"Wir kennen alle die Wahrheit"
Ein kleiner PR-Schluckauf führte wohl dazu, dass das 🇺🇸-Konsulat im italienischen Milan auf seinem Twitter-Konto ein Bild veröffentlichte, das mehr als 1000 Worte sagt.
—und der eigentlichen Faktenlage entspricht.
Das Kiewer Regime seit 2014 – und nochmal zugespitzt seit Selenskys Amtszeit – ist ein faschistisches, Bandera und die Nazi-SS anbetendes
System. Eines, dass seit 2014 seine eigene Zivilbevölkerung im Osten mordete.
Die NATO/ EU/ WEF-Gläubiger der "freidemokratischen" Ukraine selbst beginnen dieses offensichtliche Grundschulwissen langsam und bedacht in den heftig zensierten Diskurs zu leiten.
So hielt sich dieser Tweet ganze SIEBEN Stunden, bevor er wieder gelöscht wurde 🤝
Alles "russische Propaganda", außer Mutti.
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Ein kleiner PR-Schluckauf führte wohl dazu, dass das 🇺🇸-Konsulat im italienischen Milan auf seinem Twitter-Konto ein Bild veröffentlichte, das mehr als 1000 Worte sagt.
—und der eigentlichen Faktenlage entspricht.
Das Kiewer Regime seit 2014 – und nochmal zugespitzt seit Selenskys Amtszeit – ist ein faschistisches, Bandera und die Nazi-SS anbetendes
System. Eines, dass seit 2014 seine eigene Zivilbevölkerung im Osten mordete.
Die NATO/ EU/ WEF-Gläubiger der "freidemokratischen" Ukraine selbst beginnen dieses offensichtliche Grundschulwissen langsam und bedacht in den heftig zensierten Diskurs zu leiten.
So hielt sich dieser Tweet ganze SIEBEN Stunden, bevor er wieder gelöscht wurde 🤝
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Guten Morgen!
Erlaubt mir mit dem neuen Artikel frische Lektüre an euch heranzutragen:
♟🎬Szenenwechsel auf dem Schachbrett: Bald nicht mehr Russland, sondern China?
Wollen die USA einen Krieg mit China? "Unsere" Medien hängen viele Karotten aus, denen man nicht gleich blind hinterherhecheln sollte. Denn träge Waffenproduktion, wachsende Staatsverschuldung und Währungsinflation sollten doch eigentlich gegen eine solche Absicht sprechen – oder etwa nicht?
P.S Und ja, das obere Bild ist eine Filmempfehlung: "Revolver", 2005
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♟🎬Szenenwechsel auf dem Schachbrett: Bald nicht mehr Russland, sondern China?
Wollen die USA einen Krieg mit China? "Unsere" Medien hängen viele Karotten aus, denen man nicht gleich blind hinterherhecheln sollte. Denn träge Waffenproduktion, wachsende Staatsverschuldung und Währungsinflation sollten doch eigentlich gegen eine solche Absicht sprechen – oder etwa nicht?
P.S Und ja, das obere Bild ist eine Filmempfehlung: "Revolver", 2005
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Elem Chintsky
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#Buch #Empfehlung #003
"Russia 1917: The February Revolution"
von George Katkov (bzw. Катков, Георгий М.)
– in der 1. US-Ausgabe von 1967, bei Harper & Row, Publishers erschienen.
Um die Ereignisse der russischen Februarrevolution richtig einzuordnen, müsse man mindestens 20 Bücher dazu lesen – zumindest wurde mir das mal so gesagt. Das stimmt wohl auch, könnte aber bestimmt für jede Revolution zutreffen.
Aber Katkovs Werk ist eine kluge Art, die "ersten 5 guten Bücher" zum Thema in einem einzigen zusammenzufassen. Der russisch-britische Historiker behilft sich extensiv aus einer heterogenen Primärquellen-Auswahl. Zeitzeugenberichte, Telegramme, Protokolle, Briefe, Transkripte, Memoiren, die er alle gegenliest und deren Faktentreue, Abweichungen, Unter- & Übertreibungen und Versäumnisse versucht aufzuarbeiten und aneinander abreiben zu lassen. Alles, um an einem annähernd wahrscheinlichen Szenario anzukommen, welches der damaligen Wirklichkeit am nächsten kommen könnte.
Die Systematik des Buches ist für den Leser hilfreich. Drei Teile.
Der 1. Teil gibt uns einen grundierten Überblick über die politische Szene des vorrevolutionären Russlands. Besonders die andauernde Aversion zwischen der Duma-Versammlung und dem Zaren als Imperator und seinen Ministern. Dazu zählte auch der Zank um eine zu verabschiedende Verfassung, Streit um Reformen usw. Der 1. Weltkrieg ist natürlich ein kolossaler Hintergrund, der als unabdingbar für die politischen Prozesse gezeigt wird. Die ominöse Rolle der "Ausschüsse für die Kriegsindustrie" (Englisch: "War Industry Committees" – WIC) wird beleuchtet. Die Freiwilligen-Organisationen (Englisch: "Voluntary Organisations"), also "öffentliche Institutionen", die geschaffen wurden, um all die Logistik und Verwaltung der verwundeten, geschädigten Soldaten und Zivilisten im Weltkrieg zu bewerkstelligen. Der oft zweideutige Einfluss dieser Einrichtungen auf den Kriegsverlauf und die spätere Revolution wird ergründet. Die Spannung zwischen “Kriegsverweigerern” (“Defeatists”, darunter Sozialisten) und “Kriegsbefürwortern” (“Defensists”, darunter Monarchisten) war da ein entscheidender Aspekt.
Der 2. Teil ist konzentriert auf die Verfassung der russischen Gesellschaft kurz vor der Februarrevolution. Dort wird auch aufgeräumt mit einigen Mythen über die vermeintlich flächendeckende, chaotische Wirkung der Revolution und was Gerüchte, Propaganda und Medien generell schon damals erreichen konnten, was die "Erschaffung von Wahrnehmung" betrifft.
Der 3. Teil gibt uns sowohl eine minutiöse Protokollierung als auch eine Narrative der Schicksalstage vom 23. Februar bis zum 3. März 1917.
