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Elem Chintsky
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Geopolitik + Geschichte + Osteuropa + Weltfinanz
+ was sonst so das arkane Herz begehrt.
Freischaffender Autor und zu gut Althochdeutsch – "independent researcher"; basiert in Sankt Petersburg seit 2020.
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🔥Wie gestern angekündigt, folgt HIER der 2. Teil meiner Erdoğan-Saga:


Erdoğans Prüfungen 2023 – Teil 2: Erfolg oder Scheitern inmitten von Tragödie und Korruption

Darauf schauend, wie unterschiedlich der Westen auf verschiedene Krisenherde mit kostbaren Hilfsgeldern reagiert: Kann man Muster politischen Willens erkennen? Versucht der NATO-Westen, sich Erdoğans in aller Öffentlichkeit zu entledigen? Allem Anschein nach ja.


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SPIEGEL, 16.02.2016:

"...Seymour Hersh...jener legendäre amerikanische Enthüllungsjournalist..."

SPIEGEL, 09.02.2023:

"Der umstrittene US-Journalist Seymour Hersh..."

#NordStream
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Elem Chintsky
Morgens halb zehn in Russland Heute morgen war ich wieder beim RT Frühstücksfernsehen, auf Russisch. Die laden mich ja immer ein, damit ich ihnen ein bisschen erzähle, was so die 🇩🇪 Medien für Prioritäten setzten. Neben der innerdeutschen Migrations- &…
Das TAZ- und Mausspiel

#NordStream

Als ich hier erstmals auf den dann noch super frischen Nord Stream-Artikel von Seymour Hersh hinwies und erwähnte, dass ich in meinem eigenen Artikel (vier Monate davor) die USA auf rein didaktischer Ebene zum Hauptverdächtigen krönte, wurde mir hier ein TAZ-Artikel zugespielt, der Hersh als Enthüllungsjournalisten diskreditiert und seine journalistische Herangehensweise auffällig stark bezweifelt.

Abgesehen von einem zweitrangigen Fauxpas, dass die TAZ dort richtig herausgearbeitet hatte, nämlich, dass heutiger NATO-Chef Jens Stoltenberg viel zu jung wäre für Hershs fehlerhafte Annahme, dass Stoltenberg sich bereits zu Vietnamkriegszeiten bei den Amis ideologisch bewährt hätte, sind die anderen Anprangerungen voller Voreingenommenheit und Verblendung.
Auch bezweifelt man natürlich die kognitiven Fähigkeiten des heute 85-jährigen. Das würden die aber auch machen, wenn Hersh gerade erst volljährig geworden wäre — kein Unterschied bei dieser Methode der Denunzierung.

Am Ende wird diese offensichtliche Voreingenommenheit nochmal schmückend maskiert mit einem vollkommen unglaubwürdigen Appell an die "Prinzipien der Aufklärung":
"Aber wer hat denn nun die Nord-Stream-Pipelines gesprengt? Das ist weiterhin völlig offen. So ist auch die bereits unmittelbar nach dem Anschlag in zahlreichen westlichen Medien verbreitete Behauptung, es wäre Russland gewesen, genauso wenig faktenbasiert. Hier gilt ebenfalls: Journalismus sollte nicht interessengeleitet, sondern aufklärerisch sein. Vorschnelle Schlussfolgerungen auf der Basis von dem zu ziehen, was der eigenen ideologischen Vorstellungswelt entspricht, ist nie hilfreich – das gilt gerade auch für ein geopolitisches Ereignis dieser Tragweite."

Es sei "weiterhin völlig offen", wer oder was den Pipelines die "natürlich entstandenen Lecks" verabreicht hat. Außerdem lehnt sich die TAZ ja richtig weit aus dem Fenster mit der Behauptung, nur "die anderen West-Kollegen" hätten stattdessen Russland als viel plausibleren Täter der aufklärungsbegierigen Öffentlichkeit vorgeschoben.
Dabei war es ein genehm "unverbindliches" TAZ-Kommentar, so ähnlich wie das erste, das GENAU dasselbe auch behauptet hat: Hier der Link zu dem TAZ-Meisterwerk "aufklärerischer Journalie": "Eben nicht im Interesse der USA – Entgegen vieler Gerüchte haben die USA kein plausibles Motiv für einen Anschlag auf die Nord-Stream-Leitungen. Russland hingegen schon eher."

