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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall

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Bilanz nach zwei Jahren Krieg: "Heute ist der Krieg für viele nur noch ein weiterer Krieg an der europäischen Peripherie, ähnlich etwa dem Jugoslawienkrieg in den 1990er Jahren"

Alexander Baunow von der Carnegie-Stiftung blickt auf die aktuelle Lage und was sich seit Russlands Überfall auf die Ukraine geändert hat - auch in Europa.
Die wichtigsten Take-aways im Text:

https://www.dekoder.org/de/article/die-grosse-relativierung-der-krieg-im-zerbrochenen-spiegel
"Man muss sich bewusst sein, dass das nicht einfach nur irgendwelche Texte sind – sondern dass sie polit-wissenschaftlich durchdacht sind. Und das muss man auch erhalten."

Wie arbeitet eigentlich unsere Übersetzungsredaktion? Darüber spricht dekoder-Übersetzungsredakteurin Friederike Meltendorf beim Podcast „Über Übersetzen”.
Neben der redaktionellen Arbeit mit journalistischen Übersetzungen koordiniert sie auch das dekoder-Übersetzer*innen-Team. Beim Neustart Kultur-Projekt „Journalismus Übersetzen” lässt sie sich in ihre Karten schauen.

Zum Podcast:
https://ueberuebersetzen.de/
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Mitte März wird in Russland eine Präsidentschaftswahl abgehalten, von der alle wissen, dass sie keine ist.
Derweil entwickeln sich Schlangen vor den Unterstützerbüros eines unbekannten Herausforderers zum stillen Protest gegen Putin und seinen Krieg. Holod hat die Wartenden gefragt, was sie sich davon erhoffen:

https://www.dekoder.org/de/article/praesidentschaftswahl-nadeshdin-kandidatur-unterschriftensammlung-stimmen
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Die belarussischen Geheimdienste erhalten immer mehr Macht zur Überwachung der Gesellschaft. Wer im staatlichen Sektor arbeiten will, muss politische Loyalität nachweisen können.

Der belarussische Beobachter Artyom Shraibman sieht deutliche Zeichen, dass sich das System Lukaschenko weiter in Richtung Totalitarismus entwickelt.
In seiner Analyse zeigt er, wie tief der belarussische Staat mittlerweile in das Leben der Menschen eingreift.
Ein Ende der Entwicklung sieht er nicht.

👉https://www.dekoder.org/de/article/shraibman-belarus-totalitarismus-lukaschenko
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dekoder startet ein neues Projekt:
Mit der zehnteiligen Dokumentationsreihe „Der Krieg und seine Opfer“ erzählen wir im Laufe des Jahres Geschichten und Biografien aus dem Zweiten Weltkrieg, die in der deutschen Erinnerungskultur bislang vernachlässigt wurden:

Solche, die sich zwischen 1941 und 1945 unter nationalsozialistischer Besatzung auf dem Gebiet der Sowjetunion ereigneten.

Folgt uns auf Instagram @derkriegundseineopfer
und besucht uns unter:
https://war.dekoder.org/
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„Vielleicht werde ich meinem Kind, wenn es irgendwann einmal Politikunterricht in der Schule hat, davon erzählen, wie wir unsere Unterschrift für Nadeshdin abgegeben haben – vielleicht wird das in zehn Jahren ein wichtiges Ereignis gewesen sein?“

Ohne den Segen des Kreml dürfte Boris Nadeshdin wohl noch nicht einmal als Kandidat für die russischen Präsidentschaftswahl kandidieren.
Dennoch haben sich im Januar zehntausende Menschen in ganz Russland in lange Schlangen gestellt, um ihn mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.
Holod hat einige davon gefragt, warum:

https://www.dekoder.org/de/article/praesidentschaftswahl-nadeshdin-kandidatur-unterschriftensammlung-stimmen
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Für die meisten Menschen in Deutschland endet die Landkarte der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg rund um Auschwitz.

Dabei fielen den Nationalsozialisten nach dem Überfall auf die Sowjetunion dort rund 27 Millionen Menschen zum Opfer, ganze Ortschaften verschwanden in Flammen.

Gemeinsam mit einem Team internationaler Historiker∙innen der Universität Heidelberg hat dekoder zehn Biografien − stellvertretend für Millionen − aus dem Deutsch-Sowjetischen Krieg von 1941 bis 1945 rekonstruiert.
Entstanden ist eine zehnteilige Doku-Reihe.

