Forwarded from 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰𝔨𝔯𝔢𝔦𝔰 𝔐𝔦𝔡𝔤𝔞𝔯𝔡 - 𝔄𝔩𝔱𝔢 𝔊ö𝔱𝔱𝔢𝔯, 𝔫𝔢𝔲𝔢 𝔚𝔢𝔤𝔢
Oh du verzaubertes liebevolles Mädel so süss wie du bist heiliges Mädesüss..
Heute stelle ich euch auch wieder eine Magische Heiler Pflanze vor. Sie ist ganz wundervoll und immer grüsse ich sie gerne ob im Wald an Bächen oder auf Wiesen.
Obschon sie hier wo ich lebe im zürcheroberland viel vorkommt pflanzte ich sie an verschiedenen Orten im eigenen Garten...
das liebe Mädesüss steht gerne an wasserläufen und sumpfigeren Gegenden.
Mädesüß Beinkraut, Sumpfgeissbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Krampfkraut, Wiesengeißbart-
Botanisch: Filipendula ulmaria
Rosengewächse = Rosaceae
Das Wort Aspirin leitet sich von dem alten Namen des Mädesüss ab.
Das Mädesüß war bereits Heilern und Druiden in der Antike bekannt. Die alten Germanen nutzten das Kraut, um ihren bekannten Honigwein (met) damit zu würzen. Das erklärt wohl die eigentliche Namensherkunft des Krauts, welches mitunter auch als Spierstaude bezeichnet wird. Das Mädesüß wird sowohl in der Küche als auch als mächtige Heilpflanze verwendet.
Das Mädesüss hat viele Namen, was zeigt, dass es von vielen Menschen von alters her sehr geschätzt wurde. Man nennt es Geißbart, Spierstaude oder Wiesenkönigin und das sind noch lange nicht alle Namen.
Bei Erkältungen oder gar Grippe wird man seine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung schätzen lernen, gehört es doch zu den wenigen Schmerzmitteln, die die Natur uns bietet.
Achtung! Mädesüss enthält Acetylsalicylsäure. Bei bekanter Allergie gegen Acetylsalicylsäure (Aspirin) sollte diese Pflanze nicht verwendet werden.
Die Gattung Filipendula besteht aus 15 bekannten Arten. Neben dem echten Mädesüß (Filipendula ulmaria) kommt auch noch das kleine Mädesüß (Filipendula vulgaris) in Deutschland vor. Allerdings ist letztere in ihrem Bestand gefährdet und sollte daher nicht gesammelt werden.
In der Volksmedizin diente das Mädesüss zu Linderung von Rheumaschmerzen. Es wurde als fiebersenker und zur Entschlackung eingesetzt.
Aus den Blütenknospen werden heute auch Parfum hergestellt.
Aus der ganzen Pflanze lässt sich auch ein Gerbstoff herstellen.
Mädesüß blüht in der Regel zwischen Ende Mai und August. Die weißen, cremefarbenen Blüten sind in einer doldenähnlichen Anordnung angelegt und bestehen meist aus 5 bis 6 Kronblättern. Auffällig ist der starke und süßliche Duft der Blüten, der an lauen Abenden intensiver wahrzunehmen ist. Die Blüten des Mädesüß sind zwittrig und bilden nach ihrer Befruchtung kleine balgartige Nussfrüchte aus, die meistens zwei Samen enthalten. Die Früchte lassen sich im Oktober sammeln.
In der heutigen Volksmedizin bzw. Naturheilkunde hat der Mädesüß eine durchaus große Bedeutung. Besondere Beachtung finden die im Mädesüß enthaltenden Salicylsäure-Verbindungen. Salicylsäure wird heutzutage meist chemisch synthetisiert und als Acetylsalicylsäure in vielen Schmerzmitteln (z.B. Aspirin) angeboten. Salicylsäure hat eine schmerzstillende, entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung. Doch nicht nur die Salicylsäure macht das Mädesüß zu einem begehrtem Heilkraut, sondern auch die enthaltenden Gerbstoffe. Der enthaltende Gerbstoff Ellagitannin sorgt z.B. dafür, dass Schleimhäute geschützt werden. Außerdem wirkt er antioxidativ.
