Seit 2024 erscheinen auf YouTube, Instagram und TikTok vermehrt Videos von ausländischen Bloggern mit verklärenden Botschaften über Russland – gedreht zu ähnlichen Zeitpunkten an ähnlichen Orten mit ähnlichen Worten. Die Absender werben für ein Leben in Russland, wenn man ihnen glaubt, dem wahren Land der Freiheit. Koordiniert wird die Kampagne von einer Ex-Spionin, bezahlt vom russischen Staat. Eine Recherche der Novaya Gazeta Europe.
https://www.dekoder.org/de/article/social-media-tiktok-propaganda-finanzierung
https://www.dekoder.org/de/article/social-media-tiktok-propaganda-finanzierung
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Der tödliche Säureangriff auf Kateryna Handsjuk beschäftigte in der Ukraine über Jahre hinweg Behörden und Zivilgesellschaft. Mit der russischen Vollinvasion im Februar 2022 wurde der Prozess kurzzeitig unterbrochen und erst nach Abzug der russischen Truppen aus der Region Kyjiw wieder aufgenommen.
Fast vier Jahren nach dem Attentat von 2018 fielen die Urteile gegen die Strippenzieher: Maximalstrafen wegen „Mordes mit besonderer Grausamkeit“ für den damaligen Vorsitzenden des Regionalparlaments von Cherson und den Mitarbeiter eines Regionalabgeordneten.
Der Gerichtsreporter Maksym Kamenjew vom Onlinemedium Graty.me hat die verworrene Geschichte des Verbrechens, seiner Folgen und politischen Hintergründe anhand der Prozessakten und Urteile rekonstruiert.
dekoder veröffentlicht den Text auf Deutsch in drei Teilen. Hier ist der finale Teil 3: Prozesse und Urteile
https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-mord-katja-handsjuk-teil3
Fast vier Jahren nach dem Attentat von 2018 fielen die Urteile gegen die Strippenzieher: Maximalstrafen wegen „Mordes mit besonderer Grausamkeit“ für den damaligen Vorsitzenden des Regionalparlaments von Cherson und den Mitarbeiter eines Regionalabgeordneten.
Der Gerichtsreporter Maksym Kamenjew vom Onlinemedium Graty.me hat die verworrene Geschichte des Verbrechens, seiner Folgen und politischen Hintergründe anhand der Prozessakten und Urteile rekonstruiert.
dekoder veröffentlicht den Text auf Deutsch in drei Teilen. Hier ist der finale Teil 3: Prozesse und Urteile
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Diese Woche jährte sich der Mord an Boris Nemzow zum zehnten Mal. Die Hintergründe des Attentats recherchierte damals die Novaya Gazeta fast ein Jahr lang (Archiv-Text):
https://www.dekoder.org/de/article/wie-boris-nemzow-ermordet-wurde
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дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland und Belarus in deutscher Übersetzung |
Wie Boris Nemzow ermordet wurde
Am 27. Februar 2015 wurde Oppositionspolitiker Boris Nemzow ermordet. Bis heute bleiben viele Fragen offen. Die Novaya Gazeta legte ein Jahr nach der Ermordung einen detaillierten Bericht zu den
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Der Mord an der Aktivistin Kateryna Handsjuk 2018 in Cherson steht in der Ukraine symbolisch für die Zeit zwischen Euromaidan 2014 und russischer Vollinvasion 2022. Lest hier die gesamte Rekonstruktion des Falls von den ukrainischen Gerichtsreportern von Graty.me - das Verbrechen, die Ermittlungen und die Gerichtsprozesse:
https://www.dekoder.org/de/dossier/ukraine-katja-handsjuk-protokoll-eines-verbrechens
https://www.dekoder.org/de/dossier/ukraine-katja-handsjuk-protokoll-eines-verbrechens
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Nach dem Krach im Oval Office hängt das Schicksal der Ukraine in der Schwebe. Worum geht es dem Land im Verteidigungskrieg gegen Russland? Wir empfehlen noch einmal den dekoder-Essay des ukrainischen Schriftstellers Andrej Kurkow („Graue Bienen“) vom August 2022:
👉 Ein Feiertag im Rauch des Krieges
👉 Ein Feiertag im Rauch des Krieges
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In der Sowjetunion war die Garage mehr als ein Ort, an dem man Autos unterstellte. Sie war Werkstatt, Hobbyraum, Rückzugsort, und Keimzelle der Privatwirtschaft. In Russland bedrohen jetzt Programme zur Stadtverdichtung dieses Refugium privater Freiheit.
