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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall

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Seit tausend Tagen befindet sich der belarussische Menschenrechtsaktivist und Friedensnobelpreisträger Ales Bjaljazki in Haft.
Er wurde im Zuge der Repressionen nach den Protesten 2020 festgenommen und schließlich zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Mehr über Bjaljatski in unserem Beitrag:

https://www.dekoder.org/de/article/ales-bjaljazki-portraet-friedensnobelpreis (aus unserem Archiv)
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Melitopol ist eine der ersten großen Städte, die im Frühjahr 2022 von russischen Truppen besetzt wurden. Seit einem Scheinreferendum des Kremls nur wenige Monate später betrachtet Moskau das Gebiet als Teil Russlands.
Seitdem gilt: Wer die Besatzung ablehnt, soll die Stadt verlassen. Wer nicht freiwillig geht, wird deportiert, bedroht oder gefoltert.

Die Novaya Gazeta Europe hat mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt gesprochen. Sie erzählen, was es bedeutet, wenn Russland die Kontrolle über eine besetzte Stadt übernimmt:

https://www.dekoder.org/de/article/melitopol-ukraine-besatzung-deportation
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Wie hilft man Menschen, die nach dem Einsatz an der Front wieder ein ziviles Leben führen wollen? Was brauchen sie, um ihre Erlebnisse verarbeiten zu können?

Während Berufssoldaten nach ihrer Rückkehr meist mit vielen Jahren staatlicher Unterstützung rechnen können, fühlt sich etwa für belarussische Freiwillige, die auf Seiten der Ukraine kämpfen, nach ihrem Einsatz oft niemand mehr zuständig.
Die Redaktion des belarussischen Exilsenders Euroradio hat mit Betroffenen und Organisationen, die sich für sie einsetzen, gesprochen:

https://www.dekoder.org/de/article/belarus-freiwillige-ukraine-krieg-kalinouski-exil
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dekoder verlost zweimal „Europas Hunde” – den neuen Roman von dekoder-Autor Alhierd Bacharevič, den er auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt hat.

Ihr könnt ihn gewinnen – als dekoder-Klubmitglieder und einer kurzen Rückmeldung bis Sonntag, 14.4., an klub@dekoder.org seid ihr dabei.

Ihr seid noch nicht im Klub? Dann werdet schnell Mitglied und nehmt auch an der Verlosung teil:

https://www.dekoder.org/de/klub
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Mal posiert Maria Sacharowa in Hotpants für ein Selfie, mal tanzt sie vor Diplomaten Kalinka, mal beschwört sie im scharlachroten Mantel die traditionelle Werte eines heiligen Russlands:

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums steht für einen neuen Stil in der Diplomatie – bei dem es nicht mehr um die Suche nach Gemeinsamkeiten geht, sondern um Spott und schrille Auftritte:

https://www.dekoder.org/de/gnose/maria-sacharowa
Nur noch bis Sonntag:
„Europas Hunde” von dekoder-Autor Alhierd Bacharevič im Lostopf!

Als dekoder-Klubmitglieder und einer kurzen Rückmeldung bis Sonntag, 14.4., an klub@dekoder.org seid ihr im Rennen.

Ihr seid noch nicht im Klub? Dann werdet schnell dekoder-Unterstützer*innen und nehmt auch an der Verlosung teil:

https://www.dekoder.org/de/klub
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Bald ist es wieder soweit:
Das goEast-Filmfestival in Wiesbaden präsentiert vom 24. bis 30. April wieder die Vielfalt des mittel- und osteuropäischen Filmschaffens!

Neben Filmen erwarten die Gäste auch spannende Panels, Workshops und Diskussionen.
Mehr Infos zum Programm gibt es auf der Homepage des Festivals.

Ihr wollt auch beim siebentägigen Filmfestival dabei sein, habt aber noch kein Ticket?
Für unsere Klub-Mitglieder habt dekoder eine Lösung:
Als Medienpartner von goEast verlosen wir drei Eintrittskarten.
Eine kurze Mail an klub@dekoder.org genügt und ihr seid im Lostopf!

