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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall

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„Ich habe Angst davor, dass wir den Kampf um die Prinzipien wieder verlieren.“
Noch im August hatte Alexej Nawalny aus der Haft eine Debatte angestoßen über den Umgang mit den Fehlern der Vergangenheit und über die Zukunft Russlands nach Putin.

https://specials.dekoder.org/nach-putin/nawalny/

„Einen einsperren, um Millionen einzuschüchtern.“
So beschrieb Alexej Nawalny das Kalkül der Kreml-Machthaber in seiner berühmten Rede vor Gericht 2021:

https://www.dekoder.org/de/article/nawalny-gericht-schlusswort-haft

Weitere Texte über den russischen Oppositionspolitiker findet Ihr gesammelt in unserem Nawalny-Dossier:
https://www.dekoder.org/de/dossier/alexej-nawalny
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Stimmen aus Russland und Belarus zum Tod von Russlands wichtigstem Oppositionspolitiker:
https://www.dekoder.org/de/article/tod-alexej-nawalny-oppositionspolitiker
Media is too big
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Alexej Nawalny entkam im August 2020 nur knapp dem Tod durch Vergiftung. Im Februar 2024 stirbt er in russischer Lagerhaft. Eine Chronologie der Ereignisse:
https://specials.dekoder.org/de/nawalny-chronik-tod/
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Es ist ein Jahr her, dass die Familie von Maria Kolesnikowa den letzten Brief von ihr erhalten hat. Seitdem: kein Kontakt, keine Informationen, kein Lebenszeichen. Die belarussische Oppositionsführerin befindet sich seit Sommer 2020 in Haft, sie wurde zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. In unserem Beitrag erfahrt ihr, wer Maria Kolesnikowa ist und wie sie zur prägenden Figur einer neuen Opposition in Belarus wurde (Archiv-Text).

https://www.dekoder.org/de/article/belarus-opposition-kolesnikowa-portrait
In dieser Woche jährt sich nicht nur der Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine 2022, sondern auch die Eskalation auf dem Kyjiwer Maidan vor zehn Jahren.
Rund einhundert Demonstrierende kommen 2014 im Verlauf der Proteste ums Leben.
Nur wenige Wochen später annektiert Russland die ukrainische Krim.

Was über die einschneidenden Ereignisse bekannt ist, hat dekoder in einer Chronologie zusammengestellt:

https://crimea.dekoder.org/chronik/ (aus unserem Archiv)
Erinnerungsprojekt „Der Krieg und seine Opfer“:
Unsere erste Folge begleitet den jüdischen Kaufmann Perets Goldstein, der zum Augenzeugen und Chronisten der nationalsozialistischen Verbrechen auf sowjetischem Gebiet und #östlich_der_erinnerung wurde.

Warum der Angriff des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion für die Vernichtungspolitik eine entscheidende Rolle spielte, lest ihr auf unserer Kontext-Seite zur Episode:

https://war.dekoder.org/de/kontext
Belarus – ein Landesname, der immer wieder Fragen aufwirft.

Aber wie ist er entstanden? Welche Namen existierten noch für das Land, das wir heute als Belarus kennen?
Und warum hat sich heute die Bezeichnung Belarus durchgesetzt?

In einem dekoder-Special führt der belarussische Historiker Viktor Schadurski durch die faszinierende verwinkelte Geschichte eines komplexen Kulturraums:

https://specials.dekoder.org/de/belarus-name-geschichte/
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Die Stimmung vor dem russischen Großangriff auf die Ukraine vor zwei Jahren:

Putin spricht von einem „Genozid“ im Donbas, in Donezk explodiert ein Auto, die Chefs der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk rufen zur Evakuierung auf. Dabei gibt es allerlei Ungereimtheiten ...
Viele Beobachter sind sich einig: Hier wird der Vorwand für einen Angriff geschaffen.

dekoder hat damals Ausschnitte aus der öffentlichen Debatte über die wachsende Besorgnis in der Bevölkerung übersetzt:
https://www.dekoder.org/de/article/donbass-ukraine-genozid-propaganda-krieg (aus unserem Archiv.)
Nur wenig später folgte der Angriff.
Ein Symbol für den Wandel der ukrainischen Gesellschaft:
Der Maidan in Kyjiw hat eine besondere Bedeutung als Ort des Protests und des Kampfes für Unabhängigkeit und Freiheit.

