Gegen das Gefängnisregime: Hungerstreiks in Griechenland
Aktuell breitet sich in Griechenland Widerstand gegen die unmenschlichen Bedingungen in den Gefängnissen aus. Bereits seit August befinden sich 11 kurdische und türkische Mitglieder der Volksfront im Gefängnis im Hungerstreik.
Seit etwa zwei Monaten gibt es in den Gefängnissen immer wieder friedliche Proteste gegen die Bedingungen die, aber nur sehr selten nach außen dringen. Die Gefängnisleitungen habe jetzt damit begonnen, Personen zu bestrafen, die an diesen Protesten beteiligt sind und haben die politischen Gefangenen Thanos Hatziangelou und Kostas Dimalexis ohne Angabe von Gründen in andere Gefängnisse verlegt.
Gegen diese Maßnahme ist Thanos Hatziangelou am 19. Dezember in einen Hunger und Durststreik getreten. Die anarchistischen Gefangenen G. Michailidis (am 22.12.), L. Vouyiouklakis, F. Daskalas (beide am 24.12.) sowie F. Tziotzis (am 25.12.) befinden sich aus Solidarität mit ihm aktuell ebenfalls in Hungerstreiken.
In einer Erklärung hat die Gemeinschaft des besetzten Prosfygika, eine der größten Besetzungen in Europa, nun ihre Solidarität mit den Hungerstreikenden erklärt und einen rotierenden Hungerstreik begonnen, ein weiterer Genosse, K. Dimalexis, schließt sich aus dem Gefängnis aus, dem Hungerstreik an.
Prosfygika zeigt sich auch solidarisch mit dem Anarchistischen Gefangengen Alfredo Cospito aus Italien, der im Oktober in den Hungerstreik getreten ist um gegen seine Verlegung in den 41bis-Trakt, der von absoluter Isolation geprägt ist und auch als Beton-Sarg bezeichnet wird, zu protestieren.
Die rechte Regierung Griechenlands unter der Führung der Nea Demokratia, hat seit ihrem Antritt, nicht nur die Bedingungen für gefangene und besonders politische Gefangene verschärft, sondern führt auch eine Massive Repressionspolitik gegen die Aktive Revolutionäre und Aufständische Bewegung in Griechenland
Link zur gesamten Erklärung aus Prosfygika:
http://indymedia.peek.link/2Tsi
Aktuell breitet sich in Griechenland Widerstand gegen die unmenschlichen Bedingungen in den Gefängnissen aus. Bereits seit August befinden sich 11 kurdische und türkische Mitglieder der Volksfront im Gefängnis im Hungerstreik.
Seit etwa zwei Monaten gibt es in den Gefängnissen immer wieder friedliche Proteste gegen die Bedingungen die, aber nur sehr selten nach außen dringen. Die Gefängnisleitungen habe jetzt damit begonnen, Personen zu bestrafen, die an diesen Protesten beteiligt sind und haben die politischen Gefangenen Thanos Hatziangelou und Kostas Dimalexis ohne Angabe von Gründen in andere Gefängnisse verlegt.
Gegen diese Maßnahme ist Thanos Hatziangelou am 19. Dezember in einen Hunger und Durststreik getreten. Die anarchistischen Gefangenen G. Michailidis (am 22.12.), L. Vouyiouklakis, F. Daskalas (beide am 24.12.) sowie F. Tziotzis (am 25.12.) befinden sich aus Solidarität mit ihm aktuell ebenfalls in Hungerstreiken.
In einer Erklärung hat die Gemeinschaft des besetzten Prosfygika, eine der größten Besetzungen in Europa, nun ihre Solidarität mit den Hungerstreikenden erklärt und einen rotierenden Hungerstreik begonnen, ein weiterer Genosse, K. Dimalexis, schließt sich aus dem Gefängnis aus, dem Hungerstreik an.
Prosfygika zeigt sich auch solidarisch mit dem Anarchistischen Gefangengen Alfredo Cospito aus Italien, der im Oktober in den Hungerstreik getreten ist um gegen seine Verlegung in den 41bis-Trakt, der von absoluter Isolation geprägt ist und auch als Beton-Sarg bezeichnet wird, zu protestieren.
