https://www.youtube.com/watch?v=lutIIOVIr5k
Ich finde den Schluss so schön, ab dem Zeitpunkt, wenn Arielle ihren Vater umarmt. Da hab ich wirklich jedes Mal Tränen in den Augen, weil die Musik dann auch so unbeschreiblich schön ist.
@ZeichenDerLiebe
Ich finde den Schluss so schön, ab dem Zeitpunkt, wenn Arielle ihren Vater umarmt. Da hab ich wirklich jedes Mal Tränen in den Augen, weil die Musik dann auch so unbeschreiblich schön ist.
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Arielle - Happy Ending (German 1998)
New Version :)
https://www.youtube.com/watch?v=7ltjPJbDpA8
Für meine Mama, die viel mehr ist, als nur das. Ich hab dich lieb ❤️
"Eine Mutter, eine richtige Mutter ist das aller schönste auf der ganzen Welt.
Sie ist dein Schutzengel.
Sie behütet dich, Tag und Nacht.
Sie hat dich lieb und sie singt dich in den Schlaf.
Auf der weiten Welt
Auf der weiten Welt
Hast Du ein Herz das Dir nur gehört
Es ist bei Dir wo Du auch bist
Auf der weiten Welt
Auf der weiten Welt
Deine Mutter hat Dich so lieb
Sie ist ein Engel, dein guter Stern
Fragst Du mich, was Schön'res es gibt
Dann sag ich Dir: nichts ist so gut
Nichts ist so schön wie ihr Herz
Auf der weiten Welt."
@ZeichenDerLiebe
Für meine Mama, die viel mehr ist, als nur das. Ich hab dich lieb ❤️
"Eine Mutter, eine richtige Mutter ist das aller schönste auf der ganzen Welt.
Sie ist dein Schutzengel.
Sie behütet dich, Tag und Nacht.
Sie hat dich lieb und sie singt dich in den Schlaf.
Auf der weiten Welt
Auf der weiten Welt
Hast Du ein Herz das Dir nur gehört
Es ist bei Dir wo Du auch bist
Auf der weiten Welt
Auf der weiten Welt
Deine Mutter hat Dich so lieb
Sie ist ein Engel, dein guter Stern
Fragst Du mich, was Schön'res es gibt
Dann sag ich Dir: nichts ist so gut
Nichts ist so schön wie ihr Herz
Auf der weiten Welt."
@ZeichenDerLiebe
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Deine Mutter
Provided to YouTube by Universal Music GroupDeine Mutter · Cast MemberPeter Pan Original Soundtrack℗ 1952 Walt Disney RecordsReleased on: 2002-01-01Unknown, ...
Der Mann und die Dunkelheit
Es war einmal ein Mann, der in einem dunklen Zimmer wohnte. Er mochte die Dunkelheit nicht und er versuchte, sie mit Beschimpfungen und Beschwörungen zu vertreiben.
Aber die Dunkelheit verschwand nicht.
Eines Tages besuchte ihn eine weise Frau. Sie sagte zu ihm: “Das was dich ärgert, die Dunkelheit, wie du es nennst, gibt es eigentlich gar nicht. Dagegen zu kämpfen bringt deshalb überhaupt nichts. Konzentriere dich lieber darauf, mehr Licht in deine Wohnung zu bringen und du wirst sehen, dass dein Problem damit von allein verschwindet.”
Der Mann lachte nur und rief: “Ha! Das kann nicht sein. Keine so einfache Methode kann einen so übermächtigen Feind wie die Dunkelheit besiegen. Du irrst, närrisches Weib!”
Und so verbrachte der Mann den Rest seines Lebens in der Dunkelheit, von der er glaubte, sie sei unbezwingbar.
Das Licht einer einzigen Kerze hätte ihn vom Gegenteil überzeugen können…
aus zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe
Es war einmal ein Mann, der in einem dunklen Zimmer wohnte. Er mochte die Dunkelheit nicht und er versuchte, sie mit Beschimpfungen und Beschwörungen zu vertreiben.
Aber die Dunkelheit verschwand nicht.
Eines Tages besuchte ihn eine weise Frau. Sie sagte zu ihm: “Das was dich ärgert, die Dunkelheit, wie du es nennst, gibt es eigentlich gar nicht. Dagegen zu kämpfen bringt deshalb überhaupt nichts. Konzentriere dich lieber darauf, mehr Licht in deine Wohnung zu bringen und du wirst sehen, dass dein Problem damit von allein verschwindet.”
