Forwarded from 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰𝔨𝔯𝔢𝔦𝔰 𝔐𝔦𝔡𝔤𝔞𝔯𝔡 - 𝔄𝔩𝔱𝔢 𝔊ö𝔱𝔱𝔢𝔯, 𝔫𝔢𝔲𝔢 𝔚𝔢𝔤𝔢
Der Hexenhammer
Der Hexenhammer (lateinischer Originaltitel: Malleus maleficarum) ist ein Werk des deutschen Dominikaners, Theologen und Inquisitors Heinrich Kramer (latinisiert Henricus Institoris), das die Hexenverfolgung legitimierte und wesentlich beförderte. Das 1486 erstmals in Speyer gedruckte Buch erschien bis zum Ende des 17. Jahrhunderts in rund 30.000 Exemplaren und 29 Auflagen. Auf den Titelblättern der meisten älteren Ausgaben wird auch Jakob Sprenger als Mitautor genannt, der einer umstrittenen Forschungshypothese zufolge jedoch nicht an der Entstehung beteiligt war.
Hexenhammer, ein Ratgeber der zum Morden anregt
Trotzdem wird das Buch ein großer Erfolg. Kramer hat es so effektvoll und alarmierend formuliert, dass seine Ideen nach und nach immer mehr Einfluss gewinnen. Der päpstliche Erlass, der Schrift prominent vorangestellt, gibt dem Werk zudem scheinbar offiziellen Charakter. In weiten Teilen Europas ist Kramers Buch schon bald eine Art Leitfaden für die Verurteilung vermeintlicher Hexen. Wie nichts zuvor befeuert der Dominikaner die Furcht vor Magie, lässt die Zahl verfolgter Frauen deutlich steigen. Zugleich werden bildliche Darstellungen von Magierinnen populär, die auch auf den Ausführungen des Inquisitors fußen. Unter anderem verfestigt sich ein Klischeebild, das noch heute bekannt ist: von der Frau, die auf ihrem Besen des Nachts durch die Luft reitet.
Sogenannte "Hexen" waren nach altem Brauch allerdings Frauen, die sich hervorragend in der gesundheitsfördernden und erhaltenden Kräuterkunde auskannten und somit oft frühzeitliche Apotheken betrieben und in der Gemeinschaft Aufgaben übernommen haben. Wie zum Beispiel den heutigen Beruf der Hebamme. Der Hexenhammer war also ein Mittel um den ungerechtfertigten Machtanspruch des Vatikans weiter voranzutreiben und die Menschen vom alten Wissen zu entwurzeln. Man kann gewisse, sicherlich nicht mehr so brutale, Parallelen zur heutigen Zeit entdecken. Denn die aufstrebende Naturheilkunde oder andere, alternative Heilmethoden werden in ein schlechtes Licht gerückt oder.....schlicht und einfach verboten.
Der Hexenhammer (lateinischer Originaltitel: Malleus maleficarum) ist ein Werk des deutschen Dominikaners, Theologen und Inquisitors Heinrich Kramer (latinisiert Henricus Institoris), das die Hexenverfolgung legitimierte und wesentlich beförderte. Das 1486 erstmals in Speyer gedruckte Buch erschien bis zum Ende des 17. Jahrhunderts in rund 30.000 Exemplaren und 29 Auflagen. Auf den Titelblättern der meisten älteren Ausgaben wird auch Jakob Sprenger als Mitautor genannt, der einer umstrittenen Forschungshypothese zufolge jedoch nicht an der Entstehung beteiligt war.
Hexenhammer, ein Ratgeber der zum Morden anregt
Trotzdem wird das Buch ein großer Erfolg. Kramer hat es so effektvoll und alarmierend formuliert, dass seine Ideen nach und nach immer mehr Einfluss gewinnen. Der päpstliche Erlass, der Schrift prominent vorangestellt, gibt dem Werk zudem scheinbar offiziellen Charakter. In weiten Teilen Europas ist Kramers Buch schon bald eine Art Leitfaden für die Verurteilung vermeintlicher Hexen. Wie nichts zuvor befeuert der Dominikaner die Furcht vor Magie, lässt die Zahl verfolgter Frauen deutlich steigen. Zugleich werden bildliche Darstellungen von Magierinnen populär, die auch auf den Ausführungen des Inquisitors fußen. Unter anderem verfestigt sich ein Klischeebild, das noch heute bekannt ist: von der Frau, die auf ihrem Besen des Nachts durch die Luft reitet.