blutreinigend, entgiftend,
entzündungshemmend,harntreibend,
schmerzstillend,schweisstreibend,
Blasenprobleme,Darmprobleme,
Erkältungen,Grippe,
Fieber,Gicht,
Magenprobleme,Nierenprobleme,
Rheuma,Schmerzen,
Migräne,Kopfschmerzen,
Wassersucht,Ödeme
Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Mädesüßblüten. Sie enthalten ätherisches Öl, das sich aus Substanzen wie Salicylaldehyd und Salicylsäuremethylester zusammensetzt. Daneben kommen Flavonoide vor, zum Beispiel der Stoff Spiraeosid, sowie Gerbstoffe vom Ellagitannin-Typ.
om Mädesüß werden vorwiegend die Blüten und die Wurzeln
Heute stelle ich euch auch wieder eine Magische Heiler Pflanze vor. Sie ist ganz wundervoll und immer grüsse ich sie gerne ob im Wald an Bächen oder auf Wiesen.
Obschon sie hier wo ich lebe im zürcheroberland viel vorkommt pflanzte ich sie an verschiedenen Orten im eigenen Garten...
das liebe Mädesüss steht gerne an wasserläufen und sumpfigeren Gegenden.
Mädesüß Beinkraut, Sumpfgeissbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Krampfkraut, Wiesengeißbart-
Botanisch: Filipendula ulmaria
Rosengewächse = Rosaceae
Das Wort Aspirin leitet sich von dem alten Namen des Mädesüss ab.
Das Mädesüß war bereits Heilern und Druiden in der Antike bekannt. Die alten Germanen nutzten das Kraut, um ihren bekannten Honigwein (met) damit zu würzen. Das erklärt wohl die eigentliche Namensherkunft des Krauts, welches mitunter auch als Spierstaude bezeichnet wird. Das Mädesüß wird sowohl in der Küche als auch als mächtige Heilpflanze verwendet.
Das Mädesüss hat viele Namen, was zeigt, dass es von vielen Menschen von alters her sehr geschätzt wurde. Man nennt es Geißbart, Spierstaude oder Wiesenkönigin und das sind noch lange nicht alle Namen.
Bei Erkältungen oder gar Grippe wird man seine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung schätzen lernen, gehört es doch zu den wenigen Schmerzmitteln, die die Natur uns bietet.
Achtung! Mädesüss enthält Acetylsalicylsäure. Bei bekanter Allergie gegen Acetylsalicylsäure (Aspirin) sollte diese Pflanze nicht verwendet werden.
Die Gattung Filipendula besteht aus 15 bekannten Arten. Neben dem echten Mädesüß (Filipendula ulmaria) kommt auch noch das kleine Mädesüß (Filipendula vulgaris) in Deutschland vor. Allerdings ist letztere in ihrem Bestand gefährdet und sollte daher nicht gesammelt werden.
In der Volksmedizin diente das Mädesüss zu Linderung von Rheumaschmerzen. Es wurde als fiebersenker und zur Entschlackung eingesetzt.
Aus den Blütenknospen werden heute auch Parfum hergestellt.
Aus der ganzen Pflanze lässt sich auch ein Gerbstoff herstellen.
Mädesüß blüht in der Regel zwischen Ende Mai und August. Die weißen, cremefarbenen Blüten sind in einer doldenähnlichen Anordnung angelegt und bestehen meist aus 5 bis 6 Kronblättern. Auffällig ist der starke und süßliche Duft der Blüten, der an lauen Abenden intensiver wahrzunehmen ist. Die Blüten des Mädesüß sind zwittrig und bilden nach ihrer Befruchtung kleine balgartige Nussfrüchte aus, die meistens zwei Samen enthalten. Die Früchte lassen sich im Oktober sammeln.
