Dunkel die Wälder
Thora
Worte und Weise aus Finnland
Von dem Telegramkanal: Mädelsang
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Forwarded from FreigeistMidgard~AlteWerteNeueWege
WIE DER HOLUNDER KRAFT BEKAM
Eines Nachts wandelte Frau Holle, die Göttin der Erde und Herrin der Seen und Brunnen, der Pflanzen und Tiere, durch den weihnachtlichen Winterwald. Der erste Schnee war gefallen und alles sah so friedlich aus. Hier und da sprach sie mit einem Baum, es daure noch bis zum Frühling. Nur Geduld, sprach sie ihm zu und küsste dessen Stamm. Dort sprang ein Eichhörnchen von Ast zu Ast, kletterte den Baum hinab und hastete durch den Schnee, vielleicht noch eine Leben schenkende Nuss aufzuspüren. Da pustete die Holle den Schnee zur Seite, fand auch gleich eine Haselnuss und berührte sie. Verdutzt hielt das kleine Tier inne, bekam plötzlich gewaltig große Augen, das Nusswunder betrachtend, denn mit nur einer Berührung Frau Holles, hatte sich die eine karge Nuss verhundertfacht.
Hier und da ließ sie mitten im Winter ein Röslein aufblühen, den Menschen zur Freude und sich selbst zum Vergnügen, bis sie ein leises Wimmern vernahm. Es kam von einem unscheinbaren Busch, der, als er die Erdgöttin sah, nicht mit dem Weinen an sich halten konnte.
„Was ist mit dir, liebste Pflanze?“, fragte die Holle einfühlsam. „Ach Erdmutter, verzeih, ich bin so unsagbar traurig, weil ich keinem von Nutzen bin! Sieh, alle Bäume und Blumen hast du mit besonderen Gaben beschenkt, dass sich die Menschen an ihnen erfreuen können, doch mich können sie nicht gebrauchen!“ –
„Du Guter“, sagte Frau Holle und legte ihre linke Hand dem Bäumchen an den Stamm, „weil du den Menschen hold sein möchtest und dein Trachten ganz in den Dienst des großen Ganzen stellen willst, soll fortan alles an dir heilkräftig sein: deine Rinde, deine Blätter, deine Blüten und auch deine Früchte. Auch sollst du meinen Namen tragen und Holderbusch heißen, dass sich die Menschen deiner mit größter Achtung erinnern!“
Da verneigte sich der Hollerbusch und dankte es der schönen Windsbraut viel-tausendmal. Als der Frühling kam und die Menschen die wohlriechenden Blüten gewahrten und ihren Zauber verstanden, pflanzten sie den Holunder in jeden Garten und blickten in Ehrfurcht auf Erdmutters wunderbare Schöpfung. Seit jenen frühen Tagen gilt der Hollerbusch als das erste Weihnachtsgeschenk, das die Menschen von der Erdmutter höchstselbst bekamen.
(nach von Carsten Kiehne einem alten Märchen in "BÄUME - HEILIG & HEILSAM"; Gemälde von Ferdinand Georg Waldmüller, um 1800)
https://news.1rj.ru/str/FreigeistMidgardAlteWerte
Eines Nachts wandelte Frau Holle, die Göttin der Erde und Herrin der Seen und Brunnen, der Pflanzen und Tiere, durch den weihnachtlichen Winterwald. Der erste Schnee war gefallen und alles sah so friedlich aus. Hier und da sprach sie mit einem Baum, es daure noch bis zum Frühling. Nur Geduld, sprach sie ihm zu und küsste dessen Stamm. Dort sprang ein Eichhörnchen von Ast zu Ast, kletterte den Baum hinab und hastete durch den Schnee, vielleicht noch eine Leben schenkende Nuss aufzuspüren. Da pustete die Holle den Schnee zur Seite, fand auch gleich eine Haselnuss und berührte sie. Verdutzt hielt das kleine Tier inne, bekam plötzlich gewaltig große Augen, das Nusswunder betrachtend, denn mit nur einer Berührung Frau Holles, hatte sich die eine karge Nuss verhundertfacht.
Hier und da ließ sie mitten im Winter ein Röslein aufblühen, den Menschen zur Freude und sich selbst zum Vergnügen, bis sie ein leises Wimmern vernahm. Es kam von einem unscheinbaren Busch, der, als er die Erdgöttin sah, nicht mit dem Weinen an sich halten konnte.
„Was ist mit dir, liebste Pflanze?“, fragte die Holle einfühlsam. „Ach Erdmutter, verzeih, ich bin so unsagbar traurig, weil ich keinem von Nutzen bin! Sieh, alle Bäume und Blumen hast du mit besonderen Gaben beschenkt, dass sich die Menschen an ihnen erfreuen können, doch mich können sie nicht gebrauchen!“ –
„Du Guter“, sagte Frau Holle und legte ihre linke Hand dem Bäumchen an den Stamm, „weil du den Menschen hold sein möchtest und dein Trachten ganz in den Dienst des großen Ganzen stellen willst, soll fortan alles an dir heilkräftig sein: deine Rinde, deine Blätter, deine Blüten und auch deine Früchte. Auch sollst du meinen Namen tragen und Holderbusch heißen, dass sich die Menschen deiner mit größter Achtung erinnern!“
Da verneigte sich der Hollerbusch und dankte es der schönen Windsbraut viel-tausendmal. Als der Frühling kam und die Menschen die wohlriechenden Blüten gewahrten und ihren Zauber verstanden, pflanzten sie den Holunder in jeden Garten und blickten in Ehrfurcht auf Erdmutters wunderbare Schöpfung. Seit jenen frühen Tagen gilt der Hollerbusch als das erste Weihnachtsgeschenk, das die Menschen von der Erdmutter höchstselbst bekamen.