Dass ich nicht lache. Die TAZ ist ein linkes NATO-Blatt. Zum Kontext: Die Junge Welt ist auch ein linkes Blatt, das sich zum Beispiel regelmäßig dem NATO-Diktat versucht zu verweigern. Und so fängt Medienkritik überhaupt erst an. Ja, beide Blätter sind für schier uneingeschränkte Abtreibung, die irgendwann mal aus öffentlichen Geldern finanziert werden soll. Aber das heißt nicht, dass beide linken Blätter woanders nicht enorme Unterschiede in ihren Redaktionslinien aufweisen.

Und ja, RT DE ist bemüht um eine russische Sichtweise — erreicht immer weniger Leute —, aber zumindest wurde daraus nie ein Geheimnis gemacht. Besonders heute.
Weiter heißt es bei der TAZ, dass "vorschnelle Schlussfolgerungen auf der Basis von dem zu ziehen, was der eigenen ideologischen Vorstellungswelt entspricht, nie hilfreich ist". Sagt die TAZ, die auch eine eigene ideologische Vorstellungswelt vertritt und tapfer verteidigt. Zum Beispiel eine, in der die USA kaum für irgendetwas belangt werden sollte. Oder, wo es nicht von eigenem Vorteil wäre, die USA zu verdächtigen. Besonders da, wo die Indizien allzu überwältigend sind. Laut der TAZ sei Hershs Nutzung von nur einer Quelle ein Sakrileg "unter uns echten Journalisten" (wie der SPIEGEL, der das in fast jeder "Enthüllungsstory" bringt).
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Elem Chintsky
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Die folgenden Quellen sind aus dem öffentlichen Raum (vor Hersh, aber auch nach ihm im 🇩🇪 Medienraum ungenutzt): Direkte Aussagen von US-Präsident Joe Biden Anfang Februar 2022 bei einer Pressekonferenz, in welcher er sagt, die USA werde sicherstellen, dass Nord Stream "ein Ende bereitet wird". Das spricht Bände. Daraufhin fragt die Journalistin Biden sogar, wie so etwas überhaupt für die USA gehen würde, handelt es sich doch um (russisch-)deutsche Energie-Infrastruktur. Woraufhin ihr Biden sagte: "Ich verspreche Ihnen, wir werden imstande sein, es zu tun." Während all dessen steht der vollkommen impotente deutsche Bundeskanzler Scholz nickend neben Biden und wartet aufs wohlverdiente Mittagsleckerli.

Kombiniert mit den Aussagen,Tage zuvor, von Victoria Nuland, dass "wenn Russland in die Ukraine einmarschiert, Nord Stream – auf die eine oder andere Art und Weise – nicht vorwärtsgehen wird", sollte ein Flimmerlicht am Ende des kognitiven Tunnels anfangen zu erscheinen.

Deshalb grenzt es ja an geistige Behinderung, diese Aussagen in der BRD journalistisch nicht aufzugreifen. Mehr noch, es ist eine dreiste Beleidigung an alle Menschen mit Behinderungen, diese mit der Sturheit und Indoktrination der westlichen Medienvertreter zu vergleichen, die so akut und offensichtlich an Wirklichkeitsverzerrung leiden.
Diese US-amerikanischen Aussagen kamen nicht aus der alternativen Verschwörer-Ecke in den USA. Es handelte sich um öffentliche Aussagen des US-Präsidenten und der Staatssekretärin im Außenministerium für politische Angelegenheiten.

Obendrauf auch noch die Aussagen NACH dem Nord Stream-"Unglück" aus dem Munde von Nulands Vorgesetzten, dem US-Außenminister Antony Blinken (ab TC 22:58): "Letztlich ist dies auch eine großartige Gelegenheit. Es ist eine großartige Gelegenheit, die Abhängigkeit von russischer Energie ein für alle Mal zu beenden." Hier fehlte nur noch wieder Olaf Scholz als grinsender Statist.

Das sind alles die höchsten US-Staatsbediensteten, die man da von sich aus nicht ohne Weiteres hätte an die Strippe kriegen können. Höher geht nicht mehr.
Kombiniert mit dem 4,5-mal teureren, "umweltfreundlichen" und liberaldemokratischen US-Flüssiggas, das nun en masse in die EU verschifft wird, geht bei der TAZ im Keller und unter ihren Lesern immer noch kein Licht an. Mittlerweile gibt es kein "Quellenproblem", wie die TAZ-Haarspalterei es suggeriert. Hersh ist nur der Anfang. Der Dominoeffekt hat bereits begonnen.

