Gedenken an Alliierten-Inferno in Dresden von grünfaschistischen Gutmenschen torpediert
Ich plante zwar erst morgen über Dresden zu schreiben, aber es muss die dreiste Mühe erwähnt werden, die sich so viele machen, das Gedenken an Dresden auszuradieren.
So heißt es laut Sachsens "grüner Jugend" und ihrem extremistischen Antifa-Milieu, dass solche Gedenkfeiern sowieso nur "den Opfermythos der Stadt befördern" würden, "massiv für rechte Propaganda verwendet" würden sowie "zur Normalisierung rechter Einstellungen" beitrügen. Deshalb schlagen die geschichtsvergessenen, neu-faschistoiden Narzissten, das Gedenken an die bis zu 250.000 toten, deutschen Zivilisten durch britische und US-amerikanische Luftangriffe im Februar 1945 einfach ganz abzuschaffen.
Die Stadt Dresden organisiert für den morgigen Gedenktag eine Menschenkette—das lehnt aber die "grüne Jugend" ab. Man bedenke, deren androgyne, inklusiv-tollwütige Mutterpartei ist derzeit in der Bundesregierung.
Wir erinnern uns, dass Mitte Januar bereits am Dresdener Altmarkt eine Gedenkaufschrift entfernt wurde. Wenig später wurde eine neue Tafel (privat, von den Identitären, nicht von der Stadt!) angebracht, aber von Antifa-"Aktivisten" mit Gewalt kurzzeitig entwendet & geschändet.
Deutschland steht wohl in dieser Causa der Erinnerungskultur vor einer kolossalen Gabelung. Man will den Deutschen ihre Geschichte nehmen. Der Neoliberalismus ist darauf errichtet, ganzheitliches Geschichtsgefühl zu verstümmeln. Alles, was nur 50 Jahre zurückgeht, ist schon irrelevant; alles, was weiter zurückgeht, zum Beispiel 500-1000 Jahre & von einem Russen im Kreml erzählt wird, "einfach Lügen", wie es Scholz bei seinem Herrchen im Weißen Haus so wunderschön erfasst & eigenständig beurteilt hat. Dieser törichte Trend der "Ahistorik" im Westen wird sich voll und ganz rächen.
Wenn die Antifa und ihre "willigen Henker & Henkershelfer" in allen etablierten 🇩🇪 Institutionen weiter das Gedenken schänden oder löschen, müssen einfache Deutsche bald um ihr Recht auf das Erinnern & Gedenken kämpfen. Ich hoffe, wir erinnern uns daran.
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Ich plante zwar erst morgen über Dresden zu schreiben, aber es muss die dreiste Mühe erwähnt werden, die sich so viele machen, das Gedenken an Dresden auszuradieren.
So heißt es laut Sachsens "grüner Jugend" und ihrem extremistischen Antifa-Milieu, dass solche Gedenkfeiern sowieso nur "den Opfermythos der Stadt befördern" würden, "massiv für rechte Propaganda verwendet" würden sowie "zur Normalisierung rechter Einstellungen" beitrügen. Deshalb schlagen die geschichtsvergessenen, neu-faschistoiden Narzissten, das Gedenken an die bis zu 250.000 toten, deutschen Zivilisten durch britische und US-amerikanische Luftangriffe im Februar 1945 einfach ganz abzuschaffen.
Die Stadt Dresden organisiert für den morgigen Gedenktag eine Menschenkette—das lehnt aber die "grüne Jugend" ab. Man bedenke, deren androgyne, inklusiv-tollwütige Mutterpartei ist derzeit in der Bundesregierung.
Wir erinnern uns, dass Mitte Januar bereits am Dresdener Altmarkt eine Gedenkaufschrift entfernt wurde. Wenig später wurde eine neue Tafel (privat, von den Identitären, nicht von der Stadt!) angebracht, aber von Antifa-"Aktivisten" mit Gewalt kurzzeitig entwendet & geschändet.
Deutschland steht wohl in dieser Causa der Erinnerungskultur vor einer kolossalen Gabelung. Man will den Deutschen ihre Geschichte nehmen. Der Neoliberalismus ist darauf errichtet, ganzheitliches Geschichtsgefühl zu verstümmeln. Alles, was nur 50 Jahre zurückgeht, ist schon irrelevant; alles, was weiter zurückgeht, zum Beispiel 500-1000 Jahre & von einem Russen im Kreml erzählt wird, "einfach Lügen", wie es Scholz bei seinem Herrchen im Weißen Haus so wunderschön erfasst & eigenständig beurteilt hat. Dieser törichte Trend der "Ahistorik" im Westen wird sich voll und ganz rächen.
