Forwarded from JugendInfo
Massaker und Proteste in Jindires
Gestern feierten die kurdischen Bewohner der nordsyrischen Stadt Jindires Newroz, als auf sie das Feuer eröffnet wurde und 4 Personen getötet wurden.
Seitdem kommt es zu wütenden Protesten in der Stadt, die ein Ende der Besatzung und den Abzug der islamistischen Milizen fordern.
Es ist das erste Mal seit Langem, dass sich ziviler Widerstand in der Region regt.
2018 griff die Türkei Afrin an und besetzte die Region, in der auch Jindires liegt, die bis zu diesem Zeitpunkt vom syrischen Bürgerkrieg verschont geblieben war. Zuvor war Afrin fast 90% kurdisch und eine Hochburg des Befreiungskampfes.
Seit der Besatzung herrschen in der Region Islamisten, etwa 300.000 Personen wurden aus der Region vertrieben. Die kurdischen Bevölkerung und andere Minderheiten werden gewaltsam unterdrückt oder haben die Region verlassen. Die Türkei siedelt gezielt Familien islamistischer Kämpfer an, um die Demografie nachhaltig zu verändern. Waldgebiete und der Olivenanbau werden gezielt zerstört.
Gestern feierten die kurdischen Bewohner der nordsyrischen Stadt Jindires Newroz, als auf sie das Feuer eröffnet wurde und 4 Personen getötet wurden.
Seitdem kommt es zu wütenden Protesten in der Stadt, die ein Ende der Besatzung und den Abzug der islamistischen Milizen fordern.
Es ist das erste Mal seit Langem, dass sich ziviler Widerstand in der Region regt.
2018 griff die Türkei Afrin an und besetzte die Region, in der auch Jindires liegt, die bis zu diesem Zeitpunkt vom syrischen Bürgerkrieg verschont geblieben war. Zuvor war Afrin fast 90% kurdisch und eine Hochburg des Befreiungskampfes.
Seit der Besatzung herrschen in der Region Islamisten, etwa 300.000 Personen wurden aus der Region vertrieben. Die kurdischen Bevölkerung und andere Minderheiten werden gewaltsam unterdrückt oder haben die Region verlassen. Die Türkei siedelt gezielt Familien islamistischer Kämpfer an, um die Demografie nachhaltig zu verändern. Waldgebiete und der Olivenanbau werden gezielt zerstört.
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Uni Hamburg entzieht kritischer Konferenz die Räume
Die Universität Hamburg hat der seit Langem geplanten Konferenz "Die Kapitalistische Moderne herausfordern" die Räume entzogen. Zu der Konferenz werden bekannte Forscher*innen wie Noam Chomsky und über 1.300 Teilnehmende erwartet.
Uni-Präsident Heekeren begründet dies mit einer Info des Verfassungsschutz Hamburg in der die Konferenz, die bereits 2012, 2016 und 2017 ohne Probleme an der Uni Hamburg stattfinden konnte, in eine extremistische Ecke gestellt wird.
Alle Gesprächsangebote wurden von seiten der Uni-Leitung nicht wahrgenommen.
Der AStA Hamburg schreibt dazu:
"Nicht weniger als die Freiheit der Wissenschaft ist in Gefahr. [...] Wir werden nicht hinnehmen, dass Geheimdienste entscheidenden Einfluss darauf nehmen, welchen Inhalt wissenschaftliche Tagungen haben dürfen. Es liegt an uns allen, die akademische Freiheit zu verteidigen."
Einem offenen Brief wenden sich bereits jetzt über 100 Akademiker*innen gegen dieses Vorgehen.
Die Universität Hamburg hat der seit Langem geplanten Konferenz "Die Kapitalistische Moderne herausfordern" die Räume entzogen. Zu der Konferenz werden bekannte Forscher*innen wie Noam Chomsky und über 1.300 Teilnehmende erwartet.
Uni-Präsident Heekeren begründet dies mit einer Info des Verfassungsschutz Hamburg in der die Konferenz, die bereits 2012, 2016 und 2017 ohne Probleme an der Uni Hamburg stattfinden konnte, in eine extremistische Ecke gestellt wird.
Alle Gesprächsangebote wurden von seiten der Uni-Leitung nicht wahrgenommen.
Der AStA Hamburg schreibt dazu:
"Nicht weniger als die Freiheit der Wissenschaft ist in Gefahr. [...] Wir werden nicht hinnehmen, dass Geheimdienste entscheidenden Einfluss darauf nehmen, welchen Inhalt wissenschaftliche Tagungen haben dürfen. Es liegt an uns allen, die akademische Freiheit zu verteidigen."
Einem offenen Brief wenden sich bereits jetzt über 100 Akademiker*innen gegen dieses Vorgehen.
