Forwarded from Einigkeit Recht Freiheit
Wörter, die zu schön sind, um sie zu vergessen...
Heute: Augenweide
Ein Wort wie ein Gedicht. Ein Weidenbaum, der seine schlanken Äste zu Boden neigt, war das romantische Vorbild: Eine Augenweide ist ein Anblick, der unsere Augen erfreut. Diese Wertschätzung für jede wohltuende schöne Gestalt oder Form machte schnell die Runde. Sie markiert visuell Wertvolles – ohne dabei auf die Schönheit im Einzelnen einzugehen.
Es wäre sehr schön, dieses Wort wieder öfters zu hören.
Unsere deutsche Sprache ist so reichhaltig und liebenswürdig, dass kein einziges Wort in Vergessenheit geraten sollte.
Hier geht es zum 👉🏻Archiv👈🏻!
@EinigkeitRechtFreiheit
Heute: Augenweide
Ein Wort wie ein Gedicht. Ein Weidenbaum, der seine schlanken Äste zu Boden neigt, war das romantische Vorbild: Eine Augenweide ist ein Anblick, der unsere Augen erfreut. Diese Wertschätzung für jede wohltuende schöne Gestalt oder Form machte schnell die Runde. Sie markiert visuell Wertvolles – ohne dabei auf die Schönheit im Einzelnen einzugehen.
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Forwarded from UR - Gemeinschaft
Die heidnische Wasserweihe oder auch Tauche
Die heidnische Wasserweihe/Tauche, von hier stammt auch die christliche Wortverwendung - Taufe. Unsere Altvorderen ,,tauchten" die Kinder mit den Füßen in fließendes Wasser (Bach/Quelle), nicht so die Christen. Das Wasser stammt aus einem Becken mit stehenden Wasser. Fließendes Wasser trägt Leben/Informationen in sich, nicht jedoch totes Wasser aus einem Becken.Folgende Sinnhaftigkeit steckt dahinter: Das Kind soll so in den Fluß des Lebens eingebunden werden. Das Becken stellt die geschlossene Herde Gottes da aus der du nicht ausbrechen sollst. Mit dem Ritual wo der Pfarrer das Kreuz mit toten Wasser über das Kind legt, wird symbolisch die Zirbeldrüse geschlossen. Es handelt sich um das geistige Auge eines Menschen. Er soll nicht mehr selber ,,sehen" können.
Der Unterschied besteht darin, dass das Kind dabei nicht (wie bei den Christen) in eine religiöse Organisation eintritt, sondern seinen (aussagekräftigen) Namen erhält und in die Sippe aufgenommen wird.
Die heidnische Wasserweihe/Tauche, von hier stammt auch die christliche Wortverwendung - Taufe. Unsere Altvorderen ,,tauchten" die Kinder mit den Füßen in fließendes Wasser (Bach/Quelle), nicht so die Christen. Das Wasser stammt aus einem Becken mit stehenden Wasser. Fließendes Wasser trägt Leben/Informationen in sich, nicht jedoch totes Wasser aus einem Becken.Folgende Sinnhaftigkeit steckt dahinter: Das Kind soll so in den Fluß des Lebens eingebunden werden. Das Becken stellt die geschlossene Herde Gottes da aus der du nicht ausbrechen sollst. Mit dem Ritual wo der Pfarrer das Kreuz mit toten Wasser über das Kind legt, wird symbolisch die Zirbeldrüse geschlossen. Es handelt sich um das geistige Auge eines Menschen. Er soll nicht mehr selber ,,sehen" können.
Der Unterschied besteht darin, dass das Kind dabei nicht (wie bei den Christen) in eine religiöse Organisation eintritt, sondern seinen (aussagekräftigen) Namen erhält und in die Sippe aufgenommen wird.