Die Behauptung, dass das NATO-Mediennetzwerk objektiv, aufklärerisch und unvoreingenommen-neutral sei, besonders in der Nord Stream-Causa, ist der absolute Wahnsinn und brandgefährlich. Ich kann es nur wiederholen. Um zu wissen, warum eine gewissen Melodie rauf und runter gespielt wird, muss man lediglich nachschauen, wer die Kapelle bezahlt.

Wenn es nach der Weltanschauung und Vorgehensweise der TAZ gehen würde, könnte man (und sollte/ dürfte man) nie erfahren, was für eine außerirdische, in der 5. Dimension beheimatete Kraft die Nord Stream Pipelines in die Luft gesprengt haben könnte. Laut der TAZ seien heute die Indizien, dass es "Russland gewesen sein könnte" GENAUSO gering wie, die besagen, "die USA sei es gewesen". Schachmatt. So hättet ihr das gerne.
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Elem Chintsky
Morgens halb zehn in Russland Heute morgen war ich wieder beim RT Frühstücksfernsehen, auf Russisch. Die laden mich ja immer ein, damit ich ihnen ein bisschen erzähle, was so die 🇩🇪 Medien für Prioritäten setzten. Neben der innerdeutschen Migrations- &…
So, wie man auch "nie erfahren wird", was wirklich am 11. September 2001 in den USA geschah. (Die TAZ und Konsorten sind ja nicht einmal fähig eine Frage dieser Art zu formulieren. Es würde keinen Sinn ergeben. "Warum würden die USA so etwas machen?", und so weiter 😁) Denn die meisten Menschen in der BRD glauben bis heute, dass es islamistische Terroristen waren, die Passagier-Flugzeuge gekapert haben und durch die Kollisionen, die dadurch mit den Gebäuden entstanden seien, diese wunderschön im freien Fall kollabiert sind.
Dabei ist schon mindestens seit 10 bis 15 Jahren vielen klar (je nachdem, wer wann angefangen hat zu zweifeln und zu ermitteln), dass es sich um kontrollierte Sprengungen gehandelt hatte, die in einer Kollaboration aus US-amerikanischem und israelischem Geheimdienst geplant und ausgeführt worden sind. Das Gebäude WTC7 (auch Salomon Brothers-Gebäude genannt), das von keinem Flugzeug getroffen wurde (und dessen "Verschwinden vom Erdboden") ist so ziemlich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen, von dem man sich ziemlich gut in die Materie einarbeiten kann. Von der offiziellen Narrative verabschiedet man sich dann rasch, notgedrungen.

Der wichtigste Unterschied zu Nord Stream ist, dass die offizielle Narrative beim "Elften September" ein Märchen von einem Angriff von außen durch einen konkret benannten, genehmen Bösewicht erzählt. Auch gründlich und sehr lange im Voraus geplant, im Gegensatz zum Ostsee-Abenteuer 2022.

Mit dem Zerbomben Nord Streams weigert man sich indessen vermehrt auf die Suche zu gehen nach einem universell anerkannten Bösewicht, weil der, den man gerne gehabt hätte (Russland) mittlerweile zu absurd wäre — selbst für den Standard solcher NATO-Medien, wie der TAZ.
Den eigentlichen Übeltäter zu benennen geht aber auch nicht, weil man glaubt, sich noch im festen, "US-amerikanischen Frieden" zu befinden. Ein Märchen an sich. Das Erwachen daraus wird viel zu spät und zu teuer kommen — dank der "aufklärerischen Arbeit" deutscher Leitmedien, wie unserer aufmerksamen und einzig & allein der Aufklärung verpflichteten TAZ, die ungemein stark recherchiert, um herauszufinden, wer denn jetzt Nord Stream aus Versehen hätte in die Luft sprengen können.

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Hallo, ich bin Patrick Reevell von ABC News. Wir befinden uns in Kiew, in einer der Altpapierverarbeitungsanlagen, wo jetzt Hunderte von russischen Büchern unter die Presse gehen werden. Wie Sie sehen können, werfen diese Leute sie in einen Eimer und werden dann in eine Papiermasse umgewandelt. Hier gibt es eine sehr unterschiedliche Literatur. Hier sehe ich mehrere Bände von Tolstoi, Bücher über den Sieg der UdSSR im Zweiten Weltkrieg, Bücher über sowjetische Panzer. Dies ist alles eine Initiative einer Buchhandlung im Zentrum von Kiew, in die die Bewohner russische Bücher zur Verarbeitung tragen, da sie sie nicht mehr zu Hause sehen wollen. Hier werden sie nicht einfach zerstört, sondern in etwas Nützlicheres verwandelt. Dies ist ein sehr helles Symbol für die Ablehnung der russischen Kultur durch die Ukraine.