Der Mann lachte nur und rief: “Ha! Das kann nicht sein. Keine so einfache Methode kann einen so übermächtigen Feind wie die Dunkelheit besiegen. Du irrst, närrisches Weib!”
Und so verbrachte der Mann den Rest seines Lebens in der Dunkelheit, von der er glaubte, sie sei unbezwingbar.
Das Licht einer einzigen Kerze hätte ihn vom Gegenteil überzeugen können…
aus zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe
Gott kommt zu Besuch
Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. Da wurde er schrecklich nervös.
„Zu mir?” rief er. „In mein Haus?”
Und er rannte in alle Zimmer, er lief die Treppen rauf und runter, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinab – und sah sein Haus mit anderen Augen.
„Unmöglich!” jammerte er. „In diesem Dreckstall kann ich keinen Besuch empfangen, schon gar nicht Gott! Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen.”
Also riss er alle Fenster und Türen auf und rief hinaus: „Brüder, Freunde, Leute! Helft mir aufräumen – irgendjemand, bitte! Aber schnell!”
Er macht sich sofort daran, sein Haus zu putzen. Durch die dicken Staubwolken sah er, dass ihm tatsächlich jemand zu Hilfe gekommen war, worüber der Mann mehr als dankbar war. Sie schleppten gemeinsam das Gerümpel hinter das Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten die Treppen und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und noch immer klebte der Dreck an allen Ecken und Enden.
„Das schaffen wir nie!” schnaufte der Mann.
„Doch, das schaffen wir.” sagte der andere.
Sie plagten sich den ganzen Tag. Und tatsächlich waren sie spät am Abend fertig. Sie gingen in die Küche und der Mann deckte den Tisch.
„So” sagte er, „jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen. Wo er nur bleibt?”
„Aber ich bin ja da.” sagte der andere und setzte sich an den Tisch. „Komm, und iss mit mir.”
aus zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe
Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. Da wurde er schrecklich nervös.
„Zu mir?” rief er. „In mein Haus?”
Und er rannte in alle Zimmer, er lief die Treppen rauf und runter, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinab – und sah sein Haus mit anderen Augen.
„Unmöglich!” jammerte er. „In diesem Dreckstall kann ich keinen Besuch empfangen, schon gar nicht Gott! Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen.”
Also riss er alle Fenster und Türen auf und rief hinaus: „Brüder, Freunde, Leute! Helft mir aufräumen – irgendjemand, bitte! Aber schnell!”
Er macht sich sofort daran, sein Haus zu putzen. Durch die dicken Staubwolken sah er, dass ihm tatsächlich jemand zu Hilfe gekommen war, worüber der Mann mehr als dankbar war. Sie schleppten gemeinsam das Gerümpel hinter das Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten die Treppen und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und noch immer klebte der Dreck an allen Ecken und Enden.
„Das schaffen wir nie!” schnaufte der Mann.
„Doch, das schaffen wir.” sagte der andere.
Sie plagten sich den ganzen Tag. Und tatsächlich waren sie spät am Abend fertig. Sie gingen in die Küche und der Mann deckte den Tisch.
„So” sagte er, „jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen. Wo er nur bleibt?”
„Aber ich bin ja da.” sagte der andere und setzte sich an den Tisch. „Komm, und iss mit mir.”
aus zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe
Neue Wege gehen und aus Erfahrungen lernen.
"Am ersten Tag geht jemand eine Straße entlang. Plötzlich stürzt er in ein Loch, das sich unerwartet vor ihm auftut. Dieser Sturz ist wie ein Sterben und verzweifelt ruft er nach Hilfe. Tatsächlich kommt jemand und hilft ihm heraus.
Am zweiten Tag geht die Person die gleiche Straße entlang und wieder stürzt sie in das Loch. Sie empfindet Angst, aber sie findet einen Weg, sich selbst aus dem Loch zu befreien.
Am dritten Tag geht dieser Jemand wieder die Straße entlang und stürzt erneut in das Loch – aus reiner Gewohnheit. Er ärgert sich über sich selbst und befreit sich durch die bekannte Möglichkeit.
Am vierten Tag geht die Person die gleiche Straße entlang, wechselt aber vor dem Loch die Seite.