Einen Eindruck davon, was eine Garage in Russland alles sein kann, vermittelt das Fotoprojekt Zweckentfremdet der Fotografin Oksana Ozgur.
https://www.dekoder.org/de/article/garage-russland-stadtentwicklung-raeumungen
Einen Eindruck davon, was eine Garage in Russland alles sein kann, vermittelt das Fotoprojekt Zweckentfremdet der Fotografin Oksana Ozgur.
https://www.dekoder.org/de/article/garage-russland-stadtentwicklung-raeumungen
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Die dekoder-Redaktion freut sich mit Thomas Weiler! Seine Übersetzung von „Feuerdörfer” aus dem Belarussischen ist für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
Warum dies eine gute Entscheidung ist, erfahrt ihr in unserem Special zu diesem immens wichtigen Buch, das vor 50 Jahren im sowjetischen Belarus veröffentlicht wurde.
https://specials.dekoder.org/de/feuerdoerfer/
Warum dies eine gute Entscheidung ist, erfahrt ihr in unserem Special zu diesem immens wichtigen Buch, das vor 50 Jahren im sowjetischen Belarus veröffentlicht wurde.
https://specials.dekoder.org/de/feuerdoerfer/
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Nürnberger Prozesse bis sowjetische Kollaborateur-Verfolgung: Wie wurden NS-Kriegsverbrechen juristisch aufgearbeitet? Wurden die Täter bestraft? Und wie passierte das in verschiedenen Ländern?
Antworten darauf liefert der neue Kontext von Jasmin Söhner (Uni Heidelberg) in unserem Projekt „Der Krieg und seine Opfer“.
Heute Teil eins: die Siegermächte
Antworten darauf liefert der neue Kontext von Jasmin Söhner (Uni Heidelberg) in unserem Projekt „Der Krieg und seine Opfer“.
Heute Teil eins: die Siegermächte
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„Steckt Ihr Kopf hingegen in einem Kartoffelsack, kann weder durch die Augen noch durch die Ohren oder irgendwelche anderen Öffnungen im Kopf irgendetwas zu Ihrem Herzen dringen und Sie werden endlich Glückseligkeit, Harmonie und Ruhe finden.”
Es gibt eine neue Erzählung in unserem Belarus-Literatur-Special! Darin erkundet die belarussische Autorin Mariya Lappo mit erzählerischer Ironie und Verve die trügerischen Vorzüge von Abschottung und die Folgen eines Lebens unter einem Kartoffelsack. Irina Bondas hat den Text, der 2014 entstanden ist, aus dem Russischen übersetzt.
https://specials.dekoder.org/de/belarus-literatur/pommes-de-terre/
Es gibt eine neue Erzählung in unserem Belarus-Literatur-Special! Darin erkundet die belarussische Autorin Mariya Lappo mit erzählerischer Ironie und Verve die trügerischen Vorzüge von Abschottung und die Folgen eines Lebens unter einem Kartoffelsack. Irina Bondas hat den Text, der 2014 entstanden ist, aus dem Russischen übersetzt.
https://specials.dekoder.org/de/belarus-literatur/pommes-de-terre/
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Viele Länder Osteuropas sind in Sachen Digitalisierung deutlich weiter und kreativer als Deutschland.
Was bedeutet diese Vorreiterrolle – gerade in Zeiten von Krieg und Diktatur? Wie funktionieren Medien und Journalismus unter den politischen Gegebenheiten der einzelnen Länder?
Damit beschäftigt sich am Wochenende die DGO auf ihrer Jahrestagung Laboratorium Osteuropa. Öffentlichkeit und Medien in Diktatur und Krieg in Berlin.
🗓 13. und 14. März 2025
📍 Auditorium Friedrichsstraße | Berlin
👤 Mit dabei: dekoder-Redakteur und Belarus-Experte Ingo Petz
Im Fokus stehen die Entwicklung der jeweiligen Medienlandschaften, die Berichterstattung aus Krisen- und Kriegsregionen, Desinformation, Propaganda und die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit – auch mit Blick auf aktuelle Entwicklungen, wie die Verhandlungen Russlands und der USA über den Krieg in der Ukraine.