Ehrliche Infos, mehr RUSSLAND 🇷🇺
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Polnisches Staatsmedium: "Deutschland – der größte Feind Europas"

In Polen nichts Neues. Dass das Land stolz die Rolle des regionalen US-Rammbocks an der EU-Außengrenze erfüllt, bezweifelt lange keiner mehr. Zudem sprach Andrzej Duda von einem neuen "Eisernen Vorhang" – und da könnte das Staatsoberhaupt sogar durchaus recht haben.

Hier gehts zum vollen Artikel.

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🗽Joe Biden beim Atlantic Council 1997: (damals noch als "demütiger" US-Senator)

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Und dann sagen mir die Russen, "wir wollen diese NATO-Erweiterung nicht; das ist nicht im Interesse unserer nationalen Sicherheit – wenn ihr das macht, werden wir uns mit China anfreunden."
Ich konnte mich kaum zurückhalten mit einer Redewendung an Sjuganow:
"viel Glück beim Ausklang eurer Kadenz. Viel Glück. Wenn es mit China nicht klappt, versucht es mit dem Iran."

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Sleepy Joe 😴 war damals und ist heute eine der zahlreichen, perfekten Verkörperungen der neo-kolonialen Arroganz, die den Wertewesten von innen zersetzt.

Aber. Die derzeitigen historischen Inhaber der Welteninsel – 🇨🇳 🇮🇷 🇷🇺 – sind seinem höhnenden Ratschlag stringent gefolgt.
Viel Erfolg beim Auslöffeln dieser Suppe, Joey.

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Elem Chintsky
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Für den russischen Panzer in Berlin regnete es rote Rosen
—"aber nur für kurze Zeit!
"

Meine tiefe Verbeugung an alle Berliner (und nicht nur: Bürger kamen sogar nach Berlin ANGEREIST dafür), die den hetzerischen Spieß umdrehten, und den größenwahnsinnigen, ukrainischen Aktivisten einen Strich durch die Rechnung zogen. Das ist allemal eine konstruktive Umkehrung, die sich hoffentlich mit der Zeit nun häufen wird.

Hier muss ich auch in Demut eingestehen, dass nicht alle wahlberechtigten Deutschen schuld sind an der Tatsache, dass die Ampelregierung – und die Merkelkabinette vor ihr – auf einen direkten Krieg mit Russland weiter hinarbeiten. Es gibt eine aufgewachte, geschichtssensibilisierte Minderheit in Deutschland, die sich nicht einschüchtern oder manipulieren lässt und keinen Krieg mit Russland wünscht. Viele von ihnen wissen auch, dass der Ukraine-Krieg bereits 2013/14 begann. Diese Menschen weiß ich oft nicht genug zu schätzen – und das tut mir leid 🙏

Gleichzeitig habe ich zu diesem Anlass gestern erst wieder in meiner alten Taschenbuchausgabe von Heinrich Bölls "Die Verlorene Ehre der Katharina Blum" herumgeblättert, die meine Mama mir samt anderer Bücher letztens aus Berlin zugeschickt hat.

Ich frage mich wirklich, wie der deutsche Nobelpreisträger eigentlich darauf reagieren würde, dass die nach ihm benannte Stiftung betrieben wird im Namen eines neuen deutschen Krieges gegen Russland? Diese half nämlich auch diesen Panzer auf der Berliner Vorzeigeallee Unter den Linden direkt auf die russische Botschaft auszurichten.

Dass Böll dazu nichts mehr sagen kann, ist klar – so ist der hellgrün-braune Verein von seiner Gattin erst elf Jahre nach seinem Tod gegründet worden (1996).

Schaut man sich das Leitbild der Stiftung an, erscheint alles "richtig, wichtig, gut und korrekt". In der Praxis läuft aber die übliche satanische Umkehrung. Jetzt mal den LGBT-Götzen und die Klima-Religion dieses eine Mal beiseite legend – man nehme nur "aktive Friedenspolitik": Da ist eindeutig etwas super schief gegangen. 8-9 Jahre lang kluges, weises, anteilnahmsloses Schweigen, und pünktlich ab Februar 2022 dann einen "unprovozierten Blitzkriegdes slawischen Mordors" gegen die Demokratie-Bastion Ukraine verurteilen.