Noch nicht im Klub? Dann werdet Unterstützer*innen und nehmt auch an der Verlosung teil:

Mitglied werden: https://www.dekoder.org/de/klub

goEast: https://www.filmfestival-goeast.de/
Treffen zwischen Lukaschenko und Putin finden seit 2020 sehr häufig statt. Als wollten die beiden Autokraten der Welt und sich selbst ihre unerschütterliche Einheit demonstrieren. Aber auch wenn das Bündnis zwischen ihnen enger scheint als je zuvor und die Abhängigkeit Lukaschenkos gegenüber dem Kreml ein noch höheres Maß angenommen hat, versucht der belarussische Staatsführer immer wieder, eigene Akzente gegenüber Russland zu setzen und seine schwache Position in Vorteile umzumünzen.

So auch beim neuerlichen Treffen in Moskau. Der belarussische Journalist Alexander Klaskowski zeigt in seiner Analyse für das Online-Medium Pozirk anhand aktueller Fragen, die die beiden Staatsführer besprochen haben, wie Lukaschenkos Taktik des Lavierens funktioniert.

https://www.dekoder.org/de/article/putin-lukaschenko-treffen-verbuendete
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„Der Krieg bricht die Sprache, am 24. Februar war niemand mehr Poet.“
- Serhij Zhadan

Der bekannte ukrainische Schriftsteller und Musiker Serhij Zhadan hat angekündigt, für seine Heimat in den Krieg zu ziehen.
Er will sich dem Chartia-Bataillon der ukrainischen Nationalgarde anschließen.

Wer ist der Künstler? Was zeichnet seine Literatur und Lyrik aus? Mehr in unserer Gnose:

https://www.dekoder.org/de/gnose/serhij-zhadan
(aus unserem Archiv)
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Am Mittwoch hat das russische Justizministerium drei weitere Organisationen als "unerwünscht" eingestuft und so verboten.
Darunter auch das ukrainische Zentrum für bürgerliche Freiheiten.
Die Leiterin der Menschenrechtsorganisation im Interview:
dekoder.org/de/article/matwiitschuk-friedensnobelpreis-verbrechen-krieg-ukraine (Archiv)
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Eine Satire in vier Episoden: Der belarussische Film „Processes” verarbeitet die neueste Geschichte von Belarus seit den Protesten 2020 – führt sie ad absurdum und zieht sie ins Lächerliche
👉https://www.filmfestival-goeast.de/filme/processes-2/

Zu sehen ist der Streifen auf dem goEast-Filmfestival in Wiesbaden, das von 24.04.–30.04 stattfindet.

Ihr wollt diesen oder einen anderen Film dort sehen, habt aber noch kein Ticket?
dekoder hat die Lösung: Als Medienpartner von goEast verlosen wir unter unseren Klub-Mitgliedern drei Tickets für eine frei wählbare Filmvorstellung auf dem Festival!
Eine kurze Mail an klub@dekoder.org bis Sonntag, 21.04., genügt und ihr seid im Lostopf!

Noch nicht im Klub? Dann werdet Unterstützer*innen und nehmt auch an der Verlosung teil:
👉https://www.dekoder.org/de/klub
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„Ein neues Leben. Auf den Ruinen des alten. An allen Enden der Welt sitzen sie jetzt genauso im Sand, auf dem Asphalt, auf dem Sofa – Menschen, die vor Krieg und Gefängnis geflüchtet sind, die nicht wissen, wie es weitergeht.“

In einem kleinen Dorf an der Küste Montenegros haben drei dieser Menschen – ein fast vergessener Rockstar aus Sankt Petersburg und ein Schauspielerehepaar aus Kyjiw –gemeinsam ein Theater aufgebaut:

https://www.dekoder.org/de/article/borsykin-montenegro-theater-ukraine
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„Da ist eine brutale Repressionsmaschinerie in Gange. Doch das Land ist noch immer nicht auf der inneren Landkarte der Deutschen verortet.”

… deshalb ist dekoder-Redakteur Ingo Petz heute in Baden unterwegs und moderiert „120 Minuten für Belarus” am Theater Freiburg:

Eine Abendveranstaltung mit Musik, Gesprächen und Literatur für mehr Sichtbarkeit eines hierzulande oft übersehenen Landes:

https://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/120-minuten-fuer-belarus.17732064
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Der belarussische Schriftsteller Sasha Filipenko ist in seiner Heimat wie international zu einer der wichtigsten Stimmen zu Belarus geworden.