Der Knaller ist die Faktenlage um die sogenannte "Revolutionierungspolitik", die das Deutsche Kaiserreich im ständig schwächer werdenden Russland anwendete – also über ein klug kaschiertes Netzwerk aus Mittelmännern soziale Unruhen organisierte, finanzierte & provozierte. Eine sogenannte "Soft Power"-Strategie, aber von gestern. Zu der Zeit, als Katkov seine Recherchen tätigte (um die Jahre 1965-67), hatte DER SPIEGEL einen Artikel veröffentlicht, in dem Folgendes erklärt wurde: Die Schlüsselfigur in deutsch-russischen Beziehungen, der Diplomat und Philosoph Kurt Riezler, hatte vor, sein Tagebuch aus dieser kontroversen Zeit (1914-17) zu veröffentlichen. Allem Anschein nach soll die damalige graue Eminenz historischer Deutungshoheit in Deutschland, Professor Hans Rothfels, streng davon abgeraten haben, diese Tagebücher zu veröffentlichen – sei der Zeitpunkt dafür doch sehr "non-opportun". Rothfels (1891–1976) war ein deutscher, konservativer Historiker aus einer sehr einflussreichen, jüdischen Familie. Extrem lange war die deutsche Meisterstrategie der "Revolutionierungspolitik" (im Kontext eines deutsch-kontrollierten “Mitteleuropas”) in Russland ein durch alle Staatsbeteiligten (auch die Bolschewiken u. a.) streng verdrängtes Geheimnis, bis das Auswärtige Amt nach über einem halben Jahrhundert diese wichtigen Maßnahmen gegen das damalige Russland eingestand.
"Russia 1917: The February Revolution"
von George Katkov (bzw. Катков, Георгий М.)
– in der 1. US-Ausgabe von 1967, bei Harper & Row, Publishers erschienen.
Um die Ereignisse der russischen Februarrevolution richtig einzuordnen, müsse man mindestens 20 Bücher dazu lesen – zumindest wurde mir das mal so gesagt. Das stimmt wohl auch, könnte aber bestimmt für jede Revolution zutreffen.
Aber Katkovs Werk ist eine kluge Art, die "ersten 5 guten Bücher" zum Thema in einem einzigen zusammenzufassen. Der russisch-britische Historiker behilft sich extensiv aus einer heterogenen Primärquellen-Auswahl. Zeitzeugenberichte, Telegramme, Protokolle, Briefe, Transkripte, Memoiren, die er alle gegenliest und deren Faktentreue, Abweichungen, Unter- & Übertreibungen und Versäumnisse versucht aufzuarbeiten und aneinander abreiben zu lassen. Alles, um an einem annähernd wahrscheinlichen Szenario anzukommen, welches der damaligen Wirklichkeit am nächsten kommen könnte.
Die Systematik des Buches ist für den Leser hilfreich. Drei Teile.
Der 1. Teil gibt uns einen grundierten Überblick über die politische Szene des vorrevolutionären Russlands. Besonders die andauernde Aversion zwischen der Duma-Versammlung und dem Zaren als Imperator und seinen Ministern. Dazu zählte auch der Zank um eine zu verabschiedende Verfassung, Streit um Reformen usw. Der 1. Weltkrieg ist natürlich ein kolossaler Hintergrund, der als unabdingbar für die politischen Prozesse gezeigt wird. Die ominöse Rolle der "Ausschüsse für die Kriegsindustrie" (Englisch: "War Industry Committees" – WIC) wird beleuchtet. Die Freiwilligen-Organisationen (Englisch: "Voluntary Organisations"), also "öffentliche Institutionen", die geschaffen wurden, um all die Logistik und Verwaltung der verwundeten, geschädigten Soldaten und Zivilisten im Weltkrieg zu bewerkstelligen. Der oft zweideutige Einfluss dieser Einrichtungen auf den Kriegsverlauf und die spätere Revolution wird ergründet. Die Spannung zwischen “Kriegsverweigerern” (“Defeatists”, darunter Sozialisten) und “Kriegsbefürwortern” (“Defensists”, darunter Monarchisten) war da ein entscheidender Aspekt.
Der 2. Teil ist konzentriert auf die Verfassung der russischen Gesellschaft kurz vor der Februarrevolution. Dort wird auch aufgeräumt mit einigen Mythen über die vermeintlich flächendeckende, chaotische Wirkung der Revolution und was Gerüchte, Propaganda und Medien generell schon damals erreichen konnten, was die "Erschaffung von Wahrnehmung" betrifft.
Der 3. Teil gibt uns sowohl eine minutiöse Protokollierung als auch eine Narrative der Schicksalstage vom 23. Februar bis zum 3. März 1917.
Der Knaller ist die Faktenlage um die sogenannte "Revolutionierungspolitik", die das Deutsche Kaiserreich im ständig schwächer werdenden Russland anwendete – also über ein klug kaschiertes Netzwerk aus Mittelmännern soziale Unruhen organisierte, finanzierte & provozierte. Eine sogenannte "Soft Power"-Strategie, aber von gestern. Zu der Zeit, als Katkov seine Recherchen tätigte (um die Jahre 1965-67), hatte DER SPIEGEL einen Artikel veröffentlicht, in dem Folgendes erklärt wurde: Die Schlüsselfigur in deutsch-russischen Beziehungen, der Diplomat und Philosoph Kurt Riezler, hatte vor, sein Tagebuch aus dieser kontroversen Zeit (1914-17) zu veröffentlichen. Allem Anschein nach soll die damalige graue Eminenz historischer Deutungshoheit in Deutschland, Professor Hans Rothfels, streng davon abgeraten haben, diese Tagebücher zu veröffentlichen – sei der Zeitpunkt dafür doch sehr "non-opportun". Rothfels (1891–1976) war ein deutscher, konservativer Historiker aus einer sehr einflussreichen, jüdischen Familie. Extrem lange war die deutsche Meisterstrategie der "Revolutionierungspolitik" (im Kontext eines deutsch-kontrollierten “Mitteleuropas”) in Russland ein durch alle Staatsbeteiligten (auch die Bolschewiken u. a.) streng verdrängtes Geheimnis, bis das Auswärtige Amt nach über einem halben Jahrhundert diese wichtigen Maßnahmen gegen das damalige Russland eingestand.
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Elem Chintsky
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Katkovs Arbeit ist auch deswegen so ungemein kostbar, weil er die wichtige, verschwörerische Rolle der russischen und (in Russland aktiven) europäischen Freimaurer in der Februarrevolution viel näher beleuchtet. Der Fahnenträger und Hauptbegünstigte dieser geheimen Struktur war der Revolutionär, dann Justizminister und später Ministerpräsident der Provisorischen Regierung, Alexander Kerensky.