Der Führer der Kiewer Filiale der Heinrich-Böll-Stiftung, Sergej Sumlenny, ist mitverantwortlich für die ursprüngliche Panzer-Aktion und für die Agitation, die die Zerstörung der vielen Blumen/ Rosen, die am und auf dem russischen Panzer niedergelegt wurden, zur Folge hatte. Das waren alles "russische Nazis", laut Sumlenny.

Ein Deutscher, der die trotzig-aggressive Reaktion proukrainischer Vandalen am Panzer beobachtete, zog wohl das Fazit für diese Woche:

"Jemand, der Blumen vernichtet, kann kein guter Mensch sein. Offensichtlich wollen sie, dass der Krieg auch nach Berlin kommt."


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Kriegsgerät - Umschlagplatz Bremerhaven - Deutschland .

Gewaltige Panzerlieferung aus den USA erreicht die BRID 🇺🇸

die Hilfe für die Ukraine aus den USA.
Nicht Hilfe sondern Finanziert vom Deutschen Steuerzahler...

In Bremerhaven sind 90 Bradley Panzer angekommen.

Quelle:

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"Wir kennen alle die Wahrheit"


Ein kleiner PR-Schluckauf führte wohl dazu, dass das 🇺🇸-Konsulat im italienischen Milan auf seinem Twitter-Konto ein Bild veröffentlichte, das mehr als 1000 Worte sagt.
—und der eigentlichen Faktenlage entspricht.

Das Kiewer Regime seit 2014 – und nochmal zugespitzt seit Selenskys Amtszeit – ist ein faschistisches, Bandera und die Nazi-SS anbetendes
System. Eines, dass seit 2014 seine eigene Zivilbevölkerung im Osten mordete.

Die NATO/ EU/ WEF-Gläubiger der "freidemokratischen" Ukraine selbst beginnen dieses offensichtliche Grundschulwissen langsam und bedacht in den heftig zensierten Diskurs zu leiten.

So hielt sich dieser Tweet ganze SIEBEN Stunden, bevor er wieder gelöscht wurde 🤝

Alles "russische Propaganda", außer Mutti.


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Guten Morgen!

Erlaubt mir mit dem neuen Artikel frische Lektüre an euch heranzutragen:


🎬Szenenwechsel auf dem Schachbrett: Bald nicht mehr Russland, sondern China?

Wollen die USA einen Krieg mit China? "Unsere" Medien hängen viele Karotten aus, denen man nicht gleich blind hinterherhecheln sollte. Denn träge Waffenproduktion, wachsende Staatsverschuldung und Währungsinflation sollten doch eigentlich gegen eine solche Absicht sprechen – oder etwa nicht?


P.S Und ja, das obere Bild ist eine Filmempfehlung: "Revolver", 2005


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Elem Chintsky
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#Buch #Empfehlung #003

"Russia 1917: The February Revolution"
von George Katkov (bzw. Катков, Георгий М.)
– in der 1. US-Ausgabe von 1967, bei Harper & Row, Publishers erschienen.

Um die Ereignisse der russischen Februarrevolution richtig einzuordnen, müsse man mindestens 20 Bücher dazu lesen – zumindest wurde mir das mal so gesagt. Das stimmt wohl auch, könnte aber bestimmt für jede Revolution zutreffen.

Aber Katkovs Werk ist eine kluge Art, die "ersten 5 guten Bücher" zum Thema in einem einzigen zusammenzufassen. Der russisch-britische Historiker behilft sich extensiv aus einer heterogenen Primärquellen-Auswahl. Zeitzeugenberichte, Telegramme, Protokolle, Briefe, Transkripte, Memoiren, die er alle gegenliest und deren Faktentreue, Abweichungen, Unter- & Übertreibungen und Versäumnisse versucht aufzuarbeiten und aneinander abreiben zu lassen. Alles, um an einem annähernd wahrscheinlichen Szenario anzukommen, welches der damaligen Wirklichkeit am nächsten kommen könnte.