In den letzten Jahrzehnten haben sich hier drei große und zahlreiche kleinere Proteste zugetragen, die den Platz zu einem Symbol des Widerstands und des demokratischen Engagements machen.

Als dritter und größter Massenprotest in der ukrainischen Geschichte reihte sich der der Euromaidan von 2013/14 in eine lange Protestgeschichte ein.

Welche Wege haben sich aus der starken Protestkultur rund um dem Maidan für die ukrainische Gesellschaft entwickelt? Und wie trägt die Protestgeschichte zum Widerstand gegen den russischen Angriffskrieg bei?
Das erklärt Soziologin Susann Worschech in unserem Special zur Revolution der Würde vor zehn Jahren:

https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/ukraine/ (aus unserem Archiv)
Russisch oder Belarussisch?

Welche Sprache wann gesprochen wird, ist in Belarus nicht immer ganz klar.
Dabei betrachten viele Belarussinnen und Belarussen das Belarussische eindeutig als ihre Muttersprache – obwohl sie es nicht immer sprechen, aber meistens verstehen.
Von der Staatsführung wird das Belarussische weitgehend unterdrückt.

Um die Widersprüche rund um die Verwendung des Belarussischen verstehen zu können, haben wir heute zum „Internationalen Tag der Muttersprache“ noch einmal unsere Gnose zur modernen belarussischen Sprache für Euch hervorgeholt:

https://www.dekoder.org/de/gnose/moderne-belarussische-sprache-geschichte
Er ist ukrainischer Soldat mit der Aufgabe, Leichen auf dem Schlachtfeld zu bergen.
Was er und seine Kolleginnen und Kollegen dabei sehen und erleben, halten viele nicht auf Dauer durch.
Seit dem 24. Februar komme es vor, dass der Suchtrupp auch zur Zielscheibe von Drohnenangriffen wird, erzählt der Soldat in einem Interview mit Meduza.

Trotzdem bleibt er dabei: „Es klingt womöglich zynisch, aber mir gefällt diese Suche.”

Ein Interview über die täglich Suche nach gefallenen Menschen im Krieg:

https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krieg-leichen-bergung-interview
1613 politische Gefangene, mehr als 5.000 politische Strafverfahren, über 50.000 Menschen, die verschiedenen Formen der Verfolgung ausgesetzt sind:

Olga Shparaga analysiert die Protestwelle von 2020 in Belarus und erklärt, warum sie und die Menschen den Ausdruck „unglaublich“ wirklich verdienen:

https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/belarus/

Fotos: https://www.jedrzejnowicki.com/
Bildredaktion: https://andy-heller.de/
Als der Krieg begann, war Dima elf Jahre alt. Er ist im Gebiet Donezk in der Ostukraine geboren und aufgewachsen.
Mit 18 hat er sich freiwillig zu den Grenztruppen gemeldet.
Mit 20 ist er gefallen.
Sein Grab liegt in seinem Heimatort.

Jetzt hofft seine Mutter, dass die Russen ihr ihren Sohn nicht ein zweites Mal nehmen, sagt sie: Erst haben sie ihn getötet, jetzt drohen sie, auch den Ort einzunehmen, wo er beerdigt ist.

An diesem Wochenende jährt sich der Beginn der russischen Großinvasion zum zweiten Mal.
Die Fotografin Johanna-Maria Fritz arbeitet an einem Bildband über die Jugend an der Front.

Im dekoder-Interview erzählt sie, wann sie den Schmerz des Krieges einfängt und wann es ihr dann doch nicht gelingt, die Geschehnisse mit der Kamera zu dokumentieren:

https://www.dekoder.org/de/article/johanna-maria-fritz-fotografie-krieg-ukraine

Foto: Johanna-Maria Fritz: http://www.johannamariafritz.com/
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller: https://andy-heller.de/
„Die Parlaments- und Regionalwahlen verliefen ganz im sowjetischen Geiste: kein Kampf um die Macht, sondern ein Festtag.” So beschreibt Alexander Klaskowski die „Scheinwahl”, die am gestrigen Sonntag in Belarus stattfand und bei der Alexander Lukaschenko seine Kandidatur für eine weitere Wahl bekannt gab, die ebenfalls ohne Opposition auskommen muss: 2025 will er sich abermals „krönen“ lassen, wie Swetlana Tichanowskaja es nannte.