Wer nichts verpassen will, folgt uns auf:
https://www.instagram.com/derkriegundseineopfer/

Weitere Infos:
https://war.dekoder.org/
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Hilf uns, vergessene Geschichte zu erzählen!

Viele sowjetische Biografien, in die die Nazis gewaltsam eingegriffen haben, sind mehr als 80 Jahre nach dem Deutsch-Sowjetischen Krieg in Vergessenheit geraten. Einige #besetzte_leben hat dekoder im Rahmen des Erinnerungsprojekts „Der Krieg und seine Opfer“ bereits rekonstruiert:
Zehn Geschichten − stellvertretend für fast 27 Millionen Kriegsopfer.

Aber das ist noch lange nicht genug − deshalb brauchen wir Deine Hilfe:

Du kannst eine Geschichte von Vorfahren erzählen, die dem Vernichtungskrieg der Nazis zum Opfer gefallen sind − oder überlebt haben? Du kannst sie sogar mit Fotos oder Briefen belegen?
Du hast im Rahmen einer Forschungsarbeit Kriegsbiografien aus der Sowjetunion recherchiert?

Dann melde Dich bei uns!
Wir machen Deine Geschichte zu einem Teil des Projekts.
Teile unseren Beitrag und trage dazu bei, noch mehr #besetzte_leben sichtbar zu machen.👇


Instagram @derkriegundseineopfer
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Unterschriftensammlung für Putins Konkurrenz: Und jetzt?

▶️Im Januar standen in ganz Russland Tausende Menschen Schlange, um ihre Unterschrift für die Präsidentschaftskandidatur von Nadeshdin abzugeben: Denn um als Herausforderer Putins registriert zu werden, musste er 100.000 Unterschriften sammeln.

▶️Nadeshdin war bis dahin relativ unbekannt. Dennoch hatten selbst Anhänger von Nawalny zur Unterstützung seiner Kandidatur aufgerufen. Dass es sich dabei eher um einen symbolischen Akt handelte, zeigt zum Beispiel eine Umfrage des Portals Holod (nachzulesen unter https://www.dekoder.org/).

▶️Dennoch: Auch in Belarus begann der Aufstand nach den Präsidentschaftswahlen 2020 mit Menschen, die Schlange standen, um für Sergej Tichanowski, Viktor Babariko und Waleri Zepkalo zu unterschreiben.

Was braucht Russland, um vom „Schlangestehen für Nadeshdin“ zu echtem Wandel zu kommen? Dieser Frage geht der Soziologe Grigori Judin nach:
https://www.dekoder.org/de/article/praesidentschaftswahl-nadeshdin-wandel-judin
Die älteste Diktatur Europas wählt:

▶️2020 war die Präsidentschaftswahl in Belarus Auslöser für die größten Massenproteste in der Geschichte des Landes. Nur mit größter Brutalität konnte das Regime von Alexander Lukaschenko damals den Aufstand niederschlagen. (nachzulesen auf dekoder.org)

▶️In wenigen Wochen stehen nun zum ersten Mal wieder landesweite Wahlen an. Anders als 2020 sei das Regime diesmal aber noch nicht einmal mehr um den Anschein von Demokratie bemüht, schreibt der belarussische Journalist Wjatscheslaw Korosten.

❗️Stattdessen scheine sich Lukaschenko für den „Probelauf“ am 25. Februar gut abzusichern: Die Kandidaten sind handverlesen und die Polizei ist bereit, sofort in jedes beliebige Wahllokal zu stürmen.
In Wahllokalen sind diesmal sogar Alarmknöpfe installiert:
https://www.dekoder.org/de/article/parlamentswahlen-belarus-kommentar-korosten
So etwas wie die Massenproteste nach den Präsidentschaftswahlen im Sommer 2020 wolle Alexander Lukaschenko nicht noch einmal erleben. Deshalb trifft das Regime für die Parlaments- und Kommunalwahl am 25. Februar entsprechende Vorkehrungen. Dabei gebe es sich auch gar keine Mühe mehr, den Anschein von Demokratie zu wahren, schreibt Wjatscheslaw Korosten auf Pozirk:
https://www.dekoder.org/de/article/parlamentswahlen-belarus-kommentar-korosten
Die erste Folge der dekoder-Doku „Der Krieg und seine Opfer” ist online!
Wie ein jüdischer Kaufmann Chronist deutscher Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg wurde:
https://war.dekoder.org/de/die-falsche-welt

Für mehr Infos folgt uns auf Instagram @derkriegundseineopfer
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„Inzwischen ist die Front weit entfernt, aber das Klebeband ist immer noch da als eine Spur jener Zeit.”