In seinem Roman „Rückkehr nach Ostrog“ hat er 2015/16 den Krieg Russlands gegen die Ukraine quasi vorausgesagt.
Im Interview spricht der Journalist und Autor über politische Gefangene in Belarus, über das Schreiben in einer düsteren Zeit – und warum er sich heute vor Zukunftsprognosen scheut.

https://www.dekoder.org/de/article/filipenko-exil-belarussische-sprache-literatur
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„Wir wollten Fotografie als eine Methode der archäologischen Forschung nutzen.
Mit dem Unterschied, dass wir statt physischer Denkmäler Bildwelten ausgraben.“

Zwei postsowjetische Kulturen, ein wiederkehrendes Motiv des „postsowjetischen Zustands“
− wo russische Fotograf*innen die Größe und Vielschichtigkeit des sowjetischen Projekts an sich suchen, blicken armenische Fotograf*innen auf das Persönliche und Lokale.

Bilder einer Ausstellung in Jerewan, die einen Blick auf die Transformationsprozesse im postsowjetischen Raum wirft − eine Erkundung, deren Notwendigkeit durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine noch einmal deutlich geworden sei:

https://www.dekoder.org/de/article/unerforschte-ufer-postsowjetische-fotografie
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„An den Hauswänden russischer Städte ist ein kreativer Kampf entbrannt.”

Protest in Russland ist leise geworden – und klein.
Wer nicht genau hinschaut und die Codes nicht versteht, könnte sogar meinen, er sei verschwunden.

Dabei kämpfen Künstlerinnen und Künstler, Dissidentinnen und Dissidenten auf der Straße und an Hauswänden täglich gegen die Propaganda des Regimes.
Gleichzeitig greifen auch Staat und Unterstützer immer stärker in den öffentlichen Raum ein, um ihre Propaganda zu verbreiten.

Wie es aussieht, wenn Z-Patriotismus auf Antikriegsguerilla trifft, Putztrupps auf Widerstand, Dogmatismus auf Subversion:
Ein dekoder-Special über russische Antikriegs-Straßenkunst.

https://specials.dekoder.org/de/streetart/
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Drei tanzende Ballerinen, darunter noch einmal fünf.
Auf den ersten Blick ein harmloses Plakat, irgendwo in Russland.

Doch wer die Zeichen deuten kann, weiß:
Der Verweis auf Schwanensee steht für Hoffnung auf das Ende des gegenwärtigen Regimes, die Anordnung der Tänzerinnen ist ein verschlüsseltes Statement gegen den russischen Krieg.

Die Kulturwissenschaftlerin Muriel Fischer hat für dekoder künstlerische Kritik am Krieg, stillen Streik und (fast) versteckte Proteste im öffentlichen Raum Russlands entschlüsselt, les- und sichtbar gemacht:

https://specials.dekoder.org/de/streetart/zukunft-abgebrannt/
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„Bevor ich begann, den Elefanten zu bauen, malte ich lachende Sonnen an Hauswände, aber sie wurden nicht abgewaschen, deshalb musste ich jedes Mal eine neue Wand finden.“

Der belarussische Schriftsteller Adam Hlobus gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der belarussischen Kultur, als experimentierfreudiger Künstler, als thematischer Wegbereiter der Erotik in der belarussischen Literatur.

In seiner autobiografischen Kurzgeschichte „Der Elefant“ aus dem Jahr 1985 erzählt Hlobus vom Hunger der sowjetischen Jugend nach Freiheit und Nonkonformismus.
In unserem Literatur-Special lest ihr die Kurzgeschichte erstmals auf Deutsch übersetzt:

https://specials.dekoder.org/de/belarus-literatur/hlobus-elefant/
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Wer ist schuld daran, dass in Russland alles so gekommen ist, wie es gekommen ist?

Hat Putin ein Land auf dem Weg zur Demokratie ruiniert? Oder war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von Demokratisierung nie die Rede?
Wer hat wann die Weichen in Richtung Korruption, Manipulation und Autoritarismus gestellt?

In seinem letzten programmatischen Essay aus dem Straflager hatte Nawalny im vergangenen Sommer Jelzin und die Oligarchen der 90er Jahre dafür verantwortlich gemacht.

Mit der Videoserie “Die Verräter” haben Nawalnys Anhänger sein Argument nun weitergeführt – und eine heftige Debatte unter Regimegegnern ausgelöst.
dekoder bringt eine Auswahl der Stimmen:

https://www.dekoder.org/de/article/debattenschau-jelzin-oligarchen-1990er-serie-fbk
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