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Von Drahomanow über Bandera zum Euromaidan: Woher rührt das unbedingte Streben der Ukrainer:innen nach Unabhängigkeit, dass sie dafür kämpfen und sterben? Was feiert die Ukraine mit ihrem Nationalfeiertag am 24. August?

Der Historiker Andrii Portnov skizziert die historische Entwicklung der ukrainischen Idee von staatlicher Unabhängigkeit:

👉 https://www.dekoder.org/de/gnose/unabhaengigkeit-a-la-ukraine

Diesen Beitrag als Auftakt zu einer Gnosen-Reihe über die Ukraine veröffentlichen wir in Kooperation mit dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)
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Belarus steckt in einer akuten Kartoffelkrise. Immer mehr Stimmen beklagen seit Monaten, dass in den Läden kaum noch Kartoffeln erhältlich sind. Und das in einem Land, wo die Erdknolle auch als identitätsstiftendes Kulturgut gilt. Was ist passiert? Worauf ist der Engpass zurückzuführen? Und inwieweit sorgt er für die Teuerung des dranik, des belarussischen Reibekuchens als einer beliebten Speise im Land?  

Das belarussische Online-Portal Mediazona Belarus ist dem mysteriösen Kartoffeldefizit nachgegangen. Die Wirtschaftsexperten von Belarus.Expertise zeigen die dadurch ausgelöste Teuerung im aktuellen Draniki-Index. 

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https://www.dekoder.org/de/article/belarus-kartofel-mangel-inflation 
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Pjotr Mascherau war bis 1980 fünfzehn Jahre lang sowjetisch-belarussischer Partei- und Staatsführer der Belarussischen Sozialistischen Sowjetrepublik BSSR.

Als politische Schlüsselfigur der Nachkriegsgeschichte begleitete er die Industrialisierung, die Urbanisierung und den wirtschaftlichen Aufschwung seines Landes.
Ausstrahlung und Charisma verschafften ihm dabei einen guten Draht zu anderen Staatsoberhäuptern des sozialistischen Lagers ebenso wie zu einfachen Leuten.


Während er in der Bevölkerung demnach durchaus als beliebt galt und gilt, werden er und sein politisches Erbe bis heute kritisch diskutiert – vor allem vonseiten des Lukaschenko-Regimes.

Eine Gnose von Viktor Schadurski:
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Heute haben sich in Peking die Staatschefs von Belarus und China, Alexander Lukaschenko und Xi Jinping, getroffen.

Warum China für Minsk immer wichtiger wird und warum diese Partnerschaft der Diktaturen nicht immer frei von Spannungen ist, erklärt Kamil Kłysiński in seiner Gnose zum Thema:

👉 https://www.dekoder.org/de/gnose/belarus-china-beziehungen
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Als ich beschloss, mir den neuen ,Der Meister und Margarita‘-Film anzuschauen, war ich absolut überzeugt, dass in ihm ein lautes SOS ertönen müsse, aus dem jetzt im Wiederaufbau befindlichen, riesigen Konzentrationslager, gerichtet an jeden denkenden Menschen auf der Welt.

– Sabina Brilo, Autorin aus Belarus

Ende Januar 2024 feierte die russische Neuverfilmung des Romans Der Meister und Margarita von Michail Bulgakow Premiere in den russischen Kinos.
Der Film kam beim russischen Publikum gut an, wurde von einigen Kinos quasi in Dauerschleife gezeigt, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden.
Seit Anfang Mai 2025 läuft der Film auch hierzulande.

Die belarussische Autorin Sabina Brilo reflektiert, welche Erwartungen sie an eine Neuverfilmung der Roman-Satire hatte – und was sie tatsächlich für Osteuropa leistet:

🎬https://www.dekoder.org/de/article/belarus-meister-und-margarita-film-sabina-brilo
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🗓24. Juni, 18:30 bis 20:00 Uhr
📍Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) in Berlin

Vor fünf Jahren ging die belarussische Gesellschaft in breiter Front gegen das Lukaschenko-Regime auf die Straße – heute wirken die Repressionen tiefer denn je.

Expert·innen aus Kultur, Medien und Wissenschaft diskutieren über die revolutionären Umbrüche von damals, den Alltag unter der Diktatur, Stimmen aus dem Exil und die Zukunft einer belarussischen Demokratie:

Mit dabei sind ZOiS-Direktorin Gwendolyn Sasse, dekoder-Redakteur Ingo Petz und die belarussische Autorin und Lyrikerin Volha Hapeyeva.
Es moderiert die Literaturwissenschaftlerin Nina Frieß.

👉 https://www.zois-berlin.de/veranstaltungen/quo-vadis-belarus-5-jahre-revolution-und-die-folgen
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2022 überwog die Erwartung, dass sich die russische Armee zurückziehen würde, wenn sie schweren Schaden erlitte. Das ist nicht passiert.

2024 erwartete man, dass den Russen wegen riesiger Verluste die kampffähigen Soldaten ausgehen würden. Auch das hat sich nicht erfüllt.

Nun heißt es: Russland bräuchte nach Beendigung der aktuellen Kampfhandlungen mehrere Jahre, um seine Armee für einen neuen Krieg zu erneuern. Auch das wird nicht der Fall sein.