Die These um den entscheidenden Einfluss der Freimaurerei, die bis dahin nur als Spekulation oder "Verschwörungstheorie" abgetan wurde, ist ein halbes Jahrhundert nach den Ereignissen dann aber von Katkov faktisch verfestigt und belegt worden: mit Briefen, Dokumenten, Aussagen derjenigen, die sich damals gegen den Zaren verschwört haben. (Interessiert heute natürlich die meisten nicht mehr 😅)
Katkov ist sehr um eine persönliche Unvoreingenommenheit bemüht. Das merkt und schätzt man beim Lesen. Weder übergießt er die machthungrigen, liberalen Opportunisten und Revolutionäre mit Lob, noch verehrt er das vorrevolutionäre Russische Imperium.
Manchmal widerfahren aber auch Katkov einige didaktische Fehler.
Er hat ein ganzes Kapitel, dass er den Juden im zaristischen Russland widmet (Chapter 4, "The Jews and the Revolution").
Er meint, die Juden seien in den allermeisten Fällen an den entscheidenden Prozessen der Februarrevolution in Russland vollkommen unbeteiligt gewesen.
Und hier hat er tatsächlich eine teils liberal-moderne Methode der geschichtlichen Interpretation. In diesem konkreten Falle heißt das, dass man von vornherein annimmt, dass "alle" Juden im zaristischen Russland leidenschaftlich daran interessiert waren, gleichberechtigte Bürger zu werden. Aber still abwarten wollten, sich nicht verschwören wollten, sondern passiv zuschauten, was wohl die streikenden, nicht-jüdischen Massen mit ihrer historischen Gelegenheit anstellen würden. Sehr naiv. Dabei weiß man, dass nach den Teilungen Polens, das Phänomen des "jüdischen Schtetls" nach Russland migriert ist und großen Einfluss auf die Geschicke Russlands ausübte.
Ja, es gab viele junge Juden, die bereits großen Willen zeigten, assimiliert zu werden, sich zu “verweltlichen” und sich den säkularisierenden Prozessen untergeben wollten, aber auch aktiv dazu beitrugen. Diese Menschen wollten eindeutig die Revolution, da das zaristische Russland nun mal für solche Reformen nicht bereit war. Es gab eine Aussicht, das alles bald gesetzlich zu kodifizieren – in einem neuen System.
Aus Sicht des Kremls, waren diese zur Assimilation bereiten Juden aber weiterhin Subjekte ihrer von Rabbis regierten Schtetls, aus denen sie teils sogar geflüchtet sind. Entweder in die größeren, russischen Städte, oder ins Ausland. In den Schtetls galt schlicht und ergreifend das jüdische Recht. Nämlich das, was auf dem "Babylonischen Talmud", Moses Maimonides' maßgebenden Kommentaren zum selbigen Talmud, oder dem Schulchan Aruch/ Kitzur Schulchan Aruch basierte (und bis heute basiert). Alle Politische Korrektheit und jegliches zionistisches Wunschdenken beiseite gelegt: würde man dieses "jüdische Gesetz" in direkten Vergleich mit dem Gesetz heutiger moderner Demokratien setzen, würde ersteres sich als ein unmissverständlicher Kodex des Chauvinismus und Rassismus gegenüber Nicht-Juden entpuppen. Aber das ganz nebenbei. (Auch für eine Analyse der intimen Wechselwirkung zwischen jüdischer Mystik und der Freimaurerei muss ich für eine andere Rezension aufsparen – sorry.)
Die These um den entscheidenden Einfluss der Freimaurerei, die bis dahin nur als Spekulation oder "Verschwörungstheorie" abgetan wurde, ist ein halbes Jahrhundert nach den Ereignissen dann aber von Katkov faktisch verfestigt und belegt worden: mit Briefen, Dokumenten, Aussagen derjenigen, die sich damals gegen den Zaren verschwört haben. (Interessiert heute natürlich die meisten nicht mehr 😅)
Katkov ist sehr um eine persönliche Unvoreingenommenheit bemüht. Das merkt und schätzt man beim Lesen. Weder übergießt er die machthungrigen, liberalen Opportunisten und Revolutionäre mit Lob, noch verehrt er das vorrevolutionäre Russische Imperium.
Manchmal widerfahren aber auch Katkov einige didaktische Fehler.
Er hat ein ganzes Kapitel, dass er den Juden im zaristischen Russland widmet (Chapter 4, "The Jews and the Revolution").
Er meint, die Juden seien in den allermeisten Fällen an den entscheidenden Prozessen der Februarrevolution in Russland vollkommen unbeteiligt gewesen.
Und hier hat er tatsächlich eine teils liberal-moderne Methode der geschichtlichen Interpretation. In diesem konkreten Falle heißt das, dass man von vornherein annimmt, dass "alle" Juden im zaristischen Russland leidenschaftlich daran interessiert waren, gleichberechtigte Bürger zu werden. Aber still abwarten wollten, sich nicht verschwören wollten, sondern passiv zuschauten, was wohl die streikenden, nicht-jüdischen Massen mit ihrer historischen Gelegenheit anstellen würden. Sehr naiv. Dabei weiß man, dass nach den Teilungen Polens, das Phänomen des "jüdischen Schtetls" nach Russland migriert ist und großen Einfluss auf die Geschicke Russlands ausübte.
Ja, es gab viele junge Juden, die bereits großen Willen zeigten, assimiliert zu werden, sich zu “verweltlichen” und sich den säkularisierenden Prozessen untergeben wollten, aber auch aktiv dazu beitrugen. Diese Menschen wollten eindeutig die Revolution, da das zaristische Russland nun mal für solche Reformen nicht bereit war. Es gab eine Aussicht, das alles bald gesetzlich zu kodifizieren – in einem neuen System.
Aus Sicht des Kremls, waren diese zur Assimilation bereiten Juden aber weiterhin Subjekte ihrer von Rabbis regierten Schtetls, aus denen sie teils sogar geflüchtet sind. Entweder in die größeren, russischen Städte, oder ins Ausland. In den Schtetls galt schlicht und ergreifend das jüdische Recht. Nämlich das, was auf dem "Babylonischen Talmud", Moses Maimonides' maßgebenden Kommentaren zum selbigen Talmud, oder dem Schulchan Aruch/ Kitzur Schulchan Aruch basierte (und bis heute basiert). Alle Politische Korrektheit und jegliches zionistisches Wunschdenken beiseite gelegt: würde man dieses "jüdische Gesetz" in direkten Vergleich mit dem Gesetz heutiger moderner Demokratien setzen, würde ersteres sich als ein unmissverständlicher Kodex des Chauvinismus und Rassismus gegenüber Nicht-Juden entpuppen. Aber das ganz nebenbei. (Auch für eine Analyse der intimen Wechselwirkung zwischen jüdischer Mystik und der Freimaurerei muss ich für eine andere Rezension aufsparen – sorry.)
