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🌿 Lindenblütenzeit: Ein Hochgenuss für Körper und Seele


🌼 Die Lindenblütenzeit ist bald da, verpasst sie nicht.
Haltet jetzt Ausschau nach geeigneten Bäumen.

Es ist bald wieder so weit: Die Lindenbäume blühen auf, und ihre zarten Blüten verströmen einen betörenden Duft, der uns an warme Sommertage erinnert. Diese Zeit ist nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch eine Gelegenheit, von den heilenden Kräften der Linde zu profitieren.


🌳 Die Dorflinde – ein Symbol der Gemeinschaft

In vielen Dörfern war die Linde mehr als nur ein Baum – sie war ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Unter ihren ausladenden Ästen fanden Märkte, Feste und Versammlungen statt. Die Dorflinde stand für Gemeinschaft, Freiheit und Frieden und war ein Ort, an dem sich Jung und Alt versammelten.


🍵 Lindenblütentee – ein wohltuendes Getränk

Lindenblütentee ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Er wird aus den Blüten der Sommer- (Tilia platyphyllos) und Winterlinde (Tilia cordata) zubereitet und wirkt beruhigend sowie schweißtreibend – ideal bei Erkältungen oder Schlafproblemen.


🌿 So bereitest du Lindenblütentee zu

Zutaten:
• 1 Teelöffel getrocknete Lindenblüten (ca. 1,8 g)
• 250 ml kochendes Wasser

Zubereitung:
1. Gieße das kochende Wasser über die Lindenblüten.
2. Lasse den Tee 5–10 Minuten ziehen.
3. Seihe die Blüten ab und genieße den Tee heiß.

Tipp: Für eine zusätzliche Geschmacksnote kannst du etwas Honig oder Zitronensaft hinzufügen.


🌞 Kalt angesetzter Lindenblütentee für heiße Tage

An warmen Sommertagen ist kalt angesetzter Lindenblütentee eine erfrischende Alternative:
1. Gib 1 Teelöffel getrocknete Lindenblüten in 250 ml kaltes Wasser.
2. Lasse den Tee 5–8 Stunden im Kühlschrank ziehen.
3. Seihe die Blüten ab und genieße den erfrischenden Tee.
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𝔇𝔢𝔯 𝔅𝔞𝔲𝔪

𝔣𝔬𝔫 𝔉𝔯𝔦𝔢𝔡𝔯𝔦𝔠𝔥 𝔅𝔲̈𝔠𝔨𝔢𝔯𝔱

𝔇𝔢𝔯 𝔅𝔞𝔲𝔪, 𝔡𝔢𝔯 𝔣𝔢𝔰𝔱 𝔦𝔪 𝔖𝔱𝔲𝔯𝔪𝔢 𝔰𝔱𝔢𝔥𝔱,
𝔇𝔢𝔯 𝔚𝔲𝔯𝔷𝔢𝔩 𝔱𝔦𝔢𝔣 𝔷𝔲𝔯 𝔈𝔯𝔡𝔢 𝔣𝔩𝔢𝔥𝔱,
𝔇𝔢𝔯 𝔴ä𝔠𝔥𝔰𝔱 𝔢𝔪𝔭𝔬𝔯 𝔪𝔦𝔱 𝔰𝔱𝔞𝔯𝔨𝔢𝔯 𝔎𝔯𝔞𝔣𝔱,
𝔙𝔬𝔪 𝔖𝔬𝔫𝔫𝔢𝔫𝔩𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔷𝔲𝔯 𝔏𝔢𝔦𝔡𝔢𝔫𝔰𝔠𝔥𝔞𝔣𝔱.

𝔒 𝔐𝔢𝔫𝔰𝔠𝔥, 𝔰𝔢𝔦 𝔴𝔦𝔢 𝔡𝔢𝔯 𝔅𝔞𝔲𝔪 𝔰𝔬 𝔣𝔯𝔢𝔦,
𝔇𝔬𝔠𝔥 𝔴𝔲𝔯𝔷𝔩𝔢 𝔱𝔦𝔢𝔣 — 𝔰𝔬𝔫𝔰𝔱 𝔤𝔢𝔥𝔰𝔱 𝔡𝔲 𝔳𝔬𝔯𝔟𝔢𝔦.
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„Die Birke – Baum der Göttin, Heilerin des Lichts“

In der alten Heilkunde galt die Birke als Baum des Anfangs,
des Neubeginns, der Reinigung –
und als heiliger Baum der Göttin,
die über Fruchtbarkeit, Schutz und Wandel wachte.

