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🔴 Update Iran: 9.1.26, 12:00 Uhr
Trump droht mit Einmischung, Internet weiterhin blockiert
In der Nacht hielten die Massenproteste gegen das Mullah-Regime in zahlreichen Städten im Iran an. Auf Videos sind brennende Autos der staatlichen Sicherheitskräfte zu sehen.
Seit über 12 Stunden sind Internet und Telefonleitungen blockiert. Beobachtende befürchten daher, dass das Regime nun noch brutaler gegen die Bevölkerung vorgehen wird. Gestern Abend mehrten sich Berichte über tödliche Schüsse auf Demonstrant:innen. Aus mehreren Orten werden Massaker gemeldet, z.B. aus Fardis, wo mindestens 10 Menschen erschossen wurden.
US-Präsident Trump warnte, den Iran hart zu bestrafen, sollten Protestierende getötet werden.
Heute Vormittag kündigte der iranische Diktator Ali Chamenei in einer Rede an, an seinen "Prinzipien" festzuhalten. Insbesondere die Jugend bat er, "ihre religiösen und politischen Einstellungen […] beizubehalten". Zudem behauptete er, die Aufstände seien von den USA und Israel provoziert worden.
Trump droht mit Einmischung, Internet weiterhin blockiert
In der Nacht hielten die Massenproteste gegen das Mullah-Regime in zahlreichen Städten im Iran an. Auf Videos sind brennende Autos der staatlichen Sicherheitskräfte zu sehen.
Seit über 12 Stunden sind Internet und Telefonleitungen blockiert. Beobachtende befürchten daher, dass das Regime nun noch brutaler gegen die Bevölkerung vorgehen wird. Gestern Abend mehrten sich Berichte über tödliche Schüsse auf Demonstrant:innen. Aus mehreren Orten werden Massaker gemeldet, z.B. aus Fardis, wo mindestens 10 Menschen erschossen wurden.
US-Präsident Trump warnte, den Iran hart zu bestrafen, sollten Protestierende getötet werden.
Heute Vormittag kündigte der iranische Diktator Ali Chamenei in einer Rede an, an seinen "Prinzipien" festzuhalten. Insbesondere die Jugend bat er, "ihre religiösen und politischen Einstellungen […] beizubehalten". Zudem behauptete er, die Aufstände seien von den USA und Israel provoziert worden.
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🔴Update Syrien 9.1.26, 12:30 Uhr
Kurdische Stadtviertel lehnen Räumung ab
Nach der morgendlichen Feuerpause in Aleppo gehen aktuell die Kämpfe zwischen den kurdischen Sicherheitskräften der Viertel Sheikh Maqsud und Ashrafiyeh und der Milizen der syrischen Regierung weiter.
Zuvor hatten die Volksräte der Viertel in einer Stellungnahme bekannt gegeben, dass man eine Räumung der Stadtviertel ablehne. Man habe entschieden, die Stadtviertel zu verteidigen. Davor hatte die syrische Regierung die Bewohner:innen und Kämpfer:innen aufgefordert, die Stadtviertel zu verlassen. Vorher waren bereits etwa 140.000 Zivilisten aus den Vierteln geflohen.
Aus den Gebieten der Selbstverwaltung werden derweil Konvois der Bevölkerung zur Unterstützung vorbereitet, die sich in Richtung Aleppo auf den Weg machen sollen.
Zeitgleich trifft sich aktuell die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit HTS-Chef al-Sharaa in Damaskus. Ob sie die Angriffe thematisiert hat, ist derweil unklar.
Kurdische Stadtviertel lehnen Räumung ab
Nach der morgendlichen Feuerpause in Aleppo gehen aktuell die Kämpfe zwischen den kurdischen Sicherheitskräften der Viertel Sheikh Maqsud und Ashrafiyeh und der Milizen der syrischen Regierung weiter.
