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dekoder.org bringt russischen und belarusischen Journalismus und wissenschaftliche Kompetenz aus europäischen Universitäten auf eine gemeinsame Plattform. Hier finden Sie die neusten Beiträge!
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Hoffnung ist für mich kein abstrakter Begriff mehr, ich habe ihr ins Gesicht gesehen, ich kenne ihren Geruch, ich habe sie berührt. Es ist geschehen, was nicht geschehen sollte, also kann es auch wieder geschehen.


Die belarussische Revolution von 2020 wird ein Erbe hinterlassen und diejenigen im Exil werden eines Tages wieder nach Belarus zurückkehren – auf die ein oder andere Weise. Davon ist der Lyriker und Musiker Uladzimir Liankievič in seinem Essay, den er für unser Projekt „Spurensuche in der Zukunft“ mit der S. Fischer Stiftung geschrieben hat, hoffnungsvoll überzeugt.

👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-liankievic-testament-exil-hoffnung-essay

Liankievičs Essay stellt übrigens ein kleines Jubiläum dar.
Es ist der 20. Text in diesem Projekt. Ihn gibt es auch im belarussischen Original auf dekoder, zudem auf Schwedisch und Englisch.
Möglich gemacht von Svenska PEN und dem Online-Portal Eurozine:

👉 Belarussisch: https://www.dekoder.org/be/article/tastament
👉 Schwedisch: https://penopp.org/sv/artiklar/testamente?language_content_entity=sv
👉 Englisch: https://www.eurozine.com/my-testament/
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Heute feiert die Ukraine ihren Tag der Unabhängigkeit. Wofür steht der Nationalfeiertag und was steckt hinter diesem unbedingten Streben der Ukrainer:innen nach Souveränität, für das sie heute sogar kämpfen und sterben?

Das erläutert die Gnose „Unabhängigkeit à la Ukraine“
von Historiker Andrii Portnov auf dekoder.org
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Heute vor 34 Jahren, am 25. August 1991, erklärte Belarus seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Die Belarussische Volksfront spielte dabei eine bedeutende Rolle. Warum das so war und wie diese Bewegung wenige Jahre zuvor entstanden war, erklärt unser Archiv-Text vom belarussischen Online-Portal Zerkalo.  
 
https://www.dekoder.org/de/article/belarussischen-volksfront-geschichte-unabhaengigkeit-belarus 
 
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Was hinter der russischen Kriegsfront mit ukrainischen Kriegsgefangenen und verschleppten Zivilist:innen passiert, ist ein schwarzes Loch in der Berichterstattung. Vor-Ort-Recherchen sind fast unmöglich. Es bleiben nur Zeug:innen-Berichte überlebender Befreiter.

Dekoder hat einige solcher seltenen Berichte zusammengetragen:

https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen
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Politische Häftlinge sollen in Russland für immer hinter Gittern bleiben. Die Praxis fabrizierter Anklagen zur willkürlichen Strafverlängerung wird immer systematischer, auch das Ausmaß nimmt zu.

„Selbst wenn man gar nichts sagt, schreiben sie eben: ‚Hat einen Wächter angegriffen.‘ Zeugen lassen sich immer finden“, sagt eine Menschenrechtlerin im Bericht von The Insider.

👉 https://www.dekoder.org/de/article/russland-fsin-haftbedingungen-straflager
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Elefanten sind Probleme, die wir mit uns mitschleppen: In Sasha Filipenkos neuem Roman tauchen immer mehr von ihnen auf, und kein Mensch will sie bemerken. Wie macht ein Autor wie Filipenko einen Roman aus dieser Metapher, die er zunächst selbst als plump empfand?
Gerade frisch erschienen ist das Buch auf Belarussisch und Russisch. Im nächsten Frühjahr erscheint es auf Deutsch in der Übersetzung von dekoder-Übersetzerin Ruth Altenhofer. Es ist ein Buch geworden über die Freiheit von Form und Gedanken.

Das Online-Medium Meduza hat mit dem belarussischen Schriftsteller gesprochen – über russische und belarussische Elefanten, über Moskauer Humor und über seine Einstufung als „Extremist“.

https://www.dekoder.org/de/article/belarus-sascha-filipenko-interview-elefant
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Kaum zu glauben: dekoder wird heute 10!

Seit einem Jahrzehnt bringen wir unterrepräsentierte Stimmen aus Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine auf Deutsch mit viel Extra-Kontext – auch dank euch!

Unser Geburtstagswunsch zum Jubiläum? Ganz einfach: mehr dekoder für dich. Mehr Analysen, mehr Hintergründe, mehr Einblicke.

Aber: Unsere Kernarbeit ist derzeit nur zu einem Bruchteil finanziert. Damit wir weiter kuratieren und regelmäßig veröffentlichen können, brauchen wir jetzt deine Unterstützung.