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Demo am 15. April:
Freiheit für Abdullah Öcalan! Die Isolation durchbrechen!
Abdullah Öcalan, Gründer der PKK und Wegbereiter der kurdischen Freiheitsbewegung wird seit mehr als 24 Jahren in der Türkei unter vollständiger Isolation in politischer Haft festgehalten. Seit 25 Monaten, gibt es keinerlei Lebenszeichen von ihm, weder seine Anwälte, noch seine Familie werden zu ihm gelassen.
Abdullah Öcalan ist nicht nur ein politischer Gefangener, sondern heute auch Repräsentant nicht nur des kurdischen Volkes, sondern Millionen Menschen im Nahen Osten und darüber hinaus.
Seine Ideen, theoretischen Konzepte und nicht zuletzt der Kampf in Kurdistan den er aufbaute ermöglichen es uns im 21. Jahrhundert eine Perspektive für Befreiung und Überwindung der kapitalistischen Hydra zu bekommen.
Kommt daher am 15. April nach Düsseldorf um seine physische Freiheit und die Beendigung der Isolation zu fordern.
11 Uhr
DGB-Haus - Friedrich-Ebert-Straße 34
Über Busanreisen werden wir euch sobald wie möglich informieren.
Freiheit für Abdullah Öcalan! Die Isolation durchbrechen!
Abdullah Öcalan, Gründer der PKK und Wegbereiter der kurdischen Freiheitsbewegung wird seit mehr als 24 Jahren in der Türkei unter vollständiger Isolation in politischer Haft festgehalten. Seit 25 Monaten, gibt es keinerlei Lebenszeichen von ihm, weder seine Anwälte, noch seine Familie werden zu ihm gelassen.
Abdullah Öcalan ist nicht nur ein politischer Gefangener, sondern heute auch Repräsentant nicht nur des kurdischen Volkes, sondern Millionen Menschen im Nahen Osten und darüber hinaus.
Seine Ideen, theoretischen Konzepte und nicht zuletzt der Kampf in Kurdistan den er aufbaute ermöglichen es uns im 21. Jahrhundert eine Perspektive für Befreiung und Überwindung der kapitalistischen Hydra zu bekommen.
Kommt daher am 15. April nach Düsseldorf um seine physische Freiheit und die Beendigung der Isolation zu fordern.
11 Uhr
DGB-Haus - Friedrich-Ebert-Straße 34
Über Busanreisen werden wir euch sobald wie möglich informieren.
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Busanreisen nach Düsseldorf; Freiheit für Öcalan! Isolation betreffen!
Aus über 70 Städten werden morgen Busse zur zentralen Großdemonstration nach Düsseldorf fahren und gemeinsam mit vereinter Stimme die Freiheit von Abdullah Öcalan fordern.
📍Berlin, Residenz Str.54, 23:00 Uhr
📍Leipzig, Eisenbahnstr. Aldi, 23:00 Uhr
📍Halle, Schimmelstr., 00:00 Uhr
📍Magdeburg, HBF, 01:00 Uhr
📍Chemnitz, HBF, 21:00 Uhr
📍Neustadt, Bahnhof, 22:00 Uhr
📍Zwickau, Busbahnhof, 00:00 Uhr
📍Saarbrücken, St. Johannerstr. 66, 07:00 Uhr
📍Völklingen, Bahnhof, 06:45 Uhr
📍Werzig, Bahnhof, 06:30 Uhr