In der heutigen Volksmedizin bzw. Naturheilkunde hat der Mädesüß eine durchaus große Bedeutung. Besondere Beachtung finden die im Mädesüß enthaltenden Salicylsäure-Verbindungen. Salicylsäure wird heutzutage meist chemisch synthetisiert und als Acetylsalicylsäure in vielen Schmerzmitteln (z.B. Aspirin) angeboten. Salicylsäure hat eine schmerzstillende, entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung. Doch nicht nur die Salicylsäure macht das Mädesüß zu einem begehrtem Heilkraut, sondern auch die enthaltenden Gerbstoffe. Der enthaltende Gerbstoff Ellagitannin sorgt z.B. dafür, dass Schleimhäute geschützt werden. Außerdem wirkt er antioxidativ.
blutreinigend, entgiftend,
entzündungshemmend,harntreibend,
schmerzstillend,schweisstreibend,
Blasenprobleme,Darmprobleme,
Erkältungen,Grippe,
Fieber,Gicht,
Magenprobleme,Nierenprobleme,
Rheuma,Schmerzen,
Migräne,Kopfschmerzen,
Wassersucht,Ödeme
Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Mädesüßblüten. Sie enthalten ätherisches Öl, das sich aus Substanzen wie Salicylaldehyd und Salicylsäuremethylester zusammensetzt. Daneben kommen Flavonoide vor, zum Beispiel der Stoff Spiraeosid, sowie Gerbstoffe vom Ellagitannin-Typ.
om Mädesüß werden vorwiegend die Blüten und die Wurzeln
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Ein Mädesüss-Tee eignet sich hervorragend bei Erkältungen oder grippalen Infekten. Sogar bei echter Grippe kann er lindernd wirken. Er senkt nicht nur das Fieber, sondern erleichtert auch Schmerzen und hilft beim Abschwellen der Schleimhäute.
Auch gegen die meisten Arten von Ödemen hilft Mädesüss-Tee sehr gut. Seine harntreibende und entgiftende Wirkung lässt ihn auch bei Problemen des Harnapparates und des Stoffwechsels helfen.
Ein Tee aus den Blüten wird als Aufguss gekocht.
Wurzel-Tee wird hingegen kalt angesetzt und sechs Stunden stehen lassen, bevor er kurz aufgekocht wird. Dann lässt man ihn zwei Minuten ziehen und seiht ihn anschliessend ab.
Beide Tees trinkt man zwei bis drei Tassen am Tag in kleinen Schlucken und ungesüsst.
Mädesüss liebt die Ufer von Flussläufen, doch auch mit feuchten Wiesen und Gräben gibt es sich zufrieden.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 m hoch. Aus dem kriechenden Wurzelstock treiben mehrere kantige Stengel aus. Die Stengel sind im oberen Bereich verzweigt.
Die behaarten Blätter wachsen im unteren Bereich dichter, nach oben hin spärlicher werdend. Die Blätter stehen unpaarig gefiedert und haben einen gesägten Rand.
Die Rispen der weisslichen Blüten sind in Trugdolden angeordnet. Sobald sie richtig aufgeblüht sind, sehen die Blüten wattig aus.
Eas für eine wuderbares Heilkraut dieses Mädesüss...
Danken wir ihm für seine heilenden Kräfte und schätzen es wie auch wald und Wiesen und alles was Kreucht und fleucht.
Schützen wir Mutter Erde und Vater Himmel
AHO 🙏🏼🦅♥️🌍♥️🦌🙏🏼
René Edmond Lutz
https://news.1rj.ru/str/natur_heilt_dich
Auch gegen die meisten Arten von Ödemen hilft Mädesüss-Tee sehr gut. Seine harntreibende und entgiftende Wirkung lässt ihn auch bei Problemen des Harnapparates und des Stoffwechsels helfen.
Ein Tee aus den Blüten wird als Aufguss gekocht.
Wurzel-Tee wird hingegen kalt angesetzt und sechs Stunden stehen lassen, bevor er kurz aufgekocht wird. Dann lässt man ihn zwei Minuten ziehen und seiht ihn anschliessend ab.
Beide Tees trinkt man zwei bis drei Tassen am Tag in kleinen Schlucken und ungesüsst.