Wenn die Antifa und ihre "willigen Henker & Henkershelfer" in allen etablierten 🇩🇪 Institutionen weiter das Gedenken schänden oder löschen, müssen einfache Deutsche bald um ihr Recht auf das Erinnern & Gedenken kämpfen. Ich hoffe, wir erinnern uns daran.
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Media is too big
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VIDEO Bombardierung Dresdens durch 🇺🇸+ 🇬🇧 als Genozid an Deutschen 🕊13.–15. Februar 1945✝️
Was damals & bisher geschah—im TV-Beitrag von AUF1⬆️
Auch ein "versuchter" Genozid ist einer. Polen, Russen, Juden, Roma/Sinti oder Armenier sind ja heute noch am Leben, obwohl Genozide an ihnen verübt worden sind. Palästinenser erleben es gerade intensiv, seit 1948, aber besonders wieder seit Oktober 2023.
Und wer "Genozid" quantitativ definieren möchte [z.B. bis 29.999 normaler Massenmord, ab 30.001 Genozid], hantiert ja bei Dresden sowieso mit einem NATO-Strohmann: bis zu 250.000 Tote + historischer Kontext, der alliierte Planung, die Deutschen als Volk auszulöschen (kollektive Kastration, Vertreibung, Massenhunger & eben Flächenbombardement), dokumentiert.
Die Nationen, die später die Geschichtsbücher schreiben, sind ja nicht freigestellt davon, an ihre verübten Genozide erinnert zu werden 👍 Wo kommen wir denn da hin?
Alle Menschen guten Willens & Gewissens gedenken aller Ermordeten.
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Der "BIP"-Grand Prix Eurovision de l'OTAN 😁
Hier sieht man die NATO-Länder, geordnet nach ihren "Verteidigungsausgaben". 🇵🇱 ist der Frontrunner—ein Gott unter den Insekten.
Trump merkte mehrmals an, dass er niemanden verteidigen werde, der weniger als 2% des BIPs hergibt. Alle unter der Schwelle werden Putins Mordor🌋 zum Fraß vorgeworfen—alle dadrüber werden leidenschaftlich von 🇺🇸 Vätern & Söhnen in letzter Sek. vor dem sicheren Untergang gerettet.
"Verteidigungsausgaben" ist EU-Neusprech für "Aufrüstungsausgaben für Angriffskrieg gegen Russland". Ziel: rechtzeitig eine NATO-Grenze in der West-🇺🇦 direkt mit 🇷🇺 zu etablieren, um jegliche "demilitarisierte Pufferzonen" zu vereiteln.
Hinzu kommt noch die eur. "Debatte" um eine 🇪🇺-Stationierung von "1.000 nichtaktiven strategischen Nuklearsprengköpfen mit Trägerraketen". Aber nur fürs "Detonieren Zuhause"🤝
Der "europäische Garten" also als atomarer 🏳️🌈-Ponyhof, mit 1A-Debattenkultur. Rasanter Fortschritt, wohin man schaut.
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Hier sieht man die NATO-Länder, geordnet nach ihren "Verteidigungsausgaben". 🇵🇱 ist der Frontrunner—ein Gott unter den Insekten.
Trump merkte mehrmals an, dass er niemanden verteidigen werde, der weniger als 2% des BIPs hergibt. Alle unter der Schwelle werden Putins Mordor🌋 zum Fraß vorgeworfen—alle dadrüber werden leidenschaftlich von 🇺🇸 Vätern & Söhnen in letzter Sek. vor dem sicheren Untergang gerettet.
"Verteidigungsausgaben" ist EU-Neusprech für "Aufrüstungsausgaben für Angriffskrieg gegen Russland". Ziel: rechtzeitig eine NATO-Grenze in der West-🇺🇦 direkt mit 🇷🇺 zu etablieren, um jegliche "demilitarisierte Pufferzonen" zu vereiteln.
Hinzu kommt noch die eur. "Debatte" um eine 🇪🇺-Stationierung von "1.000 nichtaktiven strategischen Nuklearsprengköpfen mit Trägerraketen". Aber nur fürs "Detonieren Zuhause"🤝
Der "europäische Garten" also als atomarer 🏳️🌈-Ponyhof, mit 1A-Debattenkultur. Rasanter Fortschritt, wohin man schaut.
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Navalny tot: Projekt "Sakrales Opfer" gestartet
Selenskij gerade bei Scholz in der BRDDDR:
sagte soeben EU-Ratspräsi Charles Michel
Biden warnte 2021 vor
falls Navalny im Knast stirbt.