📍Beckingen, Bahnhof, 06:45 Uhr
📍Saarlouis, Bahnhof, 07:10 Uhr
📍Homburg, Bahnhof, 06:30 Uhr
📍Neuskirchen, Lindenalle, 07:00 Uhr
📍Hasborn, 07:30 Uhr
📍Witlich, Busbahnhof, 07:30 Uhr
📍Bitburg, Antikhaus, 08:00 Uhr
📍Mannheim, Neuermesseplatz, 07:00 Uhr
📍Ludwigshafen, HBF, 07:00 Uhr
📍Darmstadt, HBF, 06:00 Uhr
📍Dieburg, HBF, 07:00 Uhr
📍Heppenheim, HBF, 06:30 Uhr
📍Bensheim, HBF, 07:00 Uhr
📍Aschaffenburg, Ottostr.5, 07:00 Uhr
📍Frankfurt, HBF-Südseite, 07:00 Uhr
📍Hanau, Aschaffenburgerstr. 5, 07:00 Uhr
📍Rodgau, Frankfurterstr. 185, 07:00 Uhr
📍Offenbach, HBF, 07:00 Uhr
📍Fulda, HBF, 07:00 Uhr
📍Giessen, Steinstr. bei Turgut market, 08:00 Uhr
📍Rüsselsheim, HBF, 07:30 Uhr
📍Mainz, HBF, 08:00 Uhr
📍Freiburg, HBF, 00:30 Uhr
📍Emmendingen, Bahnhof, 01:00 Uhr
📍Ulm, Ehinger Tor, 00:00 Uhr
📍Bad Cannstatt, HBF (hinten) 00:00 Uhr
📍Waiblingen, Bahnhof, 00:30 Uhr
📍Winnenden, Bahnhof, 01:00 Uhr
📍Backnang, Bahnhof, 01:30 Uhr
📍Maichingen, Berlinerstr. 20, 01:00 Uhr
📍Ludwigsburg, Busbahnhof, 01:00 Uhr
📍Nürtingen, Busbahnhof, 24:00 Uhr
📍Plochingen, Busbahnhof, 00:30 Uhr
📍Esslingen, Busbahnhof, 01:00 Uhr
📍Balingen, Busbahnhof, 00:00 Uhr
📍Hechingen, Busbahnhof, 00:30 Uhr
📍Tübingen, Busbahnhof, 01:00 Uhr
📍Reutlingen, Busbahnhof, 01:30 Uhr
📍Nürnberg, Forsthofstr. 36 00:00 Uhr
📍Heilbronn, Landturmstr.4, 06:00 Uhr
📍Friedrichshafen, Anton-sommerstr.17, 03:00 Uhr
📍Hannover, HBF, 06:30 Uhr
📍Hamel, Bahnhof, 07:00 Uhr
📍Celle, Burgdorf, 06:00 Uhr
📍Walsrode, Bahnhof, 06:00 Uhr
📍Hildesheim, Bahnhof, 07:15 Uhr
📍Gifhorn, Bahnhof, 06:00 Uhr
📍Broschweig, Münchener str., 06:30 Uhr
📍Kassel, Yege str., 07:30 Uhr
📍Hamburg, HBF, 23:00 Uhr
📍Hamburg, ZOB, 23:00 Uhr
📍Kiel, Garden Post, 23:00 Uhr
📍Kiel, Metenhof Familie, 23:30 Uhr
📍Bremen, Cinemax, 06:00 Uhr
📍Oldenburg, Herrnweg 173, 05:00 Uhr
📍Aurich, Busbahnhof, 05:00 Uhr
📍Leer, Emspark, 05:45 Uhr
Aus der Schweiz fahren aus folgenden Städten Busse:
📍Luzern: Inseli Park, 6005 Luzern, 22.15 Uhr
📍Cham (Kanton Zug): Hinterbergstrasse 18, 6330 Cham, 22.00 Uhr
📍Zürich: Steinwiesenstrasse 1, 8952 Schlieren, 23.00 Uhr
📍Aarau: Sägestrasse 44, 5600 Lenzburg, 23.00 Uhr
📍Solothurn: West Bahnhof, 4500 Solothurn, 22.00 Uhr
📍Pfäffikon: Bahnweg 4, 8808 Pfäffikon (Pfäffikon SZ Bahnhof), 22.30 Uhr
📍Bern: Fischermättelistrasse 6, 3006 Bern, 23.00 Uhr
📍Genf: Pl. Dorcière, 1201 Genève (Gare routière), 22.00 Uhr
📍St. Gallen: Poststrasse 10, 9200 Gosssau, 22.00 Uhr
📍Winterthur: Archhöfe, Archplatz 2, 8400 Winterthur, 23.00 Uhr
📍Lausanne: Rue de la Borde 12, 1018 Lausanne, 23.00 Uhr
Aus über 70 Städten werden morgen Busse zur zentralen Großdemonstration nach Düsseldorf fahren und gemeinsam mit vereinter Stimme die Freiheit von Abdullah Öcalan fordern.
