Ihren Höhepunkt erreichten die grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten in den besetzten Gebieten der Sowjetunion nach der Eroberung von Kyjiw: am 29. und 30. September 1941 in der Schlucht Babyn Jar. Einen Tag zuvor wurden in der ganzen Stadt Poster aufgehängt mit der Aufforderung an alle jüdischen Einwohner, sich am nächsten Morgen an einer Kreuzung zu versammeln. Am Morgen des 29. Septembers mussten die Jüdinnen und Juden der Stadt schließlich zur Schlucht Babyn Jar marschieren. Dort fand die Massenerschießung statt, der insgesamt 33.771 Menschen zum Opfer fielen.
Über den Holocaust in der Sowjetunion schreibt der Historiker Dieter Pohl in einer Gnose.
Über den Holocaust in der Sowjetunion schreibt der Historiker Dieter Pohl in einer Gnose.
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Tschetschenien, Georgien, Mali, Syrien, Zentralafrika – überall dort hat die russische Armee unbestrafte Kriegsverbrechen begangen, sagt Olexandra Matwiitschuk. Sie leitet das mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete ukrainische Zentrum für bürgerliche Freiheiten. Ihr Ziel – jedes einzelne Verbrechen der russischen Streitkräfte in jedem noch so kleinen Dorf zu dokumentieren.
Wie macht sie das? Und was erzählen ihr jene Menschen, die in Kriegsgefangenschaft waren und unter russischer Besatzung leben mussten? 👇
https://www.dekoder.org/de/article/matwiitschuk-friedensnobelpreis-verbrechen-krieg-ukraine
Wie macht sie das? Und was erzählen ihr jene Menschen, die in Kriegsgefangenschaft waren und unter russischer Besatzung leben mussten? 👇
https://www.dekoder.org/de/article/matwiitschuk-friedensnobelpreis-verbrechen-krieg-ukraine
Leseempfehlung 👉 Sibir.Realii: Wer verliert und wer profitiert
Die Menschen in Russland leiden unter dem Putin-Regime und müssen durch Krieg und Sanktionen große Einschnitte hinnehmen?
Der Historiker Sergej Tschernyschow hält das für ein Zerrbild aus dem liberalen, Moskau-zentrischen Diskurs.
Der Rubelkurs fällt, Reisen ins (westliche) Ausland werden immer schwieriger, Bürgerrechte und Freiheiten werden weiter eingeschränkt, Familien durch Emigration getrennt – für Tschernyschow sind das Einschränkungen, die vor allem eine urbane Minderheit betreffen, wie er in seinem Beitrag für Sibir.Realii argumentiert.
Jenseits der Metropolen hätten die Leute im Großen und Ganzen eigentlich nichts verloren, denn „sie haben auch nichts besonderes zu verlieren“: Auslandsreisen waren für die meisten eh noch nie ein Thema, von inhaftierten Theaterregisseuren haben viele vermutlich eh nie gehört und auch steigende Preise sind kein Grund zur Sorge: „Auf Supermärkte haben diese Menschen eh nie vertraut. Sie haben den Keller voll mit Kartoffeln und eingelegtem Gemüse für den ganzen Winter. Irgendwie kommen wir da schon durch.“
Der Krieg bietet vielen in der Provinz sogar ungeahnte Einkommensmöglichkeiten als Soldat: „Geldzuwendungen in einem Ausmaß, das sie in ihren normalen Jobs auch in vielen Jahren nicht erreichen würden, zusammen mit dem Gefühl, an etwas Großem [dem Kampf gegen den „Faschismus“] teilzuhaben – das ist eine explosive Mischung“, resümiert der Autor.
Die Menschen in Russland leiden unter dem Putin-Regime und müssen durch Krieg und Sanktionen große Einschnitte hinnehmen?
Der Historiker Sergej Tschernyschow hält das für ein Zerrbild aus dem liberalen, Moskau-zentrischen Diskurs.