In seiner Analyse zeigt der belarussische Journalist Klaskowski, dass die gestrigen Wahlen eben für diese sogenannte Präsidentschaftswahl bereits ein Testlauf waren, der nur ein Ziel hat: jegliche Überraschung zu verhindern.

👉🏻https://www.dekoder.org/de/article/parlamentswahl-belarus-klaskowski-analyse
„Ich stehe wegen eines Zeitungsartikels vor Gericht, in dem ich das politische Regime, das sich in Russland herausgebildet hat, totalitär und faschistisch genannt habe. Doch jetzt ist völlig offensichtlich – ich habe kein bisschen übertrieben.“ 

Dem Memorial-Mitbegründer Oleg Orlow drohen zwei Jahre und elf Monate Haft wegen angeblicher „Diskreditierung der Armee“. Hier sein Schlusswort vor Gericht:

https://www.dekoder.org/de/article/oleg-orlow-memorial-gericht-schlusswort
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„Es bilden sich neue Kontakte, neue Formen der Vernetzung und der gegenseitigen Unterstützung.” Dies sagt Igor, ein belarussischer Kulturschaffender, der trotz der politischen Verfolgungen in seiner Heimat geblieben ist. Mediazona Belarus hat mit ihm und anderen Belarussen gesprochen, die sich gegen die Flucht ins Exil entschieden haben. Diese Stimmen geben einen seltenen Eindruck von der Atmosphäre in Belarus und darüber, was dort unter einem hochrepressiven System noch an Widerstand und Aktivismus möglich ist.

https://www.dekoder.org/de/article/belarus-aktivisten-stimmung-repressionen
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Heute vor neun Jahren wurde der Oppositionspolitiker Boris Nemzow unweit des Kreml ermordet, die Auftraggeber wurden bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen. Nemzow kritisierte 2014 lautstark die Krim-Annexion und forderte den Abzug aller russischen Truppen aus der Ostukraine, deren Existenz der Kreml damals versuchte zu vertuschen. Bis zu seiner Ermordung hat Nemzow an einem Aufsatz zu diesem Thema gearbeitet, der im Mai 2015 unter dem Titel „Putin. Krieg“ posthum veröffentlicht wurde – von seinem Weggefährten Ilja Jaschin (rechts im Bild). Jaschin selbst sitzt seit Dezember 2022 in Haft für seine Kritik am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
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„Aber dann gingen Menschen zu Boden, und es wurde klar, dass dieses machthungrige Regime nicht durch Moral oder Verfassungstexte aufzuhalten sein würde. Es hatte den eigenen Bürgern den Krieg erklärt.“

Soziologin Diana Kudaibergenowa über das politische und zivilgesellschaftliche Vermächtnis der Proteste in Kasachstan im Januar 2022.

👉🏻 https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/kasachstan/
„Schon in früher Kindheit hatte ich eine furchtbare Schokoladenallergie.”

Weiter geht es in unserem Belarus-Literatur Special: Diesmal präsentieren wir zusammen mit dem Goethe-Institut im Exil Texte aus dem Prosaband „Traumwerke”, das die renommierte belarussische Autorin Vera Burlak 2011 veröffentlicht hat. Thomas Weiler und Tina Wünschmann haben die absurd-komischen Texte erstmals aus dem Belarussischen ins Deutsche übertragen. Viel Spaß beim literarischen Traumwandeln!

https://specials.dekoder.org/de/belarus-literatur/burlak-traumwerke/
dekoder-Übersetzerin Jennie Seitz ist in der Sparte Übersetzung nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024 – mit ihrer Übertragung ins Deutsche von Katerina Gordeeva: Nimm meinen Schmerz. Geschichten aus dem Krieg.

👉 https://www.dekoder.org/de/person/jennie-seitz
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