Sogenannte "Hexen" waren nach altem Brauch allerdings Frauen, die sich hervorragend in der gesundheitsfördernden und erhaltenden Kräuterkunde auskannten und somit oft frühzeitliche Apotheken betrieben und in der Gemeinschaft Aufgaben übernommen haben. Wie zum Beispiel den heutigen Beruf der Hebamme. Der Hexenhammer war also ein Mittel um den ungerechtfertigten Machtanspruch des Vatikans weiter voranzutreiben und die Menschen vom alten Wissen zu entwurzeln. Man kann gewisse, sicherlich nicht mehr so brutale, Parallelen zur heutigen Zeit entdecken. Denn die aufstrebende Naturheilkunde oder andere, alternative Heilmethoden werden in ein schlechtes Licht gerückt oder.....schlicht und einfach verboten.
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Forwarded from Nicht mehr da
Nebelung
Neblung ist der Monat, in dem nebel- und windreich der Winter beginnt.
Nebelung - Der nebel- und windreiche Monat des Winterbeginns.
Die indogermanische Wurzel von NEBEL ist NEBH- und bedeutet soviel wie „Feuchtigkeit“, „Dunst“, „Dampf“, „Nebel“, „Wolken“.
Im Altgriechischen heißt Nebel = NEPHOS,
im Lateinischen NEBULA oder NIMBUS = „Sturm-“, „Regenwolke“ und „Platzregen“.
Die indogermanische Wurzel –UNG hat sich im deutschsprachigen Bereich durchgesetzt, hat aber die gleiche Bedeutung wie die Silbe –ING.
Weitere deutsche Bezeichnungen dieses Monates sind Windmond (eingeführt von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert) oder Wintermonat.
In den Niederlanden wurde der Nebelung auch Schlachtmond oder Schlachtemonat genannt, da zu dieser Zeit das Einschlachten der Schweine üblich war.
November kommt vom lateinischen Zahlwort novem = neun, er war ursprünglich der neunte Monat des Jahres.
https://news.1rj.ru/str/artgemeinschaft
http://www.asatru.de
Neblung ist der Monat, in dem nebel- und windreich der Winter beginnt.
Nebelung - Der nebel- und windreiche Monat des Winterbeginns.
Die indogermanische Wurzel von NEBEL ist NEBH- und bedeutet soviel wie „Feuchtigkeit“, „Dunst“, „Dampf“, „Nebel“, „Wolken“.
Im Altgriechischen heißt Nebel = NEPHOS,
im Lateinischen NEBULA oder NIMBUS = „Sturm-“, „Regenwolke“ und „Platzregen“.
Die indogermanische Wurzel –UNG hat sich im deutschsprachigen Bereich durchgesetzt, hat aber die gleiche Bedeutung wie die Silbe –ING.
Weitere deutsche Bezeichnungen dieses Monates sind Windmond (eingeführt von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert) oder Wintermonat.
In den Niederlanden wurde der Nebelung auch Schlachtmond oder Schlachtemonat genannt, da zu dieser Zeit das Einschlachten der Schweine üblich war.
November kommt vom lateinischen Zahlwort novem = neun, er war ursprünglich der neunte Monat des Jahres.
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Forwarded from Gute Laune
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Dieses Video ist sehr berührend❤️
Wir müssen auf unsere Alten und unsere Kinder achten, sie lieben und beschützen ❤️
"Was man als Kind geliebt hat, bleibt im Besitz des Herzens bis ins Hohe Alter."
