderen die, die es unterstützen.

Meine Analyse dazu könnt ihr HIER lesen.

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