Am fünften Tag wählt sie eine andere Straße."
(Nossrat Peseschkian)
@ZeichenDerLiebe
"Am ersten Tag geht jemand eine Straße entlang. Plötzlich stürzt er in ein Loch, das sich unerwartet vor ihm auftut. Dieser Sturz ist wie ein Sterben und verzweifelt ruft er nach Hilfe. Tatsächlich kommt jemand und hilft ihm heraus.
Am zweiten Tag geht die Person die gleiche Straße entlang und wieder stürzt sie in das Loch. Sie empfindet Angst, aber sie findet einen Weg, sich selbst aus dem Loch zu befreien.
Am dritten Tag geht dieser Jemand wieder die Straße entlang und stürzt erneut in das Loch – aus reiner Gewohnheit. Er ärgert sich über sich selbst und befreit sich durch die bekannte Möglichkeit.
Am vierten Tag geht die Person die gleiche Straße entlang, wechselt aber vor dem Loch die Seite.
Am fünften Tag wählt sie eine andere Straße."
(Nossrat Peseschkian)
@ZeichenDerLiebe
Der suchende Segler
Es war einmal ein Segler, der gerade sein Boot fertig machte, um hinaus aufs Meer zu segeln.
Der Segler war auf der Suche, er wusste allerdings noch nicht so recht wonach. Er wusste nur, wenn er gefunden hätte, wonach er sucht, dann würde er es schon merken.
Also wollte er einfach lossegeln und schauen, wohin ihn der Wind treibt.
Da ging am Kai ein Kaufmann vorbei und fragte den Segler: „Wohin geht die Reise?“
Der Segler lächelte und antwortete: „Ich weiß es noch nicht. Mal schauen, wohin der Wind mich trägt.“
Der Kaufmann schaute nachdenklich, so als wollte er etwas sagen.
Doch er ging langsam weiter und sagte dann im Vorbeigehen leise vor sich hin: „Für einen Segler, der seinen Zielhafen nicht kennt, ist kein Wind der richtige.“
Der Segler hörte diese Worte.
Und er stockte, denn er musste darüber nachdenken, was der Kaufmann da gerade gesagt hatte.
Er hielt kurz inne und dachte nach: Hm ja, da steckt schon etwas Wahres drin.
Doch ich lasse mich vom Wind tragen, weil ich etwas suche, und ich weiß ja nicht wo. Deshalb will ich einfach nur die Welt kennenlernen und möglichst viel sehen und erfahren. Also stimmt genau das Gegenteil von dem, was der Kaufmann sagte: Jeder Wind ist mir recht!
Und dieser Gedanke beruhigte den Segler wieder.
Also löste der Segler die Leinen und brachte sein Boot hinaus aufs Meer.
Diesmal hatte er Glück: Der Wind pustete und pustete und gab ihm seine Richtung ohne Abweichung vor.
Nach einigen Tagen beständigen Segelns sah der Segler in der Ferne plötzlich wieder Land. Und er beschloss, sein Boot direkt darauf zuzusteuern.
Als er näher kam, konnte er seinen Augen kaum trauen: Welch ein wunderschöner Ort, an den ihn der Wind diesmal getragen hatte!
Der Segler legte sofort im Hafen an und ging an Land. Er war überwältigt, denn dieser Ort war noch viel schöner, als er zuerst geglaubt hatte …
Die Gebäude waren von strahlender Schönheit und gleichzeitig sehr gemütlich und einladend. Die Menschen hier lachten viel und waren auch sehr freundlich zu ihm. Das Wetter war hervorragend. Und das leckere Essen erst …
Hier würde es sich gut für einige Zeit aushalten lassen, denn dieser Ort war ein kleines Paradies auf Erden!
Der Segler blieb einige Tage an diesem Ort.
So lange, bis er eines Morgens aufwachte und plötzlich innerlich sehr unruhig war.
Er hörte wieder diese innere Stimme, die ihm immerzu so viele Fragen stellte:
„Willst du etwa hierbleiben?
Ist das hier das, wonach du suchst?
Dort draußen gibt es noch so viele unentdeckte Orte, könnte es nicht noch einen geben, der noch besser zu dir passt?
Wäre es jetzt nicht mal an der Zeit, deine Suche fortzusetzen? …“
Der Segler dachte sehr viel über diese Fragen nach, aber er fand keine rechte Antwort darauf.