Die rechte Regierung Griechenlands unter der Führung der Nea Demokratia, hat seit ihrem Antritt, nicht nur die Bedingungen für gefangene und besonders politische Gefangene verschärft, sondern führt auch eine Massive Repressionspolitik gegen die Aktive Revolutionäre und Aufständische Bewegung in Griechenland
Link zur gesamten Erklärung aus Prosfygika:
http://indymedia.peek.link/2Tsi
indymedia.peek.link
[ATH] TEILNAHME AM UND UNTERSTÜTZUNG DES HUNGER- UND DURSTSTREIKS DES ANARCHISTISCHEN KÄMPFERS TH. HATZIANGELOU | de.indymedia.org
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Jahresrückblick 2022
JugendInfo
🔥Jahresrückblick 2022🔥
Um das Jahr 2023 als Jugend mit einem politischen Verständnis zu beginnen, haben wir einen Rückblick und Analyse der weltweiten Geschehnisse 2022 erstellt. Natürlich ist auch diese Analyse nicht vollständig, ergänzt gerne in den Kommentaren! 🎉
Da der Rückblick mit einer Stunde etwas länger geworden ist, hier eine Übersicht zu Themen und Zeiten:
00:30 Attentat in Paris mit Kontext
04:00 Deutschland und die “Zeitenwende”
13:15 Mittlerer Osten: Türkei und Krieg gegen die Revolution in Kurdistan
24:30 Frauenrevolution im Iran
31:00 Afrikanischer Kontinent
36:30 Krieg in der Ukraine
40:00 Ökologische Kämpfe und Repression
45:30 Abya Yala (Lateinamerika)
1:02:15 Weltweite Proteste
1:07:30 Fazit für die Jugend und Ausblick
Wir wünschen euch und allen Jugendlichen ein kämpferisches und erfolgreiches neues Jahr.💥💥
Um das Jahr 2023 als Jugend mit einem politischen Verständnis zu beginnen, haben wir einen Rückblick und Analyse der weltweiten Geschehnisse 2022 erstellt. Natürlich ist auch diese Analyse nicht vollständig, ergänzt gerne in den Kommentaren! 🎉
Da der Rückblick mit einer Stunde etwas länger geworden ist, hier eine Übersicht zu Themen und Zeiten:
00:30 Attentat in Paris mit Kontext
04:00 Deutschland und die “Zeitenwende”
13:15 Mittlerer Osten: Türkei und Krieg gegen die Revolution in Kurdistan
24:30 Frauenrevolution im Iran
31:00 Afrikanischer Kontinent
36:30 Krieg in der Ukraine
40:00 Ökologische Kämpfe und Repression
45:30 Abya Yala (Lateinamerika)
1:02:15 Weltweite Proteste
1:07:30 Fazit für die Jugend und Ausblick
Wir wünschen euch und allen Jugendlichen ein kämpferisches und erfolgreiches neues Jahr.💥💥
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„Nos quisieron enterrar, pero olvidaron que somos semillas.“
„Sie wollten uns begraben, doch sie vergaßen, dass wir Samen sind.“
Heute vor 29 Jahren, am 1. Januar 1994 erklärte die Zapatistische Armee der
Nationalen Befreiung (Ejército Zapatista de Liberación Nacional, EZLN) dem mexikanischen Staat, dem Neoliberalismus und Kolonialismus den Krieg.
Das Datum war dabei kein Zufall: am 01.01.1994 sollte das internationale Handelsabkommen zwischen Mexiko und den USA NAFTA in Kraft treten und damit die Neoliberalisierung und Ausbeutung Mexikos weiter vorantreiben.
Die indigene Bevölkerung des Südens, hauptsächlich in Chiapas um den lakandonischen Urwald, organisierte sich bereits seit den 80ern klandestin als Guerilla in den Bergen. Am besagten Datum sollte die mehrheitlich indigene Guerilla sechs Städte im Bundesstaat Chiapas besetzen und somit die Revolution ausrufen.
Man sagt jedoch, dass 1993 die Revolution vor der Revolution stattgefunden hat, mit den revolutionären Frauengesetzen, erarbeitet von den Frauen aus den Reihen der EZLN und der Zivilbevölkerung. Darin schrieben die Frauen unter anderem das Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper, Kinderwünsche und Partnerwahl fest, aber auch das Alkohol und Drogenverbot, dass bis heute einen grundlegenden Teil der zapatistischen Organisierung darstellt. Durch ein tiefes Verständnis der Verbindung von Alkohol und Drogenkonsum mit Gewalt gegen Frauen sowie kolonialer Gewalt, entlarvten die Frauen diese Mittel bereits früh als spezielle Form der Kriegsführung und verstanden es, sich als gesamte aufständische Gemeinschaft dagegen zu verteidigen.