Ihre weiße Rinde spiegelt das Licht der Seele,
ihre Zweige tanzen mit dem Wind wie heilende Hände,
und ihre jungen Blätter tragen eine Kraft in sich,
die sanft entgiftet, klärt und belebt.

Die Birke ist eine Pflanzenheilerin,
die nicht drängt, sondern begleitet.
Sie unterstützt die Nieren, leitet aus,
beruhigt entzündete Haut
und hilft dem Körper, Altes loszulassen –
ganz wie die Göttin, die das Alte wandelt und das Neue ruft.

In der Volksheilkunde wurde sie als Tee, Bad und Haarwasser genutzt,
in Frühlingskuren verehrt,
und in alten Ritualen um Schutz, Geburt und Reinigung gebeten.
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Anwendung der Birke in der Heilkunde

Die Heilkraft der Birke liegt vor allem in ihren jungen Blättern und ihrer sanften, reinigenden Wirkung auf den gesamten Organismus. In der Volksheilkunde wird sie besonders im Frühling geschätzt – wenn die Säfte fließen und der Körper zum Loslassen bereit ist.

1. Birkenblätter-Tee zur Ausleitung und Entwässerung
Anwendung:
1–2 Teelöffel getrocknete Birkenblätter mit 250 ml heißem Wasser übergießen, 10–15 Minuten ziehen lassen.
Trinkkur:
2–3 Tassen täglich, ideal im Rahmen einer Frühjahrskur über 2–3 Wochen.
Wirkung:
Unterstützt die Nierenfunktion, regt den Stoffwechsel an, hilft bei rheumatischen Beschwerden und Gicht.

2. Birkenbad für Haut und Seele
Zubereitung:
2 Handvoll frische oder getrocknete Blätter mit 1 Liter heißem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen, dann dem Badewasser zugeben.
Wirkung:
Beruhigt gereizte Haut, hilft bei Ekzemen und Schuppenflechte, wirkt klärend und entspannend.

3. Birkenhaarwasser zur Kräftigung
Rezept:
Eine Handvoll frische Birkenblätter mit 250 ml Apfelessig und 250 ml Wasser aufkochen, 15 Minuten ziehen lassen, abkühlen, abseihen.
Anwendung:
In die Kopfhaut einmassieren, 2–3× wöchentlich.
Wirkung:
Kräftigt Haarwurzeln, wirkt gegen Schuppen, fördert die Durchblutung der Kopfhaut.

4. Birkenknospen und Rinde – sanfte Helfer
• Die Knospen enthalten ätherische Öle mit keimhemmender Wirkung.
• Die Rinde wurde früher äußerlich gegen Hautpilz und als Wundauflage verwendet.
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Hilf dir selbst mit Teebaumöl-Salbe 😉
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Warum antibiotische Salben meist rezeptpflichtig sind – und wie du eine natürliche Alternative selbst herstellst

Ob bei kleinen Wunden, Pickeln oder entzündeten Hautstellen: Viele greifen schnell zu einer antibiotischen Salbe. Doch wer in die Apotheke geht, merkt schnell – die meisten dieser Salben sind rezeptpflichtig und nur in sehr kleinen Mengen ohne Rezept erhältlich. Aber warum eigentlich?

Antibiotika auf der Haut – wirksam, aber nicht ohne Risiko

Antibiotische Salben enthalten chemisch hergestellte Wirkstoffe wie Fusidinsäure, Mupirocin oder Tyrothricin, die gezielt Bakterien abtöten. Diese Mittel sind hochwirksam – aber genau darin liegt auch die Gefahr: Wer sie unsachgemäß oder zu häufig anwendet, kann Resistenzen fördern.