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Wir freuen uns aufs Auspacken😊
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Viele Mythen bestimmen das kollektive Bewusstsein in Russland.
In deren Namen führt das Land heute Krieg gegen die Ukraine, zerstört Orte, Natur und Leben und beruhigt zugleich das eigene Massenbewusstsein.

In einem Briefwechsel sezieren der russische Historiker Sergej Medwedew und der Journalist Andrej Archangelski die tödlich wirkenden Mythen, mit denen Russland in groben Zügen die Geschichte NS-Deutschlands wiederholt und erneut geopolitische Folgen einer faschistischen Ideologie von der Nation als Blut-, Sprach- und Schicksalsgemeinschaft auslöst:

Teil 1 unseres neuesten dekoder-Specials Russlands Geschichtsmythen entlarvt
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Fünf Jahre nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen und Massenprotesten von 2020:
Zeit, den ersten „Fünfjahresplan“ der neuen Zeitrechnung im Land auszuwerten, findet das belarussische Exil-Medium Pozirk und zieht Bilanz:

alle Zahlen👇 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-zahlen-gesellschaft-veraenderung
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10 Jahre gibt es dekoder nun schon! 🎈

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Ich habe genug Salz. Ich habe genug Brot. Ich habe genug Dreck. Ich habe genug Himmel; ich bin der vergeudete Sohn.

– Aus dem Song Marnatrauny syn von der belarussischen Rock-Band Ulis

Am vergangenen Samstag ist in Belarus Aleh Tumaschou verstorben.
Er war Sänger der Indie-Rock-Band Ulis, mit der er 1993 das Album Tanzy na dachu (dt. Tänze auf dem Dach) aufnahm.

Das Album gilt als Soundtrack der Umbruchszeit Anfang der 1990er Jahre und als Meilenstein des belarussischsprachigen Rock.

Mehr zur damaligen Welle belarussischer Rock- und Pop-Musik in unserem Special:
👉https://specials.dekoder.org/belarus-rock/
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Sneak-Preview auf dekoder:

In seinem neuen Buch Ein Aquarium voller Schlüssel verbindet der ukrainische Berliner, Musiker und Autor Yuriy Gurzhy Erlebnisse und Geschichten aus dem heutigen Front-Charkiw mit Aufnahmen aus dem Fotoarchiv seines Vaters zu Sowjetzeiten.

Das Buch erscheint kommende Woche bei edition frölich.
Bei dekoder lest ihr schon jetzt ein Kapitel vorab:

👉 https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-charkiw-gurzhy-aquarium-voller-schluessel
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„Kleinrussisch“, „Bauernsprache“, „künstlich“ oder „vom Einfluss Polens verdorbenes Russisch“ – Warum wird der ukrainischen Sprache immer wieder ihre Eigenständigkeit abgesprochen?

40 bis 45 Millionen Menschen sprechen heute Ukrainisch – eine Sprache, um die sich viele Mythen und Vorurteile ranken.

In seiner Gnose für dekoder räumt der Sprachwissenschaftler Michael Moser mit Klischees auf und erzählt die spannende Geschichte der ukrajinska mowa.

Eine Veröffentlichung in Kooperation mit dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS).
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Wie gefährlich ist Belarus als Aufmarschgebiet russischer Truppen?
Was kann die Opposition vom Exil aus erreichen?


Unser Belarus-Redakteur Ingo Petz im Gespräch mit den Osteuropa-Expertinnen Olga Dryndova und Gesine Dornblüth im SWR Kultur Forum.

👉Heute auf Sendung um 17:05 Uhr.
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Ein Jahr, zwei Femizide.
Grausame Verbrechen in einem sibirischen Dorf, das laut seinen Einwohnern das Wort „Mord“ bis dato nicht kannte.

Im Ort selbst: patriotische Losungen und Plakate mit Appellen zur Mobilisierung, der Buchstabe „Z“ an Zäune und Haustüren gemalt.

Ist doch allen klar, warum so was passiert, aber zu sagen traut sich’s keiner. Was soll der Krieg sonst mit den Menschen anrichten? Diese Anspannung immer, und die Männer dürfen sich ja nicht fürchten, also bahnt sich diese ganze Angst und Anspannung ihren Weg in die Aggression. Das ist erst der Anfang.


Das Sibirien-Portal Ljudi Baikala war in dem rund 1.000 Einwohner zählenden Dorf Kaljonowo in Burjatien – und hat die Menschen gefragt, wie sie mit den Morden umgehen, darüber reden und sie sich erklären.

Eine Reportage:
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dekoder feiert 10. Geburtstag – und ihr seid EINGELADEN!
KOMMT VORBEI am 9. Oktober in Berlin und stoßt ab 18:30 Uhr mit uns an!


👉Hier geht’s zur ANMELDUNG👈

Freut euch auf Live-Musik von der belarussischen Künstlerin Sveta Ben, Überraschungen zum Anfassen und einen Abend voller Einblicke in die unerwünschteste Redaktion jenseits von Schtschutschynschtschyna.🙃

Mit euch tanzen wir der Zukunft entgegen! Sa nas, sa vas!
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