🌨MUTTER HOLLE 🌳 – Telegram
🌨MUTTER HOLLE 🌳
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Altes, Neues, Wissenswertes, Lehrreichendes, Erhebendes, Inspirierendes, Fröhliches auf dem Weg zur Heilung, zum Wohle des Kindes!
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Forwarded from Jana Kunz
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Der Hirsch mit dem goldenen Geweih 1973 Russisches Märchen
Die Liebe zwischen zwei Menschen lebt von den schönen Augenblicken. Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten, die beide gemeinsam bewältigen. Verfasser unbekannt

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Forwarded from Vom Adel der Seele
Brenne Fackel! Leuchte Flamme !
Geh von Hand zu Hand.
Trag den Glauben, trag die Treue
weiter durch das Land.
Vater, gib dem Sohn sie weiter,
Mutter deiner Maid !
Daß der Glauben und die Treue
leuchten durch die Zeit !

Goethe


Wir wünschen euch ein schönes Fest 🌿

All Heil
Dunkel die Wälder
Thora
Worte und Weise aus Finnland
Von dem Telegramkanal: Mädelsang
WIE DER HOLUNDER KRAFT BEKAM

Eines Nachts wandelte Frau Holle, die Göttin der Erde und Herrin der Seen und Brunnen, der Pflanzen und Tiere, durch den weihnachtlichen Winterwald. Der erste Schnee war gefallen und alles sah so friedlich aus. Hier und da sprach sie mit einem Baum, es daure noch bis zum Frühling. Nur Geduld, sprach sie ihm zu und küsste dessen Stamm. Dort sprang ein Eichhörnchen von Ast zu Ast, kletterte den Baum hinab und hastete durch den Schnee, vielleicht noch eine Leben schenkende Nuss aufzuspüren. Da pustete die Holle den Schnee zur Seite, fand auch gleich eine Haselnuss und berührte sie. Verdutzt hielt das kleine Tier inne, bekam plötzlich gewaltig große Augen, das Nusswunder betrachtend, denn mit nur einer Berührung Frau Holles, hatte sich die eine karge Nuss verhundertfacht.
Hier und da ließ sie mitten im Winter ein Röslein aufblühen, den Menschen zur Freude und sich selbst zum Vergnügen, bis sie ein leises Wimmern vernahm. Es kam von einem unscheinbaren Busch, der, als er die Erdgöttin sah, nicht mit dem Weinen an sich halten konnte.

„Was ist mit dir, liebste Pflanze?“, fragte die Holle einfühlsam. „Ach Erdmutter, verzeih, ich bin so unsagbar traurig, weil ich keinem von Nutzen bin! Sieh, alle Bäume und Blumen hast du mit besonderen Gaben beschenkt, dass sich die Menschen an ihnen erfreuen können, doch mich können sie nicht gebrauchen!“ –
„Du Guter“, sagte Frau Holle und legte ihre linke Hand dem Bäumchen an den Stamm, „weil du den Menschen hold sein möchtest und dein Trachten ganz in den Dienst des großen Ganzen stellen willst, soll fortan alles an dir heilkräftig sein: deine Rinde, deine Blätter, deine Blüten und auch deine Früchte. Auch sollst du meinen Namen tragen und Holderbusch heißen, dass sich die Menschen deiner mit größter Achtung erinnern!“

Da verneigte sich der Hollerbusch und dankte es der schönen Windsbraut viel-tausendmal. Als der Frühling kam und die Menschen die wohlriechenden Blüten gewahrten und ihren Zauber verstanden, pflanzten sie den Holunder in jeden Garten und blickten in Ehrfurcht auf Erdmutters wunderbare Schöpfung. Seit jenen frühen Tagen gilt der Hollerbusch als das erste Weihnachtsgeschenk, das die Menschen von der Erdmutter höchstselbst bekamen.

(nach von Carsten Kiehne einem alten Märchen in "BÄUME - HEILIG & HEILSAM"; Gemälde von Ferdinand Georg Waldmüller, um 1800)

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Deutsche Weihnacht

Der Alltag schläft... Wir rücken eng zusammen.
Durchs Land geht stumm die deutsche Weihenacht.
In allen Herzen ist gleich stillen Flammen
Ein zages, stummes Hoffen aufgewacht.

Kein Sturm vermag den Glauben zu verscheuchen,
Dass unter Schnee und Eis die Saat erprießt. -
Wir wolln einander still die Hände reichen
Und denken, dass heut deutsche Weihnacht ist!

-Rudolf Witzany, 1911 - gef. 1945-
https://news.1rj.ru/str/deutschedichter