Das bedeutet: Die Bakterien gewöhnen sich an das Medikament, überleben die Behandlung – und können bei späteren Infektionen zur echten Gefahr werden, weil herkömmliche Antibiotika dann nicht mehr wirken. Dieses Problem betrifft nicht nur schwere Infektionen im Krankenhaus, sondern beginnt oft schon im Kleinen – etwa mit einer übermäßig verwendeten Salbe bei einem Pickel.

Teebaumöl: Die pflanzliche Alternative ohne Resistenzrisiko

Eine bewährte, natürliche Alternative ist Teebaumöl. Das ätherische Öl aus den Blättern des australischen Teebaums wirkt antibakteriell, antiviral und antimykotisch – und das ganz ohne chemische Zusätze oder bekannte Resistenzbildung.

Studien zeigen, dass Teebaumöl gegen viele krankmachende Bakterien wirksam ist, darunter:

1. Staphylococcus aureus
(Häufiger Erreger bei Pickeln, Furunkeln, Wundinfektionen)
2. MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)
(Antibiotikaresistenter Krankenhauskeim)
3. Propionibacterium acnes (neu: Cutibacterium acnes)
(Hauptverursacher von Akne)
4. Streptococcus pyogenes
(Verursacher von Haut- und Racheninfektionen, z. B. Scharlach)
5. Escherichia coli
(Fäkalkeim, kann Haut- und Wundinfektionen verursachen)
6. Klebsiella pneumoniae
(Haut-, Atemwegs- und Wundinfektionen)
7. Enterococcus faecalis
(Darmbakterium, kann Wund- und Harnwegsinfektionen verursachen)
8. Pseudomonas aeruginosa
(Feuchtigkeitsliebender Keim, häufig in chronischen Wunden)
9. Listeria monocytogenes
(Gefährlich bei offenen Hautstellen, v. a. bei Immunschwäche)
10. Bacillus subtilis
(Sporenbildender Umweltkeim, selten pathogen, aber relevant bei Wunden)
11. Mycobacterium smegmatis
(Modellorganismus für Tuberkulose-Erreger; kann Hautinfektionen imitieren)

Die Wirkung ist beeindruckend – und dabei sanft zur Haut, wenn es richtig angewendet wird.
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DIY-Rezept: Antibakterielle Teebaumöl-Salbe zum Selbermachen

Mit wenigen Zutaten kannst du dir zu Hause eine natürliche antibakterielle Salbe herstellen. Sie ist ideal bei entzündeten Hautstellen, kleinen infizierten Wunden, Pickeln oder leichten Ekzemen.

Das brauchst du:
30 g Sheabutter oder Kokosöl (Basisfett, wirkt pflegend und heilend)
10 ml Jojobaöl oder Mandelöl (zieht gut ein, unterstützt die Hautbarriere)
• 5-10 Tropfen reines Teebaumöl (100 % ätherisches Öl – keine Parfumöle!)
• Optional: 5 Tropfen Lavendelöl (wirkt zusätzlich beruhigend und entzündungshemmend)
• Ein kleines, sauberes Schraubglas

So geht’s:
1. Sheabutter (oder Kokosöl) in einem Wasserbad langsam schmelzen.
2. Jojobaöl unterrühren.
3. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist (unter 40 °C), Teebaumöl und optional Lavendelöl hinzufügen.
4. Alles in das Schraubglas füllen, fest verschließen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.
5. Die Salbe ist bei kühler Lagerung etwa 3 Monate haltbar.

Anwendung:

Trage die Salbe 2–3 Mal täglich dünn auf betroffene Hautstellen auf. Nicht auf offene Wunden oder Schleimhäute anwenden. Vor der ersten Anwendung empfiehlt sich ein Verträglichkeitstest an einer kleinen Hautstelle.


Chemische Antibiotika sind ein wichtiges medizinisches Werkzeug – aber kein Mittel für jede Kleinigkeit. Gerade bei kleinen Hautproblemen gibt es mit Teebaumöl eine kraftvolle, natürliche Alternative, die nicht nur antibakteriell wirkt, sondern auch die Haut pflegt.