Mit dabei ist am Freitag dekoder-Redakteur und Belarus-Experte Ingo Petz.
Zur Anmeldung geht's hier lang.
Was bedeutet diese Vorreiterrolle – gerade in Zeiten von Krieg und Diktatur? Wie funktionieren Medien und Journalismus unter den politischen Gegebenheiten der einzelnen Länder?
Damit beschäftigt sich am Wochenende die DGO auf ihrer Jahrestagung Laboratorium Osteuropa. Öffentlichkeit und Medien in Diktatur und Krieg in Berlin.
🗓 13. und 14. März 2025
📍 Auditorium Friedrichsstraße | Berlin
👤 Mit dabei: dekoder-Redakteur und Belarus-Experte Ingo Petz
Im Fokus stehen die Entwicklung der jeweiligen Medienlandschaften, die Berichterstattung aus Krisen- und Kriegsregionen, Desinformation, Propaganda und die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit – auch mit Blick auf aktuelle Entwicklungen, wie die Verhandlungen Russlands und der USA über den Krieg in der Ukraine.
Mit dabei ist am Freitag dekoder-Redakteur und Belarus-Experte Ingo Petz.
Zur Anmeldung geht's hier lang.
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Wjatscheslaw Sawalny arbeitet als Mechaniker in Mariupol, als er kurz nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine entgegen dem Kriegsrecht als Zivilist gefangengenommen wird.
Fast ein Jahr später kommt Sawalny im Zuge eines Gefangenenaustausches frei – und berichtet von der erlebten Folter in russischer Gefangenschaft.
Das zentrale Motiv des Aushungerns, das er dabei beschreibt, sei ein Kriegsverbrechen und unmenschlich – aber nicht neu. Expert·innen sprechen auf texty.org.ua über eine seit gut 100 Jahren etablierte russische Foltermethode gegen Ukrainer·innen.
Noch immer sitzen Tausende ukrainische Zivilist·innen in russischen Gefängnissen.
Genaue Zahlen gibt es nicht, ebenso wenig wie regelmäßige Mechanismen, sie zu befreien.
Fast ein Jahr später kommt Sawalny im Zuge eines Gefangenenaustausches frei – und berichtet von der erlebten Folter in russischer Gefangenschaft.
Das zentrale Motiv des Aushungerns, das er dabei beschreibt, sei ein Kriegsverbrechen und unmenschlich – aber nicht neu. Expert·innen sprechen auf texty.org.ua über eine seit gut 100 Jahren etablierte russische Foltermethode gegen Ukrainer·innen.
Noch immer sitzen Tausende ukrainische Zivilist·innen in russischen Gefängnissen.
Genaue Zahlen gibt es nicht, ebenso wenig wie regelmäßige Mechanismen, sie zu befreien.
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Folter durch Hunger - дekoder | DEKODER
Die Bilder von befreiten Ukrainern aus russischer Kriegsgefangenschaft zeigen immer wieder: Das Aushungern ist eine verbreitete russische Foltermethode. Das Onlinemedium texty.org.ua hat den Erfahrungsbericht von Wjatscheslaw Sawalny dokumentiert, der als…
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Was stellen der moderne belarussische Staat und Lukaschenkos Regime heute dar? Sind sie nationalistisch ausgerichtet – oder nicht? Belarussisch oder anti-belarussisch?
In einem Gespräch mit dem Online-Portal Gaseta.BY beleuchtet der Historiker Alexey Bratochkin die unterschiedlichen und teils gegensätzlichen Vorstellungen über belarussische Identität und Nationalität in Geschichte und Gegenwart des Landes.
Letztendlich geht es dabei auch darum, in welcher Form die belarussische Nation eine Überlebenschance hat – und inwieweit es ihr gelingen kann, zu einem demokratischen Staatswesen zu gelangen.
Zum Interview:
👉 Im Karussell der Identitäten
Entstanden in Kooperation mit dem Forum für historische Belarus-Forschung bei der DGO.