Mädesüss liebt die Ufer von Flussläufen, doch auch mit feuchten Wiesen und Gräben gibt es sich zufrieden.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 m hoch. Aus dem kriechenden Wurzelstock treiben mehrere kantige Stengel aus. Die Stengel sind im oberen Bereich verzweigt.
Die behaarten Blätter wachsen im unteren Bereich dichter, nach oben hin spärlicher werdend. Die Blätter stehen unpaarig gefiedert und haben einen gesägten Rand.
Die Rispen der weisslichen Blüten sind in Trugdolden angeordnet. Sobald sie richtig aufgeblüht sind, sehen die Blüten wattig aus.
Eas für eine wuderbares Heilkraut dieses Mädesüss...
Danken wir ihm für seine heilenden Kräfte und schätzen es wie auch wald und Wiesen und alles was Kreucht und fleucht.
Schützen wir Mutter Erde und Vater Himmel
AHO 🙏🏼🦅♥️🌍♥️🦌🙏🏼
René Edmond Lutz
https://news.1rj.ru/str/natur_heilt_dich
Forwarded from UR - Gemeinschaft
,,Das Gesicht offenbart uns die geistigen Kräfte,
Gesundheit und Krankheit und Leben und Sein!
Im Auge da spiegeln sich die speienden Säfte,
Das Leid und die Liebe und die Seele so rein!
NatUR ist nur Leben und Leiden und Sterben,
Entwickeln und Wachsen und Blühn und Vergehn;
Ein Aufstieg zum Schönen, zum Bessern, –
Ein Werben in liebendem Wollen,
Ein Ewiggeschehn.”
© Carl Huter
https://news.1rj.ru/str/DerNordischeGedanke
Gesundheit und Krankheit und Leben und Sein!
Im Auge da spiegeln sich die speienden Säfte,
Das Leid und die Liebe und die Seele so rein!
NatUR ist nur Leben und Leiden und Sterben,
Entwickeln und Wachsen und Blühn und Vergehn;
Ein Aufstieg zum Schönen, zum Bessern, –
Ein Werben in liebendem Wollen,
Ein Ewiggeschehn.”
© Carl Huter
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Das Werden einer Erdbeere im Zeitraffer.
Forwarded from UR - Gemeinschaft
FAST VERGESSENE DEUTSCHE WÖRTER – ZU SCHÖN ZUM Vergessen
Teil 1 von 2
* Abkupfern
Kupferstecher waren die ersten Vorläufer unserer Kopiergeräte. Ihre Aufgabe war es, das Abbild eines zu kopierenden Gemäldes spiegelverkehrt in eine Kupferplatte zu ritzen. Originalgetreu – dieses handwerkliche Geschick geriet aber mit den Jahren sprachlich in Verruf: Ohne eigenen Aufwand einfach etwas kopieren und bewusst ein Plagiat anfertigen. So geschehen in diversen Doktorarbeiten öffentlicher Personen…
* Bandsalat
Keine leichte Kost, sondern vielmehr das Ergebnis altertümlicher Magnetbandwiedergabe. Irgendwann leierte der Kassettenrekorder mit dem Lieblingshörspiel aus. Das Magnetband schlug wilde Wellen außerhalb– und manchmal auch innerhalb des Abspielgerätes. Also zückte man den Bleistift, steckte ihn in eins der Löcher der Kassette, drehte das Band wieder auf und sorgte damit für Ordnung in der Kassette.
* Bauchpinseln
Bauchpinseln beschreibt sinngemäß das Bauchstreicheln von Hund oder Katze, die sich als Zeichen des Vertrauens auf den Rücken legen. Wollen wir nett zu unseren Mitmenschen sein, sollten wir das Streicheln des Bauches allerdings vermeiden. Es reicht, wenn man seinem Gesprächspartner ein nettes Kompliment macht. Vielleicht nicht gerade auf den Bauch bezogen…
* blümerant
Kommt vom Französischen bleu-mourant und heißt wörtlich sterbendes Blau. Fielen Damen in zu eng geschnürten Korsetts früher in Ohnmacht, so wurde ihnen bleu-mourant vor Augen. Eingedeutscht nennt man das jetzt blümerant.