Denn er wusste eben nicht, wonach er sucht.
Er konnte diese innere Stimme und ihre Fragen aber auch nicht ignorieren. Und so entschloss er sich, sein Boot am nächsten Tag wieder startklar zu machen.
Als er am nächsten Morgen begann, sein Boot mit Vorräten zu beladen, sah er einen alten Mann herunter in den Hafen kommen. Der alte Mann kam langsamen Schrittes direkt auf das Boot zu und setzte sich davor auf einen Stein.
Er fragte den Segler unvermittelt: „Was machst du da?“
Der Segler packte gerade noch die letzten Vorräte an ihren Bestimmungsort. Dann griff er nach der Leine, um den letzten Knoten zu lösen.
Er antwortete nebenbei: „Ich steche wieder in See und habe mein Boot dafür vorbereitet.“
Der alte Mann überlegte kurz. Dann fragte er: „Hat es dir hier nicht gefallen?“
Und der Segler sagte: „Doch! … Sehr sogar!“
Der alte Mann war sich kurz unsicher, ob er richtig gehört hatte …
Er fragte: „Warum willst du dann fort?“
Der Segler hielt kurz inne.
Dann antwortete er wahrheitsgemäß: „Ich bin auf der Suche … Ich weiß zwar noch nicht genau wonach, doch ich hoffe, dass mir das Leben darauf irgendwann eine Antwort gibt, wenn ich lossegle. Deshalb muss ich weiter.“
Den alten Mann schien diese Antwort irgendwie berührt zu haben. Denn auf einmal schaute er sehr nachdenklich zu Boden.
Es war einmal ein Segler, der gerade sein Boot fertig machte, um hinaus aufs Meer zu segeln.
Der Segler war auf der Suche, er wusste allerdings noch nicht so recht wonach. Er wusste nur, wenn er gefunden hätte, wonach er sucht, dann würde er es schon merken.
Also wollte er einfach lossegeln und schauen, wohin ihn der Wind treibt.
Da ging am Kai ein Kaufmann vorbei und fragte den Segler: „Wohin geht die Reise?“
Der Segler lächelte und antwortete: „Ich weiß es noch nicht. Mal schauen, wohin der Wind mich trägt.“
Der Kaufmann schaute nachdenklich, so als wollte er etwas sagen.
Doch er ging langsam weiter und sagte dann im Vorbeigehen leise vor sich hin: „Für einen Segler, der seinen Zielhafen nicht kennt, ist kein Wind der richtige.“
Der Segler hörte diese Worte.
Und er stockte, denn er musste darüber nachdenken, was der Kaufmann da gerade gesagt hatte.
Er hielt kurz inne und dachte nach: Hm ja, da steckt schon etwas Wahres drin.
Doch ich lasse mich vom Wind tragen, weil ich etwas suche, und ich weiß ja nicht wo. Deshalb will ich einfach nur die Welt kennenlernen und möglichst viel sehen und erfahren. Also stimmt genau das Gegenteil von dem, was der Kaufmann sagte: Jeder Wind ist mir recht!
Und dieser Gedanke beruhigte den Segler wieder.
Also löste der Segler die Leinen und brachte sein Boot hinaus aufs Meer.
Diesmal hatte er Glück: Der Wind pustete und pustete und gab ihm seine Richtung ohne Abweichung vor.
Nach einigen Tagen beständigen Segelns sah der Segler in der Ferne plötzlich wieder Land. Und er beschloss, sein Boot direkt darauf zuzusteuern.
Als er näher kam, konnte er seinen Augen kaum trauen: Welch ein wunderschöner Ort, an den ihn der Wind diesmal getragen hatte!
Der Segler legte sofort im Hafen an und ging an Land. Er war überwältigt, denn dieser Ort war noch viel schöner, als er zuerst geglaubt hatte …
Die Gebäude waren von strahlender Schönheit und gleichzeitig sehr gemütlich und einladend. Die Menschen hier lachten viel und waren auch sehr freundlich zu ihm. Das Wetter war hervorragend. Und das leckere Essen erst …
Hier würde es sich gut für einige Zeit aushalten lassen, denn dieser Ort war ein kleines Paradies auf Erden!
Der Segler blieb einige Tage an diesem Ort.