Nikolai Karpizki, Philosoph und Religionswissenschaftler aus Sibirien, seit 2015 Immigrant in der Ukraine


Russland scheint unendlichen Soldatennachschub für seinen Krieg gegen die Ukraine rekrutieren zu können.
Für den Philosophen und Religionswissenschaftler Nikolai Karpizki liegt das nicht nur an einem repressiven Regime und verlockend großen Geldsummen für die Rekruten und ihre Angehörigen – sondern im vorherrschenden Weltbild und der Haltung zu Leben und Tod:
Der Wunsch, in der EU zu studieren, ist unter belarussischen Jugendlichen groß.
Doch das Regime setzt vieles daran, den Aufbruch gen Westen zu verhindern:


An Schulen laufen Propagandafilme, die das Scheitern im Ausland thematisieren.
Gleichzeitig warnt das Bildungsministerium davor, Abschlüsse aus Europa in Belarus nicht anzuerkennen.

Das belarussische Portal Pozirk hat mit Lehrerinnen, Lehrern und Eltern gesprochen – und zeigt, mit welchen Mitteln der Staat versucht, junge Menschen im eigenen Einflussbereich zu halten:

👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-kampagne-studium-propaganda
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Alexander und Natalja unterstützen 2020 während des Wahlkampfs in Belarus die Protestbewegung gegen das Lukaschenko-Regime.
Zwei Jahre später geraten sie in das Visier der Behörden.
Um der Haft zu entgehen, entscheiden sich Alexander und Natalja, zusammen mit ihrer Tochter zu fliehen.

Was folgt, ist eine lebensgefährliche und traumatisierende Flucht-Odyssee voller Trennungen, Entbehrungen, Gewalt, und Hunger
– aber auch voller Unterstützung durch zahlreiche Menschen.
Und immer in Begleitung von Tscheburaschka.
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Der Zweite Weltkrieg forderte in der Sowjetunion rund 27 Millionen Menschenleben.

Wie kam es zu dieser Zahl? Ist sie glaubwürdig?
Und warum ist es so schwer, die militärischen und zivilen Verluste korrekt zu erfassen?

Im Kontextteil unseres Erinnerungsprojekts Der Krieg und seine Opfer erfahrt ihr, wie wissenschaftliche Schätzungen und politische Einflüsse die Opferzahlen prägten:

👉 https://war.dekoder.org/de/kontext/27-millionen-kriegsopfer-in-der-sowjetunion
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Russlands Rüstungsindustrie sorgt in vielen Provinzregionen für höhere Löhne und bessere Jobchancen – für manche bedeutet das sogar sozialen Aufstieg.

Journalist und Regimekritiker Maxim Katz warnt:
Genau darin liegt eine der größten Herausforderungen für ein Russland nach dem Krieg und nach Putin:
Denn wer vom Krieg profitiert hat, wird sich auch in Zukunft an diese Zeit erinnern – als „die beste seines Lebens“.
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Das sei das Erbe, das Putin in Russland zurücklassen wird, auch wenn politische Freiheit einkehren sollte: Millionen Neoputinisten und grassierende Kriegsnostalgie.

Den übersetzten Beitrag gibt's auf dekoder.org:
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📅 Dienstag, 24. Juni 2025
🕕 18:30 Uhr
📍 ZOiS – Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Berlin


Wohin führt der Weg – fünf Jahre nach der belarussischen Revolution?


Ein Gespräch mit dekoder-Redakteur Ingo Petz, ZOiS-Direktorin Gwendolyn Sasse, der belarussischen Lyrikerin Volha Hapeyeva sowie der Literaturwissenschaftlerin Nina Frieß über die Lage in Belarus, die Rolle von Kultur im Exil und die Frage:
Was bleibt vom Aufbruch von 2020?

👉https://www.zois-berlin.de/veranstaltungen/quo-vadis-belarus-5-jahre-revolution-und-die-folgen
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Heute vor 84 Jahren in den frühen Morgenstunden marschierte die Wehrmacht in die Sowjetunion ein.

Was folgte, war ein brutaler Vernichtungskrieg auf sowjetischem Boden: eine Besatzung, die Millionen von Menschen das Leben kostete – Soldatinnen und Soldaten, Jüdinnen und Juden, Roma und Romnja, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, Hungeropfer, Kommunistinnen und Kommunisten, Frauen, Kinder …

Wir erzählen zehn ihrer Geschichten – stellvertretend für die schätzungsweise fast 27 Millionen Opfer dieses Krieges in der Sowjetunion.

Mehr dazu unter: war.dekoder.org
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Sergej Tichanowski ist frei – nach fünf langen Jahren in belarussischen Gefängnissen.

Die Freilassung des bekannten Oppositionellen kam überraschend und plötzlich – nach einem Besuch des US-Gesandten Kellogg in Belarus.

Warum hat Lukaschenko ausgerechnet Tichanowski freigelassen?
Wieso jetzt?
Und was erhofft sich das Regime im Gegenzug von den USA?


Auszüge aus aktuellen Analysen der belarussischen Journalisten und Analytiker Alexander Klaskowski und Artyom Shraibman:
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📣HEUTE!
🕕 18:30 Uhr
📍 ZOiS – Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Berlin

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Vor 30 Jahren, am 7. Juni 1995, sorgte Belarus für eine Sensation:
Inmitten postsowjetischer Umbruchsjahre und fußballerischer Neuorientierung besiegte das Nationalteam überraschend die Niederlande mit 1:0.

Der Sieg fiel in eine Phase tiefgreifender politischer Veränderungen – kurz zuvor hatte Alexander Lukaschenko die Staatsführung übernommen und brachte nun Staat und Gesellschaft zunehmend unter seine Kontrolle – auch den Sport.

Eine fußballerisch-politische Analyse.
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