* Dreikäsehoch
Kann man wörtlich nehmen, muss man aber nicht: Dieser junge Mensch muss erst noch wachsen, um die Körpergröße und das Verständnis für diesen lustigen Begriff zu bekommen: Früher war ein Dreikäsehoch ein Kind, das sich für ein zartes Alter von drei bis sechs Jahren zu sehr aufspielte.
* Fisimatenten
Dieses Wort hat eine spannende Herkunft: Während der französischen Besatzung luden französische Soldaten gerne deutsche Mädchen mit den Worten: Visitez ma tente! also: Besuchen Sie mein Zelt! ein. Gestrenge Eltern formulierten daraus eine Ermahnung: Aber keine visitez-ma-tente! Das klang mit deutschem Akzent schnell wie „keine Fisimatenten“. Was so viel heißt wie keinen Blödsinn zu machen. Sprachwissenschaftler zweifeln übrigens an diesem Erklärungsversuch.
* Gabelfrühstück
Das elegante Gabelfrühstück ist ein reichhaltiges zweites Frühstück. Es wird am späten Vormittag zwischen 11 und 13 Uhr bei besonderen Anlässen eingenommen. Dabei werden pikante kalte oder warme Speisen mit alkoholischen Getränken serviert. Heute nennt man das mehrgängige Vergnügen neudeutsch Brunch.
* Hagestolz
Der kauzige Junggeselle setzt sich zusammen aus althochdeutsch Hag „kleines, umfriedetes Gut“ und -stalt „besitzend“. Da immer nur der älteste Sohn das Erbgut bekam, wurden die jüngeren Söhne mit Nebengütern bedacht. Diese waren oft so klein, dass man mit ihnen keine Familie ernähren konnte. Der Besitzer eines solchen Gutes musste also unverheiratet bleiben. Heute sagt man wohl am ehesten überzeugter Single dazu.
* Haderlump
Ein Lump ist ein einfach mieser Typ, ein Halunke. Ein Haderlump ist die Steigerung: Hader bedeutet soviel wie Streit. Zusammen ergibt das die Bezeichnung für einen Herumtreiber oder Taugenichts. Zeitgemäßer bezeichnet man solche Exemplare als Vollpfosten. Dieses einschlagende Wort ist offiziell anerkannt und steht mittlerweile sogar im Duden.
* honett
Was sich hier so freundlich anhört, ist es auch. Honett bezeichnet ganz brav die Eigenschaften rechtschaffen, ehrenhaft und anständig. Leider sagt das niemand mehr. Daher ist dieses Wort nicht nur vom Vergessen, sondern ganz akut vom Aussterben bedroht.
* kommod
Denkt man bei diesem Wort an das Möbelstück, liegt man gar nicht so falsch. Kommod bezeichnet etwas Heimeliges, Bequemes, schlicht etwas Gemütliches. Kommod beschreibt gerne auch einen Gefühlszustand: Du hast es aber kommod.
https://news.1rj.ru/str/MDURW
Teil 1 von 2
* Abkupfern
Kupferstecher waren die ersten Vorläufer unserer Kopiergeräte. Ihre Aufgabe war es, das Abbild eines zu kopierenden Gemäldes spiegelverkehrt in eine Kupferplatte zu ritzen. Originalgetreu – dieses handwerkliche Geschick geriet aber mit den Jahren sprachlich in Verruf: Ohne eigenen Aufwand einfach etwas kopieren und bewusst ein Plagiat anfertigen. So geschehen in diversen Doktorarbeiten öffentlicher Personen…
* Bandsalat
Keine leichte Kost, sondern vielmehr das Ergebnis altertümlicher Magnetbandwiedergabe. Irgendwann leierte der Kassettenrekorder mit dem Lieblingshörspiel aus. Das Magnetband schlug wilde Wellen außerhalb– und manchmal auch innerhalb des Abspielgerätes. Also zückte man den Bleistift, steckte ihn in eins der Löcher der Kassette, drehte das Band wieder auf und sorgte damit für Ordnung in der Kassette.