Die Systematik des Buches ist für den Leser hilfreich. Drei Teile.
Der 1. Teil gibt uns einen grundierten Überblick über die politische Szene des vorrevolutionären Russlands. Besonders die andauernde Aversion zwischen der Duma-Versammlung und dem Zaren als Imperator und seinen Ministern. Dazu zählte auch der Zank um eine zu verabschiedende Verfassung, Streit um Reformen usw. Der 1. Weltkrieg ist natürlich ein kolossaler Hintergrund, der als unabdingbar für die politischen Prozesse gezeigt wird. Die ominöse Rolle der "Ausschüsse für die Kriegsindustrie" (Englisch: "War Industry Committees" – WIC) wird beleuchtet. Die Freiwilligen-Organisationen (Englisch: "Voluntary Organisations"), also "öffentliche Institutionen", die geschaffen wurden, um all die Logistik und Verwaltung der verwundeten, geschädigten Soldaten und Zivilisten im Weltkrieg zu bewerkstelligen. Der oft zweideutige Einfluss dieser Einrichtungen auf den Kriegsverlauf und die spätere Revolution wird ergründet. Die Spannung zwischen “Kriegsverweigerern” (“Defeatists”, darunter Sozialisten) und “Kriegsbefürwortern” (“Defensists”, darunter Monarchisten) war da ein entscheidender Aspekt.

Der 2. Teil ist konzentriert auf die Verfassung der russischen Gesellschaft kurz vor der Februarrevolution. Dort wird auch aufgeräumt mit einigen Mythen über die vermeintlich flächendeckende, chaotische Wirkung der Revolution und was Gerüchte, Propaganda und Medien generell schon damals erreichen konnten, was die "Erschaffung von Wahrnehmung" betrifft.

Der 3. Teil gibt uns sowohl eine minutiöse Protokollierung als auch eine Narrative der Schicksalstage vom 23. Februar bis zum 3. März 1917.

Der Knaller ist die Faktenlage um die sogenannte "Revolutionierungspolitik", die das Deutsche Kaiserreich im ständig schwächer werdenden Russland anwendete – also über ein klug kaschiertes Netzwerk aus Mittelmännern soziale Unruhen organisierte, finanzierte & provozierte. Eine sogenannte "Soft Power"-Strategie, aber von gestern. Zu der Zeit, als Katkov seine Recherchen tätigte (um die Jahre 1965-67), hatte DER SPIEGEL einen Artikel veröffentlicht, in dem Folgendes erklärt wurde: Die Schlüsselfigur in deutsch-russischen Beziehungen, der Diplomat und Philosoph Kurt Riezler, hatte vor, sein Tagebuch aus dieser kontroversen Zeit (1914-17) zu veröffentlichen. Allem Anschein nach soll die damalige graue Eminenz historischer Deutungshoheit in Deutschland, Professor Hans Rothfels, streng davon abgeraten haben, diese Tagebücher zu veröffentlichen – sei der Zeitpunkt dafür doch sehr "non-opportun". Rothfels (1891–1976) war ein deutscher, konservativer Historiker aus einer sehr einflussreichen, jüdischen Familie. Extrem lange war die deutsche Meisterstrategie der "Revolutionierungspolitik" (im Kontext eines deutsch-kontrollierten “Mitteleuropas”) in Russland ein durch alle Staatsbeteiligten (auch die Bolschewiken u. a.) streng verdrängtes Geheimnis, bis das Auswärtige Amt nach über einem halben Jahrhundert diese wichtigen Maßnahmen gegen das damalige Russland eingestand.
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Elem Chintsky
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Katkovs Arbeit ist auch deswegen so ungemein kostbar, weil er die wichtige, verschwörerische Rolle der russischen und (in Russland aktiven) europäischen Freimaurer in der Februarrevolution viel näher beleuchtet. Der Fahnenträger und Hauptbegünstigte dieser geheimen Struktur war der Revolutionär, dann Justizminister und später Ministerpräsident der Provisorischen Regierung, Alexander Kerensky.
Die These um den entscheidenden Einfluss der Freimaurerei, die bis dahin nur als Spekulation oder "Verschwörungstheorie" abgetan wurde, ist ein halbes Jahrhundert nach den Ereignissen dann aber von Katkov faktisch verfestigt und belegt worden: mit Briefen, Dokumenten, Aussagen derjenigen, die sich damals gegen den Zaren verschwört haben. (Interessiert heute natürlich die meisten nicht mehr 😅)

Katkov ist sehr um eine persönliche Unvoreingenommenheit bemüht. Das merkt und schätzt man beim Lesen. Weder übergießt er die machthungrigen, liberalen Opportunisten und Revolutionäre mit Lob, noch verehrt er das vorrevolutionäre Russische Imperium.