Gute Laune ✨
Mehr Hier 👇
https://news.1rj.ru/str/SeiGutGelaunt
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❤26👍1
Eine weibliche Verkörperung ist die häufige Darstellung des Windes als Windsbraut. Sie ist eine vom Wind gejagte und umworbene weibliche Figur, die sich im Zwiekampf mit ihm befindet.
Die Windsbraut „ist heftiger als ihr Mann; so sagt man in Schlesien bei besonders heftigem Wirbel: Heute geht die Windin selber. Sie weint gern wie alle Weiber, plaudert gern, kommt oft mit den Hexen in Streit. (…) Die Windsbraut regiert in der Morgenfrühe, im Frühjahr und Sommer, von Süd und West her.“ (Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens)
Ebenfalls eine schöne Überlieferung ist „die Umfahrt der Waldfrauen im Wirbelwind“ – und im nordrussischen Glauben ist der Wind ein Waldgeist, der hilfreich, aber auch bösartig sein kann.
Der Windsbraut wird ein aufbrausendes Gemüt zugeschrieben, mit dem sie sich an Feinden oder Gegnern rächt. Es hieß, in ihr habe sich ein Geist oder eine Hexe versteckt.
https://fraubirkenbaum.wordpress.com/2016/02/08/alte-ueberlieferungen-die-magie-von-wind-und-sturm/
Die Windsbraut „ist heftiger als ihr Mann; so sagt man in Schlesien bei besonders heftigem Wirbel: Heute geht die Windin selber. Sie weint gern wie alle Weiber, plaudert gern, kommt oft mit den Hexen in Streit. (…) Die Windsbraut regiert in der Morgenfrühe, im Frühjahr und Sommer, von Süd und West her.“ (Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens)
Ebenfalls eine schöne Überlieferung ist „die Umfahrt der Waldfrauen im Wirbelwind“ – und im nordrussischen Glauben ist der Wind ein Waldgeist, der hilfreich, aber auch bösartig sein kann.
Der Windsbraut wird ein aufbrausendes Gemüt zugeschrieben, mit dem sie sich an Feinden oder Gegnern rächt. Es hieß, in ihr habe sich ein Geist oder eine Hexe versteckt.
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Forwarded from Druidenfeuer
Vollmond am 8.November 2022 Winternacht / Samhain
Heute ist der 11.Vollmond des Jahres, welcher einher geht mit dem beginnenden Winterschlaf der Natur.
Dieser Vollmond wird daher auch Winternacht genannt und bei den Druiden ist es Samhain, das Ende des Sommers, und der Beginn des neuen Jahres.
Der ursprüngliche Aspekt dieses Mondes liegt klar im Beginn der kalten und dunklen Jahreszeit, die Natur beginnt nun ihre Ruhe und damit beginnt ein neuer Zyklus, so wie der Tag im alten Glauben mit der Nacht beginnt.
Ein anderer Aspekt dieses Mondes ist die nun offene Schwelle zum Reich der Toten, welche Verbindung mit den Ahnen ermöglicht. Daher ist es auch ein Festtag zum Andenken und zur Stille.
Es ist üblich bei Einbruch der Dämmerung an diesem Abend Lichter zu entzünden, das können Kerzen, Laternen oder ein Feuer sein.
Als Räucherwerk sind besonders das Holz sowie die Blätter des Apfelbaums geeignet.
http://t.me/Druidenfeuer
Heute ist der 11.Vollmond des Jahres, welcher einher geht mit dem beginnenden Winterschlaf der Natur.
Dieser Vollmond wird daher auch Winternacht genannt und bei den Druiden ist es Samhain, das Ende des Sommers, und der Beginn des neuen Jahres.
Der ursprüngliche Aspekt dieses Mondes liegt klar im Beginn der kalten und dunklen Jahreszeit, die Natur beginnt nun ihre Ruhe und damit beginnt ein neuer Zyklus, so wie der Tag im alten Glauben mit der Nacht beginnt.
Ein anderer Aspekt dieses Mondes ist die nun offene Schwelle zum Reich der Toten, welche Verbindung mit den Ahnen ermöglicht. Daher ist es auch ein Festtag zum Andenken und zur Stille.
