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dekoder.org bringt russischen und belarusischen Journalismus und wissenschaftliche Kompetenz aus europäischen Universitäten auf eine gemeinsame Plattform. Hier finden Sie die neusten Beiträge!
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„Gayropa“, der „verfaulte Westen“ oder das „Scheitern der Moderne“: Das Gerüst der russischen Propaganda entsteht in der Präsidialadministration.

An deren Spitze stehen Sergej Kirijenko und Alexej Gromow.

Ein Special über Putins Medien-Spin-Doktoren:

👉 https://specials.dekoder.org/de/meister-der-propaganda/
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Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind Wladimir Putin.
Ja, ich weiß, das tut weh, aber dennoch. Sie haben einen roten Knopf, und Sie glauben aufrichtig, dass ein Knopfdruck genügt, um den Krieg zu gewinnen. Die Ukraine kapituliert, der Westen stellt seine Unterstützung ein, Sie gehen als Sieger hervor.

Frage: Warum haben Sie ihn immer noch nicht gedrückt?


Die nuklearen Drohgebärden aus dem Kreml werden lauter. Auch in den westlichen Medien gibt es derzeit Stimmen, die von weiterer nuklearen Eskalation aus Russland ausgehen.
Der russische Journalist Michael Nacke meint dazu: An der Gefahr eines Atomkrieges hat sich nichts geändert – denn trotz neuer Drohungen bleibt die Bilanz der Vor- und Nachteile für Putin gleich.

Auf YouTube geht er das Für und Wider durch.
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Von allen Problemen zwischen Belarus und der EU ist die illegale Migration das akuteste.

Das Lukaschenko-Regime beklagt, dass es bei Lösungsversuchen nicht angehört wird.
Im Westen wirft man dem Machthaber hingegen Heuchelei vor – hat er doch die Krise an den Grenzen zu Polen, Litauen und Lettland selbst herbeigeführt.

Der Politologe Waleri Karbalewitsch kommt in einer Analyse zu dem Schluss:
Das belarussische Außenministerium und dessen Problemlösungsversuche sind reine Propagandaveranstaltungen.
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Wie sieht ein Lager für Kriegsgefangene aus?
Wer weiß das schon, bevor er nicht selbst dort gewesen ist.
Alles war ganz anders.


Nur fünf Tage nach seiner Freilassung im Zuge des Gefangenenaustauschs im Oktober sprach der ukrainische Menschenrechtler und Journalist Maxym Butkewytsch über Zwangsarbeit, Willkür und Gewalt in russischer Kriegsgefangenschaft.
Und über die Nicht-Befreiten, über ihre Angst, vergessen zu werden, über ganze Familien, die präventiv festgehalten werden.
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Zweimal täglich, jeweils für zweieinhalb Stunden, heißt es im russischen Staatsfernsehen:
„Wer am lautesten schreit, dem gehört die Wahrheit“.

Olga Skabejewa, Journalistin und TV-Moderatorin der Show 60 Minut provoziert, wird handgreiflich, schreit ihr Gegenüber nieder und verbreitet Falschinformationen – alles im Dienst der Regierung.

Die Propagandistin ist dafür bekannt, Dinge zu tun, die Politik-Journalisten normalerweise nicht tun – dazu gehören auch körperliche Auseinandersetzungen mit Kollegen:
Die Armee-Freiwillige und Drohnen-Aktivistin Marija Berlinska setzt sich in der Ukraine – auch gegenüber Militärführung und Ministerien – seit Jahren nachdrücklich für die Technologisierung der Armee durch Drohnen, eine vernünftige Militarisierung der Gesellschaft und intelligente Kriegsführung ein.

Im Interview mit der Ukrajinska Prawda macht Berlinska deutlich:

Das Beste, was die Ukraine im Moment erreichen kann, ist ein dauerhafter kilometerbreiter Verteidigungsstreifen. Das Schlimmste – abhängig auch vom Engagement des Westens – zum Übungsplatz für einen dritten Weltkrieg zu werden.