In einem Gespräch mit dem Online-Portal Gaseta.BY beleuchtet der Historiker Alexey Bratochkin die unterschiedlichen und teils gegensätzlichen Vorstellungen über belarussische Identität und Nationalität in Geschichte und Gegenwart des Landes.
Letztendlich geht es dabei auch darum, in welcher Form die belarussische Nation eine Überlebenschance hat – und inwieweit es ihr gelingen kann, zu einem demokratischen Staatswesen zu gelangen.
Zum Interview:
👉 Im Karussell der Identitäten
Entstanden in Kooperation mit dem Forum für historische Belarus-Forschung bei der DGO.
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Du willst wissen, wie wir arbeiten? Warum wir tun, was wir tun – und wie sich dekoder mit Russlands Krieg in der Ukraine verändert hat? Warum viele unserer Autor·innen anonymisiert sind?
Ein Blick hinter die dekoder-Kulissen im Podcast mit der taz Panter Stiftung.
Noch was zum Hören:
Warum die Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs hierzulande oft in Auschwitz endete – und wie dekoder die Opfer der Sowjetunion sichtbarer macht.
aufgenommen am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Ein Blick hinter die dekoder-Kulissen im Podcast mit der taz Panter Stiftung.
Noch was zum Hören:
Warum die Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs hierzulande oft in Auschwitz endete – und wie dekoder die Opfer der Sowjetunion sichtbarer macht.
aufgenommen am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
taz.de
Dekoder: Russland, Belarus entschlüsseln: „Es geht darum, die Vorgänge in diesen Ländern zu verstehen“
„dekoder – das bedeutet ‚dekodieren‘, entschlüsseln. Diese tiefgründige Aufgabe steht im Mittelpunkt der Arbeit der Redaktion der Online-Plattform.
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Heute vor 11 Jahren: Pseudo-Referendum auf der russisch besetzten Krym
Ende Februar 2014 besetzten angebliche Selbstverteidigungskräfte und russische Spezialeinheiten ohne Abzeichen ukrainische Verwaltungs- und Militärstandorte sowie Verkehrswege der Krym.
Am 16. März folgte das sogenannte Referendum, bei dem sich 97 Prozent der Abstimmenden bei angeblicher Wahlbeteiligung von rund 83 Prozent für den als „Wiedervereinigung“ bezeichneten Beitritt der Krym zur Russischen Föderation ausgesprochen haben sollen.
Wenige Tage später bestätigte Russland die Annexion. All das passierte wider jedes Staats- und Völkerrecht.
Detailliert und mit vielen weiterführenden Lesetipps – unsere dekoder-Gnose zur Krym-Annexion von Steffen Halling.
Ende Februar 2014 besetzten angebliche Selbstverteidigungskräfte und russische Spezialeinheiten ohne Abzeichen ukrainische Verwaltungs- und Militärstandorte sowie Verkehrswege der Krym.
Am 16. März folgte das sogenannte Referendum, bei dem sich 97 Prozent der Abstimmenden bei angeblicher Wahlbeteiligung von rund 83 Prozent für den als „Wiedervereinigung“ bezeichneten Beitritt der Krym zur Russischen Föderation ausgesprochen haben sollen.
Wenige Tage später bestätigte Russland die Annexion. All das passierte wider jedes Staats- und Völkerrecht.
Detailliert und mit vielen weiterführenden Lesetipps – unsere dekoder-Gnose zur Krym-Annexion von Steffen Halling.
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In Deutschland beginnt unmittelbar nach Kriegsende 1945 die Strafverfolgung deutscher NS-Täter. Viele Prozesse dauern jedoch lange, teils bis heute, und ernten heftige Kritik. Wie kommt das?
Um das zu beantworten, lohnt sich ein Blick auf die jeweilige juristische Aufarbeitung in den entstehenden Staaten BRD und DDR:
Wie unterschiedlich Ost und West nach Kriegsende mit NS-Verbrechen umgingen (und warum), erfahrt ihr in unserem Kontext-Beitrag von Jasmin Söhner an der Universität Heidelberg im Erinnerungsprojekt „Der Krieg und seine Opfer“.
