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Unterstützer des WikiLeaks-Gründers Julian Assange versammelten sich am Samstag im Zentrum Londons. Sie hielten Schilder mit der Aufschrift "Assange nicht ausliefern" und marschierten vom BBC-Gebäude New Broadcasting House eine Londoner Straße entlang.
Polizei greift bewaffnete Rechtsextreme an der Grenze zu Polen auf

An der polnischen Grenze bei Guben in Brandenburg hat die Polizei mehr als 50 zum Teil bewaffnete Personen aufgegriffen, die Migranten an der Einreise nach Deutschland hindern wollten. Wie die Polizei mitteilte, seien diese einem Aufruf der rechtsextremen Partei "Der III. Weg" zu einem "Grenzgang" gefolgt.

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Iran: Landeshauptmann bei Antrittsrede geohrfeigt

Brigadegeneral Abedin Khorram, der neue Gouverneur der Provinz Ost-Aserbaidschan und ehemalige Kommandeur des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), befand sich am Samstag in einer merkwürdigen Lage, als ein wütender Mann ihn bei seiner Amtseinführung am Samstag ohrfeigte.

Khorram wurde später von anwesenden Beamten und Geistlichen angesprochen und getröstet. Nach dem Vorfall, der eine ungewöhnliche Verletzung der Sicherheit in der Islamischen Republik Iran während einer Zeremonie in Anwesenheit des Innenministers des Landes darstellt, skandierten die Anwesenden zu seiner Unterstützung.

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​​George Galloway: Wer gedenkt der 3.000.000 Indonesier, die mit britischem Zutun massakriert wurden?

Jüngst öffentlich gemachte britische Dokumente enthüllen die Rolle Großbritanniens bei der Abschlachtung von drei Millionen Indonesiern in den 1960er-Jahren. George Galloway fragt sich, wie er das seinen halbindonesischen Kindern erklären soll.

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"Es tut mir leid" – Springer-Chef bedauert DDR-Vergleich und Aussage zu "Propaganda-Assistenten"

Nach Kritik an seinem Vergleich der Bundesrepublik mit der DDR hat der Vorstandsvorsitzende des Axel-Springer-Konzerns und zugleich Präsident des Zeitungsverlegerverbands BDZV, Mathias Döpfner, in einem Schreiben an die Verlage sein Bedauern ausgedrückt. Zugleich bat er um Unterstützung "bei den verbandlichen Aufgaben", angesichts einer neuen Bundesregierung.

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Universität Duisburg-Essen: Keine erhöhte Sterberate durch COVID-19 in Deutschland

Eine Forschergruppe der Universität Duisburg-Essen hat die Übersterblichkeit im Jahr 2020 für Deutschland, Schweden und Spanien analysiert. Das Ergebnis: Im Corona-Jahr 2020 gab es in Deutschland – anders als in Schweden und Spanien – keine Übersterblichkeit. Bezieht man die Alterung der Gesellschaft mit ein, gab es sogar eine Untersterblichkeit.

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​​"Lasst sie mit Kanonen kommen" – Türkei verteidigt Botschafter-Rauswurf, Grüne fordern Sanktionen

Der türkische Staatspräsident hatte am Samstag verkündet, die Botschafter zehn westlicher Staaten ausweisen zu wollen. Diese hatten einen Aufruf zur Freilassung eines inhaftierten Geschäftsmannes und Aktivisten aus dem Umfeld des Soros-Netzwerkes unterschrieben.

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Europaweite Proteste gegen Corona-Maßnahmen setzen sich fort

Am Samstag haben sich erneut Tausende von Demonstranten europaweit zur Unterstützung des Gesundheitspersonals und gegen den Gesundheitspass versammelt. In Paris, Bern, Wien, Mailand und Triest wird schon seit mehreren Wochen gegen die andauernden Corona-Maßnahmen demonstriert.

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Britische Busfahrer wechseln wegen höherer Löhne in die Logistik

Etliche britische Busfahrer entscheiden sich einem Bericht zufolge aufgrund besserer Löhne für einen Wechsel in die Logistikbranche. Diese Entwicklung gehe auf den eklatanten Mangel an Lastwagenfahrern zurück, der die Löhne in der Branche steigen lasse, sagte Bobby Morton von der Gewerkschaft Unite am Sonntag dem Sender Sky News. Busfahrer hätten genauso wie Lkw-Fahrer lange Schichten und nicht genügend Toiletten und Sanitäranlagen zur Verfügung. Morton betonte:

"Daher denken sich die Leute jetzt, wenn wir weiter unter diesen viktorianischen Bedingungen arbeiten müssen, dann können wir auch für 20 Pfund die Stunde einen Lastwagen fahren, statt für zehn Pfund die Stunde einen Bus. ... Daher gehen die Busfahrer gerade in Scharen in die andere Branche."