So lange, bis er eines Morgens aufwachte und plötzlich innerlich sehr unruhig war.
Er hörte wieder diese innere Stimme, die ihm immerzu so viele Fragen stellte:
„Willst du etwa hierbleiben?
Ist das hier das, wonach du suchst?
Dort draußen gibt es noch so viele unentdeckte Orte, könnte es nicht noch einen geben, der noch besser zu dir passt?
Wäre es jetzt nicht mal an der Zeit, deine Suche fortzusetzen? …“
Der Segler dachte sehr viel über diese Fragen nach, aber er fand keine rechte Antwort darauf.
Denn er wusste eben nicht, wonach er sucht.
Er konnte diese innere Stimme und ihre Fragen aber auch nicht ignorieren. Und so entschloss er sich, sein Boot am nächsten Tag wieder startklar zu machen.
Als er am nächsten Morgen begann, sein Boot mit Vorräten zu beladen, sah er einen alten Mann herunter in den Hafen kommen. Der alte Mann kam langsamen Schrittes direkt auf das Boot zu und setzte sich davor auf einen Stein.
Er fragte den Segler unvermittelt: „Was machst du da?“
Der Segler packte gerade noch die letzten Vorräte an ihren Bestimmungsort. Dann griff er nach der Leine, um den letzten Knoten zu lösen.
Er antwortete nebenbei: „Ich steche wieder in See und habe mein Boot dafür vorbereitet.“
Der alte Mann überlegte kurz. Dann fragte er: „Hat es dir hier nicht gefallen?“
Und der Segler sagte: „Doch! … Sehr sogar!“
Der alte Mann war sich kurz unsicher, ob er richtig gehört hatte …
Er fragte: „Warum willst du dann fort?“
Der Segler hielt kurz inne.
Dann antwortete er wahrheitsgemäß: „Ich bin auf der Suche … Ich weiß zwar noch nicht genau wonach, doch ich hoffe, dass mir das Leben darauf irgendwann eine Antwort gibt, wenn ich lossegle. Deshalb muss ich weiter.“
Den alten Mann schien diese Antwort irgendwie berührt zu haben. Denn auf einmal schaute er sehr nachdenklich zu Boden.
Dann sagte er: „Ich war einst so wie du … Auch auf der Suche.
Ich habe endlose Jahre auf dem Meer verbracht und dabei habe ich die ganze Welt gesehen, wirklich die ganze Welt …”
„Ich hatte immer das Gefühl, irgendwo dort draußen liegen die Antworten verborgen. Ich war der Sklave meiner unstillbaren Fragen. Sie haben mich mein Leben lang getrieben und mich rastlos gemacht …“
Dem Segler kamen sofort seine Fragen wieder in den Kopf, die ihn immer so rastlos werden ließen. Die ihm das Gefühl gaben, irgendwie nicht am richtigen Ort zu sein.
Er fragte sich, ob der alte Mann wohl das gefunden hatte, wonach er gesucht hatte …
Der alte Mann konnte dem Segler diese Frage aus seinem Gesicht ablesen.
Er holte tief Luft und sagte: „Ich habe mir geschworen, falls ich je einen Segler treffen sollte, der so ist, wie ich einst war – dann werde ich ihm berichten, was ich auf dem Meer gelernt habe.“
Der Segler schaute den alten Mann jetzt gebannt an.
Der alte Mann zögerte kurz, so als würde er seine Worte sehr sorgfältig abwägen.
Dann sah er aufs Meer hinaus: „Ich war auf der Suche dort draußen. Und meine Suche glich der Suche nach einem ‚Etwas‘ im Heuhaufen. Ich wusste nicht, ob es die Nadel war, der Knopf oder doch der Faden …”
„So folgte ich segelnd jedem Wind, in der Hoffnung, das Leben würde mir darauf schon eine Antwort geben. Ich glaubte, wenn ich finden würde, wonach ich suchte, dann wüsste ich es schon …“
Unvermittelt schaute der alte Mann den Segler mit ernstem Blick an: „Doch so war es nicht. Die ganze Zeit gab es nichts und niemanden, der mir je hätte eine Antwort darauf geben können.”
„Nicht das Leben, keine plötzliche Eingebung und auch kein alter weiser Mann. Niemand, außer mir selbst.“
Der Segler sah den alten Mann verwirrt an.