Es ist üblich bei Einbruch der Dämmerung an diesem Abend Lichter zu entzünden, das können Kerzen, Laternen oder ein Feuer sein.
Als Räucherwerk sind besonders das Holz sowie die Blätter des Apfelbaums geeignet.
http://t.me/Druidenfeuer
❤9👍4
Forwarded from Vom Adel der Seele
"Wer nicht weiß, woher er kommt, weiß auch nicht, wo er steht, noch weniger, wohin er geht.
Wir können nur einen Weg machen: zu uns zurück. Wir sind fremd geworden in unserer Welt und das kommt einzig und allein daher, weil wir über unser Eigenstes, unsere Herkunft, unser besonderes Wesen nichts mehr wissen, weil wir unseres Lebens Strombett seit rund tausend Jahren, ja noch länger, nicht mehr aus eigenen geistigen und körperlichen Quellen gespeist haben und es darum versiegen mußte, wie ein Strom, dem man den Oberlauf abgräbt, ableitet.
Heimkehr, Einkehr heißt darum die Losung! Meister sein, unwidersprochener Meister in unserem Eigenen, das ist die Forderung."
- Rudolf Gorsleben
Wir können nur einen Weg machen: zu uns zurück. Wir sind fremd geworden in unserer Welt und das kommt einzig und allein daher, weil wir über unser Eigenstes, unsere Herkunft, unser besonderes Wesen nichts mehr wissen, weil wir unseres Lebens Strombett seit rund tausend Jahren, ja noch länger, nicht mehr aus eigenen geistigen und körperlichen Quellen gespeist haben und es darum versiegen mußte, wie ein Strom, dem man den Oberlauf abgräbt, ableitet.
Heimkehr, Einkehr heißt darum die Losung! Meister sein, unwidersprochener Meister in unserem Eigenen, das ist die Forderung."
- Rudolf Gorsleben
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Forwarded from ᛉ Hüter der Irminsul S. & B. ᛉ® Das Original
Besseres kann kein Volk vererben, Als der eigenen Väter Brauch. Wenn des Volkes Bräuche sterben, Stirbt des Volkes Seele auch.
t.me/HueterderIrminsul
t.me/HueterderIrminsul
❤21👍5
Wenn du ein paar Walnüsse übrig hast, kannst du daraus im Winter neue Bäume ziehen. Sie keimen zwar verhältnismäßig einfach, allerdings dauert es mindestens zehn, manchmal bis zu 30 Jahre, bis selbstgezogene Walnussbäume auch Nüsse tragen. Das tun sie aber dann bis ins hohe Alter von bis zu 80 Jahren. Damit sehen Walnüsse nicht nur unserem Gehirn ähnlich, sondern weisen auch Ähnlichkeiten mit dem Reproduktions- und Lebensalter des Menschen auf.
Übrigens tragen veredelte Walnüsse aus dem Gartenmarkt bereits nach drei bis vier Jahren Früchte, dafür werden sie nicht so imposant und groß und auch nicht so alt wie aus der Nuss gezogene. Wenn du also irgendwo einen großen alten Walnussbaum entdeckst, wurde dieser wahrscheinlich aus Samen gezogen oder er ist einfach ein Sprössling aus dem vergessenem Wintervorrat eines Eichhörnchens.
https://mundraub.org/blog/waln%C3%BCsse-keimlinge-nachpflanzen
Übrigens tragen veredelte Walnüsse aus dem Gartenmarkt bereits nach drei bis vier Jahren Früchte, dafür werden sie nicht so imposant und groß und auch nicht so alt wie aus der Nuss gezogene. Wenn du also irgendwo einen großen alten Walnussbaum entdeckst, wurde dieser wahrscheinlich aus Samen gezogen oder er ist einfach ein Sprössling aus dem vergessenem Wintervorrat eines Eichhörnchens.
https://mundraub.org/blog/waln%C3%BCsse-keimlinge-nachpflanzen
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