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"Klares Signal" – Erstmals gemeinsame Marine-Patrouille Russlands und Chinas im Westpazifik

Angesichts der sich verschlechternden Beziehungen zu den Ländern der transatlantischen Gemeinschaft rücken China und Russland zunehmend auch militärisch zusammen. Nun führten russische und chinesische Kriegsschiffe vom 17. bis 23. Oktober erstmals eine gemeinsame Patrouille im westlichen Teil des Pazifischen Ozeans durch, wie das russische Verteidigungsministerium am Samstag mitteilte. In der Erklärung hieß es:

"Die Aufgaben der gemeinsamen Patrouille waren die Demonstration der Staatsflaggen Russlands und Chinas, die Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität in der asiatisch-pazifischen Region sowie der Schutz von Einrichtungen der maritimen Wirtschaftstätigkeit beider Länder. Während der Patrouille durchquerte die Gruppe von Kriegsschiffen zum ersten Mal die Tsugaru-Straße."

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Erneuter Putschversuch im Sudan

Im Sudan hat das Militär Ministerpräsident Abdullah Hamdok unter Hausarrest gestellt. Eine nicht identifizierte militärische Einheit belagerte am frühen Montag sein Haus, berichtete der Sender Al Hadath TV unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Das sudanesische Informationsministerium gab zwischenzeitlich auf seiner Facebook-Seite bekannt, Hamdok sei aus seinem Haus geholt worden, nachdem er sich geweigert hatte, eine Erklärung zur Unterstützung des Putsches abzugeben. Er forderte die Bevölkerung auf, standhaft zu bleiben.

Inzwischen sind Videos von Straßensperren aufgetaucht, die von Demonstranten errichtet wurden. Es Internetausfällen berichtet.

Die USA drohen, ihre Hilfe für Khartum einzustellen, wenn der Militärputsch nicht beendet wird.

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Armin Laschet legt Amt als NRW-Ministerpräsident nieder

Armin Laschet (CDU) hat am Montagmorgen sein Amt als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident niedergelegt, weil er als Bundestagsabgeordneter nach Berlin geht. Landtagspräsident André Kuper überreichte dem künftigen Bundestagsabgeordneten dessen Urkunde über die Amtsbeendigung. Das bestätigte ein Sprecher des Landtags der dpa.

Laschet bleibt zunächst geschäftsführend im Amt. Sobald sich am Dienstag der neue Bundestag konstituiert hat, wird sein Stellvertreter, NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP), für voraussichtlich einen Tag die Leitung der Amtsgeschäfte übernehmen. Am Mittwoch soll dann der bisherige verkehrsminister NRWs Hendrik Wüst (CDU) in einer Sondersitzung des Landtags zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden.
Frances Haugen hatte auf dem Capitol Hill auf der anderen Seite des Atlantiks ihren Auftritt. Jetzt lag es an Sophie Zhang, ihre 15 Minuten Ruhm vor britischen Abgeordneten zu erlangen. Ist es nicht seltsam, dass immer mehr "Enthüller" auftauchen, kurz nachdem Facebook angekündigt hat, "die Präsenz der Politik" auf seiner Plattform reduzieren zu wollen?

Ein Kommentar von Paul A. Nuttall
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Für seine Festnahme hat die US-Antidrogenbehörde DEA fünf Millionen US-Dollar ausgesetzt, nun ist Dairo Úsuga alias "Otoniel" gefasst. Der kolumbianische Präsident Iván Duque spricht vom "härtesten Schlag gegen den Drogenhandel in Kolumbien in diesem Jahrhundert".
Flüchtlingsroute über Weißrussland und Polen: Seehofer will Grenzraum engmaschig kontrollieren

Angesichts der steigenden Zahl an Migranten, die aus Weißrussland über Polen nach Deutschland kommen, stellt Innenminister Seehofer weitere Polizisten für das Grenzgebiet zu Polen in Aussicht. Zugleich wurde angekündigt, dass eine schnellere Verteilung der Migranten bald starten soll.