* Bauchpinseln
Bauchpinseln beschreibt sinngemäß das Bauchstreicheln von Hund oder Katze, die sich als Zeichen des Vertrauens auf den Rücken legen. Wollen wir nett zu unseren Mitmenschen sein, sollten wir das Streicheln des Bauches allerdings vermeiden. Es reicht, wenn man seinem Gesprächspartner ein nettes Kompliment macht. Vielleicht nicht gerade auf den Bauch bezogen…
* blümerant
Kommt vom Französischen bleu-mourant und heißt wörtlich sterbendes Blau. Fielen Damen in zu eng geschnürten Korsetts früher in Ohnmacht, so wurde ihnen bleu-mourant vor Augen. Eingedeutscht nennt man das jetzt blümerant.
* Dreikäsehoch
Kann man wörtlich nehmen, muss man aber nicht: Dieser junge Mensch muss erst noch wachsen, um die Körpergröße und das Verständnis für diesen lustigen Begriff zu bekommen: Früher war ein Dreikäsehoch ein Kind, das sich für ein zartes Alter von drei bis sechs Jahren zu sehr aufspielte.
* Fisimatenten
Dieses Wort hat eine spannende Herkunft: Während der französischen Besatzung luden französische Soldaten gerne deutsche Mädchen mit den Worten: Visitez ma tente! also: Besuchen Sie mein Zelt! ein. Gestrenge Eltern formulierten daraus eine Ermahnung: Aber keine visitez-ma-tente! Das klang mit deutschem Akzent schnell wie „keine Fisimatenten“. Was so viel heißt wie keinen Blödsinn zu machen. Sprachwissenschaftler zweifeln übrigens an diesem Erklärungsversuch.
* Gabelfrühstück
Das elegante Gabelfrühstück ist ein reichhaltiges zweites Frühstück. Es wird am späten Vormittag zwischen 11 und 13 Uhr bei besonderen Anlässen eingenommen. Dabei werden pikante kalte oder warme Speisen mit alkoholischen Getränken serviert. Heute nennt man das mehrgängige Vergnügen neudeutsch Brunch.
* Hagestolz
Der kauzige Junggeselle setzt sich zusammen aus althochdeutsch Hag „kleines, umfriedetes Gut“ und -stalt „besitzend“. Da immer nur der älteste Sohn das Erbgut bekam, wurden die jüngeren Söhne mit Nebengütern bedacht. Diese waren oft so klein, dass man mit ihnen keine Familie ernähren konnte. Der Besitzer eines solchen Gutes musste also unverheiratet bleiben. Heute sagt man wohl am ehesten überzeugter Single dazu.
* Haderlump
Ein Lump ist ein einfach mieser Typ, ein Halunke. Ein Haderlump ist die Steigerung: Hader bedeutet soviel wie Streit. Zusammen ergibt das die Bezeichnung für einen Herumtreiber oder Taugenichts. Zeitgemäßer bezeichnet man solche Exemplare als Vollpfosten. Dieses einschlagende Wort ist offiziell anerkannt und steht mittlerweile sogar im Duden.
* honett
Was sich hier so freundlich anhört, ist es auch. Honett bezeichnet ganz brav die Eigenschaften rechtschaffen, ehrenhaft und anständig. Leider sagt das niemand mehr. Daher ist dieses Wort nicht nur vom Vergessen, sondern ganz akut vom Aussterben bedroht.
* kommod
Denkt man bei diesem Wort an das Möbelstück, liegt man gar nicht so falsch. Kommod bezeichnet etwas Heimeliges, Bequemes, schlicht etwas Gemütliches. Kommod beschreibt gerne auch einen Gefühlszustand: Du hast es aber kommod.
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FAST VERGESSENE DEUTSCHE WÖRTER – ZU SCHÖN ZUM Vergessen
Teil 2 von 2
* Mumpitz
Ursprünglich bezeichnet Mumpitz eine Schrecken verbreitende Gestalt. Der Ursprung des Wortes liegt zu einem Teil in vermummen – also zur Unkenntlichkeit verkleiden.
