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Winter is coming - Energie-Dialog #4

Hier gibt es das Video in hoher Auflösung auf YouTube: https://youtu.be/AX_pidiG81Y

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Die wahren Probleme

Die zentralen Probleme, die zu der Situation geführt haben (die Inflation und die kommende Verarmung in Deutschland), kann man aufzählen. Da wäre zunächst einmal der extrem hohe Preis für Energieträger. Das ist ein hausgemachtes Problem und – noch wichtiger – es ließe sich morgen lösen. Die Regierung könnte die Preise für Strom und Heizung morgen wieder auf das Niveau von vor Corona senken, wenn der politische Wille vorhanden wäre. Damit wären zwar nicht alle Probleme gelöst, aber das größte und zentralste Problem wäre gelöst.

Ein weiteres Problem sind die zerbrochenen Lieferketten. Das Problem kann Deutschland nicht alleine lösen. Aber auch das Problem ist hausgemacht und deutsche Regierungen der Vergangenheit hätten es verhindern können. Dafür ist es nun zwar zu spät, aber man könnte Maßnahmen treffen, um das Problem für die Zukunft in den Griff zu bekommen.

Auch das dritte große Problem ist hausgemacht. Dabei geht es um die steigenden Lebensmittelpreise. Die hängen zum Teil mit den ersten beiden Problemen zusammen, haben aber auch eine eigene Komponente, auf die deutsche Regierungen der Vergangenheit hätten einwirken können.

Das vierte Problem ist die systemische Inflation, die ebenfalls hausgemacht ist, und gegen die man nun nur wenig tun kann.

Gehen wir die Probleme der Reihe nach durch und schauen uns an, ob sie für die Bundesregierung lösbar wären.
https://www.anti-spiegel.ru/2022/warum-die-aktuelle-spiegel-titelstory-reine-desinformation-ist/
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Die Lösung der Energiekrise

Es wäre ganz einfach, das Problem mit der Energie morgen zu lösen. Als erste Maßnahme müssten zumindest Teile der Reform des Gasmarktes in der EU zurückgenommen werden. Vor der Reform war der Weiterverkauf von Gas in Europa de facto verboten. Die Importeure haben das Gas gemäß langfristiger Verträge zu einem stabilen Preis eingekauft, der bei 200 bis 300 Dollar pro tausend Kubikmeter lag. Heute darf Gas weiterverkauft werden und an der europäischen Börse kostet es weit über 1.000 Dollar, also mehr als das Vierfache.

Das ließe sich morgen abstellen und der Preis würde wieder sinken. Wenn dann auch noch echter Druck auf Kanada gemacht würde, damit es die Gasverdichterturbinen von Nord Stream 1 zurückgibt, die dort gewartet und von Kanada nicht zurückgegeben werden, dann könnte Nord Stream 1 schon sehr bald wieder mit voller Leistung laufen. Wenn man dann noch Nord Stream 2 freigibt, wären die meisten Probleme der europäischen und vor allem der deutschen Gasversorgung gelöst. Es wäre genug Gas vorhanden und es würde wieder so viel (oder besser wenig) kosten, wie vor zwei Jahren.

Das jedoch ist von der Politik nicht gewollt. Wäre Deutschland eine echte Demokratie und wäre die EU eine demokratische Organisation, müssten die Regierungen die Wähler fragen: Wollt Ihr all die Probleme, wie Inflation, Arbeitslosigkeit und Verarmung in Kauf nehmen, um Russland (vielleicht ein bisschen) zu schaden? Wenn die Menschen das mehrheitlich ganz toll finden, dann wäre nichts dagegen zu sagen. Aber aus irgendeinem Grund werden die Menschen in den ach so vorbildlichen Demokratien Europas bei dieser für Millionen von Menschen – ohne Übertreibung – existenziellen Frage nicht gefragt.