Ausgezeichnetes Timing, denn:
🔵 Ukrainische Kampffähigkeit fast ganz kollabiert
🔵 Putins medienwirksames Tucker Carlson-Interview
🔵 US-Repräsentantenhaus verzögert die vom US-Kongress genehmigten 60 Milliarden USD an die 🇺🇦
🔵 Putins erwarteter Erdrutschsieg bei den Wahlen in 🇷🇺
Alle—egal auf welcher Seite—die auf Mäßigung oder De-Eskalation hoffen, sind naiv.
Putins "Motiv" fehlt. Cui Bono ganz "woanders"—alle VORTEILE davon beim Wertewesten. Ich bin sehr besorgt über die inländische Geheimdienstfähigkeit von 🇷🇺 Großes Fauxpas❗️
Aber möge die Ausschlachtung des "Sakralen Opfers" beginnen...
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Selenskij gerade bei Scholz in der BRDDDR:
Putin hat Navalny umgebracht.
EU macht 🇷🇺 Behörden für den Tod Navalnys verantwortlich
sagte soeben EU-Ratspräsi Charles Michel
Biden warnte 2021 vor
verheerenden Folgen für Russland
falls Navalny im Knast stirbt.
Ausgezeichnetes Timing, denn:
🔵 Ukrainische Kampffähigkeit fast ganz kollabiert
🔵 Putins medienwirksames Tucker Carlson-Interview
🔵 US-Repräsentantenhaus verzögert die vom US-Kongress genehmigten 60 Milliarden USD an die 🇺🇦
🔵 Putins erwarteter Erdrutschsieg bei den Wahlen in 🇷🇺
Alle—egal auf welcher Seite—die auf Mäßigung oder De-Eskalation hoffen, sind naiv.
Putins "Motiv" fehlt. Cui Bono ganz "woanders"—alle VORTEILE davon beim Wertewesten. Ich bin sehr besorgt über die inländische Geheimdienstfähigkeit von 🇷🇺 Großes Fauxpas❗️
Aber möge die Ausschlachtung des "Sakralen Opfers" beginnen...
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NEUER ARTIKEL❗️
"Die Niederlage des Westens" – Französischer Denker Emmanuel Todd schreibt Bestseller
Dass sich Intellektuelle im Westen anfangen zu trauen, die Versäumnisse ihrer Zivilisation aufzuschlüsseln, um auf diese aufmerksam zu machen, ist ein guter Trend. So auch ein französischer Soziologe mit seinem Buch "Niederlage des Westens" – worum könnte es dort gehen?
HIER gehts zum Artikel.
Link-Alternativen für alle Fälle:
Option 2 ✅
Option 3 ✅
Option 4 ✅
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NEUER ARTIKEL❗️
Kleiner Exodus: Wie Großfamilien aus dem Westen nach Russland kommen
Noch keine Massenwanderung, aber immer mehr Familien aus Ländern wie Australien, Kanada oder den USA wandern nach Russland aus. Die sozialen Medien füllen sich mit ihren Geschichten. Was um alles in der Welt könnte diese Leute wohl dazu bewegt haben?
HIER gehts zum Artikel.
Link-Alternativen für alle Fälle:
Option 2 ✅
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Kleiner Exodus: Wie Großfamilien aus dem Westen nach Russland kommen
Noch keine Massenwanderung, aber immer mehr Familien aus Ländern wie Australien, Kanada oder den USA wandern nach Russland aus. Die sozialen Medien füllen sich mit ihren Geschichten. Was um alles in der Welt könnte diese Leute wohl dazu bewegt haben?
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Elem Chintsky
NEUER ARTIKEL❗️ Kleiner Exodus: Wie Großfamilien aus dem Westen nach Russland kommen Noch keine Massenwanderung, aber immer mehr Familien aus Ländern wie Australien, Kanada oder den USA wandern nach Russland aus. Die sozialen Medien füllen sich mit ihren…
AUTOBIOGRAFISCHE Notiz 1/2
Warum ich Deutschland verließ
Zwar habe ich es im Artikel⬆️ nicht erwähnt, aber ich selber bin einer der Familienväter, der seiner alten Heimat im Westen den Rücken kehrte. Im Februar 2020, einen glatten Monat, bevor die Plandemie ausbrach, wanderten wir aus. Meine Wurzeln sind verwoben. Buddelt man tief genug, so findet man grelle preußische, polnische, russische Verzweigungen, die an den Tücken & Tragödien des europäischen Kontinents im 19. + 20. Jahrhundert teilnehmen mussten.