👉 https://war.dekoder.org/de/kontext/juristische-aufarbeitung-deutschland
#10für27Millionen #ns_verbrechen #besetzte_leben #östlich_der_erinnerung
Um das zu beantworten, lohnt sich ein Blick auf die jeweilige juristische Aufarbeitung in den entstehenden Staaten BRD und DDR:
Wie unterschiedlich Ost und West nach Kriegsende mit NS-Verbrechen umgingen (und warum), erfahrt ihr in unserem Kontext-Beitrag von Jasmin Söhner an der Universität Heidelberg im Erinnerungsprojekt „Der Krieg und seine Opfer“.
👉 https://war.dekoder.org/de/kontext/juristische-aufarbeitung-deutschland
#10für27Millionen #ns_verbrechen #besetzte_leben #östlich_der_erinnerung
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Als Flüchtling in einem fremden Land kam ich mir vor wie eine abgeschnittene Blume. Als hätte mich jemand in eine schöne Vase gestellt, aber innerlich fühlte ich mich leer und einsam. Erst hier in meiner Heimat fühle ich wieder meine Wurzeln.
Zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine waren Aliona und ihre Tochter nach Polen geflohen. Jetzt leben sie wieder in ihrem ukrainischen Heimatort in Hörweite der Front.
Die Fotografin Iva Sidash zeigt in ihren Bildern ziviles Leben im Krieg.
Foto: Iva Sidash, aus der Serie: Seeing the Unseen, 2024
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller
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Bilder vom Krieg #27 - дekoder | DEKODER
Fotografische Perspektiven auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine: Iva Sidash
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Janka Bryl ist eine der bekanntesten Stimmen der sowjetisch-belarussischen Literatur – und Co-Autor des Buches Feuerdörfer über die NS-Verbrechen in Belarus.
Obwohl er sich zu seiner Zeit nicht offen politisch engagierte, sprechen sich seine Werke aus den 90er Jahren klar für die Unabhängigkeit von Belarus aus.
Doch heute instrumentalisiert sie das Lukaschenko-Regime im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Mehr über den Schriftsteller, seine wichtigsten Werke – und seinen Einfluss auf Literatur, Gesellschaft und Politik in Belarus findet ihr in unserer Gnose, geschrieben von Philine Bickhardt vom Slavischen Seminar der Universität Zürich.
Obwohl er sich zu seiner Zeit nicht offen politisch engagierte, sprechen sich seine Werke aus den 90er Jahren klar für die Unabhängigkeit von Belarus aus.
Doch heute instrumentalisiert sie das Lukaschenko-Regime im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Mehr über den Schriftsteller, seine wichtigsten Werke – und seinen Einfluss auf Literatur, Gesellschaft und Politik in Belarus findet ihr in unserer Gnose, geschrieben von Philine Bickhardt vom Slavischen Seminar der Universität Zürich.
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In Russland gibt es mehr als einen Femizid pro Tag plus Dunkelziffer. Aber kein umfassendes Gesetz gegen häusliche Gewalt, nicht einmal eine klare juristische Definition.
Indes scheint Russlands Krieg gegen die Ukraine die Gewalt gegen Frauen und Familienmitglieder sogar weiter zu normalisieren.
In einer Gnose für dekoder schreibt die Theologin und Russland-Expertin Regina Elsner über die in Russland weit verbreitete Vorstellung, dass körperliche Gewalt zur Normalität gehöre, die Rolle von Staat und Kirche und die Stigmatisierung von Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, die sich für Betroffene einsetzen.
Und gibt eine Einschätzung zur Zukunft.
Indes scheint Russlands Krieg gegen die Ukraine die Gewalt gegen Frauen und Familienmitglieder sogar weiter zu normalisieren.
In einer Gnose für dekoder schreibt die Theologin und Russland-Expertin Regina Elsner über die in Russland weit verbreitete Vorstellung, dass körperliche Gewalt zur Normalität gehöre, die Rolle von Staat und Kirche und die Stigmatisierung von Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, die sich für Betroffene einsetzen.
Und gibt eine Einschätzung zur Zukunft.
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Unser Belarus-Experte Ingo Petz hat eine Flugschrift verfasst: Das Buch Rasender Stillstand. Belarus – Eine Revolution und die Folgen ist seit heute auf dem Markt.
Unter unseren Klub-Mitgliedern verlosen wir fünf Exemplare des Buches.
Wer bis zum 25. März eine E-Mail mit dem Betreff „Rasender Stillstand“ und seinen Kontaktdaten an mail@dekoder.org schickt, nimmt an der Verlosung teil!