Hinzu kommt, dass Russland unter dem halbherzigen Gasboykott noch nicht einmal leidet. Aufgrund der derzeit hohen Preise (die die vorherige EU-Kommission mit der Gasreform ermöglicht hat) verdient Russland derzeit mehr Geld am Gasexport nach Europa, obwohl es weniger Gas exportiert. Die EU schadet mit ihrer Energie-Politik den Menschen in der EU, aber nicht den Russen oder der russischen Regierung.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/warum-die-aktuelle-spiegel-titelstory-reine-desinformation-ist/
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Die Lieferketten

Auch die Zerstörung der Lieferketten ist ein hausgemachtes Problem, wie ich immer wieder berichtet habe. Es wird zwar immer behauptet, daran wäre Covid-19 schuld, aber das ist nicht wahr. Die Krise bei den Lieferketten haben ganz eindeutig die Corona-Maßnahmen (und nicht Covid-19 selbst) verursacht, denn der Grund für die Probleme der Wirtschaft waren die Lockdowns, die die Wirtschaft und damit die Produktion abgewürgt haben. Wenn Dinge nicht produziert werden, fehlen sie, und die Lieferketten bekommen ein Problem.

Wenn Politik und Medien davon sprechen, dass sie Billionen in die Hand nehmen mussten, um der Wirtschaft zu helfen, die Einbußen zu kompensieren, die durch die Covid-19-Pandemie entstanden sind, dann ist das gelogen. Die Einbußen der Wirtschaft sind wegen der Corona-Maßnahmen entstanden, nicht wegen der Pandemie.

Dass die Pandemie schuld ist, könnte man behaupten, wenn die Corona-Maßnahmen (wie Lockdown, Einschränkungen für symptomlose und ungeimpfte Menschen, etc.) tatsächlich nachweislich etwas gebracht hätten. Die Kritiker der Maßnahmen, die sogenannten Querdenker, haben schon 2020 gewarnt, dass die Maßnahmen enormen Schaden anrichten, dabei aber kaum einen Effekt haben. Das hat der gerade erst veröffentlichte Bericht des Sachverständigenausschusses klar bestätigt, wie Sie ab Seite 12 des Berichtes nachlesen können.

Die Regierungen haben den wirtschaftlichen Schaden selbst verursacht, obwohl sie genau vor diesen Folgen ihrer Maßnahmen gewarnt wurden. Mit Unwissenheit können sie sich nicht rausreden.

Das Problem lässt sich zwar nicht mehr rückgängig machen und die EU ist auch machtlos, wenn zum Beispiel die USA oder China weiterhin Lockdowns beschließen, aber die EU-Kommission kann zumindest innerhalb der EU dafür sorgen, dass sich so etwas nicht wiederholt. Und auch die deutsche Regierung könnte darauf einwirken.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/warum-die-aktuelle-spiegel-titelstory-reine-desinformation-ist/
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Die Lebensmittelkrise

Die Lebensmittelkrise hängt mit den hohen Energiepreisen und den gestörten Lieferketten zusammen. Da beide Probleme, wie gesehen, hausgemacht sind, gilt das auch für die Krise bei den Lebensmitteln, die eine Folge der anderen beiden Krisen ist.

Die höheren Preise für Lebensmittel sind für die meisten Europäer (bisher) nur ein Ärgernis, in armen Ländern führen sie jedoch dazu, dass Menschen sich kein oder nicht mehr genug Essen leisten können. Schon im Sommer 2021 hat die Welternährungsorganisation FAO gemeldet, dass 2021 70 bis 161 Millionen Menschen mehr unter Hunger leiden, als ein Jahr zuvor. Die Corona-Maßnahmen haben also weltweit allein beim Hunger zu mehr Kollateralschäden geführt, als sie eventuell Menschen vor dem Virus gerettet haben.

Ein weiterer Baustein der Situation auf den Lebensmittelmärkten ist die Frage der Düngemittel. Wenn es weniger Düngemittel gibt, gehen die Ernteerträge zurück. Darüber hat der Spiegel zum Beispiel am 21. Januar unter der Überschrift „Düngemittelknappheit – Welternährungsorganisation befürchtet weltweit großflächige Ernteausfälle“ berichtet. Der Spiegel schob die Knappheit an Düngemitteln auf die hohen Energiepreise, denn die Herstellung von Düngemitteln ist energieintensiv, weshalb viele europäische Düngemittelfabriken die Produktion eingestellt haben, weil Energie entweder zu teuer oder nicht ausreichend vorhanden ist.