(nach von Carsten Kiehne einem alten Märchen in "BÄUME - HEILIG & HEILSAM"; Gemälde von Ferdinand Georg Waldmüller, um 1800)
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Ernas kleine Welt
Forwarded from Deutsche Dichter und Denker
Deutsche Weihnacht
Der Alltag schläft... Wir rücken eng zusammen.
Durchs Land geht stumm die deutsche Weihenacht.
In allen Herzen ist gleich stillen Flammen
Ein zages, stummes Hoffen aufgewacht.
Kein Sturm vermag den Glauben zu verscheuchen,
Dass unter Schnee und Eis die Saat erprießt. -
Wir wolln einander still die Hände reichen
Und denken, dass heut deutsche Weihnacht ist!
-Rudolf Witzany, 1911 - gef. 1945-
https://news.1rj.ru/str/deutschedichter
Der Alltag schläft... Wir rücken eng zusammen.
Durchs Land geht stumm die deutsche Weihenacht.
In allen Herzen ist gleich stillen Flammen
Ein zages, stummes Hoffen aufgewacht.
Kein Sturm vermag den Glauben zu verscheuchen,
Dass unter Schnee und Eis die Saat erprießt. -
Wir wolln einander still die Hände reichen
Und denken, dass heut deutsche Weihnacht ist!
-Rudolf Witzany, 1911 - gef. 1945-
https://news.1rj.ru/str/deutschedichter
Forwarded from UR - Gemeinschaft
Die Kerzen auf dem Julbaum
13 weiße Kerzen für die Zahl der Monde in einem Jahr
1 blaue Kerze zum Gedenken aller Deutschen, die fern der Heimat leben
1 rote Kerze zum Gedenken an die Ahnen und die Opfer der Kriege
https://news.1rj.ru/str/Familienpolitik
13 weiße Kerzen für die Zahl der Monde in einem Jahr
1 blaue Kerze zum Gedenken aller Deutschen, die fern der Heimat leben
1 rote Kerze zum Gedenken an die Ahnen und die Opfer der Kriege
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Forwarded from Wisdom droplets 💕 Tropfen der Weisheit
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🌿 🌲 🌿 🌲 🌿 🌲 🌿 🌲
“And into the forest I go, to lose my mind and find my soul.”
- John Muir -
🌿 🌲 🌿 🌲 🌿
"Und in den Wald gehe ich, um meinen Verstand zu verlieren und meine Seele zu finden."
- John Muir -
🌿 🌲 🌿 🌲 🌿 🌲 🌿 🌲
“And into the forest I go, to lose my mind and find my soul.”
- John Muir -
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- John Muir -
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Forwarded from Deutsche Dichter und Denker
Der grüne Baum
Ein grüner Gast kam aus dem Wald
in unser bestes Zimmer.
Das ganze Haus erfüllt er bald
mit hellem Weihnachtsschimmer.
Wir schmücken ihm das grüne Kleid
mit lauter Sonnen-Sachen
und bringen so zur Winterszeit
das Grünen zum Erwachen!
-Rutkowski-
https://news.1rj.ru/str/deutschedichter
Ein grüner Gast kam aus dem Wald
in unser bestes Zimmer.
Das ganze Haus erfüllt er bald
mit hellem Weihnachtsschimmer.
Wir schmücken ihm das grüne Kleid
mit lauter Sonnen-Sachen
und bringen so zur Winterszeit
das Grünen zum Erwachen!
-Rutkowski-
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Forwarded from 🏛📙𝔙𝔢𝔯𝔰𝔠𝔥𝔴𝔲𝔫𝔡𝔢𝔫𝔢 𝔚𝔢𝔩𝔱 & 𝔉𝔞𝔩𝔰𝔠𝔥𝔢 𝔊𝔢𝔰𝔠𝔥𝔦𝔠𝔥𝔱𝔢📙🏛 (Manuela🧚♂️**00 **🧚♀️)
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🎬 „MALEFICENT - DIE DUNKLE FEE“ (2014)
... Die so Betrogene ist tief traurig und verbittert, und als sie Jahre später die Gelegenheit bekommt, nimmt sie fürchterliche Rache. Sie verflucht Aurora, die Tochter des inzwischen zum König gekrönten Stefan: Das Mädchen soll am Tag nach seinem 16. Geburtstag in ewigen Schlaf fallen
... Die so Betrogene ist tief traurig und verbittert, und als sie Jahre später die Gelegenheit bekommt, nimmt sie fürchterliche Rache. Sie verflucht Aurora, die Tochter des inzwischen zum König gekrönten Stefan: Das Mädchen soll am Tag nach seinem 16. Geburtstag in ewigen Schlaf fallen
Forwarded from XX #Filme