Am Ende setzte sich meine slawische Seele durch. In Berlin inkubierte sie meine ganze Kindheit und Jugend lang – entscheidenden Sauerstoff erhielt sie in den 1990ern, als meine Eltern darauf bestanden, alle Schulferien, die Berlin anbot, zurück in Polen zu verbringen – u. A. in Klaus Kinskis & meiner Geburtsstadt: dem deutsch-gegründeten Sopot. Natürlich gibt es das Polen, das ich damals so intim erlebte, lange nicht mehr. Als meine Großmutter dort Anfang 2022 starb, war dieser Prozess für mich persönlich endgültig abgeschlossen. Die intravenös verabreichten NATO- & EU-Viren haben das Polen, welches sich so kurz nach dem Kalten Krieg tief in meinem Herzen verankerte, zu Asche, Splitter & Staub zerrieben.
Meine deutsche Seele war ein lange Jahre ruhender Spätzünder – als diese nämlich um 2015 herum merkte, wie selbstgefällig und hochmütig sich das “beste Deutschland aller Zeiten” seinen selbst verliehenen Titel begründet. Da war mir klar, dass alles verloren ist. Mit einem patriotischen Freund aus der BRD gibt es heute noch hin & wieder das Gespräch – bleiben, Widerstand leisten & kämpfen, oder: in die Sicherheit flüchten, der eigenen, schutzbedürftigen Kinder wegen? Wenn meine Mutter mir 20 Jahre lang im Herzen Deutschlands die Liebe zu einem Polen, das nicht mehr ist, vermitteln konnte – vielleicht könnte auch ich die Fähigkeit aufbringen, meinen Kindern im Herzen Russlands die Liebe zu einem Deutschland vermitteln, das es nicht mehr gibt?
Wenn nämlich die Polen es 123 Jahre lang geschafft haben, ihre nationale Seele ohne Staat & Selbstbestimmung zu erhalten, dann schaffen es womöglich auch die Deutschen, sich aus ihrer kollektiv selbst verschuldeten Unmündigkeit zu befreien? Die eine Herausforderung ist beileibe nicht wie die andere… trotzdem – der Spekulation wegen.
Hier, je nachdem, wer glaubt, “wann Deutschlands Seele wahrlich verschwand”:
Wenn ab 1918, als die (Versailler) Weimarer Republik den Deutschen erniedrigend übergestülpt wurde, dann müsste man noch bis ins Jahr 2041 warten. Wenn man ab der Machtergreifung Hitlers 1933 zählt, dann hoffen wir auf das entfernte Jahr 2056. Wenn man von der eklatant-offensichtlichen, neoliberal-zionistischen Versklavung ab 1945 beginnt zu zählen, reden wir von einer deutschen Emanzipierung & verfassungsrechtlichen Souveränität, die um das Jahr 2068 käme. Zuguterletzt, wenn man erst ab dem irreführenden 2+4-Vertrag 1990 zählt, als man die DDR einfach an die BRD angeschlossen hat & es heuchelnd “Wiedervereinigung” nannte, dann erhält man das futuristische Jahr 2113. Wie lange kann jeder von uns warten? Ich fand es irgendwann erschreckend, wie rasant & euphorisch sich die Deutschen zu der Aufforderung zur 🏳️🌈Selbstverstümmelung bereit erklärten. Für mich als einzelnen waren es einige Windmühlen zu viel, um zu bleiben.
Bei der Mama meines preußischen Urgroßvaters Erich [vor mir, war er der LETZTE, der fließend Deutsch und Polnisch sprach] auf der Halbinsel Hela [gehörte damals in den Zwischenkriegsjahren zu Polen] war ein Porträt von Paul von Hindenburg mit der Aufschrift: “Immer vorwärts für den Kaiser und Reich!” im Wohnzimmer. Seine Ehefrau hingegen, meine Urgroßmutter Eugenia/ Евгения, gehörte zur letzten Generation von Waisenkindern unter dem Patronat der Zarin Alexandra Fjodorowna, bevor das Kinderheim bei Petrograd von den Bolschewiki aufgelöst wurde & seine minderjährigen Bewohner in alle Richtungen deportiert wurden. Das, was mit meiner Familie indessen geschieht – wo wir sind & warum wir es sind – sehe ich als eine elliptische Fortsetzung des obigen.