Zurück ins Jahr 1994: Nach zweiwöchigen Kämpfen versuchte die mexikanische Regierung, den Aufstand durch Verhandlungen zu bremsen. Die Verhandlungsergebnisse und die Befriedung mit dem Neoliberalismus wurden jedoch durch Abstimmungen in den zapatistischen Dörfern abgelehnt. Stattdessen rief die EZLN alle Bevölkerungsgruppen Mexikos dazu auf sich für die Demokratisierung des gesamten Landes zu organisieren und kündigte an, so lange zu kämpfen, bis ihre Forderungen nach Arbeit, Land, Wohnung, Ernährung, Gesundheit, Ausbildung, Unabhängigkeit, Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden erfüllt sind. Alsbald begann der Aufbau ziviler Selbstverwaltungsstrukturen. So entstanden 2003 die Räte der guten Regierung (Juntas de Buen Gobierno) und Caracoles als Verwaltungszentren. In diesen lokalen, kommunalen und regionalen Räten, werden alle Entscheidungen basisdemokratisch getroffen. Die Repräsentant:innen der Räte, die regelmäßig wechseln, haben keine eigene Entscheidungsmacht, sondern müssen die Beschlüsse der Räte umsetzen. Außerdem begann der Aufbau selbstverwalteter Schulen, Krankenhäuser und Landwirtschaftskooperativen, mit besonderem Augenmerk auf den Frauenkooperativen.
Trotz permanenter Angriffe durch den mexikanischen Staat und rechte Paramilitärs wachsen die selbstverwalteten Gebiete seitdem immer weiter und umfassen aktuell 43 Gemeinden, in denen mehrere hunderttausend Menschen leben.
Der Aufstand 1994 war ein entscheidender, wichtiger Schritt, der nur durch jahrelange Arbeit, Organisierung und Bildung möglich war. Gleichzeitig ermöglichte erst dieser Schritt unzählige revolutionäre Errungenschaften in Chiapas, Mexiko und auf der ganzen Welt.
Wie jede Gesellschaft auf der Welt, die sich von der dystopischen Realität des Kapitalismus entfernt und einen selbstverwalteten, solidarischen Weg geht, ist auch die Indigene Bevölkerung in Chiapas permanenten, grausamen Angriffen ausgesetzt. Trotzdem beugen sie sich nicht und machen ihrem Motto getreu weiter: „Sin pausas pero sin prisas“ („Ohne Pause und ohne Eile“). Denn die Zapatistas sehen revolutionäre Politik als lebendigen und langwierigen Prozess des gleichzeitigen Handelns und Lernens.
„Sie wollten uns begraben, doch sie vergaßen, dass wir Samen sind.“
Heute vor 29 Jahren, am 1. Januar 1994 erklärte die Zapatistische Armee der
Nationalen Befreiung (Ejército Zapatista de Liberación Nacional, EZLN) dem mexikanischen Staat, dem Neoliberalismus und Kolonialismus den Krieg.
Das Datum war dabei kein Zufall: am 01.01.1994 sollte das internationale Handelsabkommen zwischen Mexiko und den USA NAFTA in Kraft treten und damit die Neoliberalisierung und Ausbeutung Mexikos weiter vorantreiben.
Die indigene Bevölkerung des Südens, hauptsächlich in Chiapas um den lakandonischen Urwald, organisierte sich bereits seit den 80ern klandestin als Guerilla in den Bergen. Am besagten Datum sollte die mehrheitlich indigene Guerilla sechs Städte im Bundesstaat Chiapas besetzen und somit die Revolution ausrufen.
Man sagt jedoch, dass 1993 die Revolution vor der Revolution stattgefunden hat, mit den revolutionären Frauengesetzen, erarbeitet von den Frauen aus den Reihen der EZLN und der Zivilbevölkerung. Darin schrieben die Frauen unter anderem das Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper, Kinderwünsche und Partnerwahl fest, aber auch das Alkohol und Drogenverbot, dass bis heute einen grundlegenden Teil der zapatistischen Organisierung darstellt. Durch ein tiefes Verständnis der Verbindung von Alkohol und Drogenkonsum mit Gewalt gegen Frauen sowie kolonialer Gewalt, entlarvten die Frauen diese Mittel bereits früh als spezielle Form der Kriegsführung und verstanden es, sich als gesamte aufständische Gemeinschaft dagegen zu verteidigen.