Zuvor hatten die Volksräte der Viertel in einer Stellungnahme bekannt gegeben, dass man eine Räumung der Stadtviertel ablehne. Man habe entschieden, die Stadtviertel zu verteidigen. Davor hatte die syrische Regierung die Bewohner:innen und Kämpfer:innen aufgefordert, die Stadtviertel zu verlassen. Vorher waren bereits etwa 140.000 Zivilisten aus den Vierteln geflohen.
Aus den Gebieten der Selbstverwaltung werden derweil Konvois der Bevölkerung zur Unterstützung vorbereitet, die sich in Richtung Aleppo auf den Weg machen sollen.
Zeitgleich trifft sich aktuell die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit HTS-Chef al-Sharaa in Damaskus. Ob sie die Angriffe thematisiert hat, ist derweil unklar.
🤬22❤5
Zwei Männer durch Schüsse von US-Grenzbehörde verletzt
Gestern Nachmittag hat die US-Bundesbeamte zwei Menschen bei einer Verkehrskontrolle in Portland, Oregon angeschossen. Die Beamten waren im Rahmen der US-Grenzpatrouille, einer Abteilung der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP), im Einsatz.
Die Polizisten rechtfertigen ihre Tat mit dem Vorwurf, dass die beiden Männer "illegale" venezolanische Migranten seien, die Verbindungen zur Tren de Aragua Gang haben sollen. Einer von ihnen soll kürzlich in eine Schießerei in Portland verwickelt gewesen sein. Für alle Vorwürfe konnte das Heimatschutzministerium keine Beweise vorlegen.
Einen Tag zuvor erschoss ein Beamter der ICE-Abschiebebehörde Renee Nicole Good in Minneapolis. Sie beobachtete die Aktivitäten der stark in der Kritik stehenden ICE.
Vergangenen Samstag bombardierten US-Streitkräfte die venezolanische Hauptstadt Caracas und entführten den Präsidenten Maduro, der ebenfalls von den USA beschuldigt wird, in Drogengeschäfte verwickelt zu sein.
Gestern Nachmittag hat die US-Bundesbeamte zwei Menschen bei einer Verkehrskontrolle in Portland, Oregon angeschossen. Die Beamten waren im Rahmen der US-Grenzpatrouille, einer Abteilung der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP), im Einsatz.
Die Polizisten rechtfertigen ihre Tat mit dem Vorwurf, dass die beiden Männer "illegale" venezolanische Migranten seien, die Verbindungen zur Tren de Aragua Gang haben sollen. Einer von ihnen soll kürzlich in eine Schießerei in Portland verwickelt gewesen sein. Für alle Vorwürfe konnte das Heimatschutzministerium keine Beweise vorlegen.
Einen Tag zuvor erschoss ein Beamter der ICE-Abschiebebehörde Renee Nicole Good in Minneapolis. Sie beobachtete die Aktivitäten der stark in der Kritik stehenden ICE.
Vergangenen Samstag bombardierten US-Streitkräfte die venezolanische Hauptstadt Caracas und entführten den Präsidenten Maduro, der ebenfalls von den USA beschuldigt wird, in Drogengeschäfte verwickelt zu sein.
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Trump spricht von Bodenangriffen in Mexiko
In einem Interview am Donnerstag kündigte Trump an, nun auch in Mexiko eine Militäroffensive zu starten. Der US-Präsident sprach von weiteren Drogenbekämpfungen gegen die Nachbarländer: "Wir werden damit beginnen, die Kartelle an Land zu bekämpfen". Weitere Aussagen bezüglich der möglichen Operation in Mexiko äußerte er vorerst nicht.
Verschiedenen Quellen zufolge wurde bereits kurze Zeit nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten ein Spionageflugzeug an der mexikanischen Küste des Pazifik entdeckt. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat wiederholt erklärt, dass sie keine Genehmigungen für US-Angriffe innerhalb Mexikos erteilen werde.