„Meine Fragen ließen mich einfach nie los, weil ich meine Suche falsch angegangen bin. Und nun bin ich alt …“ Er machte eine Pause.
„Bevor du auch nach Antworten dort draußen auf dem Meer suchst, suche erst nach Antworten in dir selbst.
Wer bist du?
Was möchtest du?
Wie soll der Ort sein, an dem du endlich glücklich bist?”
„Wenn du das weißt, dann ist der Heuhaufen zwar immer noch groß, aber du weißt wenigstens, wonach du suchen musst. Und das ist der wichtigste Teil deiner Suche!
„Diese Antworten findest du nur in dir selbst und nicht dort draußen auf dem Meer … Erst wenn du weißt, wer du bist und was du willst, erst dann wirst du auch wissen, wann du auf deiner Suche fündig geworden bist.“
Der Segler schaute weit aufs Meer hinaus.
Er schloss seine Augen und atmete einen tiefen Zug salziger Luft ein.
Dann griff er nach der Leine und band den Knoten wieder zu.
Eine Weisheitsgeschichte von Mathias Rudolph
@ZeichenDerLiebe
Ich habe endlose Jahre auf dem Meer verbracht und dabei habe ich die ganze Welt gesehen, wirklich die ganze Welt …”
„Ich hatte immer das Gefühl, irgendwo dort draußen liegen die Antworten verborgen. Ich war der Sklave meiner unstillbaren Fragen. Sie haben mich mein Leben lang getrieben und mich rastlos gemacht …“
Dem Segler kamen sofort seine Fragen wieder in den Kopf, die ihn immer so rastlos werden ließen. Die ihm das Gefühl gaben, irgendwie nicht am richtigen Ort zu sein.
Er fragte sich, ob der alte Mann wohl das gefunden hatte, wonach er gesucht hatte …
Der alte Mann konnte dem Segler diese Frage aus seinem Gesicht ablesen.
Er holte tief Luft und sagte: „Ich habe mir geschworen, falls ich je einen Segler treffen sollte, der so ist, wie ich einst war – dann werde ich ihm berichten, was ich auf dem Meer gelernt habe.“
Der Segler schaute den alten Mann jetzt gebannt an.
Der alte Mann zögerte kurz, so als würde er seine Worte sehr sorgfältig abwägen.
Dann sah er aufs Meer hinaus: „Ich war auf der Suche dort draußen. Und meine Suche glich der Suche nach einem ‚Etwas‘ im Heuhaufen. Ich wusste nicht, ob es die Nadel war, der Knopf oder doch der Faden …”
„So folgte ich segelnd jedem Wind, in der Hoffnung, das Leben würde mir darauf schon eine Antwort geben. Ich glaubte, wenn ich finden würde, wonach ich suchte, dann wüsste ich es schon …“
Unvermittelt schaute der alte Mann den Segler mit ernstem Blick an: „Doch so war es nicht. Die ganze Zeit gab es nichts und niemanden, der mir je hätte eine Antwort darauf geben können.”
„Nicht das Leben, keine plötzliche Eingebung und auch kein alter weiser Mann. Niemand, außer mir selbst.“
Der Segler sah den alten Mann verwirrt an.
„Meine Fragen ließen mich einfach nie los, weil ich meine Suche falsch angegangen bin. Und nun bin ich alt …“ Er machte eine Pause.
„Bevor du auch nach Antworten dort draußen auf dem Meer suchst, suche erst nach Antworten in dir selbst.
Wer bist du?
Was möchtest du?
Wie soll der Ort sein, an dem du endlich glücklich bist?”
„Wenn du das weißt, dann ist der Heuhaufen zwar immer noch groß, aber du weißt wenigstens, wonach du suchen musst. Und das ist der wichtigste Teil deiner Suche!
„Diese Antworten findest du nur in dir selbst und nicht dort draußen auf dem Meer … Erst wenn du weißt, wer du bist und was du willst, erst dann wirst du auch wissen, wann du auf deiner Suche fündig geworden bist.“
Der Segler schaute weit aufs Meer hinaus.
Er schloss seine Augen und atmete einen tiefen Zug salziger Luft ein.
Dann griff er nach der Leine und band den Knoten wieder zu.