Zurück ins Jahr 1994: Nach zweiwöchigen Kämpfen versuchte die mexikanische Regierung, den Aufstand durch Verhandlungen zu bremsen. Die Verhandlungsergebnisse und die Befriedung mit dem Neoliberalismus wurden jedoch durch Abstimmungen in den zapatistischen Dörfern abgelehnt. Stattdessen rief die EZLN alle Bevölkerungsgruppen Mexikos dazu auf sich für die Demokratisierung des gesamten Landes zu organisieren und kündigte an, so lange zu kämpfen, bis ihre Forderungen nach Arbeit, Land, Wohnung, Ernährung, Gesundheit, Ausbildung, Unabhängigkeit, Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden erfüllt sind. Alsbald begann der Aufbau ziviler Selbstverwaltungsstrukturen. So entstanden 2003 die Räte der guten Regierung (Juntas de Buen Gobierno) und Caracoles als Verwaltungszentren. In diesen lokalen, kommunalen und regionalen Räten, werden alle Entscheidungen basisdemokratisch getroffen. Die Repräsentant:innen der Räte, die regelmäßig wechseln, haben keine eigene Entscheidungsmacht, sondern müssen die Beschlüsse der Räte umsetzen. Außerdem begann der Aufbau selbstverwalteter Schulen, Krankenhäuser und Landwirtschaftskooperativen, mit besonderem Augenmerk auf den Frauenkooperativen.
Trotz permanenter Angriffe durch den mexikanischen Staat und rechte Paramilitärs wachsen die selbstverwalteten Gebiete seitdem immer weiter und umfassen aktuell 43 Gemeinden, in denen mehrere hunderttausend Menschen leben.
Der Aufstand 1994 war ein entscheidender, wichtiger Schritt, der nur durch jahrelange Arbeit, Organisierung und Bildung möglich war. Gleichzeitig ermöglichte erst dieser Schritt unzählige revolutionäre Errungenschaften in Chiapas, Mexiko und auf der ganzen Welt.
Wie jede Gesellschaft auf der Welt, die sich von der dystopischen Realität des Kapitalismus entfernt und einen selbstverwalteten, solidarischen Weg geht, ist auch die Indigene Bevölkerung in Chiapas permanenten, grausamen Angriffen ausgesetzt. Trotzdem beugen sie sich nicht und machen ihrem Motto getreu weiter: „Sin pausas pero sin prisas“ („Ohne Pause und ohne Eile“). Denn die Zapatistas sehen revolutionäre Politik als lebendigen und langwierigen Prozess des gleichzeitigen Handelns und Lernens.
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Eine der größten Gefahren für die Autonomie der Indigenen und die Natur in Mexiko soll laut den Plänen ab diesem Jahr auf Hochtouren laufen: Der sogenannte Tren Maya (Maya-Zug). Die 1525 km lange Zug- und Autobahnstrecke, die zynischerweise nach den Vorfahren der Zapatistas benannt wurde, soll Naturschutzgebiete, Regenwälder und die Gebiete von Indigenen für mexikanische und internationale Konzerne erschließen. Dabei würden mindestens 23 Naturschutzgebiete, unzählige weitere Ökosysteme und das Grundwassersystem des Landes direkt beschädigt oder zerstört werden. Das Großprojekt wäre nicht nur das Einfallstor für kapitalistische Industrie und Umweltzerstörung, sondern würde auch der mexikanischen Armee (der ein Großteil des Projekts gehört) ermöglichen, ihre permanenten Angriffe auf die autonomen Gemeinden zu intensivieren. Deutsche Konzerne, wie die Deutsche Bahn, Siemens, TÜV Rheinland oder Heckler & Koch sind maßgeblich an diesem Verbrechen beteiligt. Deshalb müssen wir den Widerstand gegen den Tren Maya, für den Aktivist:innen in Mexiko regelmäßig ermordet werden, hier sichtbar machen und durch eigene Aktionen verstärken!
Auf ya-basta-netz.org findet ihr weitere Infos zur zapatistischen Bewegung, dem Tren Maya und Solidaritätsarbeit.
Auf ya-basta-netz.org findet ihr weitere Infos zur zapatistischen Bewegung, dem Tren Maya und Solidaritätsarbeit.