Das war im Januar, heute ist die Situation bekanntermaßen bereits wesentlich dramatischer. Und schon damals hat der Spiegel verschwiegen, dass der Mangel an Düngemitteln zu einem Großteil von den Staaten des Westens selbst verursacht wurde. Weißrussland ist einer der weltweit führenden Düngemittelproduzenten und der Westen hat die weißrussische Düngemittelindustrie schon 2020 unter Sanktionen gestellt. Damit hat der Westen die Situation auf dem Düngemittelmarkt ohne Not verschärft. Oder anders gesagt: Dem Westen ist es wichtiger, Lukaschenko zu bekämpfen, als den weltweiten Hunger.

Inzwischen hat die EU auch Düngemittel aus Russland unter Sanktionen gestellt. Russland und Weißrussland machen zusammen aber über 40 Prozent der weltweiten Düngemittelproduktion aus. Die Lebensmittelkrise, die wir jetzt erleben, ist ein Witz im Vergleich zu dem, was 2023 auf uns zukommt, wenn aufgrund der westlichen Sanktionen und der weiter explodierenden Energiepreise bei der nächsten Aussaat über die Hälfte der weltweiten Düngemittel fehlen, weil sie entweder unter westlichen Sanktionen stehen, oder wegen der hohen Energiepreise nicht produziert werden können.

Auch diese Krise ließe sich also fast über Nacht lösen, indem erstens (siehe Energiekrise) die Energiekosten gesenkt werden, damit europäische und andere Düngemittelfabriken wieder die Arbeit aufnehmen können, und indem die Sanktionen gegen weißrussische und russische Düngemittel wieder aufgehoben werden. Aber auch dazu sind die europäischen und deutschen Politiker nicht bereit.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/warum-die-aktuelle-spiegel-titelstory-reine-desinformation-ist/
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⚡️❗️Heute gegen 3 Uhr morgens wurde die Stadt Belgorod/Russland von der Ukraine massiv beschossen.

Die zentralen Straßen von Chumichov und Mayakovsky wurden angegriffen, wobei acht private Wohnhäuser beschädigt und Fenster in mehreren Hochhäusern zerbrochen wurden.

Es werden auch mehrere Opfer gemeldet, darunter Kinder und eine Frau, eine Person befindet sich in einem mittelschweren Zustand.

UPD: Der Gouverneur bestätigte die Informationen über drei Tote und vier Verletzte, darunter ein Kind im Alter von 10 Jahren.

Die Zahl der betroffenen Häuser stieg auf 39 Privat- und 11 Hochhäuser.
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⚡️Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums griffen die Streitkräfte der Ukraine am Sonntagabend von 3.00 bis 3.30 Uhr Moskauer Zeit Wohngebiete von Belgorod und Kursk mit Tochka-U-Raketen mit Streumunition und Tu-143-Rejs-Drohnen an wo es keine militärischen Einrichtungen gibt. Der Raketenangriff war gezielt gegen die Zivilbevölkerung russischer Städte geplant.

Alle drei ballistischen Totschka-U-Raketen mit Clustersprengköpfen, die von ukrainischen Streitkräften in Belgorod abgefeuert wurden, wurden in der Luft von russischen Luftverteidigungssystemen zerstört. Infolge der Zerstörung ukrainischer Raketen fielen Fragmente einer von ihnen auf Wohngebäude in der Stadt.

Außerdem zerstörten russische Luftverteidigungssysteme beim Anflug auf Kursk zwei ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge Tu-143 "Flight", die mit Sprengstoff gefüllt waren.

Quelle: https://news.1rj.ru/str/warfakes
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Westliche Medien geben Aufnahmen aus Belgorod für "Folgen russischer Angriffe auf die Ukraine" aus

Schon einige Stunden nach dem ukrainischen Bombenanschlag auf russische Stadt Belgorod, bei dem Menschen starben, begannen westliche Medien mit der Veröffentlichung von Fotos und Videos mit einem brennenden Haus, das in Belgorod getroffen wurde, mit der Überschrift: "Russland beschiesst wahllos Wohngebiete in der Ukraine.


Quelle: Readovka
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