📍Berlin, Residenz Str.54, 23:00 Uhr
📍Leipzig, Eisenbahnstr. Aldi, 23:00 Uhr
📍Halle, Schimmelstr., 00:00 Uhr
📍Magdeburg, HBF, 01:00 Uhr
📍Chemnitz, HBF, 21:00 Uhr
📍Neustadt, Bahnhof, 22:00 Uhr
📍Zwickau, Busbahnhof, 00:00 Uhr
📍Saarbrücken, St. Johannerstr. 66, 07:00 Uhr
📍Völklingen, Bahnhof, 06:45 Uhr
📍Werzig, Bahnhof, 06:30 Uhr
📍Beckingen, Bahnhof, 06:45 Uhr
📍Saarlouis, Bahnhof, 07:10 Uhr
📍Homburg, Bahnhof, 06:30 Uhr
📍Neuskirchen, Lindenalle, 07:00 Uhr
📍Hasborn, 07:30 Uhr
📍Witlich, Busbahnhof, 07:30 Uhr
📍Bitburg, Antikhaus, 08:00 Uhr
📍Mannheim, Neuermesseplatz, 07:00 Uhr
📍Ludwigshafen, HBF, 07:00 Uhr
📍Darmstadt, HBF, 06:00 Uhr
📍Dieburg, HBF, 07:00 Uhr
📍Heppenheim, HBF, 06:30 Uhr
📍Bensheim, HBF, 07:00 Uhr
📍Aschaffenburg, Ottostr.5, 07:00 Uhr
📍Frankfurt, HBF-Südseite, 07:00 Uhr
📍Hanau, Aschaffenburgerstr. 5, 07:00 Uhr
📍Rodgau, Frankfurterstr. 185, 07:00 Uhr
📍Offenbach, HBF, 07:00 Uhr
📍Fulda, HBF, 07:00 Uhr
📍Giessen, Steinstr. bei Turgut market, 08:00 Uhr
📍Rüsselsheim, HBF, 07:30 Uhr
📍Mainz, HBF, 08:00 Uhr
📍Freiburg, HBF, 00:30 Uhr
📍Emmendingen, Bahnhof, 01:00 Uhr
📍Ulm, Ehinger Tor, 00:00 Uhr
📍Bad Cannstatt, HBF (hinten) 00:00 Uhr
📍Waiblingen, Bahnhof, 00:30 Uhr
📍Winnenden, Bahnhof, 01:00 Uhr
📍Backnang, Bahnhof, 01:30 Uhr
📍Maichingen, Berlinerstr. 20, 01:00 Uhr
📍Ludwigsburg, Busbahnhof, 01:00 Uhr
📍Nürtingen, Busbahnhof, 24:00 Uhr
📍Plochingen, Busbahnhof, 00:30 Uhr
📍Esslingen, Busbahnhof, 01:00 Uhr
📍Balingen, Busbahnhof, 00:00 Uhr
📍Hechingen, Busbahnhof, 00:30 Uhr
📍Tübingen, Busbahnhof, 01:00 Uhr
📍Reutlingen, Busbahnhof, 01:30 Uhr
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📍Heilbronn, Landturmstr.4, 06:00 Uhr
📍Friedrichshafen, Anton-sommerstr.17, 03:00 Uhr
📍Hannover, HBF, 06:30 Uhr
📍Hamel, Bahnhof, 07:00 Uhr
📍Celle, Burgdorf, 06:00 Uhr
📍Walsrode, Bahnhof, 06:00 Uhr
📍Hildesheim, Bahnhof, 07:15 Uhr
📍Gifhorn, Bahnhof, 06:00 Uhr
📍Broschweig, Münchener str., 06:30 Uhr
📍Kassel, Yege str., 07:30 Uhr
📍Hamburg, HBF, 23:00 Uhr
📍Hamburg, ZOB, 23:00 Uhr
📍Kiel, Garden Post, 23:00 Uhr
📍Kiel, Metenhof Familie, 23:30 Uhr
📍Bremen, Cinemax, 06:00 Uhr
📍Oldenburg, Herrnweg 173, 05:00 Uhr
📍Aurich, Busbahnhof, 05:00 Uhr
📍Leer, Emspark, 05:45 Uhr
Aus der Schweiz fahren aus folgenden Städten Busse:
📍Luzern: Inseli Park, 6005 Luzern, 22.15 Uhr
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📍Zürich: Steinwiesenstrasse 1, 8952 Schlieren, 23.00 Uhr
📍Aarau: Sägestrasse 44, 5600 Lenzburg, 23.00 Uhr
📍Solothurn: West Bahnhof, 4500 Solothurn, 22.00 Uhr
📍Pfäffikon: Bahnweg 4, 8808 Pfäffikon (Pfäffikon SZ Bahnhof), 22.30 Uhr
📍Bern: Fischermättelistrasse 6, 3006 Bern, 23.00 Uhr
📍Genf: Pl. Dorcière, 1201 Genève (Gare routière), 22.00 Uhr
📍St. Gallen: Poststrasse 10, 9200 Gosssau, 22.00 Uhr
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Forwarded from JugendInfo
Jugend wehrt sich gegen Angriffe in Nordkurdistan
Am 14. Mai wird in der Türkei gewählt, damit steigt auch die Spannung erneut im besetzten Nordkurdistan. Da die zweitgrößte Oppositionspartei HDP vermutlich noch vor den Wahlen verboten wird, werden die Linken und demokratischen Kandidat*innen in der Türkei und Nordkurdistan auf den Listen der Grün-Linken Partei YSP antreten. Die Eröffnungen der Partei und Wahlkampfbüros der Partei waren in den letzten Wochen immer wieder zu großen Festen geworden. Menschen tanzten auf der Straße, gerade auch wegen der Hoffnung, mit der kommenden Wahl endlich das faschistische Erdogan Regime loszuwerden.