Der andere Teil des Wortes -pitz hat sich aus Butzemann entwickelt.
Das ist eine folkloristische Figur zur Einschüchterung von Kindern. Also bezeichnet Mumpitz einen Schrecken, der nicht sofort als solcher zu erkennen ist. Mumpitz wurde eine Zeitlang für Gerüchte verwendet, die Schrecken verbreiten sollten. Heute ist Mumpitz eher ein humorvoller Kommentar zu etwas, was offensichtlich auf Firlefanz beruht. Womit wir gleich beim nächsten fast vergessenen Wort wären: Firlefanz ist albernes Gehabe oder unnötiges Zeugs.
* piesacken
Hier piekst etwas – das Wort klingt schon wie etwas Fieses, Gemeines und Schmerzhaftes. Heute würde man eher triezen oder ärgern dazu sagen.
* Splitterfasernackt
Wenn jemand besonders nackt ist, dann besteht die Bezeichnung dafür aus zwei zusätzlichen Komponenten zum Nacktsein: Splitter wie ein abgezogener Splitter vom Baumstamm und Faser wie die Faser vom Pulli. Nackter geht’s einfach nicht und daher sollten wir dieses schöne Wort nicht vergessen!
* Springinsfeld
Laut Duden ist ein Springinsfeld ein unerfahrener, unreifer junger Mensch von unbekümmerter Wesensart. Dabei war „Ich springe ins Feld“ ursprünglich der Spitzname von Landsknechten, Handwerksburschen und dergleichen. Inzwischen ist damit eher ein Grünschnabel gemeint.
* Schwerenöter
Der Schwerenöter ist ein Mann, der durch seinen Charme und eine gewisse Durchtriebenheit Eindruck macht. Und es damit versteht, sich etwas zu verschaffen. Gerne spricht er dem Alkohol und den Frauen zu sehr zu und hat daher immer auch einen gewissen Ruf weg.
* Saumselig
Hört sich an, als ob jemand verträumt auf den Saum von Kleidungsstücken starrt. Und doch stammt das -selig in diesem Adjektiv von einem auf -sal endenden Wort. Das hat in den meisten Fällen eine negative Bedeutung. Aus dem Mittelhochdeutschen sümesal (Versäumnis) entwickelte sich das Adjektiv saumselig.
Heute kennt man versäumen als Verb. Saumselig sind solche Charaktereigenschaften, die man sich besser abgewöhnen sollte: Ein saumseliger Mensch ist nachlässig und träge. Er hängt Tagträumen nach und kommt seinen Pflichten nicht nach.
* Vettel
Eine Vettel ist eine ungepflegte, schlampige ältere Frau mit verdorbenem Charakter. Also kein besonders erstrebenswerter Zustand.
https://www.lifta.de/blog/aktiv-bleiben/fast-vergessene-deutsche-woerter-zu-schoen-zum-vergessen.htm
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Teil 2 von 2
* Mumpitz
Ursprünglich bezeichnet Mumpitz eine Schrecken verbreitende Gestalt. Der Ursprung des Wortes liegt zu einem Teil in vermummen – also zur Unkenntlichkeit verkleiden.
Der andere Teil des Wortes -pitz hat sich aus Butzemann entwickelt.
Das ist eine folkloristische Figur zur Einschüchterung von Kindern. Also bezeichnet Mumpitz einen Schrecken, der nicht sofort als solcher zu erkennen ist. Mumpitz wurde eine Zeitlang für Gerüchte verwendet, die Schrecken verbreiten sollten. Heute ist Mumpitz eher ein humorvoller Kommentar zu etwas, was offensichtlich auf Firlefanz beruht. Womit wir gleich beim nächsten fast vergessenen Wort wären: Firlefanz ist albernes Gehabe oder unnötiges Zeugs.
* piesacken
Hier piekst etwas – das Wort klingt schon wie etwas Fieses, Gemeines und Schmerzhaftes. Heute würde man eher triezen oder ärgern dazu sagen.
