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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall

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Die Armee-Freiwillige und Drohnen-Aktivistin Marija Berlinska setzt sich in der Ukraine – auch gegenüber Militärführung und Ministerien – seit Jahren nachdrücklich für die Technologisierung der Armee durch Drohnen, eine vernünftige Militarisierung der Gesellschaft und intelligente Kriegsführung ein.

Im Interview mit der Ukrajinska Prawda macht Berlinska deutlich:

Das Beste, was die Ukraine im Moment erreichen kann, ist ein dauerhafter kilometerbreiter Verteidigungsstreifen. Das Schlimmste – abhängig auch vom Engagement des Westens – zum Übungsplatz für einen dritten Weltkrieg zu werden.

Ihre Prognosen werden im Hinterland oft als pessimistisch kritisiert, aber an der Front geschätzt.
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Ich hoffe, dass mein Publikum schon in dieses einladende Gebäude eingetreten ist, bevor es merkt, dass es hier um Krieg geht.


Oksana Nevmerzhitska zeigt ein vom Krieg zerstörtes Wohnhaus – in hellem Sonnenschein, in bunten Farben, mit blühenden Blumen im Vordergrund.
Eine Bombe hat eine Wand weggerissen, und wir erhalten einen Blick in den privaten Lebensraum der Menschen.

Ein Gespräch mit der Fotografin über den zerbrechlichen Alltag der Menschen in der Ukraine und wie man mit der Erfahrung lebt, dass selbst der intimste Rückzugsraum nicht mehr sicher ist.

Fotos: Oksana Nevmerzhitska
Bildredaktion: Andy Heller
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Zwei kürzlich erschienene Bücher machen noch einmal deutlich, wie weit sich das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche von den Lehren des Christentums entfernt hat – zugunsten einer Staatsideologie:

In den opulent gestalteten Werken zitiert Patriarch Kirill Putin anstelle der Bibel. Den Sinn des Lebens definiert er nicht durch Glauben und Erkenntnis – sondern durch Kampf und Opfer im Dienste der „Russischen Welt“.

Eine Rezension der Novaya Gazeta gibt Einblicke in Inhalt, Logik und die Widersprüche in der Argumentation des Kirchenoberhaupts.
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Der belarussische Journalist Alexander Klaskowski blickt auf die Zukunft von Belarus:
Ist der Tiefpunkt erreicht oder geht es noch weiter bergab?
Wie sieht eine optimistische Prognose für das Land am Haken Russlands aus?


Sofern kein „schwarzer Schwan“ um die Ecke komme, brauche Belarus vor allem eins, bis es besser wird: Ausdauer.
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Russland hat seit Jahren ein großes Problem mit häuslicher Gewalt. Seit dem Überfall auf die Ukraine werden zudem immer mehr Fälle von Gewalt durch von der Front zurückkehrende Soldaten bekannt.

Anders als in der Vergangenheit scheint die Regierung das Problem nun angehen zu wollen. Gleich zwei Parteien haben in diesem Jahr Gesetzentwürfe vorgelegt, die das Problem lösen sollen.

Zumindest für verheiratete Frauen, Frauen mit Kindern – und Männer.
Aber Schläge sollen nicht mehr als physische Gewalt gelten.
Und gleichzeitig soll es höhere Strafen für Verleumdung geben.


Wie sind diese überraschenden Vorschläge zu bewerten? Ein Expertinnengespräch.
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Vorweihnachtszeit ist Nussknacker-Zeit:
Kein Opernhaus verzichtet in den Wochen vor Weihnachten auf Aufführungen des Märchen-Balletts von Pjotr Tschaikowski.

Wir schon! Auf dekoder gibt es stattdessen den Schwanensee – nicht als Spitzentanz, sondern als Protestsong.

(aus unserem Archiv)
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Ich verpasse euch Elektroschocks, und ihr müsst rufen, dass ihr glücklich seid.“ Also gaben sie uns Elektroschocks, und wir schrien: „Wir sind glücklich! Wir sind glücklich!“ Als der Strom abgestellt wurde, fingen sie wieder an: „Schreib das Geständnis.


Eigentlich wünschen wir Euch ein frohes Weihnachtsfest. Aber Weihnachten ist auch ein Tag, an dem wir an Mitmenschen in Not denken.

Von uns deshalb kurz vor den Feiertagen eine Leseempfehlung mit quälend detaillierten Berichten darüber, wie das russische Strafsystem ukrainische Kriegsgefangene foltert, um „Geständnisse“ zu erzwingen und Strafverfahren einleiten zu können.

Wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit – mit Raum für die Realitäten der Menschen in Not.
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Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern, allen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern ein schönes Fest im Kreis der Nächsten und Liebsten!

Euer dekoder-Team🎄
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Die Grenzregion zwischen Polen und Belarus – ein Kontaktraum, in dem sich seit Jahrhunderten unterschiedliche Kulturen vermischen und so vermeintlich klar konturierte Identitäten verschwimmen.

Für die polnische Fotografin Monika Orpik symbolisiert dieser Raum ein „Dazwischensein“ – einen Zustand, in dem sich auch Flüchtlinge bewegen, wenn sie nirgendwo zuhause sind.
In ihrer Fotoserie taucht Orpik in diesen Zustand ein und lotet ihn fotografisch aus.

Passend zur biblischen Weihnachtsgeschichte, in der es bekanntlich auch um eine Familie auf der Flucht geht, zeigen wir eine Auswahl ihrer Bilder.
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Ab dem 25. Dezember feiert Belarus für mehrere Tage „Kaljady“: Eine besondere Art des Weihnachtsfestes, bei dem sich heidnische und christliche Rituale und Glaubensvorstellungen vermischen.

Weihnachten auf Belarussisch – ein dekoder-Special voller Weihnachtswunder.
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Um sich vor Drohnenangriffen zu schützen, spannen ukrainische Truppen Netze über ihre Stellungen und Technik. Aber spezielle Schutznetze sind teuer, deshalb sammeln freiwillige Helfer tonnenweise ausgemusterte Fischernetze aus europäischen Häfen und bringen sie an die Front.

Auch russische Händler interessierten sich schon für die bunten Netze, die ursprünglich auf Recycling oder Entsorgung warteten.

Eine Foto-Reportage von Frontliner.
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Seit dem 16. Jahrhundert hat Russland sein Territorium um das 22-fache vergrößert: Der Krieg gegen die Ukraine führt heute einen russischen Kolonialismus fort, der von der Eroberung Sibiriens bis zur Annexion osteuropäischer Länder als sowjetische Satellitenstaaten reichte.

Auch russische Aktivist*innen kämpfen nun darum, diese Kolonialgeschichte aufzudecken und zu stoppen.
Ein Schritt, der neue Handlungsoptionen für eine erstarrte Gesellschaft aufzeigen könnte: eine Dekolonialisierung als Kampf russländischer „Anderer“ für Unabhängigkeit und wachsende Unterstützung für die Ukraine.
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Am 1. Dezember 2024 gab es in Belarus 1143 Medien. Davon waren 542 staatlich und 601 privat. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Zahl der Nichtstaatlichen von fast 1300 im Jahr 2020 mehr als halbiert.

Denn: Unabhängige Medien werden als „extremistisch“ eingestuft, Journalist*innen fliehen ins Exil – oder werden verhaftet und zu Freiheitsstrafen verurteilt, den Abonnent*innen drohen Administrativstrafen, die zum Verlust des Arbeitsplatzes führen können.

Welche Perspektiven hat die belarussische Medienbranche unter diesen Bedingungen? Eine Analyse.
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