Gestern Abend griff die türkische Polizei in Qoser, im Kreis Mardin, die Eröffnung des Wahlkampfbüros mit Tränengas und Wasserwerfern an. Die anwesende Jugend wehrte sich mit Steinen und Feuerwerkskörpern gegen die Besatzungspolizei.
Bilder wie diese zeigen, dass die Zeit vor der Wahl in der Türkei zwar schwer wird, aber die Gesellschaft bereit ist, sich zu verteidigen.
Am 14. Mai wird in der Türkei gewählt, damit steigt auch die Spannung erneut im besetzten Nordkurdistan. Da die zweitgrößte Oppositionspartei HDP vermutlich noch vor den Wahlen verboten wird, werden die Linken und demokratischen Kandidat*innen in der Türkei und Nordkurdistan auf den Listen der Grün-Linken Partei YSP antreten. Die Eröffnungen der Partei und Wahlkampfbüros der Partei waren in den letzten Wochen immer wieder zu großen Festen geworden. Menschen tanzten auf der Straße, gerade auch wegen der Hoffnung, mit der kommenden Wahl endlich das faschistische Erdogan Regime loszuwerden.
Gestern Abend griff die türkische Polizei in Qoser, im Kreis Mardin, die Eröffnung des Wahlkampfbüros mit Tränengas und Wasserwerfern an. Die anwesende Jugend wehrte sich mit Steinen und Feuerwerkskörpern gegen die Besatzungspolizei.
Bilder wie diese zeigen, dass die Zeit vor der Wahl in der Türkei zwar schwer wird, aber die Gesellschaft bereit ist, sich zu verteidigen.
Forwarded from JugendInfo
💥Eilmeldung💥
Während in der Türkei der Wahlkampf auf Hochtouren läuft, machen sich die deutschen Repressionsbehörden erneut zum Handlanger Erdogans. Soeben wurde bekannt, dass das Kurdisches Gesellschaftszentrum in Darmstadt, in der Staudingerstraße 7, im Moment von der Polizei durchsucht wird. Laut ersten Berichten soll es Festnahmen geben. Als Grund wird eine Gedenkveranstaltung vor über zwei Jahren angegeben. Gegen zwei ehemalige Vorsitzende wurde ein Verfahren nach §129 eingeleitet. Solidarität ist gewünscht!
Zeitgleich wurde heute morgen der kurdische Aktivist Zana Sili in Kassel durch die deutsche Polizei verhaftet und soll über den Frankfurter Flughafen in den nächsten Stunden in die Türkei abgeschoben werden, wo ihm schwere politische Verfolgung droht.
Weitere Informationen folgen.
Während in der Türkei der Wahlkampf auf Hochtouren läuft, machen sich die deutschen Repressionsbehörden erneut zum Handlanger Erdogans. Soeben wurde bekannt, dass das Kurdisches Gesellschaftszentrum in Darmstadt, in der Staudingerstraße 7, im Moment von der Polizei durchsucht wird. Laut ersten Berichten soll es Festnahmen geben. Als Grund wird eine Gedenkveranstaltung vor über zwei Jahren angegeben. Gegen zwei ehemalige Vorsitzende wurde ein Verfahren nach §129 eingeleitet. Solidarität ist gewünscht!
Zeitgleich wurde heute morgen der kurdische Aktivist Zana Sili in Kassel durch die deutsche Polizei verhaftet und soll über den Frankfurter Flughafen in den nächsten Stunden in die Türkei abgeschoben werden, wo ihm schwere politische Verfolgung droht.
Weitere Informationen folgen.
Forwarded from JugendInfo
Repressionswelle vor Wahlen in der Türkei
19 Tage vor den Wahlen in der Türkei holt der Staat zu einer massiven Repressionswelle gegen die linke und kurdische Zivilgesellschaft aus.
Allein heute morgen wurden 150 Personen festgenommen, darunter Politiker*innen, Journalist*innen, Anwält*innen und Kulturschaffende. Schwerpunkt der Polizeioperation war die kurdische Stadt Amed (t. Diyarbakir), aber auch in anderen Städten kam es zu Durchsuchungen und Festnahmen. Den Festgenommenen wurde für 24 Stunden ein Kontaktverbot, auch zu ihren Rechtsbeiständen, auferlegt.
Ziel der Festnahmen scheint zu sein, zum einen die kurdische Zivilgesellschaft vor den Wahle einzuschüchtern und handlungsunfähig zu machen, aber auch zu verhindern, dass die Wahl am 14. Mai professionell und ausreichend beobachtet werden kann.