Eine Weisheitsgeschichte von Mathias Rudolph
@ZeichenDerLiebe
Gestern habe ich einen Film mit meiner Mama angesehen und eine Figur sagte: "Wenn du etwas weder sehen, noch hören, noch spüren (anfassen) kannst, dann ist es auch nicht da."
Ich finde diese Aussage absolut nicht richtig. Für viele Dinge benötigt man Glauben und Vertrauen. Glaube, dass es Dinge gibt, die noch nicht erforscht sind, weil zum Beispiel die geeigneten Gerätschaften fehlen. Denkt mal an die Medizin früher und heute - was ist nicht alles möglich, was damals für unmöglich gehalten wurde. Heutzutage kann man mit einem Mikroskop kleinste Organismen sehen, da hätte man früher gesagt "Ich sehe es nicht, ich höre es nicht, ich spüre es nicht, also ist es nicht da." Wir sollten alle mehr über den Tellerrand hinaussehen und unseren Geist öffnen, dann würden wir viel mehr Geheimnisse dieser Erde entdecken.
Geht mit offenen Augen und Herzen durch die Welt und schaut mal, was dann passiert.
@ZeichenDerLiebe
Ich finde diese Aussage absolut nicht richtig. Für viele Dinge benötigt man Glauben und Vertrauen. Glaube, dass es Dinge gibt, die noch nicht erforscht sind, weil zum Beispiel die geeigneten Gerätschaften fehlen. Denkt mal an die Medizin früher und heute - was ist nicht alles möglich, was damals für unmöglich gehalten wurde. Heutzutage kann man mit einem Mikroskop kleinste Organismen sehen, da hätte man früher gesagt "Ich sehe es nicht, ich höre es nicht, ich spüre es nicht, also ist es nicht da." Wir sollten alle mehr über den Tellerrand hinaussehen und unseren Geist öffnen, dann würden wir viel mehr Geheimnisse dieser Erde entdecken.
Geht mit offenen Augen und Herzen durch die Welt und schaut mal, was dann passiert.
@ZeichenDerLiebe
🌷🌿🌷Licht ins Dunkel 🌿🌸🌿, [26.01.21 13:24]
Als ich mich selbst zu lieben begann
- Charlie Chaplin -
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.
Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !
🌿🌸🌿
gesehen bei @HerzenssacheSpirit und bei meiner lieben Freundin
@ZeichenDerLiebe
Als ich mich selbst zu lieben begann
- Charlie Chaplin -
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.
Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !
🌿🌸🌿
gesehen bei @HerzenssacheSpirit und bei meiner lieben Freundin
@ZeichenDerLiebe
Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Beweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht.
(Hebräer 11:1)
@ZeichenDerLiebe
(Hebräer 11:1)
@ZeichenDerLiebe
Ich sehe dich
Ein weiser Rabbi stellte seinen Schülern einmal die folgende Frage: “Wie bestimmt man die Stunde, in der die Nacht endet und der Tag beginnt?”
Einer der Schüler antwortete: “Vielleicht ist es der Moment, in dem man einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?”
Der Rabbi schüttelte den Kopf.
“Oder vielleicht dann, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum unterscheiden kann?”
Der Rabbi schüttelte wieder den Kopf.
“Aber wann ist es dann?”
Der Rabbi antwortete: “Es ist dann, wenn Ihr in das Gesicht eines beliebigen Menschen schaut und dort Eure Schwester oder Euren Bruder erkennt. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns.”
gesehen bei zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe
Ein weiser Rabbi stellte seinen Schülern einmal die folgende Frage: “Wie bestimmt man die Stunde, in der die Nacht endet und der Tag beginnt?”
Einer der Schüler antwortete: “Vielleicht ist es der Moment, in dem man einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?”
Der Rabbi schüttelte den Kopf.
“Oder vielleicht dann, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum unterscheiden kann?”
Der Rabbi schüttelte wieder den Kopf.
“Aber wann ist es dann?”
Der Rabbi antwortete: “Es ist dann, wenn Ihr in das Gesicht eines beliebigen Menschen schaut und dort Eure Schwester oder Euren Bruder erkennt. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns.”
gesehen bei zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe
Glaubt nie, dass euer Dasein keinen Unterschied macht.
Jeder hat seinen Daseinsgrund und kann für jemanden das Licht in der Dunkelheit sein.