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Zum 29. Jahrestag des zapatistischen Aufstandes wollen wir mit euch Die Geschichte von den Anderen teilen.
Der Text ist Teil des Buches "Die Geschichten des alten Antonio", einer Sammlung von Geschichten der Zapatistischen Bewegung.
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Aktuelle Situation in Lützerath
Immer mehr Polizei wird aktuell in Lützerath zusammengezogen um die Vorbereitungen für die Räumung durchzuführen. Die Aktivist*innen stellen sich dagegen und sind seit heute Morgen aktiv. Die Polizei zeigt mit diesem Einsatz heute schon, dass ihre "deeskalierende" Strategie nichts als leere Worte ist und sie schon bevor die Räumung angefangen hat schon sich nicht an ihre eigene Zusagen hält.
Die Anreise nach Lützerath ist immernoch möglich und unbedingt erwünscht.
Immer mehr Polizei wird aktuell in Lützerath zusammengezogen um die Vorbereitungen für die Räumung durchzuführen. Die Aktivist*innen stellen sich dagegen und sind seit heute Morgen aktiv. Die Polizei zeigt mit diesem Einsatz heute schon, dass ihre "deeskalierende" Strategie nichts als leere Worte ist und sie schon bevor die Räumung angefangen hat schon sich nicht an ihre eigene Zusagen hält.
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Die Polizei versucht nun auch Barrikaden in Lützerath zu räumen
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Die Strukturen, die seit Monaten aufgebaut wurden, werden gerade von der NRWE-Prügeltruppe zerstört
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JugendInfo
Heute vor 83 Jahren scheiterte Georg Elser nur knapp damit Adolf Hitler zu töten. Er wurde bis 1945 gefangen gehalten und kurz vor Kriegsende auf Hitlers Befehl ermordet. 🔥🌹
Heute vor 120 Jahren wurde Georg Elser geboren, der am 8. November 1939 knapp mit dem Versuch Adolf Hitler mit einer Bombe im Münchner Bürgerbräukeller zu töten scheiterte und von den Nazis am 9. April 1945 im KZ Dachau ermordet wurde.
🔥🌹
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Forwarded from Disrupt now!
🎬 Tag X Mobi Video 💥
https://m.youtube.com/watch?v=frp5_hj0FkU
https://m.youtube.com/watch?v=frp5_hj0FkU
YouTube
Tag X - Wir brauchen jetzt dich! || 03.01.2023
Heute ist Tag X. Die Polizei hat die ersten Strukturen abgerissen und RWE hat angefangen Wälle, Straßen und Stützpunkte zu bauen. Mit jedem weiteren Tag schreitet die Abriegelung von Lützi voran und die Polizei erhöht stetig ihre Präsenz rund ums Dorf.
Komm…
Komm…
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Forwarded from Disrupt now!
[Update] Die 1. Hundertschaft Polizei und Räumpanzer sind auch bereits wach ☕und wollen möglichweise die 1. bewohnte Struktur in #Lützilebt räumen: Die Hütte 🏠auf Stelzen im Tagebauvorfeld. Hände weg von #Lützi und der Kohle darunter 🧨Kommt vorbei um Lützi zu verteidigen!
🔥8
Rassistische und Jugendfeindliche Debatte nach Silvesternacht
Nach Aufbegehren der Jugend während der Silvesternacht 2022 entflammt aktuell bundesweit eine rassistisch und jugendfeindlich geführte Debatte.
Höhepunkte der bürgerlichen Berichterstattung sind Aussagen wie „Phänotypus westasiatisch“ oder "Bei der brutalen Gewalt in der Silvesternacht kapitulierte der Staat einfach vor dem Mob und ließ junge Migranten wüten", welche aufzeigen was hinter der Fassade aus Biogemüse und parlamentarischer Demokratie brodelt.
So will Berlins Bürgermeisterin Giffey einen Gipfel gegen Jugendgewalt stattfinden lassen, denn wie Merz berichtet, fordern die "Die Chaoten, viele davon mit Migrationshintergrund, [...] mit ihren Randale den Staat heraus, den sie verachten".
