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Lockdownkritiker bezeichnen sich als "wahre Antifaschisten", rufen in Richtung Antifa: "ihr seid die Faschisten!"
Spontane Menschenansammlungen in der Innenstadt. Angespannte Atmosphäre. Die Polizei bittet Bürger, die Innenstadt derzeit zu meiden.
Es kommt zu spontanen Szraßensperrungen. Chöre: "Eins, zwei, drei: macht die Straße frei!"
Polizei Sachsen twitterte vor einigen Minuten: "Aufgrund verschiedener Auseinandersetzungen im Innenstadtbereich von #Leipzig kommt es zu temporären Straßensperrungen im Zentrum. Wir bitten den Bereich weiträumig zu umfahren. Aktuell ist die Lage sehr dynamisch. #le2111"
Zahlreiche Lockdown-Kritiker versammeln sich vor dem "Primark"-Gebäude. Sie halten Herzen und Kerzen. Sie fordern. "Straße frei!" und "Friede, Freiheit, Souveränität!" und "Wir sind das Volk!"
Polizei twittert, dass sie die Spontanversammlung auflösen möchte: "Durch die Versammlungsbehörde der @StadtLeipzig wurde keine Spontanversammlung im Bereich Große Fleischergasse genehmigt. Die Personen werden angesprochen & können einzeln den Bereich verlassen. Verlassen diese den Ort nicht, erfolgen Identitätsfeststellungen."
Leipzigs OB Burkhard Jung stellt sich auf die Seite der Antifa und "Leipzig nimmt Platz": "Wir haben eine sehr friedliche Demonstration von "Leipzig nimmt Platz" erlebt, wo klar und deutlich Position bezogen wurde gegen Verschwörungstheorien und gegen Qeurdenkertum"(mdr)
Leipzig, 17:50 Uhr: Ein alter Mann im Rollstuhl, der bei den Lockdown-Demonstranten in Leipzig mitfuhr, zog Parallelen zwischen dem heutigen Regime, der DDR und dem NS-Staat, die er alle persönlich erlebt hat. Vor allem die Förderung des Denunziantentums erinnere ihn an die beiden früheren totalitären Regime. Er halte es für seine staatsbürgerliche Pflicht, an den Antilockdown-Demos teilzunehmen, sagte er gegenüber dem Sender Berlin 2020.
Bis zu 1000 Anti-Lockdown-Demonstranten sitzen derzeit in der Fleischergasse fest. Grund dafür ist laut Polizei, ein Zusammentreffen mit den Gegendemos in den Seitenstraßen zu verhindern. (mdr)
18: 19 Uhr: Die Polizei sagt zu, in 15 Minuten, den Weg zum Markt für die Demonstranten freizugeben, nachdem sie ihn gesichert hätten. Die Anti-Lockdown-Demonstranten könnten dann in kleinen Gruppen zur U-Bahn gehen. Die Menge antwortet chorisch: "Wir sind das Volk!"
Schönes Interview mit Samuel Eckert und Dr Bodo Schiffmann im Bus der Coronainfo-Tour. Demnächst bei COMPACT.