Der Rubelkurs fällt, Reisen ins (westliche) Ausland werden immer schwieriger, Bürgerrechte und Freiheiten werden weiter eingeschränkt, Familien durch Emigration getrennt – für Tschernyschow sind das Einschränkungen, die vor allem eine urbane Minderheit betreffen, wie er in seinem Beitrag für Sibir.Realii argumentiert.
Jenseits der Metropolen hätten die Leute im Großen und Ganzen eigentlich nichts verloren, denn „sie haben auch nichts besonderes zu verlieren“: Auslandsreisen waren für die meisten eh noch nie ein Thema, von inhaftierten Theaterregisseuren haben viele vermutlich eh nie gehört und auch steigende Preise sind kein Grund zur Sorge: „Auf Supermärkte haben diese Menschen eh nie vertraut. Sie haben den Keller voll mit Kartoffeln und eingelegtem Gemüse für den ganzen Winter. Irgendwie kommen wir da schon durch.“
Der Krieg bietet vielen in der Provinz sogar ungeahnte Einkommensmöglichkeiten als Soldat: „Geldzuwendungen in einem Ausmaß, das sie in ihren normalen Jobs auch in vielen Jahren nicht erreichen würden, zusammen mit dem Gefühl, an etwas Großem [dem Kampf gegen den „Faschismus“] teilzuhaben – das ist eine explosive Mischung“, resümiert der Autor.
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland und Belarus in deutscher Übersetzung |
Todeszone statt Frontlinie
In Russlands Krieg gegen die Ukraine gibt es keine strenge Frontlinie mehr. Stattdessen schafft der zunehmende Einsatz ganz unterschiedlicher Drohnen eine chaotische, todgefährliche Grauzone. Das
Vor dreißig Jahren, am 4. Oktober 1993, eskalierte in Russland eine Verfassungskrise. Boris Jelzin ging schließlich mit Panzern gegen seine Gegner vor.
Der Soziologe Philipp Casula schreibt: „Letztlich drückte er mit Waffengewalt eine Verfassung durch, die einen möglichen russischen Parlamentarismus im Keim erstickte und seitdem nur noch ein Zentrum der Macht vorsieht: den russischen Präsidenten.“
Zur Gnose 👇
https://www.dekoder.org/de/gnose/verfassungskrise-1993-jelzin
Der Soziologe Philipp Casula schreibt: „Letztlich drückte er mit Waffengewalt eine Verfassung durch, die einen möglichen russischen Parlamentarismus im Keim erstickte und seitdem nur noch ein Zentrum der Macht vorsieht: den russischen Präsidenten.“
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Längst betreffen die Repressionen der belarussischen Machthaber auch Künstlerinnen und Künstler. Auch die Tor Band ist davon betroffen. Ihre Songs gelten als Hymnen der belarussischen Demokratiebewegung. Den Bandmitgliedern drohen bis zu zwölf Jahre Haft.
https://www.dekoder.org/de/article/tor-band-belarus-musiker-proteste-haft
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Innerhalb von 24 Stunden hat das aserbaidschanische Militär die selbsternannte Republik Arzach zur Kapitulation gezwungen, die de-facto Regierung hat die Auflösung der Republik Arzach zum Jahresende bekanntgegeben. Internationale Reaktionen blieben verhalten – wieso ist das so? Und wer kann den aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyew davon abhalten, möglicherweise auch armenisches Kernland anzugreifen?
Ein Interview mit der Politikwissenschaftlerin Cindy Wittke, die am Leibnitz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung zu eingefrorenen Konflikten in der Region forscht.
Ein Interview mit der Politikwissenschaftlerin Cindy Wittke, die am Leibnitz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung zu eingefrorenen Konflikten in der Region forscht.