Eine mögliche Bodenoffensive in Mexiko würde die bislang vorwiegend maritim ausgerichteten Angriffe der Regierung auf eine neue Eskalationsstufe bringen. Auch gegenüber Kolumbien, Kuba und Grönland kündigte US-Präsident Trump öffentlich wiederholt Militäroperationen an.
In einem Interview am Donnerstag kündigte Trump an, nun auch in Mexiko eine Militäroffensive zu starten. Der US-Präsident sprach von weiteren Drogenbekämpfungen gegen die Nachbarländer: "Wir werden damit beginnen, die Kartelle an Land zu bekämpfen". Weitere Aussagen bezüglich der möglichen Operation in Mexiko äußerte er vorerst nicht.
Verschiedenen Quellen zufolge wurde bereits kurze Zeit nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten ein Spionageflugzeug an der mexikanischen Küste des Pazifik entdeckt. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat wiederholt erklärt, dass sie keine Genehmigungen für US-Angriffe innerhalb Mexikos erteilen werde.
Eine mögliche Bodenoffensive in Mexiko würde die bislang vorwiegend maritim ausgerichteten Angriffe der Regierung auf eine neue Eskalationsstufe bringen. Auch gegenüber Kolumbien, Kuba und Grönland kündigte US-Präsident Trump öffentlich wiederholt Militäroperationen an.
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Heute vor 13 Jahren: Mord an Sakine Cansiz
Heute vor 13 Jahren wurden die kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansiz, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez im kurdischen Zentrum in Paris von einem Auftragsmörder des türkischen Geheimdiensts MIT ermordet.
Sakine Cansiz, auch Sara genannt, wurde 1958 in Dersim geboren und gehörte im Alter von 20 Jahren zu den Gründungsmitgliedern der PKK. Kurz nach der Parteigründung wurde sie bei einer Razzia festgenommen und für 12 Jahre im Foltergefägnis in Diyarbakir inhaftiert. Über die Zeit in Haft berichteten viele Mitgefangene von ihrer Standhaftigkeit gegenüber der Folter.
Nach der Haftentlassung entwickelte sie die kurdische Frauenbewegung in zentraler Rolle weiter. Im Jahr 1998 ging sie nach Paris, um sich dort an Aufbauarbeiten zu beteiligen.
Am 10. Januar ruft der kurdische Verband KCDK-E zu einem Gedenkmarsch in Paris auf. Der Verband kritisiert, dass die französischen Behörden die Morde nie vollends aufgeklärt haben und Informationen unter Verschluss halten.
Heute vor 13 Jahren wurden die kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansiz, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez im kurdischen Zentrum in Paris von einem Auftragsmörder des türkischen Geheimdiensts MIT ermordet.
Sakine Cansiz, auch Sara genannt, wurde 1958 in Dersim geboren und gehörte im Alter von 20 Jahren zu den Gründungsmitgliedern der PKK. Kurz nach der Parteigründung wurde sie bei einer Razzia festgenommen und für 12 Jahre im Foltergefägnis in Diyarbakir inhaftiert. Über die Zeit in Haft berichteten viele Mitgefangene von ihrer Standhaftigkeit gegenüber der Folter.
Nach der Haftentlassung entwickelte sie die kurdische Frauenbewegung in zentraler Rolle weiter. Im Jahr 1998 ging sie nach Paris, um sich dort an Aufbauarbeiten zu beteiligen.
Am 10. Januar ruft der kurdische Verband KCDK-E zu einem Gedenkmarsch in Paris auf. Der Verband kritisiert, dass die französischen Behörden die Morde nie vollends aufgeklärt haben und Informationen unter Verschluss halten.
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Jemen: Südliche Separatistenbewegung zerfällt
Der Southern Transitional Council (STC) hat innerhalb weniger Tage seine Macht im Jemen verloren. Der STC war bisher Teil der UN-anerkannten Regierung und kämpfte zusammen mit Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gegen die Houthi-Regierung im Norden des Landes. Zentrales Ziel des STC ist die Unabhängigkeit des Südjemen.
