COMPACT-Magazin – Telegram
Linke Gegendemonstranten schwenken Transparente mit Aufschriften wie „Leipzig braucht keine Querdenker“. Ein junger Mann mit Reichadler-Motiv auf dem T-Shirt wurde ins Gesicht beschlagen. Polizei nimmt Protokoll auf. Täter unbekannt.
Peinliche Ausrede der Machthaber: Weil der Anmelder der Anti-Lockdown-Demo nur ein "unvollständiges"(?) Attest zur Maskenbefreiung vorweisen konnte, darf die Veranstaltung auf dem Kurt Masur-Platz zum Thema zum Thema "Leben nach Corona" NICHT stattfinden!
Das peinliche Twitterbekenntnis der Stadt Leipzig:
15:40 Uhr: Laut Meldungen findet die Kundgebung definitiv nicht mehr statt. Der Versammlungsanmelder habe sich geweigert, die verlangten Auflagen zu erfüllen (vergl. Meldung von 15 Uhr). Die Demonstrierenden wurden von Polzisten zum Verlassen des Platzes aufgefordert. Die Stimmung ist angespannt. Antifa-Gruppen beschuldigen die Polizisten, die Lockdown-Kritiker zu schützen. Chorischer Gesang. "Deutsche Polizisten schütze die Faschisten".
Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen! Nach Verlassen des Kurt Masur-Platzes haben sich Lockdown-Kritiker spontan vor der Nikolaikirche versammelt. Es bildete sich ein Demonstrationszug, der angeblich vor das Neue Rathaus ziehen will. Polizei ist noch nicht anwesend.
Lockdownkritiker bezeichnen sich als "wahre Antifaschisten", rufen in Richtung Antifa: "ihr seid die Faschisten!"
Spontane Menschenansammlungen in der Innenstadt. Angespannte Atmosphäre. Die Polizei bittet Bürger, die Innenstadt derzeit zu meiden.
Es kommt zu spontanen Szraßensperrungen. Chöre: "Eins, zwei, drei: macht die Straße frei!"
Polizei Sachsen twitterte vor einigen Minuten: "Aufgrund verschiedener Auseinandersetzungen im Innenstadtbereich von #Leipzig kommt es zu temporären Straßensperrungen im Zentrum. Wir bitten den Bereich weiträumig zu umfahren. Aktuell ist die Lage sehr dynamisch. #le2111"
Zahlreiche Lockdown-Kritiker versammeln sich vor dem "Primark"-Gebäude. Sie halten Herzen und Kerzen. Sie fordern. "Straße frei!" und "Friede, Freiheit, Souveränität!" und "Wir sind das Volk!"
Polizei twittert, dass sie die Spontanversammlung auflösen möchte: "Durch die Versammlungsbehörde der @StadtLeipzig wurde keine Spontanversammlung im Bereich Große Fleischergasse genehmigt. Die Personen werden angesprochen & können einzeln den Bereich verlassen. Verlassen diese den Ort nicht, erfolgen Identitätsfeststellungen."
Leipzigs OB Burkhard Jung stellt sich auf die Seite der Antifa und "Leipzig nimmt Platz": "Wir haben eine sehr friedliche Demonstration von "Leipzig nimmt Platz" erlebt, wo klar und deutlich Position bezogen wurde gegen Verschwörungstheorien und gegen Qeurdenkertum"(mdr)
Leipzig, 17:50 Uhr: Ein alter Mann im Rollstuhl, der bei den Lockdown-Demonstranten in Leipzig mitfuhr, zog Parallelen zwischen dem heutigen Regime, der DDR und dem NS-Staat, die er alle persönlich erlebt hat. Vor allem die Förderung des Denunziantentums erinnere ihn an die beiden früheren totalitären Regime. Er halte es für seine staatsbürgerliche Pflicht, an den Antilockdown-Demos teilzunehmen, sagte er gegenüber dem Sender Berlin 2020.
Bis zu 1000 Anti-Lockdown-Demonstranten sitzen derzeit in der Fleischergasse fest. Grund dafür ist laut Polizei, ein Zusammentreffen mit den Gegendemos in den Seitenstraßen zu verhindern. (mdr)
18: 19 Uhr: Die Polizei sagt zu, in 15 Minuten, den Weg zum Markt für die Demonstranten freizugeben, nachdem sie ihn gesichert hätten. Die Anti-Lockdown-Demonstranten könnten dann in kleinen Gruppen zur U-Bahn gehen. Die Menge antwortet chorisch: "Wir sind das Volk!"
Schönes Interview mit Samuel Eckert und Dr Bodo Schiffmann im Bus der Coronainfo-Tour. Demnächst bei COMPACT.