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📣 SAVE THE DATE! 📣
Wir Dekoderschtschiki stecken mitten in den Vorbereitungen für unseren Klub-Abend. Am 11. Oktober ist es wieder soweit. Wir kommen in gemütlicher Runde im Panenka in Berlin zusammen. Beginn ist 19:00 Uhr. Also – werdet Mitglied!
Als Klub-Mitglieder bekommt ihr nicht nur unseren wöchentlichen Premium-Newsletter (mit Veranstaltungstipps, interessanter Lektüre und den dekoder-Themen der Woche), sondern könnt euch auch regelmäßig mit der Redaktion und anderen Leserinnen bei unseren Klub-Abenden austauschen.
https://www.dekoder.org/de/klub
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„In den ersten Tagen des Krieges war ich überzeugt, dass ich in meiner Umgebung niemanden treffen würde, der den Krieg unterstützt. Als sich herausstellte, dass es solche Leute dennoch gab, empfand ich neben dem schrecklichen Schock zusätzlich Abscheu, regelrecht Ekel.“
Die Soziologin Anna Kuleschnowa hat mit mehr als hundert Kriegsgegnern gesprochen, die in Russland geblieben sind. Sie alle eint die Angst. Ihre Haltung können sie nur noch subtil oder auf Underground-Veranstaltungen zum Ausdruck bringen. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/kriegsgegner-gesellschaft-veraenderungen-studie
Die Soziologin Anna Kuleschnowa hat mit mehr als hundert Kriegsgegnern gesprochen, die in Russland geblieben sind. Sie alle eint die Angst. Ihre Haltung können sie nur noch subtil oder auf Underground-Veranstaltungen zum Ausdruck bringen. 👇
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📸 Fotografien aus Belarus vor dem Zweiten Weltkrieg sind selten, häufig liegen sie in privaten Sammlungen oder Museen.
Einen außergewöhnlichen Einblick in das Alltagsleben der Einwohner Polesiens, einer zwischen Belarus und der Ukraine gelegenen Sumpflandschaft, zeigen die Aufnahmen des polnischen Ethnologen Józef Obrębski. Er hat die Region in den 1930er-Jahren erforscht. Weder Ukrainer noch Belarussen seien die dortigen Bewohner, sondern ein ganz eigenes Volk, sagte er. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/polesien-ethnologe-obrebski-fotografie
Einen außergewöhnlichen Einblick in das Alltagsleben der Einwohner Polesiens, einer zwischen Belarus und der Ukraine gelegenen Sumpflandschaft, zeigen die Aufnahmen des polnischen Ethnologen Józef Obrębski. Er hat die Region in den 1930er-Jahren erforscht. Weder Ukrainer noch Belarussen seien die dortigen Bewohner, sondern ein ganz eigenes Volk, sagte er. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/polesien-ethnologe-obrebski-fotografie
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📣 Reminder 📣
Morgen ist es so weit: dekoder-Redaktion und Leser kommen bei einem weiteren Klubabend in gemütlicher Runde im Panenka in Berlin zusammen. Es wird Raum und Zeit geben, mit den Redakteur:innen über persönliche Favoriten, interessante Themen und Texte zu sprechen.
Beginn: 19 Uhr
Adresse: Weichselstraße 27, 10247 Berlin
Also: werdet Mitglied und teilt gerne diese Einladung!
Morgen ist es so weit: dekoder-Redaktion und Leser kommen bei einem weiteren Klubabend in gemütlicher Runde im Panenka in Berlin zusammen. Es wird Raum und Zeit geben, mit den Redakteur:innen über persönliche Favoriten, interessante Themen und Texte zu sprechen.
Beginn: 19 Uhr
Adresse: Weichselstraße 27, 10247 Berlin
Also: werdet Mitglied und teilt gerne diese Einladung!
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Tarassowitsch heißt der Mann auf dem Foto. Er versteckte sich in seiner Irpiner Wohnung vor den russischen Bomben – gemeinsam mit einem Straßenhund. Die volle Geschichte hinter den Aufnahmen erzählt der ukrainische Fotograf Nazar Furyk im Interview.