Manchmal widerfahren aber auch Katkov einige didaktische Fehler.
Er hat ein ganzes Kapitel, dass er den Juden im zaristischen Russland widmet (Chapter 4, "The Jews and the Revolution").
Er meint, die Juden seien in den allermeisten Fällen an den entscheidenden Prozessen der Februarrevolution in Russland vollkommen unbeteiligt gewesen.

Und hier hat er tatsächlich eine teils liberal-moderne Methode der geschichtlichen Interpretation. In diesem konkreten Falle heißt das, dass man von vornherein annimmt, dass "alle" Juden im zaristischen Russland leidenschaftlich daran interessiert waren, gleichberechtigte Bürger zu werden. Aber still abwarten wollten, sich nicht verschwören wollten, sondern passiv zuschauten, was wohl die streikenden, nicht-jüdischen Massen mit ihrer historischen Gelegenheit anstellen würden. Sehr naiv. Dabei weiß man, dass nach den Teilungen Polens, das Phänomen des "jüdischen Schtetls" nach Russland migriert ist und großen Einfluss auf die Geschicke Russlands ausübte.
Ja, es gab viele junge Juden, die bereits großen Willen zeigten, assimiliert zu werden, sich zu “verweltlichen” und sich den säkularisierenden Prozessen untergeben wollten, aber auch aktiv dazu beitrugen. Diese Menschen wollten eindeutig die Revolution, da das zaristische Russland nun mal für solche Reformen nicht bereit war. Es gab eine Aussicht, das alles bald gesetzlich zu kodifizieren – in einem neuen System.
Aus Sicht des Kremls, waren diese zur Assimilation bereiten Juden aber weiterhin Subjekte ihrer von Rabbis regierten Schtetls, aus denen sie teils sogar geflüchtet sind. Entweder in die größeren, russischen Städte, oder ins Ausland. In den Schtetls galt schlicht und ergreifend das jüdische Recht. Nämlich das, was auf dem "Babylonischen Talmud", Moses Maimonides' maßgebenden Kommentaren zum selbigen Talmud, oder dem Schulchan Aruch/ Kitzur Schulchan Aruch basierte (und bis heute basiert). Alle Politische Korrektheit und jegliches zionistisches Wunschdenken beiseite gelegt: würde man dieses "jüdische Gesetz" in direkten Vergleich mit dem Gesetz heutiger moderner Demokratien setzen, würde ersteres sich als ein unmissverständlicher Kodex des Chauvinismus und Rassismus gegenüber Nicht-Juden entpuppen. Aber das ganz nebenbei. (Auch für eine Analyse der intimen Wechselwirkung zwischen jüdischer Mystik und der Freimaurerei muss ich für eine andere Rezension aufsparen – sorry.)
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Elem Chintsky
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Die Rabbis der Schtetls verstanden also, dass eine volle Emanzipation ihrer eigenen Subjekte innerhalb Russlands, riesige ungewollte Veränderungen mit sich bringen würde – demografischer und machtpolitischer Natur. "Gleichberechtigte Bürger" klingt immer schön, aber die Rabbis verstanden, dass damit nicht nur "Rechte", sondern auch "Pflichten" einhergehen würden – also welche, die im direkten Konflikt mit dem jüdischen Gesetz stehen würden. Alte Regeln, die als regional-religiöses Gewohnheitsrecht der talmudischen Führer funktionierten, die die russischen Zaren seit dem 18. Jahrhundert weitestgehend toleriert haben. Katkov streift diesen erzwichtigen Aspekt nur ganz flüchtig in einem einzigen Satz, um dann zu der Hauptthese, dass die meisten Juden doch die Emanzipation in einem "neuen Russland" wollten, aber gleichzeitig auch "keine Rolle" in der Februarrevolution spielten.

Ja, es gab auch unter hohen Rabbis im zaristischen Russland die Überlegungen, dass mit den Ereignissen des Jahres 1917 womöglich ein modern-zionistischer Katalysator geschaffen wurde. Ein Katalysator, der die ultraorthodoxe (sich nicht assimilieren wollende), jüdische Gemeinde mobilisiert, um ein säkulares, "revolutioniertes" Russland endlich gänzlich zu verlassen – um nach vielen Jahrhunderten der Diaspora, ins gelobte Land, nach Palästina zu gehen.
All diese Aspekte fliegen an Katkov natürlich etwas vorbei. Aber man muss auch Verständnis haben, dass er zwei Bände hätte schreiben müssen, um diese Nuancen mit zu berücksichtigen.