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Elem Chintsky
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Die Rabbis der Schtetls verstanden also, dass eine volle Emanzipation ihrer eigenen Subjekte innerhalb Russlands, riesige ungewollte Veränderungen mit sich bringen würde – demografischer und machtpolitischer Natur. "Gleichberechtigte Bürger" klingt immer schön, aber die Rabbis verstanden, dass damit nicht nur "Rechte", sondern auch "Pflichten" einhergehen würden – also welche, die im direkten Konflikt mit dem jüdischen Gesetz stehen würden. Alte Regeln, die als regional-religiöses Gewohnheitsrecht der talmudischen Führer funktionierten, die die russischen Zaren seit dem 18. Jahrhundert weitestgehend toleriert haben. Katkov streift diesen erzwichtigen Aspekt nur ganz flüchtig in einem einzigen Satz, um dann zu der Hauptthese, dass die meisten Juden doch die Emanzipation in einem "neuen Russland" wollten, aber gleichzeitig auch "keine Rolle" in der Februarrevolution spielten.
Ja, es gab auch unter hohen Rabbis im zaristischen Russland die Überlegungen, dass mit den Ereignissen des Jahres 1917 womöglich ein modern-zionistischer Katalysator geschaffen wurde. Ein Katalysator, der die ultraorthodoxe (sich nicht assimilieren wollende), jüdische Gemeinde mobilisiert, um ein säkulares, "revolutioniertes" Russland endlich gänzlich zu verlassen – um nach vielen Jahrhunderten der Diaspora, ins gelobte Land, nach Palästina zu gehen.
All diese Aspekte fliegen an Katkov natürlich etwas vorbei. Aber man muss auch Verständnis haben, dass er zwei Bände hätte schreiben müssen, um diese Nuancen mit zu berücksichtigen.
Die Naivität Katkovs zeigt sich nochmal ein Kapitel später, wo der deutsche Einfluss auf die Februarrevolution näher betrachtet wird: einer von vielen der oben genannten “Mittelmänner” der deutschen “Revolutionierungspolitik” Vorort, der in Petrograd aktive, jüdisch-russische Banker Dmitri Rubinstein, wird vom deutschen Reichskanzler, Theobald von Bethmann Hollweg, höchstpersönlich im Schriftverkehr mit dem deutschen Kaiser als nachrichtendienstlich "vielversprechende Persönlichkeit" betitelt. Katkov verpasst, Rubinstein zu den innerrussischen Verrätern zu zählen, die nun mal auch jüdischen Hintergrunds waren.
Dass Bethmann Hollweg sich mit seinem Posten der deutschen "Revolutionierungspolitik" gegen Russland gewahr war, ist mehr als anzunehmen. Der Kaiser selbst sprach in seinen Briefen an Bethmann Hollweg davon, dass man doch noch mehr "Banker und Juden" im verfeindeten Russland verpflichten solle…
Etwas später wird behauptet, ein "deutscher Industrieller" (Seite 69) namens Fritz Warburg, aus der extrem einflussreichen, internationalen Banker-Dynastie der Warburgs, habe hinter den Kulissen versucht, Teile der russischen Regierung bei diplomatischen Reisen abzufangen und zu einem separaten Frieden zu bewegen. Zwar hat man sich darauf letztendlich nicht einigen können, aber was eigentlich wichtig wäre (und von Katkov bewusst ignoriert wurde), ist zu erwähnen, dass jeder Warburg in erster Linie ein Jude ist, nicht ein Deutscher, selbst die in Hamburg ansässigen. (So wie ich auch kein Russe bin, obwohl ich Russisch spreche und in Sankt Petersburg lebe, etc.)
Aber genau dieser Anspruch auf solche Art Differenzierung zieht ja auch sofort den Vorwurf eines "hinterhältigen Antisemitismus" auf sich, was aufrichtige Geschichtsforschung unglaublich behindert...
Aber wo Katkov die "jüdische Frage" vernachlässigt, gleicht er es mit seiner beständigen Aufarbeitung der "deutschen Frage" und der "freimaurerischen Frage", im Kontext der Februarrevolution, umso mehr aus.
Ein wirklich ausgesprochen lesenswertes Buch, das mich oft auch in seiner Intensität an andere dramatische Episoden russischer Geschichte erinnerte. Den Zerfall der Sowjetunion und die beiden Teilepochen "nach 2014" und "nach 2022".
Schade, dass man es nie ins Deutsche übersetzte, aber wirklich verwundert bin ich darüber keineswegs.
Bei Archive.org kann man das Buch auf Englisch ausleihen.
Hier ist das Buch auf Russisch, für all diejenigen, die alt genug sind und die Sprache nicht verlernt haben ☺️.
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Ja, es gab auch unter hohen Rabbis im zaristischen Russland die Überlegungen, dass mit den Ereignissen des Jahres 1917 womöglich ein modern-zionistischer Katalysator geschaffen wurde. Ein Katalysator, der die ultraorthodoxe (sich nicht assimilieren wollende), jüdische Gemeinde mobilisiert, um ein säkulares, "revolutioniertes" Russland endlich gänzlich zu verlassen – um nach vielen Jahrhunderten der Diaspora, ins gelobte Land, nach Palästina zu gehen.
All diese Aspekte fliegen an Katkov natürlich etwas vorbei. Aber man muss auch Verständnis haben, dass er zwei Bände hätte schreiben müssen, um diese Nuancen mit zu berücksichtigen.
Die Naivität Katkovs zeigt sich nochmal ein Kapitel später, wo der deutsche Einfluss auf die Februarrevolution näher betrachtet wird: einer von vielen der oben genannten “Mittelmänner” der deutschen “Revolutionierungspolitik” Vorort, der in Petrograd aktive, jüdisch-russische Banker Dmitri Rubinstein, wird vom deutschen Reichskanzler, Theobald von Bethmann Hollweg, höchstpersönlich im Schriftverkehr mit dem deutschen Kaiser als nachrichtendienstlich "vielversprechende Persönlichkeit" betitelt. Katkov verpasst, Rubinstein zu den innerrussischen Verrätern zu zählen, die nun mal auch jüdischen Hintergrunds waren.