Die Serie Bilder vom Krieg zeigt fotografische Perspektiven auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Foto: Nazar Furyk
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller
Die Serie Bilder vom Krieg zeigt fotografische Perspektiven auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Foto: Nazar Furyk
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller
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Sagt es weiter – wir freuen uns auf euch. Hier findet ihr unsere Playlist für den Klubabend, um euch schon einmal einzustimmen 👇
https://open.spotify.com/playlist/6LO0oolYq3BgiLG76KudzV
Und unter diesem Link könnt ihr ganz einfach dekoder-Klubmitglied werden 👇
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Seit Frühjahr 2022 gibt es in Russland Meldungen von regelrechten Migrantenjagden und Zwangsrekrutierungen ausländischer Einwanderer. Novaya Gazeta Europe beleuchtet, wie Staatsbürgerschaftsanwärter in Russland unter Druck gesetzt werden, sich dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine anzuschließen. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/migration-einbuergerung-kriegsdienst
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👍3
🔮 „Träumen Sie von geheimen Instrumenten der Weltpolitik und möchten Sie ewig in Ihrem physischen Leib leben? Dann ist Okkultismus genau das Richtige für Sie.“
Alexander Soldatow, Religionsexperte und Autor der Nowaya Gazeta, ist eingetaucht in die Tiefen russischer Verschwörungsmythen. Der Einfluss von Esoterik wächst sowohl in der russischen Politik als auch im Militär – und der Trend zum Magischen hat auch die russische Gesellschaft erfasst. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/schamanismus-okkultismus-russische-fuehrungselite
Alexander Soldatow, Religionsexperte und Autor der Nowaya Gazeta, ist eingetaucht in die Tiefen russischer Verschwörungsmythen. Der Einfluss von Esoterik wächst sowohl in der russischen Politik als auch im Militär – und der Trend zum Magischen hat auch die russische Gesellschaft erfasst. 👇
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„Um sich von Moskau loszureißen, müssen dieselben Schritte unternommen werden, die die Ukraine in den letzten fünfzehn Jahren gegangen ist. Unter anderem wurde dort ein eigener Buchmarkt auf die Beine gestellt.“
Andrej Januschkewitsch, Gründer des belarussischen Verlags Januškevič, ist nach massiven Repressionen gegen ihn und seine Buchhandlung nach Polen ausgewandert.
Welche Chancen hat die unabhängige belarussische Literatur im Exil? 👇
https://www.dekoder.org/de/article/verlag-januschkewitsch-belarus-repressionen-emigration
Andrej Januschkewitsch, Gründer des belarussischen Verlags Januškevič, ist nach massiven Repressionen gegen ihn und seine Buchhandlung nach Polen ausgewandert.
Welche Chancen hat die unabhängige belarussische Literatur im Exil? 👇
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📣 dekoder live von der Frankfurter Buchmesse! Unser Belarus-Redakteur Ingo Petz moderiert die Veranstaltung „Belarus: Free Expression in the Face of Repression“ – und ihr könnt live dabei sein: ab 13 Uhr! 📣
Am Podium teilnehmen werden die preisgekrönte belarussische Autorin Volha Hapeyeva, die Journalistin Alina Koushyk, die außerdem Teil des Übergangskabinetts der Opposition ist, und Ala Pihalskaya vom Belarusian Book Institute.
Es wird um unabhängige Verlage im Exil gehen, um die massiven Repressionen gegen belarussischen Buchdruck und um aktuelle Literatur aus Belarus. 👇
Hier gehts zum Stream!
Am Podium teilnehmen werden die preisgekrönte belarussische Autorin Volha Hapeyeva, die Journalistin Alina Koushyk, die außerdem Teil des Übergangskabinetts der Opposition ist, und Ala Pihalskaya vom Belarusian Book Institute.