Sollte Merz sich dann nicht fragen, woher diese vermeintliche Verachtung dem Staat gegenüber kommt? Nicht etwa aus seine Mitverantwortung tausender Tote an den Europäischen Land- und Wasseraußengrenzen? Oder wegen seiner rassistischen Diskurse im Inland die so vielen Menschen hierzulande "mit Migrationshintergrund" ebenfalls das Leben oder das gute Leben gekostet haben durch Ermordung durch Polizei oder Faschos, Abschiebung, Inhaftierung, Beschuldigung des Terrorismus? Wahrscheinlich auch nicht aus dessen Politik der Unterdrückung und Versuchung die Jugend nur für den eigenen Nutzen in Marktwirtschaftliche Bahnen zu lenken?
Die Verachtung für den Staat kann schon gar nicht erst aus der intrinsischen Menschenfeindlichkeit des Staates an sich resultieren, der die lebendige Gesellschaft unterdrückt, ihre Geschichte löscht, ihre Werte aushöhlt, die Gemeinschaft schwächt und kollektive Identitäten wie die Jugend unterdrückt.
Ja, warum wird der Staat nur so verachtet? unverständlich...
Vielleicht war Silvester ein chaotischer Ausdruck, vielleicht bedarf es einer besseren Organisierung, gedanklicher Entwicklung, Willensentwicklung um die großen Gefühle und Aktivitäten der Jugend zum Ausdruck zu bringen, aber das Aufbegehren der Jugend sollte für alle sichtbar geworden sein. Zu lange wurde ihr die Zeit und das Leben gestohlen, zu lange wurde sie unterdrückt und das System hat versucht sie sich zunutze zu machen. Zu lange war die Jugend einem Zerfall ausgesetzt!
Die Jugend, die einen scharfen Sinn für Ungerechtigkeit hat, lässt sich das nicht mehr gefallen und wehrt sich. Im besten Fall wird es ein Aufstand gegen die vom Feind entwickelte Welt.
Die Sehnsüchte der Jugend müssen in Freiheit wurzeln.
Nach Aufbegehren der Jugend während der Silvesternacht 2022 entflammt aktuell bundesweit eine rassistisch und jugendfeindlich geführte Debatte.
Höhepunkte der bürgerlichen Berichterstattung sind Aussagen wie „Phänotypus westasiatisch“ oder "Bei der brutalen Gewalt in der Silvesternacht kapitulierte der Staat einfach vor dem Mob und ließ junge Migranten wüten", welche aufzeigen was hinter der Fassade aus Biogemüse und parlamentarischer Demokratie brodelt.
So will Berlins Bürgermeisterin Giffey einen Gipfel gegen Jugendgewalt stattfinden lassen, denn wie Merz berichtet, fordern die "Die Chaoten, viele davon mit Migrationshintergrund, [...] mit ihren Randale den Staat heraus, den sie verachten".
Sollte Merz sich dann nicht fragen, woher diese vermeintliche Verachtung dem Staat gegenüber kommt? Nicht etwa aus seine Mitverantwortung tausender Tote an den Europäischen Land- und Wasseraußengrenzen? Oder wegen seiner rassistischen Diskurse im Inland die so vielen Menschen hierzulande "mit Migrationshintergrund" ebenfalls das Leben oder das gute Leben gekostet haben durch Ermordung durch Polizei oder Faschos, Abschiebung, Inhaftierung, Beschuldigung des Terrorismus? Wahrscheinlich auch nicht aus dessen Politik der Unterdrückung und Versuchung die Jugend nur für den eigenen Nutzen in Marktwirtschaftliche Bahnen zu lenken?
Die Verachtung für den Staat kann schon gar nicht erst aus der intrinsischen Menschenfeindlichkeit des Staates an sich resultieren, der die lebendige Gesellschaft unterdrückt, ihre Geschichte löscht, ihre Werte aushöhlt, die Gemeinschaft schwächt und kollektive Identitäten wie die Jugend unterdrückt.
Ja, warum wird der Staat nur so verachtet? unverständlich...
Vielleicht war Silvester ein chaotischer Ausdruck, vielleicht bedarf es einer besseren Organisierung, gedanklicher Entwicklung, Willensentwicklung um die großen Gefühle und Aktivitäten der Jugend zum Ausdruck zu bringen, aber das Aufbegehren der Jugend sollte für alle sichtbar geworden sein. Zu lange wurde ihr die Zeit und das Leben gestohlen, zu lange wurde sie unterdrückt und das System hat versucht sie sich zunutze zu machen. Zu lange war die Jugend einem Zerfall ausgesetzt!