Dass Bethmann Hollweg sich mit seinem Posten der deutschen "Revolutionierungspolitik" gegen Russland gewahr war, ist mehr als anzunehmen. Der Kaiser selbst sprach in seinen Briefen an Bethmann Hollweg davon, dass man doch noch mehr "Banker und Juden" im verfeindeten Russland verpflichten solle…
Etwas später wird behauptet, ein "deutscher Industrieller" (Seite 69) namens Fritz Warburg, aus der extrem einflussreichen, internationalen Banker-Dynastie der Warburgs, habe hinter den Kulissen versucht, Teile der russischen Regierung bei diplomatischen Reisen abzufangen und zu einem separaten Frieden zu bewegen. Zwar hat man sich darauf letztendlich nicht einigen können, aber was eigentlich wichtig wäre (und von Katkov bewusst ignoriert wurde), ist zu erwähnen, dass jeder Warburg in erster Linie ein Jude ist, nicht ein Deutscher, selbst die in Hamburg ansässigen. (So wie ich auch kein Russe bin, obwohl ich Russisch spreche und in Sankt Petersburg lebe, etc.)
Aber genau dieser Anspruch auf solche Art Differenzierung zieht ja auch sofort den Vorwurf eines "hinterhältigen Antisemitismus" auf sich, was aufrichtige Geschichtsforschung unglaublich behindert...
Aber wo Katkov die "jüdische Frage" vernachlässigt, gleicht er es mit seiner beständigen Aufarbeitung der "deutschen Frage" und der "freimaurerischen Frage", im Kontext der Februarrevolution, umso mehr aus.
Ein wirklich ausgesprochen lesenswertes Buch, das mich oft auch in seiner Intensität an andere dramatische Episoden russischer Geschichte erinnerte. Den Zerfall der Sowjetunion und die beiden Teilepochen "nach 2014" und "nach 2022".
Schade, dass man es nie ins Deutsche übersetzte, aber wirklich verwundert bin ich darüber keineswegs.
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Media is too big
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"ICH BIN EIN FAKE"
– die Menschen der Volksrepublik Donezk
Я FAKE. Жители ДНР
Ein Video, das durch Initiative der kleinen Medienplattform "Inside Donbass"/Инсайд Донбасс schon im Mai 2022 veröffentlicht wurde.
Wie mehr & mehr Leute vermuten, wurde im kollektiven Wertewesten entweder feige geschwiegen oder die dreiste Lüge verbreitet, dass es keine durchs Kiew-Regime Geschädigten & Ermordeten in der Ostukraine seit 2014 gegeben hätte.
So beschwichtigte man zynisch, dass diese de facto ethnischen Russen in der Ostukraine halt durch "russische Söldner" Vorort ermordet wurden.
Kiew behauptete auch, seine Bombardements der eigenen Bevölkerung wären Fälle "spontaner Entzündungen" von Klimaanlagen an Wohnhäusern, gewesen.
Die Menschen im Video kehren die 9 Jahre dauernde, westliche Propaganda des Schweigens & der Lüge, die gegen sie geführt wurde, um.
Nie vergessen: NATO/EU hat den Krieg begonnen — Moskau wird ihn aber beenden.
Ich hoffe, die Übersetzung aus dem 🇷🇺 ist halbwegs gelungen.
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– die Menschen der Volksrepublik Donezk
Я FAKE. Жители ДНР
Ein Video, das durch Initiative der kleinen Medienplattform "Inside Donbass"/Инсайд Донбасс schon im Mai 2022 veröffentlicht wurde.
Wie mehr & mehr Leute vermuten, wurde im kollektiven Wertewesten entweder feige geschwiegen oder die dreiste Lüge verbreitet, dass es keine durchs Kiew-Regime Geschädigten & Ermordeten in der Ostukraine seit 2014 gegeben hätte.
So beschwichtigte man zynisch, dass diese de facto ethnischen Russen in der Ostukraine halt durch "russische Söldner" Vorort ermordet wurden.
Kiew behauptete auch, seine Bombardements der eigenen Bevölkerung wären Fälle "spontaner Entzündungen" von Klimaanlagen an Wohnhäusern, gewesen.
Die Menschen im Video kehren die 9 Jahre dauernde, westliche Propaganda des Schweigens & der Lüge, die gegen sie geführt wurde, um.
Nie vergessen: NATO/EU hat den Krieg begonnen — Moskau wird ihn aber beenden.
Ich hoffe, die Übersetzung aus dem 🇷🇺 ist halbwegs gelungen.
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Warum habe ich Deutschland verlassen?
Ich bereite bald einen Text dazu auf, was für mich "institutionellen Kindesmissbrauch" ausmacht. Ein kleiner Vorgeschmack ist jetzt mein Kommentar zu dem viral gegangenen Video von oben.
Es bedarf einer spezifischen Perspektive, um die kulturelle Entwicklung im Westen, also auch in der BRD, mit einer gefährlichen Dringlichkeit zu empfinden.
Als konservativer, gläubiger Mensch habe ich mit meiner Familie keinen Platz in einer liberaldemokratisch kontrollierten Gesellschaftbzw. Krypto-Diktatur , in der der Staat keinen Hehl daraus macht, wohin die weitere kulturelle Reise gehen soll.
Ja, die Videos oben sind aus den USA. Aber das bedeutet nur, dass sie mit einer gewissen Verspätung auch in Europa auftauchen werden. (wenn sie es nicht schon getan haben...)
Die sogenannten "Dragqueen Story Hours" oder konkret die extrem suggestiven LGBT-Stripteases, wie im Video zu sehen, erfüllen mich mit Ekel und Wut. Würde der Kindergarten (oder die Schule) meines Kindes solche abscheulichen Vorstellungen machen, wäre mein Kind von dort sofort wieder weg – und daraufhin eben die ganze Familie weg aus den Fängen eines Staates, der so etwas per "PRIDE"-Diktat auch noch propagiert und unterstützt.