Es wird um unabhängige Verlage im Exil gehen, um die massiven Repressionen gegen belarussischen Buchdruck und um aktuelle Literatur aus Belarus. 👇
Hier gehts zum Stream!
YouTube
Belarus: Free Expression in the Face of Repression
18.10.2023, 1:00-2:00 pm
Belarusian independent publishing houses from the 90s, due to the language policy of Lukashenka's regime, had to compete with Russian ones, whose resources were incomparably greater. Due to that, Belarusian writers were deprived…
Belarusian independent publishing houses from the 90s, due to the language policy of Lukashenka's regime, had to compete with Russian ones, whose resources were incomparably greater. Due to that, Belarusian writers were deprived…
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Die russischen Besatzer haben in Donezk, Luhansk, Saporishshja und Cherson ihre eigenen Verwaltungsbehörden eingerichtet. Doch wer arbeitet eigentlich in den neu annektierten Regionen der Ukraine als Beamter – und wieso?
Journalisten von Verstka fanden heraus: Korrupte russische Beamte werden von der Aussicht angelockt, einer Strafverfolgung in Russland zu entgehen. Ukrainische Kollaborateure wiederum hoffen auf einen steilen Karriereaufstieg unter neuer Flagge.
https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krieg-karriere-verwaltung-russische-besatzung
Journalisten von Verstka fanden heraus: Korrupte russische Beamte werden von der Aussicht angelockt, einer Strafverfolgung in Russland zu entgehen. Ukrainische Kollaborateure wiederum hoffen auf einen steilen Karriereaufstieg unter neuer Flagge.
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Er gilt als einflussreichste Medienpersönlichkeit Russlands, seine Propaganda erreicht Millionen: Konstantin Ernst, Chef des staatlichen Senders Erster Kanal. Wie wird man zum „Kreativdirektor“ des Kreml und welches journalistische Verständnis liegt dahinter? 👇
https://www.dekoder.org/de/gnose/konstantin-ernst
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In Deutschland ist Rostow am Don als Verbrechensort des Holocaust kaum ein Begriff. Dabei ermordeten die Nationalsozialisten dort im August 1942 ungefähr 20.000 Jüdinnen und Juden. Die Historikerin Christina Winkler sagt: „Zur Realgeschichte des Holocaust auf dem früheren sowjetischen Gebiet gibt es noch viele weiße Flecken.“ Häufig bringen
erst Lokalhistoriker und jüdische Verbände Licht ins Dunkel.
Zum Interview 👇
https://www.dekoder.org/de/article/rostow-zweiter-weltkrieg-massenerschiessungen-holocaust
erst Lokalhistoriker und jüdische Verbände Licht ins Dunkel.
Zum Interview 👇
https://www.dekoder.org/de/article/rostow-zweiter-weltkrieg-massenerschiessungen-holocaust
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland und Belarus in deutscher Übersetzung |
Das „Babyn Jar Russlands“
In Rostow am Don ist der für Russland bedeutendste NS-Tatort des Holocaust. Ungefähr 20.000 Jüdinnen und Juden sind dort am 11./12. August vor 80 Jahren ermordet worden. Die Historikerin Christina
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Der Begriff „Putler“ kam schon in den 2000er-Jahren im russischsprachigen Internet auf. Insbesondere seit dem Beginn des vollumfänglichen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine häufen sich die Hitlervergleiche. Und auch Parallelen zum Stalinismus werden immer wieder gezogen. Was ist dran an den Vergleichen – und was ist am System Putin faschistisch und/oder stalinistisch?
dekoder hat mit dem Historiker Matthäus Wehowski gesprochen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/russland-totalitaer-faschistisch-stalinistisch-analyse
dekoder hat mit dem Historiker Matthäus Wehowski gesprochen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/russland-totalitaer-faschistisch-stalinistisch-analyse