Die Naivität Katkovs zeigt sich nochmal ein Kapitel später, wo der deutsche Einfluss auf die Februarrevolution näher betrachtet wird: einer von vielen der oben genannten “Mittelmänner” der deutschen “Revolutionierungspolitik” Vorort, der in Petrograd aktive, jüdisch-russische Banker Dmitri Rubinstein, wird vom deutschen Reichskanzler, Theobald von Bethmann Hollweg, höchstpersönlich im Schriftverkehr mit dem deutschen Kaiser als nachrichtendienstlich "vielversprechende Persönlichkeit" betitelt. Katkov verpasst, Rubinstein zu den innerrussischen Verrätern zu zählen, die nun mal auch jüdischen Hintergrunds waren.
Dass Bethmann Hollweg sich mit seinem Posten der deutschen "Revolutionierungspolitik" gegen Russland gewahr war, ist mehr als anzunehmen. Der Kaiser selbst sprach in seinen Briefen an Bethmann Hollweg davon, dass man doch noch mehr "Banker und Juden" im verfeindeten Russland verpflichten solle…

Etwas später wird behauptet, ein "deutscher Industrieller" (Seite 69) namens Fritz Warburg, aus der extrem einflussreichen, internationalen Banker-Dynastie der Warburgs, habe hinter den Kulissen versucht, Teile der russischen Regierung bei diplomatischen Reisen abzufangen und zu einem separaten Frieden zu bewegen. Zwar hat man sich darauf letztendlich nicht einigen können, aber was eigentlich wichtig wäre (und von Katkov bewusst ignoriert wurde), ist zu erwähnen, dass jeder Warburg in erster Linie ein Jude ist, nicht ein Deutscher, selbst die in Hamburg ansässigen. (So wie ich auch kein Russe bin, obwohl ich Russisch spreche und in Sankt Petersburg lebe, etc.)
Aber genau dieser Anspruch auf solche Art Differenzierung zieht ja auch sofort den Vorwurf eines "hinterhältigen Antisemitismus" auf sich, was aufrichtige Geschichtsforschung unglaublich behindert...

Aber wo Katkov die "jüdische Frage" vernachlässigt, gleicht er es mit seiner beständigen Aufarbeitung der "deutschen Frage" und der "freimaurerischen Frage", im Kontext der Februarrevolution, umso mehr aus.

Ein wirklich ausgesprochen lesenswertes Buch, das mich oft auch in seiner Intensität an andere dramatische Episoden russischer Geschichte erinnerte. Den Zerfall der Sowjetunion und die beiden Teilepochen "nach 2014" und "nach 2022".

Schade, dass man es nie ins Deutsche übersetzte, aber wirklich verwundert bin ich darüber keineswegs.

Bei Archive.org kann man das Buch auf Englisch ausleihen.
Hier ist das Buch auf Russisch, für all diejenigen, die alt genug sind und die Sprache nicht verlernt haben ☺️.

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Media is too big
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"ICH BIN EIN FAKE"
– die Menschen der Volksrepublik Donezk

Я FAKE. Жители ДНР

Ein Video, das durch Initiative der kleinen Medienplattform "Inside Donbass"/Инсайд Донбасс schon im Mai 2022 veröffentlicht wurde.

Wie mehr & mehr Leute vermuten, wurde im kollektiven Wertewesten entweder feige geschwiegen oder die dreiste Lüge verbreitet, dass es keine durchs Kiew-Regime Geschädigten & Ermordeten in der Ostukraine seit 2014 gegeben hätte.
So beschwichtigte man zynisch, dass diese de facto ethnischen Russen in der Ostukraine halt durch "russische Söldner" Vorort ermordet wurden.
Kiew behauptete auch, seine Bombardements der eigenen Bevölkerung wären Fälle "spontaner Entzündungen" von Klimaanlagen an Wohnhäusern, gewesen.

Die Menschen im Video kehren die 9 Jahre dauernde, westliche Propaganda des Schweigens & der Lüge, die gegen sie geführt wurde, um.

Nie vergessen: NATO/EU hat den Krieg begonnen — Moskau wird ihn aber beenden.

Ich hoffe, die Übersetzung aus dem 🇷🇺 ist halbwegs gelungen.

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