Es ist so bezeichnend, dass die neofaschistische 🏳️🌈LGBTQ+-Lobby🏳️🌈 so erpicht darauf ist, dein Kind so früh wie möglich ideologisch und sensorisch "abzuholen". Und zwar nicht mal mit klassischen sexuellen Inhalten zwischen einem Mann und einer Frau, was weit weg in der archaischen Vergangenheit noch schlimm genug gewesen wäre:
Nein, nein, des Fortschritts wegen, muss unbedingt an den hoffnungslos perversen Peripherien gefischt werden. Frühe Desensibilisierung und Traumatisierung dieser Art wird die Kinder nicht nur dazu bringen, im Erwachsenenalter sexuelle Degeneration als herkömmlichen, neutralen Status quo zu erachten. Sie werden auch selber Opfer dieser Geschlechterverwirrung, unfähig, starke Familieneinheiten zu gründen – getrieben von nihilistisch-hedonistischem Materialismus, der Narzissmus camouflieren wird als fragile "Hyper-Sensibilität", der man jeden flüchtigen Herzenswunsch per Staatsdekret sofort medizinisch-invasiv erfüllen müsse.
Die chirurgischen Eingriffe, die das Gegenteil des biologischen Geschlechts erzwingen sollen und mit "geschlechtsspezifischer Identitätsstörung" oder "Genderinkongruenz" gerechtfertigt werden, führen daraufhin extrem oft zu Selbstmord. Der Selbstmord als Statistik wird dann natürlich den Wertekonservativen, die "in der Gesellschaft Hass-redend hetzen", in Rechnung gestellt, womit sich ein Pseudo-Diskurs-Zyklus dann immer wieder schließt. Wobei einige andere von ihnen zu den neuen Tätern und willigen Vollstreckern im progressiven Propaganda-Pantheon und Staatsapparat mutieren.
Das Schlimmste ist, in diesen Aufnahmen sind jubelnde Eltern zu sehen, die das alles auch noch befeuern. Meiner Ansicht nach machen sie sich dadurch strafbar. Denn eine vorsätzliche Traumatisierung und Misshandlung des eigenen Nachwuchses wird forciert. Eine Gesellschaft, die gegen diese Abart nicht aufsteht, verdient es von Innen heraus zu verwesen und zu zerfallen.
Auf jegliche Reformen zu hoffen, über dieselben "liberaldemokratischen" Kanäle, durch die diese Abart erst möglich gemacht wurde, ist extrem naives Wunschdenken.
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Warum habe ich Deutschland verlassen?
Ich bereite bald einen Text dazu auf, was für mich "institutionellen Kindesmissbrauch" ausmacht. Ein kleiner Vorgeschmack ist jetzt mein Kommentar zu dem viral gegangenen Video von oben.
Es bedarf einer spezifischen Perspektive, um die kulturelle Entwicklung im Westen, also auch in der BRD, mit einer gefährlichen Dringlichkeit zu empfinden.
Als konservativer, gläubiger Mensch habe ich mit meiner Familie keinen Platz in einer liberaldemokratisch kontrollierten Gesellschaft
Ja, die Videos oben sind aus den USA. Aber das bedeutet nur, dass sie mit einer gewissen Verspätung auch in Europa auftauchen werden. (wenn sie es nicht schon getan haben...)
Die sogenannten "Dragqueen Story Hours" oder konkret die extrem suggestiven LGBT-Stripteases, wie im Video zu sehen, erfüllen mich mit Ekel und Wut. Würde der Kindergarten (oder die Schule) meines Kindes solche abscheulichen Vorstellungen machen, wäre mein Kind von dort sofort wieder weg – und daraufhin eben die ganze Familie weg aus den Fängen eines Staates, der so etwas per "PRIDE"-Diktat auch noch propagiert und unterstützt.
Es ist so bezeichnend, dass die neofaschistische 🏳️🌈LGBTQ+-Lobby🏳️🌈 so erpicht darauf ist, dein Kind so früh wie möglich ideologisch und sensorisch "abzuholen". Und zwar nicht mal mit klassischen sexuellen Inhalten zwischen einem Mann und einer Frau, was weit weg in der archaischen Vergangenheit noch schlimm genug gewesen wäre:
Nein, nein, des Fortschritts wegen, muss unbedingt an den hoffnungslos perversen Peripherien gefischt werden. Frühe Desensibilisierung und Traumatisierung dieser Art wird die Kinder nicht nur dazu bringen, im Erwachsenenalter sexuelle Degeneration als herkömmlichen, neutralen Status quo zu erachten. Sie werden auch selber Opfer dieser Geschlechterverwirrung, unfähig, starke Familieneinheiten zu gründen – getrieben von nihilistisch-hedonistischem Materialismus, der Narzissmus camouflieren wird als fragile "Hyper-Sensibilität", der man jeden flüchtigen Herzenswunsch per Staatsdekret sofort medizinisch-invasiv erfüllen müsse.
Die chirurgischen Eingriffe, die das Gegenteil des biologischen Geschlechts erzwingen sollen und mit "geschlechtsspezifischer Identitätsstörung" oder "Genderinkongruenz" gerechtfertigt werden, führen daraufhin extrem oft zu Selbstmord. Der Selbstmord als Statistik wird dann natürlich den Wertekonservativen, die "in der Gesellschaft Hass-redend hetzen", in Rechnung gestellt, womit sich ein Pseudo-Diskurs-Zyklus dann immer wieder schließt. Wobei einige andere von ihnen zu den neuen Tätern und willigen Vollstreckern im progressiven Propaganda-Pantheon und Staatsapparat mutieren.
Das Schlimmste ist, in diesen Aufnahmen sind jubelnde Eltern zu sehen, die das alles auch noch befeuern. Meiner Ansicht nach machen sie sich dadurch strafbar. Denn eine vorsätzliche Traumatisierung und Misshandlung des eigenen Nachwuchses wird forciert. Eine Gesellschaft, die gegen diese Abart nicht aufsteht, verdient es von Innen heraus zu verwesen und zu zerfallen.
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Elem Chintsky
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Nachtrag
Meine Frau hat mich gerade jetzt nochmal daran erinnert, dass ich ja als Vater in der BRD nicht einmal die Option hätte, langfristig unsere Kinder dem staatlichen Indoktrinationssystem zu entziehen.
Und zwar aus welchem Grund auch immer. Aufgrund der tief verwurzelten Schulpflicht. Welche es in Russland - ähnlich, wie in den USA - nicht gibt.