Für alle, die noch tiefer in die Bedeutung der Massenproteste in Belarus eintauchen wollen:
Unser dekoder-Redakteur tritt im Programm der Leipziger Buchmesse auf, zusammen mit belarussischen Autor·innen wie Tania Arcimovich und Alhierd Bacharevič:
👉 https://www.leipziger-buchmesse.de/pco-sprecher/buchmesse/67c182923cbcf1fc6e0281ed
Unter unseren Klub-Mitgliedern verlosen wir fünf Exemplare des Buches.
Wer bis zum 25. März eine E-Mail mit dem Betreff „Rasender Stillstand“ und seinen Kontaktdaten an mail@dekoder.org schickt, nimmt an der Verlosung teil!
Für alle, die noch tiefer in die Bedeutung der Massenproteste in Belarus eintauchen wollen:
Unser dekoder-Redakteur tritt im Programm der Leipziger Buchmesse auf, zusammen mit belarussischen Autor·innen wie Tania Arcimovich und Alhierd Bacharevič:
👉 https://www.leipziger-buchmesse.de/pco-sprecher/buchmesse/67c182923cbcf1fc6e0281ed
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Am morgigen Dienstag wird Alexander Lukaschenko nach den Scheinwahlen vom Januar erneut in sein Amt eingeführt.
Ausgerechnet an dem Tag, den die Opposition für sich beansprucht: Dem „Tag der Freiheit“ (Dsen Voli), in Erinnerung an die unabhängige Belarussische Volksrepublik BNR, die nur für einen kurzen Moment in der Geschichte existierte.
Mehr über die Belarussische Volksrepublik, deren inoffiziellen Feiertag Regime wie Opposition morgen auf unterschiedliche Weise begehen:
👉 https://www.dekoder.org/de/gnose/die-belarussische-volksrepublik
Ausgerechnet an dem Tag, den die Opposition für sich beansprucht: Dem „Tag der Freiheit“ (Dsen Voli), in Erinnerung an die unabhängige Belarussische Volksrepublik BNR, die nur für einen kurzen Moment in der Geschichte existierte.
Mehr über die Belarussische Volksrepublik, deren inoffiziellen Feiertag Regime wie Opposition morgen auf unterschiedliche Weise begehen:
👉 https://www.dekoder.org/de/gnose/die-belarussische-volksrepublik
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Russland und das Lukaschenko-Regime treiben in Belarus aktiv die Verdrängung unabhängiger Literatur in belarussischer Sprache voran, Schriftsteller·innen im Exil hadern neben den Herausforderungen der Auswanderung damit, weiter schreiben zu können.
Auf der Leipziger Buchmesse sind in diesem Jahr zahlreiche Exil-Autor·innen vertreten, die trotzdem weitermachen: Alhierd Bacharevič, Tania Arcimovich, Julia Cimafiejeva, und viele andere.
dekoder-Autor Dsjanis Marzinowitsch hat mit der belarussischen Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin Hanna Yankuta gesprochen – über das Schreiben außerhalb des Landes und die Hoffnung darauf, was die Exilliteratur in dieser Lage für Belarus tun kann:
👉https://www.dekoder.org/de/article/belarus-literatur-interview-hanna-yankuta
Auf der Leipziger Buchmesse sind in diesem Jahr zahlreiche Exil-Autor·innen vertreten, die trotzdem weitermachen: Alhierd Bacharevič, Tania Arcimovich, Julia Cimafiejeva, und viele andere.
dekoder-Autor Dsjanis Marzinowitsch hat mit der belarussischen Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin Hanna Yankuta gesprochen – über das Schreiben außerhalb des Landes und die Hoffnung darauf, was die Exilliteratur in dieser Lage für Belarus tun kann:
👉https://www.dekoder.org/de/article/belarus-literatur-interview-hanna-yankuta
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„Ich wohne nirgendwo“ - дekoder | DEKODER
Wie hat sich die belarussische Literatur unter dem Lukaschenko-Regime bis 2020 entwickelt? Welche Chancen hat sie im Exil, wo sich nun viele Schriftsteller und Autorinnen erzwungenermaßen befinden? Zum Start der Leipziger Buchmesse ein Gespräch mit der Schriftstellerin…
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