Beobachter*innen befürchten, dass gerade in denen vom Erdbeben betroffenen Gebieten die Wahlen nicht ordnungsgemäß verlaufen könnte und die Regierung dort versuchen könnte die Wahl zu ihren Gunsten zu fälschen.
19 Tage vor den Wahlen in der Türkei holt der Staat zu einer massiven Repressionswelle gegen die linke und kurdische Zivilgesellschaft aus.
Allein heute morgen wurden 150 Personen festgenommen, darunter Politiker*innen, Journalist*innen, Anwält*innen und Kulturschaffende. Schwerpunkt der Polizeioperation war die kurdische Stadt Amed (t. Diyarbakir), aber auch in anderen Städten kam es zu Durchsuchungen und Festnahmen. Den Festgenommenen wurde für 24 Stunden ein Kontaktverbot, auch zu ihren Rechtsbeiständen, auferlegt.
Ziel der Festnahmen scheint zu sein, zum einen die kurdische Zivilgesellschaft vor den Wahle einzuschüchtern und handlungsunfähig zu machen, aber auch zu verhindern, dass die Wahl am 14. Mai professionell und ausreichend beobachtet werden kann.
Beobachter*innen befürchten, dass gerade in denen vom Erdbeben betroffenen Gebieten die Wahlen nicht ordnungsgemäß verlaufen könnte und die Regierung dort versuchen könnte die Wahl zu ihren Gunsten zu fälschen.
Forwarded from JugendInfo
216 Festnahmen - Widerstand formiert sich
Nach den gestrigen Festnahmen durch das türkische Regime ist die Zahl der Festgenommenen auf 216 gestiegen. Die Festnahmen richteten sich vor allem gegen die kurdische Opposition und die Zivilgesellschaft. Es wurden neben Funktionären der Parteien HDP und YSP auch Anwält*innen, Medienschaffende, Schauspieler*innen und andere Kulturschaffende verhaftet.
Gegen die Festnahmen bildeten sich noch am Mittag spontane Proteste in Amed (tr. Diyarbakir). Die türkische Regierung versucht die Repression auch zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen, Innenminister Soylu veröffentlichte auf Twitter einen Videoclip in dem er die Festnahmen als spektakulären Coup gegen den Terrorismus inszeniert.
Dass die Repression aber in ihrem Ziel der Einschüchterung der Zivilgesellschaft ins Leere läuft zeigte sich erneut am Abend, in der kurdischen Stadt Wan fanden sich Jugendliche zusammen und Protestierten anlässlich der Eröffnung des Büros der YSP.
Nach den gestrigen Festnahmen durch das türkische Regime ist die Zahl der Festgenommenen auf 216 gestiegen. Die Festnahmen richteten sich vor allem gegen die kurdische Opposition und die Zivilgesellschaft. Es wurden neben Funktionären der Parteien HDP und YSP auch Anwält*innen, Medienschaffende, Schauspieler*innen und andere Kulturschaffende verhaftet.
Gegen die Festnahmen bildeten sich noch am Mittag spontane Proteste in Amed (tr. Diyarbakir). Die türkische Regierung versucht die Repression auch zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen, Innenminister Soylu veröffentlichte auf Twitter einen Videoclip in dem er die Festnahmen als spektakulären Coup gegen den Terrorismus inszeniert.
Dass die Repression aber in ihrem Ziel der Einschüchterung der Zivilgesellschaft ins Leere läuft zeigte sich erneut am Abend, in der kurdischen Stadt Wan fanden sich Jugendliche zusammen und Protestierten anlässlich der Eröffnung des Büros der YSP.
Forwarded from JugendInfo
#ElSurResiste - Der Süden widersteht
Seit vier Tagen reist eine Karawane unter dem Titel "El Sur Resiste" durch den Süden Mexikos und besucht verschiedene Orte des Widerstands gegen Megaprojekte in Südmexiko.
Seit Jahren wird in der Region an dem "Tren Maya", einer Zugstrecke durch den Regenwald auf der Yuacatan Halbinsel und dem interozeanischen Korridor, einer Art Panama-Kanal auf Schienen gebaut. Beide Projekte bedeuten massive Umweltzerstörung und Vertreibung der indigenen Bevölkerung.
Aus dieser regt sich deshalb auch Widerstand gegen die Projekte. Auf verschiedene Arten und Weisen wehren sie sich gegen die Projekte, die zum Teil vom Militär betrieben und beschützt werden.
Nachdem vorgestern die Karawane das Protestcamp "Tierra y Libertad" bei Oaxacan besuchte, wurde es gestern von der Marine angegriffen und geräumt. Ein Angriff auch auf die Karawane und den indigenen Widerstand an sich.
Genauere Informationen zur Karawane , sowie Tagesberichte von den ersten Tagen findet ihr hier(dt) und hier(es).