Das heißt, wir hätten ein dramatisches Zeitfenster von circa 3 Tagen, um unsere Koffer zu packen (die Mietkaution von unserem freundlichen Vermiet-Monopolisten zurück erhalten; rasch die Krankenversicherung zu kündigen, dem Finanzamt "Tschüß" zu sagen, etc.) , bevor die Polizei aufkreuzt, unsere Kinder für die Schule fertig macht – und uns Eltern für die Untersuchungshaft 😁😁😁
Meine Frau hat mich gerade jetzt nochmal daran erinnert, dass ich ja als Vater in der BRD nicht einmal die Option hätte, langfristig unsere Kinder dem staatlichen Indoktrinationssystem zu entziehen.
Und zwar aus welchem Grund auch immer. Aufgrund der tief verwurzelten Schulpflicht. Welche es in Russland - ähnlich, wie in den USA - nicht gibt.
Das heißt, wir hätten ein dramatisches Zeitfenster von circa 3 Tagen, um unsere Koffer zu packen
😁11👍6
Elem Chintsky
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👆👆👆
Pussy Riot 2.0, aber auf Polnisch 🇵🇱
"Wir werden als Terroristen bezeichnet, wobei wir Opfer der Kirche sind"
Nicht der passendste Eintrag zum Internationalen Frauentag (sorry, werte Damen💐), aber es muss aus meinem System raus:
Jetzt hat sich vor wenigen Tagen eine LGBT-Protestaktion🏳️🌈 in Warschau ereignet, wo die Messe in der römisch-katholischen Heilig-Kreuz-Basilika von zwei Aktivisten gestört wurde.
Von der Performance her, imitierte man das fromme Kirchenritual des sich flach auf den Boden legens, das auch prominent im polnischen Film "Mutter Johanna von den Engeln" zu sehen war (Regie: Jerzy Kawalerowicz, 1961). Es ist ein Akt der extremen Frömmigkeit und Unterordnung Gott gegenüber – ein vollkommen fremdes Konzept in der westlichen Mainstream-Matrix der konstanten Selbstbefriedigung der Sinne.
Dieses Ritual aber musste natürlich von zwei LGBT-Aktivisten aufgegriffen und entweiht werden. Versehen mit einem moralischen Vorwurf an die Katholiken Polens, dass sie ja nicht tolerant und offen genug seien...
Noch 2010–2012 feierte ich das kulturmarxistische Anliegen der Mädels von Pussy Riot und fand ihre Proklamationen des Feminismus der 3. Welle ausgesprochen nötig, wichtig, richtig & gut. Samt ihres dreisten, gotteslästernden "Auftritts" in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, der mit einer moralisch nicht gerechtfertigten Erhabenheit als "Putin-Exorzismus" durchgeführt wurde. Progressiver, modernisierter Ikonoklasmus, ähnlich dem, der jetzt in Warschau Premiere hatte.
Schon alleine, dass die Reaktionen der Menschen Vorort in Warschau viel gemäßigter waren, als damals in Moskau, ist ein schlechtes Omen für die polnische Gesellschaft. (Andererseits machte Pussy Riot extremen Radau, wohingegen die Warschauer Ideologie-Kollegen ziemlich still waren; somit unauffälliger)
Großen Eindruck erweckten damals auf mich die pathetischen Überlegungen des russisch-armenischen Filmregisseurs Artur Aristakisyan, der Pussy Riots Frontfrau, Nadya Tolokonnikowa, fast auf das Märtyrer-Level von Jesus Christus selbst anhob. Pussy Riot seien die "echten Christen", nicht die, deren "religiöse Gefühle" durch diesen Auftritt verletzt wurden, so Aristakisyan. (Die identische "Debatte" läuft indessen in Polen.) Es stimmt zwar, dass ein wahrer, gläubiger Christ nicht wirklich seelisch verletzt werden kann – zu groß ist die aufrichtige Freude über die Errettung, die Gott diesem Menschen schenkte. Aber die ersten Christen mit Pussy Riot gleichzusetzen, ist dennoch purer postmodernistischer Stumpfsinn. Die ersten Christen (der ersten 4 Jahrhunderte) stolzierten nicht in Synagogen oder heidnische Tempel hinein und machten irgendwelche provokativen, aufdringlichen Performances. Sie versuchten nicht proaktiv die "religiösen Gefühle" der heidnischen Mehrheit zu verletzen. Sie waren zu beschäftigt, gejagt und verfolgt und getötet zu werden. Schon bloß ihre passive Existenz führte zur Feindseligkeit gegenüber ihnen. Aristakisyans scheinheilige Mühe um historische Parallelität scheitert bereits an der Wurzel.
Pussy Riot 2.0, aber auf Polnisch 🇵🇱
"Wir werden als Terroristen bezeichnet, wobei wir Opfer der Kirche sind"
Nicht der passendste Eintrag zum Internationalen Frauentag (sorry, werte Damen💐), aber es muss aus meinem System raus:
Jetzt hat sich vor wenigen Tagen eine LGBT-Protestaktion🏳️🌈 in Warschau ereignet, wo die Messe in der römisch-katholischen Heilig-Kreuz-Basilika von zwei Aktivisten gestört wurde.
Von der Performance her, imitierte man das fromme Kirchenritual des sich flach auf den Boden legens, das auch prominent im polnischen Film "Mutter Johanna von den Engeln" zu sehen war (Regie: Jerzy Kawalerowicz, 1961). Es ist ein Akt der extremen Frömmigkeit und Unterordnung Gott gegenüber – ein vollkommen fremdes Konzept in der westlichen Mainstream-Matrix der konstanten Selbstbefriedigung der Sinne.
Dieses Ritual aber musste natürlich von zwei LGBT-Aktivisten aufgegriffen und entweiht werden. Versehen mit einem moralischen Vorwurf an die Katholiken Polens, dass sie ja nicht tolerant und offen genug seien...
Noch 2010–2012 feierte ich das kulturmarxistische Anliegen der Mädels von Pussy Riot und fand ihre Proklamationen des Feminismus der 3. Welle ausgesprochen nötig, wichtig, richtig & gut. Samt ihres dreisten, gotteslästernden "Auftritts" in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, der mit einer moralisch nicht gerechtfertigten Erhabenheit als "Putin-Exorzismus" durchgeführt wurde. Progressiver, modernisierter Ikonoklasmus, ähnlich dem, der jetzt in Warschau Premiere hatte.