Ihre Prognosen werden im Hinterland oft als pessimistisch kritisiert, aber an der Front geschätzt.
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Mehr dekoder für Dich, mehr Kraft für dekoder, mehr Wissen für alle:

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Ich hoffe, dass mein Publikum schon in dieses einladende Gebäude eingetreten ist, bevor es merkt, dass es hier um Krieg geht.


Oksana Nevmerzhitska zeigt ein vom Krieg zerstörtes Wohnhaus – in hellem Sonnenschein, in bunten Farben, mit blühenden Blumen im Vordergrund.
Eine Bombe hat eine Wand weggerissen, und wir erhalten einen Blick in den privaten Lebensraum der Menschen.

Ein Gespräch mit der Fotografin über den zerbrechlichen Alltag der Menschen in der Ukraine und wie man mit der Erfahrung lebt, dass selbst der intimste Rückzugsraum nicht mehr sicher ist.

Fotos: Oksana Nevmerzhitska
Bildredaktion: Andy Heller
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Zwei kürzlich erschienene Bücher machen noch einmal deutlich, wie weit sich das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche von den Lehren des Christentums entfernt hat – zugunsten einer Staatsideologie:

In den opulent gestalteten Werken zitiert Patriarch Kirill Putin anstelle der Bibel. Den Sinn des Lebens definiert er nicht durch Glauben und Erkenntnis – sondern durch Kampf und Opfer im Dienste der „Russischen Welt“.

Eine Rezension der Novaya Gazeta gibt Einblicke in Inhalt, Logik und die Widersprüche in der Argumentation des Kirchenoberhaupts.
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Der belarussische Journalist Alexander Klaskowski blickt auf die Zukunft von Belarus:
Ist der Tiefpunkt erreicht oder geht es noch weiter bergab?
Wie sieht eine optimistische Prognose für das Land am Haken Russlands aus?


Sofern kein „schwarzer Schwan“ um die Ecke komme, brauche Belarus vor allem eins, bis es besser wird: Ausdauer.
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Russland hat seit Jahren ein großes Problem mit häuslicher Gewalt. Seit dem Überfall auf die Ukraine werden zudem immer mehr Fälle von Gewalt durch von der Front zurückkehrende Soldaten bekannt.

Anders als in der Vergangenheit scheint die Regierung das Problem nun angehen zu wollen. Gleich zwei Parteien haben in diesem Jahr Gesetzentwürfe vorgelegt, die das Problem lösen sollen.

Zumindest für verheiratete Frauen, Frauen mit Kindern – und Männer.
Aber Schläge sollen nicht mehr als physische Gewalt gelten.
Und gleichzeitig soll es höhere Strafen für Verleumdung geben.


Wie sind diese überraschenden Vorschläge zu bewerten? Ein Expertinnengespräch.
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Vorweihnachtszeit ist Nussknacker-Zeit:
Kein Opernhaus verzichtet in den Wochen vor Weihnachten auf Aufführungen des Märchen-Balletts von Pjotr Tschaikowski.

Wir schon! Auf dekoder gibt es stattdessen den Schwanensee – nicht als Spitzentanz, sondern als Protestsong.

(aus unserem Archiv)
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👉 https://www.dekoder.org/de/weihnachtsaktion
Ich verpasse euch Elektroschocks, und ihr müsst rufen, dass ihr glücklich seid.“ Also gaben sie uns Elektroschocks, und wir schrien: „Wir sind glücklich! Wir sind glücklich!“ Als der Strom abgestellt wurde, fingen sie wieder an: „Schreib das Geständnis.


Eigentlich wünschen wir Euch ein frohes Weihnachtsfest. Aber Weihnachten ist auch ein Tag, an dem wir an Mitmenschen in Not denken.

Von uns deshalb kurz vor den Feiertagen eine Leseempfehlung mit quälend detaillierten Berichten darüber, wie das russische Strafsystem ukrainische Kriegsgefangene foltert, um „Geständnisse“ zu erzwingen und Strafverfahren einleiten zu können.

Wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit – mit Raum für die Realitäten der Menschen in Not.
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Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern, allen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern ein schönes Fest im Kreis der Nächsten und Liebsten!

Euer dekoder-Team🎄
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