* Splitterfasernackt
Wenn jemand besonders nackt ist, dann besteht die Bezeichnung dafür aus zwei zusätzlichen Komponenten zum Nacktsein: Splitter wie ein abgezogener Splitter vom Baumstamm und Faser wie die Faser vom Pulli. Nackter geht’s einfach nicht und daher sollten wir dieses schöne Wort nicht vergessen!
* Springinsfeld
Laut Duden ist ein Springinsfeld ein unerfahrener, unreifer junger Mensch von unbekümmerter Wesensart. Dabei war „Ich springe ins Feld“ ursprünglich der Spitzname von Landsknechten, Handwerksburschen und dergleichen. Inzwischen ist damit eher ein Grünschnabel gemeint.
* Schwerenöter
Der Schwerenöter ist ein Mann, der durch seinen Charme und eine gewisse Durchtriebenheit Eindruck macht. Und es damit versteht, sich etwas zu verschaffen. Gerne spricht er dem Alkohol und den Frauen zu sehr zu und hat daher immer auch einen gewissen Ruf weg.
* Saumselig
Hört sich an, als ob jemand verträumt auf den Saum von Kleidungsstücken starrt. Und doch stammt das -selig in diesem Adjektiv von einem auf -sal endenden Wort. Das hat in den meisten Fällen eine negative Bedeutung. Aus dem Mittelhochdeutschen sümesal (Versäumnis) entwickelte sich das Adjektiv saumselig.
Heute kennt man versäumen als Verb. Saumselig sind solche Charaktereigenschaften, die man sich besser abgewöhnen sollte: Ein saumseliger Mensch ist nachlässig und träge. Er hängt Tagträumen nach und kommt seinen Pflichten nicht nach.
* Vettel
Eine Vettel ist eine ungepflegte, schlampige ältere Frau mit verdorbenem Charakter. Also kein besonders erstrebenswerter Zustand.
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🍃Natürliche Helfer fürs Herz
Es gibt zahlreiche Pflanzen, die sich förderlich für unser Herz auswirken und damit verbundenen Krankheiten und Beschwerden vorbeugen.
Folgende Heilpflanzen und Lebensmittel sind unter anderem besonders gut fürs Herz:
Heilpflanzen:
🔹Herzgespannkraut
🔹Weißdorn
🔹Rosmarin
🔹Gingko
🔹Brombeerblätter
🔹Mistel
Lebensmittel:
🔹Spinat
🔹Grünkohl
🔹Mangold
🔹Rucola
🔹Sellerie
🔹Rüben
🔹Rote Bete
🔹Kresse
🔹Weisskohl
🔹Blumenkohl
🔹Brokkoli
🔹Reishi-Pilz (Ling Zhi)
Passend dazu:
📌 Ling Zhi: Heilpilz für Lunge, Atmung und Herz
📌 Wu-Wei-Zi für Libido, Herz und Nieren
📌 Herzensweg: Wie du deinem Herz folgst
👁 Schoepferinsel auf Telegram
Es gibt zahlreiche Pflanzen, die sich förderlich für unser Herz auswirken und damit verbundenen Krankheiten und Beschwerden vorbeugen.
Folgende Heilpflanzen und Lebensmittel sind unter anderem besonders gut fürs Herz:
Heilpflanzen:
🔹Herzgespannkraut
🔹Weißdorn
🔹Rosmarin
🔹Gingko
🔹Brombeerblätter
🔹Mistel
Lebensmittel:
🔹Spinat
🔹Grünkohl
🔹Mangold
🔹Rucola
🔹Sellerie
🔹Rüben
🔹Rote Bete
🔹Kresse
🔹Weisskohl
🔹Blumenkohl
🔹Brokkoli
🔹Reishi-Pilz (Ling Zhi)
Passend dazu:
📌 Ling Zhi: Heilpilz für Lunge, Atmung und Herz
📌 Wu-Wei-Zi für Libido, Herz und Nieren
📌 Herzensweg: Wie du deinem Herz folgst
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