In Teil 18 der dekoder-Reihe „Bilder vom Krieg“ erzählt der französische Fotograf Rafael Yaghobzadeh von stillen Zeugnissen des Krieges.
dekoder hat mit ihm über seine Arbeit gesprochen:
https://www.dekoder.org/de/article/yaghobzadeh-fotografie-krieg-ukraine

Foto: Rafael Yaghobzadeh
http://www.rafael-yaghobzadeh.com/
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller
https://andy-heller.de/
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Als einer der meistgehörten russischen Musiker steht Noize MC in der Tradition der Exilkünstler der 1920er Jahre: Nach Kriegsausbruch sah sich der Protestrapper gezwungen, mit seiner Familie ins Exil nach Vilnius zu gehen.

In einer Gnose zeigt Ruben Höppner, wie der Musiker aus dem Exil eine neue künstlerische Verarbeitung der gewalttätigen Gegenwart liefert – und verstreute russischsprachige Menschen gemeinsam von Wundern träumen lässt:

https://www.dekoder.org/de/gnose/noize-mc
Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ist gestorben.
Das teilte am 16. Februar die örtliche Verwaltung des Föderalen Strafvollzugsdienstes Russlands (FSIN) mit.
Laut Erklärung der FSIN habe sich Nawalny nach einem Spaziergang unwohl gefühlt und fast sofort das Bewusstsein verloren.

„Es wurden alle notwendigen Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, die jedoch keine positiven Ergebnisse brachten. Das medizinische Notfallpersonal bestätigte den Tod des Verurteilten. Die Todesursache wird derzeit ermittelt.“

Nawalny war in der Justizvollzugsanstalt Nr. 3 im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen in Russland inhaftiert.

Der Politiker wurde 47 Jahre alt.

▶️https://meduza.io/en/news/2024/02/16/russian-opposition-politician-alexey-navalny-has-died

▶️https://www.dekoder.org/de/gnose/strafvollzugssystem-fsin-besserungskolonie-straflager

▶️https://www.dekoder.org/de/gnose/alexej-nawalny-2
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„Ich habe Angst davor, dass wir den Kampf um die Prinzipien wieder verlieren.“
Noch im August hatte Alexej Nawalny aus der Haft eine Debatte angestoßen über den Umgang mit den Fehlern der Vergangenheit und über die Zukunft Russlands nach Putin.

https://specials.dekoder.org/nach-putin/nawalny/

„Einen einsperren, um Millionen einzuschüchtern.“
So beschrieb Alexej Nawalny das Kalkül der Kreml-Machthaber in seiner berühmten Rede vor Gericht 2021:

https://www.dekoder.org/de/article/nawalny-gericht-schlusswort-haft

Weitere Texte über den russischen Oppositionspolitiker findet Ihr gesammelt in unserem Nawalny-Dossier:
https://www.dekoder.org/de/dossier/alexej-nawalny
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Stimmen aus Russland und Belarus zum Tod von Russlands wichtigstem Oppositionspolitiker:
https://www.dekoder.org/de/article/tod-alexej-nawalny-oppositionspolitiker
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Alexej Nawalny entkam im August 2020 nur knapp dem Tod durch Vergiftung. Im Februar 2024 stirbt er in russischer Lagerhaft. Eine Chronologie der Ereignisse:
https://specials.dekoder.org/de/nawalny-chronik-tod/
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Es ist ein Jahr her, dass die Familie von Maria Kolesnikowa den letzten Brief von ihr erhalten hat. Seitdem: kein Kontakt, keine Informationen, kein Lebenszeichen. Die belarussische Oppositionsführerin befindet sich seit Sommer 2020 in Haft, sie wurde zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. In unserem Beitrag erfahrt ihr, wer Maria Kolesnikowa ist und wie sie zur prägenden Figur einer neuen Opposition in Belarus wurde (Archiv-Text).

https://www.dekoder.org/de/article/belarus-opposition-kolesnikowa-portrait