Im Dezember hatte der STC die ölreichen Provinz Hadramaut erobert. Sie wurde bis dahin von Milizen kontrolliert, die mit Saudi Arabien verbündet sind. Der STC gilt als Alliierter der VAE. Seit Ende Dezember bombardierte Saudi Arabien Stellungen des STC, woraufhin die VAE ihre Truppen aus dem Jemen abzogen und den STC fallen ließen.
STC-Anführer Zubaidi verlor alle Gebiete und wurde von der UN-anerkannten Regierung abgesetzt. Er sollte zu Verhandlungen nach Saudi Arabien reisen, ist aber mutmaßlich über Somalia in die VAE geflohen. Die Spur einer 50-köpfigen STC-Delegation verliert sich in der saudischen Hauptstadt Riad.
Der Southern Transitional Council (STC) hat innerhalb weniger Tage seine Macht im Jemen verloren. Der STC war bisher Teil der UN-anerkannten Regierung und kämpfte zusammen mit Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gegen die Houthi-Regierung im Norden des Landes. Zentrales Ziel des STC ist die Unabhängigkeit des Südjemen.
Im Dezember hatte der STC die ölreichen Provinz Hadramaut erobert. Sie wurde bis dahin von Milizen kontrolliert, die mit Saudi Arabien verbündet sind. Der STC gilt als Alliierter der VAE. Seit Ende Dezember bombardierte Saudi Arabien Stellungen des STC, woraufhin die VAE ihre Truppen aus dem Jemen abzogen und den STC fallen ließen.
STC-Anführer Zubaidi verlor alle Gebiete und wurde von der UN-anerkannten Regierung abgesetzt. Er sollte zu Verhandlungen nach Saudi Arabien reisen, ist aber mutmaßlich über Somalia in die VAE geflohen. Die Spur einer 50-köpfigen STC-Delegation verliert sich in der saudischen Hauptstadt Riad.
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🔴Update Syrien 9.1.26 19 Uhr
Krankenhaus in Aleppo unter Beschuss
Die Milizen der syrischen Regierung haben am Nachmittag ihren Angriff auf die kurdischen Stadtteile fortgesetzt. Mittlerweile werden erneut Angriffe von allen Seiten auf die Viertel gemeldet. Dabei wurde wohl das Khalid-Fajir-Krankenhaus mehrfach angegriffen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte attackierten Drohnen der Regierung unter anderem den Notstromaggregator, wodurch ein Brand in dem Gebäude ausbrach.
Lokale Quellen berichten, dass sich in dem Krankenhaus Hunderte Verletzte der letzten Tage befinden. Berichten zufolge wurde die Internet- und Telefonverbindung in Aleppo stark eingeschränkt, sodass die Lage nur schwer eingeschätzt werden kann.
Der Besuch der EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen in Damaskus parallel zu den Angriffen wird derweil heftig kritisiert. Die Linkenpolitikerin Özdemir sprach von einer "Normalisierung eines Gewaltregimes".
Krankenhaus in Aleppo unter Beschuss
Die Milizen der syrischen Regierung haben am Nachmittag ihren Angriff auf die kurdischen Stadtteile fortgesetzt. Mittlerweile werden erneut Angriffe von allen Seiten auf die Viertel gemeldet. Dabei wurde wohl das Khalid-Fajir-Krankenhaus mehrfach angegriffen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte attackierten Drohnen der Regierung unter anderem den Notstromaggregator, wodurch ein Brand in dem Gebäude ausbrach.
Lokale Quellen berichten, dass sich in dem Krankenhaus Hunderte Verletzte der letzten Tage befinden. Berichten zufolge wurde die Internet- und Telefonverbindung in Aleppo stark eingeschränkt, sodass die Lage nur schwer eingeschätzt werden kann.
Der Besuch der EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen in Damaskus parallel zu den Angriffen wird derweil heftig kritisiert. Die Linkenpolitikerin Özdemir sprach von einer "Normalisierung eines Gewaltregimes".
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