Hört nie auf an euch zu glauben und verbreitet euer inneres Strahlen.✨❤️
Zu nichts nutze?
Es war einmal ein kleiner weißer Baumwollfaden, der hatte ganz viel Angst, dass er so wie er war, zu nichts nutze sei.
Ganz verzweifelt dachte er immer wieder: “Ich bin nicht gut genug, ich tauge zu nichts. Für einen Pullover bin ich viel zu kurz. Selbst für einen winzig kleinen Puppenpullover tauge ich nichts! Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach. Nicht mal ein Hüpfseil kann ich aus mir machen lassen! Mich an andere kräftige, dicke, lange Fäden anknüpfen kann ich nicht, die lachen doch sowieso über mich. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und zu farblos. Ja, wenn ich aus Goldgarn wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid… Aber so?! Ich bin zu gar nichts nütze. Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Keiner beachtet mich. Es mag mich sowieso niemand.”
So sprach der kleine weiße Baumwollfaden mit sich – Tag für Tag. Er zog sich ganz zurück, hörte sich traurige Musik an und weinte viel. Er gab sich ganz seinem Selbstmitleid hin.
Eines Tages klopfte seine neue Nachbarin an der Tür: ein kleines weißes Klümpchen Wachs. Das Wachsklümpchen wollte sich bei dem Baumwollfaden vorstellen. Als es sah, wie traurig der kleine weiße Baumwollfaden war und sich den Grund dafür erzählen ließ, sagte es: “Lass dich doch nicht so hängen, du schöner, kleiner, weißer Baumwollfaden. Mir kommt da so eine Idee: wir beide sollten uns zusammen tun! Für eine Kerze am Weihnachtsbaum bin ich zu wenig Wachs und du als Docht zu klein, doch für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu klagen!”
Da war der kleine weiße Baumwollfaden ganz glücklich und tat sich mit dem kleinen weißen Klümpchen Wachs zusammen und sagte: “Endlich hat mein Dasein einen Sinn.”
Wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch viele kleine weiße Baumwollfäden und viele kleine weiße Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um der Welt zu leuchten?!
gesehen bei zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe
Jeder hat seinen Daseinsgrund und kann für jemanden das Licht in der Dunkelheit sein.
Hört nie auf an euch zu glauben und verbreitet euer inneres Strahlen.✨❤️
Zu nichts nutze?
Es war einmal ein kleiner weißer Baumwollfaden, der hatte ganz viel Angst, dass er so wie er war, zu nichts nutze sei.
Ganz verzweifelt dachte er immer wieder: “Ich bin nicht gut genug, ich tauge zu nichts. Für einen Pullover bin ich viel zu kurz. Selbst für einen winzig kleinen Puppenpullover tauge ich nichts! Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach. Nicht mal ein Hüpfseil kann ich aus mir machen lassen! Mich an andere kräftige, dicke, lange Fäden anknüpfen kann ich nicht, die lachen doch sowieso über mich. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und zu farblos. Ja, wenn ich aus Goldgarn wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid… Aber so?! Ich bin zu gar nichts nütze. Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Keiner beachtet mich. Es mag mich sowieso niemand.”
So sprach der kleine weiße Baumwollfaden mit sich – Tag für Tag. Er zog sich ganz zurück, hörte sich traurige Musik an und weinte viel. Er gab sich ganz seinem Selbstmitleid hin.
Eines Tages klopfte seine neue Nachbarin an der Tür: ein kleines weißes Klümpchen Wachs. Das Wachsklümpchen wollte sich bei dem Baumwollfaden vorstellen. Als es sah, wie traurig der kleine weiße Baumwollfaden war und sich den Grund dafür erzählen ließ, sagte es: “Lass dich doch nicht so hängen, du schöner, kleiner, weißer Baumwollfaden. Mir kommt da so eine Idee: wir beide sollten uns zusammen tun! Für eine Kerze am Weihnachtsbaum bin ich zu wenig Wachs und du als Docht zu klein, doch für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu klagen!”
Da war der kleine weiße Baumwollfaden ganz glücklich und tat sich mit dem kleinen weißen Klümpchen Wachs zusammen und sagte: “Endlich hat mein Dasein einen Sinn.”
Wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch viele kleine weiße Baumwollfäden und viele kleine weiße Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um der Welt zu leuchten?!
gesehen bei zeitzuleben
@ZeichenDerLiebe