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Elem Chintsky
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AUTOBIOGRAFISCHE Notiz 2/2
Wie Russland meine neue Heimat wurde
Meine sibirische Ehefrau hat sich letztens Gedanken über meine Biografie gemacht & war daraufhin erneut über meine kulturelle + sprachliche Adaptionsfähigkeit verblüfft, ohne welche wir uns mit absoluter Sicherheit nie begegnet wären. Alleine die schiere Geografie, die uns trennte, hätte das, was dennoch geschah, vereiteln müssen. Tats aber nicht. Sie behauptete sogar, dass sich hier kaum ein Russe findet, der patriotischer, geschichtsbewusster sei, als ich es als Ausländer bin🙃 In meiner “Liebe eines Ausländers" zu Russland verglich sie diese sogar mit der von Katharina II.😳
Ich war hier bisher in einigen Städten & Gebirgen Sibiriens, am Ladogasee, in Moskau, im Jaroslawler Rostow, in Kostroma. Die Russen gehören zu den herzlichsten Menschen auf der Erde. Sie geben dir das letzte Hemd, damit du dich bloß als Gast wohlfühlst. Sie sind so dankbar dafür, dass man da ist — bei ihnen. Sie haben ein aufrichtiges Interesse und heucheln nichts vor. Wenn sie dann doch nicht interessiert sind, sind sie auf erfrischende Weise grob. Keine politische Korrektheit. Die Tragödie gleichzeitig ist, dass sie ihr eigenes Glück, das sich um sie herum formiert, noch nicht ganz zu schätzen wissen. Was die Herzlichkeit angeht, sind die einfachen Amerikaner vom Land an entfernter zweiter Stelle. Wohl nicht ohne Grund fangen sie an, ihr "altes, verlorenes Amerika" langsam in Russland zu suchen. Wir, als die voneinander in ihrer “EU-geeinten” Sterilität getrennten Europäer, haben da noch einen schrecklich verklebten & verschlissenen Stapel an vergilbten Hausaufgaben zu erledigen.
Alleine eine Zugfahrt mit Russen, gegenüber einer schweigsamen mit Polen oder Deutschen, illustriert das Obige. Ich lernte immer jemand Aussergewöhnlichen kennen — egal, welche Strecke: quer durchs halbe Land (2 1/2 Tage), oder von Pawlowsk zurück nach Sankt Petersburg (50 Min.). Der russische Arbeiter, der mir in einer Elektritschka einen gesalzenen Fisch auf die Zeitung klatschte und ihn mit mir zusammen brüderlich aß, werde ich als aufgeklärter Westler wohl nie ganz verdauen können. Nicht den leckeren Fisch. Aber eben die unbeschwerliche Ungezwungenheit des einfachen Russen.
Sankt Petersburg hat viel von Warschau und Dresden – es trägt seine Wunden offen und mit Würde. Dresden versucht man das Wenige, was davon noch ums Überleben kämpft, gierig und mit Schaum vorm Mund zu entreißen — was mich hier auf Entfernung zur verzweifelten Weißglut treibt.
Ganz nebenbei noch ein kleines, ratterndes Universum in der Nussschale: Ich bin Russland, aber ganz besonders meiner persönlichen “Stadt der Freiheit”, dankbar dafür, dass ich meinen beiden kleinen Kindern in den Jahren 2020–2022 nie eine Maske anziehen musste.
Ganz zu schweigen von "Trivialitäten", wie ausgezeichneter Infrastruktur bei den öffentlichen Verkehrsmitteln (nah und fern) bei den Amtsdienstleistungen, das billige Internet (Heim & Mobil) oder alleine die blitzartigen, sicheren Bankenverbindungen & niedrigen Steuern, Betriebs- & Stromkosten & viel niedrigeren Lebenshaltungskosten. Dinge, die nur Leute mit direktem Vergleich, 🇩🇪/🇷🇺, schätzen könnten.
Als ich von meinem Schwiegervater frisch gezapften Birkensaft zum ersten Mal in meinem Leben trank, verlor ich fast den bisher wohl sortierten Verstand: Das beste Getränk aller Zeiten. Umsonst. Im Frühling. Am Rande der Taiga, wo die Adler wie Stadttauben am Himmel flattern. Kein Problem.
Direkte Rede: Jetzt nach Russland zu ziehen wäre für mich, wie der Einstieg in den Bitcoin in den Jahren 2009-2011😅, oder wie der Kauf von Microsoft-Aktien in den frühen 1990er Jahren (oder Pfizer 2019). Sobald Russland aus dem Krieg herauskommt, noch stärker wird & abgeschlossen hat, sich endlich selbst anzuerkennen, wird der Umzug hierher einem MAINSTREAM-Reflex gleichen. Zurzeit machen es natürlich nur die Eingeweihten😎 Der Rest denkt, wir seien verrückt🤝
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