Schon alleine, dass die Reaktionen der Menschen Vorort in Warschau viel gemäßigter waren, als damals in Moskau, ist ein schlechtes Omen für die polnische Gesellschaft. (Andererseits machte Pussy Riot extremen Radau, wohingegen die Warschauer Ideologie-Kollegen ziemlich still waren; somit unauffälliger)
Großen Eindruck erweckten damals auf mich die pathetischen Überlegungen des russisch-armenischen Filmregisseurs Artur Aristakisyan, der Pussy Riots Frontfrau, Nadya Tolokonnikowa, fast auf das Märtyrer-Level von Jesus Christus selbst anhob. Pussy Riot seien die "echten Christen", nicht die, deren "religiöse Gefühle" durch diesen Auftritt verletzt wurden, so Aristakisyan. (Die identische "Debatte" läuft indessen in Polen.) Es stimmt zwar, dass ein wahrer, gläubiger Christ nicht wirklich seelisch verletzt werden kann – zu groß ist die aufrichtige Freude über die Errettung, die Gott diesem Menschen schenkte. Aber die ersten Christen mit Pussy Riot gleichzusetzen, ist dennoch purer postmodernistischer Stumpfsinn. Die ersten Christen (der ersten 4 Jahrhunderte) stolzierten nicht in Synagogen oder heidnische Tempel hinein und machten irgendwelche provokativen, aufdringlichen Performances. Sie versuchten nicht proaktiv die "religiösen Gefühle" der heidnischen Mehrheit zu verletzen. Sie waren zu beschäftigt, gejagt und verfolgt und getötet zu werden. Schon bloß ihre passive Existenz führte zur Feindseligkeit gegenüber ihnen. Aristakisyans scheinheilige Mühe um historische Parallelität scheitert bereits an der Wurzel.
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Elem Chintsky
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Kurzum, klassische, satanische Umkehrung. Satanismus und Luziferianismus können als Glaubenssysteme nicht von sich aus etwas Neues schaffen. Sie müssen, wie echte Parasiten, Wirte finden, an die sie sich anheften, festsaugen und hineinnagen können. All das, um zu beginnen, das ursprüngliche Glaubenssystem umzumodellieren, umzukehren, auf den Kopf zu stellen. Im Satanismus eines Aleister Crowley ist auch das "Heilige" vorhanden, aber es wird gesucht in der Sünde, im Bösen, in der moralischen Gesetzesübertretung. Das "Gesetz Gottes" sieht man als patriarchale Knechtung und Einschränkung des Menschen; und wenn man konkret den Feminismus ontologisch herleiten möchte, argumentiert man, dass der biblische Gott es vor allem auf das Geschlecht der Frau abgesehen hat; sie vermeintlich spirituell diskriminiert, seit Anbeginn der Zeit. (Dazu werde ich irgendwann dieses Jahr das englische Buch vom Religionswissenschaftler Per Faxneld, "Satanic Feminism" hier rezensieren für euch.)
Der eigene, beschränkt freie Wille wird der Apotheose würdig gesprochen. Die Erfüllung, das Tun des eigenen Willens, ist der höchste Akt des luziferischen Praktikers. Und das Böse wird geweiht und als "Gutes" ausgerufen.
An die aufdringlichen Patienten der LGBT-Community: Lasst doch die römisch-katholische Kirche in Ruhe. Sie hat schon mehr als genug interne, eigene Nüsse zu knacken.
Schlimm genug – aber gründet eure eigene Religionsgemeinschaft (schon geschehen, aber das ist denen nicht genug) und lasst die christlichen Gemeinden auf dem "freien" Marktplatz der Ideen ihr eigenes Ding machen.
Linksradikale verurteilen schier immer "Kulturelle Aneignung", außer eben in den kulturellen Bereichen (Religion), wo es machtpolitisch für die LGBT-Lobby von Vorteil ist und wo sie sich im Begriff sieht fleißig auszuweiten. Dann plötzlich müsse man wieder vollkommen "reformbereit" sein, um bloß "LGBT-Gefühle" nicht zu zertrampeln.
Einer der beiden Warschauer LGBT-Leute (Franek Broda) ist sogar der Neffe des "rechtskonservativen", aber eigentlich nationalsozialistischen, hyper-russophoben, polnischen Regierungschefs, Mateusz Morawiecki. Genauer, Broda ist der Sohn von Morawieckis Schwester. Und die polnischen Staatsmedien und die "privaten" PiS-Blätter machen FANTASTISCHE Slaloms, mit Spagaten in der Luft, kognitivem Konfetti, um diesen Fakt zu umfahren 😂 (2023 ist eben auch Wahljahr 👍)
Morawiecki wiederum ist der Cousin zigsten Grades der YouTube-Chefin, Susan Wojcicki.
Man kann sich das alles nicht ausdenken.
Armes Polen.
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Der eigene, beschränkt freie Wille wird der Apotheose würdig gesprochen. Die Erfüllung, das Tun des eigenen Willens, ist der höchste Akt des luziferischen Praktikers. Und das Böse wird geweiht und als "Gutes" ausgerufen.
An die aufdringlichen Patienten der LGBT-Community: Lasst doch die römisch-katholische Kirche in Ruhe. Sie hat schon mehr als genug interne, eigene Nüsse zu knacken.
Schlimm genug – aber gründet eure eigene Religionsgemeinschaft (schon geschehen, aber das ist denen nicht genug) und lasst die christlichen Gemeinden auf dem "freien" Marktplatz der Ideen ihr eigenes Ding machen.
Linksradikale verurteilen schier immer "Kulturelle Aneignung", außer eben in den kulturellen Bereichen (Religion), wo es machtpolitisch für die LGBT-Lobby von Vorteil ist und wo sie sich im Begriff sieht fleißig auszuweiten. Dann plötzlich müsse man wieder vollkommen "reformbereit" sein, um bloß "LGBT-Gefühle" nicht zu zertrampeln.
Einer der beiden Warschauer LGBT-Leute (Franek Broda) ist sogar der Neffe des "rechtskonservativen", aber eigentlich nationalsozialistischen, hyper-russophoben, polnischen Regierungschefs, Mateusz Morawiecki. Genauer, Broda ist der Sohn von Morawieckis Schwester. Und die polnischen Staatsmedien und die "privaten" PiS-Blätter machen FANTASTISCHE Slaloms, mit Spagaten in der Luft, kognitivem Konfetti, um diesen Fakt zu umfahren 😂 (2023 ist eben auch Wahljahr 👍)
Morawiecki wiederum ist der Cousin zigsten Grades der YouTube-Chefin, Susan Wojcicki.
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