Seit vier Tagen reist eine Karawane unter dem Titel "El Sur Resiste" durch den Süden Mexikos und besucht verschiedene Orte des Widerstands gegen Megaprojekte in Südmexiko.
Seit Jahren wird in der Region an dem "Tren Maya", einer Zugstrecke durch den Regenwald auf der Yuacatan Halbinsel und dem interozeanischen Korridor, einer Art Panama-Kanal auf Schienen gebaut. Beide Projekte bedeuten massive Umweltzerstörung und Vertreibung der indigenen Bevölkerung.
Aus dieser regt sich deshalb auch Widerstand gegen die Projekte. Auf verschiedene Arten und Weisen wehren sie sich gegen die Projekte, die zum Teil vom Militär betrieben und beschützt werden.
Nachdem vorgestern die Karawane das Protestcamp "Tierra y Libertad" bei Oaxacan besuchte, wurde es gestern von der Marine angegriffen und geräumt. Ein Angriff auch auf die Karawane und den indigenen Widerstand an sich.
Genauere Informationen zur Karawane , sowie Tagesberichte von den ersten Tagen findet ihr hier(dt) und hier(es).
Forwarded from JugendInfo
Wahl in der Türkei - JugendInfo berichtet im Liveblog
Am Sonntag wird in der Türkei gewählt und nach über 20 Jahren scheint es möglich, Erdoğan und sein faschistisches AKP-MHP Regime endlich loszuwerden.
Viele Personen erhoffen sich viel von dieser Wahl, doch wird sie allen Anscheins nach nicht nur an den Wahlurnen entschieden. Anmerkungen der Regierungsparteien, es werde ein "politischer Putsch" vorbereitet, oder Oppositionellen sollte eine Kugel in den Kopf gejagt werden, zeigen, dass auch sie zu allem bereit sind, um sich an der Macht zu halten. Auch jetzt schon kommt es in der Türkei und Nordkurdistan zu Auseinandersetzungen und sogar Morden von Faschisten.
Als Jugendinfo werden wir am Sonntag euch deshalb live auf dem Laufenden halten und auf Twitter so wie unserer Webseite einen Liveblog einrichten, sowie auf Telegram und Instagram über die wichtigsten Ereignisse berichten und Zusammenfassungen veröffentlichen.
Auch in den Tagen vor der Wahl halten wir euch auf Telegram auf dem laufenden.
Am Sonntag wird in der Türkei gewählt und nach über 20 Jahren scheint es möglich, Erdoğan und sein faschistisches AKP-MHP Regime endlich loszuwerden.
Viele Personen erhoffen sich viel von dieser Wahl, doch wird sie allen Anscheins nach nicht nur an den Wahlurnen entschieden. Anmerkungen der Regierungsparteien, es werde ein "politischer Putsch" vorbereitet, oder Oppositionellen sollte eine Kugel in den Kopf gejagt werden, zeigen, dass auch sie zu allem bereit sind, um sich an der Macht zu halten. Auch jetzt schon kommt es in der Türkei und Nordkurdistan zu Auseinandersetzungen und sogar Morden von Faschisten.
Als Jugendinfo werden wir am Sonntag euch deshalb live auf dem Laufenden halten und auf Twitter so wie unserer Webseite einen Liveblog einrichten, sowie auf Telegram und Instagram über die wichtigsten Ereignisse berichten und Zusammenfassungen veröffentlichen.
Auch in den Tagen vor der Wahl halten wir euch auf Telegram auf dem laufenden.
Forwarded from JugendInfo
Letzte Eindrücke aus Amed vor der Wahl
Auch wir sind in Nordkurdistan und nehmen an der internationalistischen Wahlbeobachtung teil, zu der die YSP aufgerufen hat.
Uns wurde gesagt hier in Amed gehen die Menschen nie entspannt zur Wahl. Sie glauben nicht an einen ruhigen, demokratischen Verlauf. Die Polizei und die Militärs haben ihre Präsenz auf den Straßen erhöht. Wir hören täglich Kampfjets die über Amed Richtung Süden fliegen und dort bombardieren. Sorgen vor Bürgerkrieg oder Anschlägen nach der Wahl sind allgegenwärtig.
Aber all diese Sorgen scheinen vergessen, sobald wir mit der YSP unterwegs sind.
Egal ob in Textilfabriken, Handwerksbetrieben, Großmärkten, Cafés und Restaurants, auf der Straße oder in den Dörfern; die Stimmung ist ausgelassen und entschlossen.
Ob die Omis auf den Balkonen, die Kinder auf der Straße, die Arbeiter auf dem Feld, die Jugendlichen oder die Frauen. In all ihren Augen leuchtet der Kampfgeist und die Hoffnung.