Mit der selbstgemachten Teebaumöl-Salbe hast du ein einfaches, aber effektives Hausmittel zur Hand – frei von Chemie, frei von Rezeptpflicht und frei von Resistenzen.
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🌿𝕯𝖎𝖊 𝕰𝖗𝖉𝖊 𝖎𝖘𝖙 𝖉𝖊𝖗 𝖀𝖗𝖘𝖖𝖚𝖓𝖌 𝖆𝖑𝖑𝖊𝖗 𝕳𝖊𝖎𝖑𝖚𝖓𝖌.🌿

Hildegard von Bingen
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🌿 Himbeerblätter – ein stiller Schatz für Frauen 🌿

Liebe Frau,
in einer Welt voller Lärm und Leistung wächst etwas ganz Leises für dich:
das Himbeerblatt.
Zart, grün, schlicht und doch seit Jahrhunderten ein kraftvoller Begleiter
für die natürlichen Rhythmen deines Körpers.

In seinen feinen Blättern liegt altes Wissen.
Es stärkt deine Gebärmutter nicht mit Druck, sondern mit Beständigkeit.
Es bringt deinen Zyklus sanft in Balance,
unterstützt dich beim Loslassen, beim Aufbauen, beim Neuwerden.

Wenn dein Körper sich sortieren will,
wenn deine Periode unregelmäßig ist oder zu stark fließt,
wenn du dich nach Fruchtbarkeit sehnst oder dich auf eine Geburt vorbereitest,
dann kann das Himbeerblatt an deiner Seite stehen.

🌱 Wie es wirkt

Es unterstützt den weiblichen Körper auf besondere Weise.
Es kann den Zyklus harmonisieren, vor allem in der ersten Zyklushälfte.
Es kräftigt die Muskulatur der Gebärmutter und verbessert ihre Durchblutung.
Es lindert Krämpfe und Anspannung vor oder während der Menstruation.
Bei Kinderwunsch kann es helfen, den Hormonhaushalt zu stabilisieren.
In der späten Schwangerschaft wird es gern verwendet, um die Gebärmutter auf die Geburt vorzubereiten.

Wie du es verwendest

Ein Tee aus getrockneten Himbeerblättern ist einfach und wohltuend.
Ein bis zwei Tassen täglich, frisch aufgebrüht, etwa zehn Minuten ziehen lassen.
Du kannst ihn in der ersten Zyklushälfte trinken, bei Regelbeschwerden oder in der Geburtsvorbereitung ab der 34. Schwangerschaftswoche.
Wichtig ist dabei, deinem Körper zuzuhören und ihn mit Achtsamkeit zu begleiten.
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Die Sandstrohblume (Helichrysum arenarium), auch bekannt als Immortelle, ist eine Heilpflanze mit langer Tradition in der Volksmedizin, besonders in Osteuropa und im Mittelmeerraum. Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird wegen ihrer entzündungshemmenden, leberstärkenden und krampflösenden Eigenschaften geschätzt.
🌼 Heilwirkungen der Sandstrohblume
1. Leber- und Gallenblasenbeschwerden
• Fördert den Gallenfluss (cholagog)
• Unterstützt die Leberfunktion
• Wirkt entgiftend
2. Verdauungsfördernd
• Lindert Blähungen, Völlegefühl und leichte Magen-Darm-Krämpfe
• Regt die Verdauung an, besonders nach fettreichen Mahlzeiten
3. Entzündungshemmend
• Äußerlich und innerlich zur Unterstützung bei Entzündungen (z. B. der Haut oder Atemwege)
4. Antioxidativ & antimikrobiell
• Enthält Flavonoide und ätherische Öle mit schützender Wirkung auf Zellen
• Hemmt das Wachstum bestimmter Bakterien und Pilze
5. Hautpflege (äußerlich)
• In Salben oder Ölen verwendet zur Pflege bei Prellungen, Ekzemen oder Narben
• Fördert die Regeneration der Haut


🧪 Inhaltsstoffe
• Flavonoide (z. B. Isoquercitrin)
• Cumarine
• Bitterstoffe
• Ätherisches Öl (besonders bei Helichrysum italicum)
• Phytosterole
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