Man spürt den Frühling. Den Frühling der Entschlossenheit
Auch wir sind in Nordkurdistan und nehmen an der internationalistischen Wahlbeobachtung teil, zu der die YSP aufgerufen hat.
Uns wurde gesagt hier in Amed gehen die Menschen nie entspannt zur Wahl. Sie glauben nicht an einen ruhigen, demokratischen Verlauf. Die Polizei und die Militärs haben ihre Präsenz auf den Straßen erhöht. Wir hören täglich Kampfjets die über Amed Richtung Süden fliegen und dort bombardieren. Sorgen vor Bürgerkrieg oder Anschlägen nach der Wahl sind allgegenwärtig.
Aber all diese Sorgen scheinen vergessen, sobald wir mit der YSP unterwegs sind.
Egal ob in Textilfabriken, Handwerksbetrieben, Großmärkten, Cafés und Restaurants, auf der Straße oder in den Dörfern; die Stimmung ist ausgelassen und entschlossen.
Ob die Omis auf den Balkonen, die Kinder auf der Straße, die Arbeiter auf dem Feld, die Jugendlichen oder die Frauen. In all ihren Augen leuchtet der Kampfgeist und die Hoffnung.
Man spürt den Frühling. Den Frühling der Entschlossenheit
Forwarded from JugendInfo
🔴Wahlupdate 14. Mai 2023 10:00Uhr
• Wahllokale seit 7 Uhr geöffnet
• Schon vor Öffnung zum Teil lange Schlangen
• Bereits jetzt einzelne Unregelmäßigkeiten
Die Wahllokale in der Türkei und Nordkurdistan sind seit 7 Uhr geöffnet, schon vor der Öffnung versammelten sich an vielen Orten Menschen vor den Wahllokalen um ihre Stimme abzugeben, bisweilen bildeten sich lange Schlangen.
Aus einzelnen Wahllokalen wurden Unregelmäßigkeiten, wie unversiegelte Stimmzettel, gemeldet. In Giresun und Ankara wurden bei mehreren hundert Stimmzetteln die Siegel, die die Echtheit der Wahlunterlagen bestätigen genau so gestempelt, dass sie als Stimme für Erdoğan zählen würden.
Auch Meldungen, dass Wahlbeobachter:innen der Zutritt zu den Wahllokalen verwehrt wird häufen sich.
Auch die Polizei scheint sich an manchen Orten in die Wahl einzumischen.
Trotz Verbot dringt sie in Wahllokale ein. Auch vor den Wahllokalen ist die Präsenz von Polizei und Militär, gerade in Nordkurdistan enorm.
In Siverek wurden Wähler:innen von AKP Vertretern dazu aufgefordert offen zu wählen.
• Wahllokale seit 7 Uhr geöffnet
• Schon vor Öffnung zum Teil lange Schlangen
• Bereits jetzt einzelne Unregelmäßigkeiten
Die Wahllokale in der Türkei und Nordkurdistan sind seit 7 Uhr geöffnet, schon vor der Öffnung versammelten sich an vielen Orten Menschen vor den Wahllokalen um ihre Stimme abzugeben, bisweilen bildeten sich lange Schlangen.
Aus einzelnen Wahllokalen wurden Unregelmäßigkeiten, wie unversiegelte Stimmzettel, gemeldet. In Giresun und Ankara wurden bei mehreren hundert Stimmzetteln die Siegel, die die Echtheit der Wahlunterlagen bestätigen genau so gestempelt, dass sie als Stimme für Erdoğan zählen würden.
Auch Meldungen, dass Wahlbeobachter:innen der Zutritt zu den Wahllokalen verwehrt wird häufen sich.
Auch die Polizei scheint sich an manchen Orten in die Wahl einzumischen.
Trotz Verbot dringt sie in Wahllokale ein. Auch vor den Wahllokalen ist die Präsenz von Polizei und Militär, gerade in Nordkurdistan enorm.
In Siverek wurden Wähler:innen von AKP Vertretern dazu aufgefordert offen zu wählen.
Forwarded from JugendInfo
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Wahlbetrug in Urfa
Aus Urfa (RIha) ist eine Video aufgetaucht, dass offenen Wahlbetrug zeigt und eine Person dutzende Wahlzettel für Erdoğan ausfüllt. Aus anderen Regionen wird von Einschüchterungen durch Polizei und Militär, sowie von Verstößen gegen das Wahlkampfverbot berichtet.
Aus Urfa (RIha) ist eine Video aufgetaucht, dass offenen Wahlbetrug zeigt und eine Person dutzende Wahlzettel für Erdoğan ausfüllt. Aus anderen Regionen wird von Einschüchterungen durch Polizei und Militär, sowie von Verstößen gegen das Wahlkampfverbot berichtet.