Die Jugend, die einen scharfen Sinn für Ungerechtigkeit hat, lässt sich das nicht mehr gefallen und wehrt sich. Im besten Fall wird es ein Aufstand gegen die vom Feind entwickelte Welt.
Die Sehnsüchte der Jugend müssen in Freiheit wurzeln.
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Heute vor 18 Jahren wurden Laya-Alama Condé und Oury Jalloh von der deutschen Polizei ermordet.
Laya-Alame Condé war aus Sierra Leone vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland geflohen und lebte seit 2001 unter dem Asylregime in Bremen. Er wurde am 27. Dezember 2004 von der Polizei festgenommen und mit Brechmittel gefoltert. an den Folgen diese Folter starb er am 7. Januar 2005.
Oury Jalloh war 1999 ebenfalls aus Sierra Leone nach Deutschland gekommen. Er wurde am 7. Januar ebenfalls von der Polizei festgenommen und verbrannte in der Nacht, an Händen und Füßen gefesselt, in seiner Zelle. Die Darstellung der Polizei er habe die feuerfeste Matratze angezündet konnten mehrfach widerlegt werden.
In beiden Fällen kam es lediglich zu Geldstrafen beziehungsweise Zahlungsauflagen. Niemand wurde jemals für diese Morde durch den Staat zur Verantwortung gezogen.
Laya-Alame Condé war aus Sierra Leone vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland geflohen und lebte seit 2001 unter dem Asylregime in Bremen. Er wurde am 27. Dezember 2004 von der Polizei festgenommen und mit Brechmittel gefoltert. an den Folgen diese Folter starb er am 7. Januar 2005.
Oury Jalloh war 1999 ebenfalls aus Sierra Leone nach Deutschland gekommen. Er wurde am 7. Januar ebenfalls von der Polizei festgenommen und verbrannte in der Nacht, an Händen und Füßen gefesselt, in seiner Zelle. Die Darstellung der Polizei er habe die feuerfeste Matratze angezündet konnten mehrfach widerlegt werden.
In beiden Fällen kam es lediglich zu Geldstrafen beziehungsweise Zahlungsauflagen. Niemand wurde jemals für diese Morde durch den Staat zur Verantwortung gezogen.
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🕯 Weitere Hinrichtung Jugendlicher im Iran 🕯
Muhamed Mehdî Karamî und Seyîd Muhemed Huseyînî wurden gestern morgen, ohne das Recht ihre Angehörigen ein letztes Mal zu sehen, ohne ihre Anwälte zu sehen, hingerichtet. Vor ihrer Hinrichtung waren die beiden in den Hungerstreik getreten, um ihre Rechte (wie ihre Anwälte zu sehen) wahrnehmen zu können.
Zuvor wurden Muhsîn Şikarî und Mecîd Riza Rehnewerd für die Beteiligung an den Aufständen im Iran und Rojhilat hingerichtet.
Bisher wurden innerhalb der Aufstände mehr als 500 Menschen ermordet und knapp 20.000 Menschen festgenommen.
Der Kampf um Freiheit und die Aufstände in Rojhilat und Iran gehen weiter!
Muhamed Mehdî Karamî und Seyîd Muhemed Huseyînî wurden gestern morgen, ohne das Recht ihre Angehörigen ein letztes Mal zu sehen, ohne ihre Anwälte zu sehen, hingerichtet. Vor ihrer Hinrichtung waren die beiden in den Hungerstreik getreten, um ihre Rechte (wie ihre Anwälte zu sehen) wahrnehmen zu können.
Zuvor wurden Muhsîn Şikarî und Mecîd Riza Rehnewerd für die Beteiligung an den Aufständen im Iran und Rojhilat hingerichtet.
Bisher wurden innerhalb der Aufstände mehr als 500 Menschen ermordet und knapp 20.000 Menschen festgenommen.
Der Kampf um Freiheit und die Aufstände in Rojhilat und Iran gehen weiter!
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Ab heute ist der letzte legale Anlaufpunkt in Lützerath Geschichte. Seit Mitternacht ist die Mahnwache in Lützerath nicht mehr als legale Versammlung geschützt. Wie schon von den Cops angekündigt beginnt vermutlich ab jetzt die Einzäunung und Räumung von Lützerath. Wir wünschen allen Personen in Lützerath, die schon in den letzten Tagen ihren Widerstand gegen die Zerstörungswut von RWE und Polizei gezeigt haben, viel Erfolg und auch allen die sich noch nach Lützerath begeben und sich dem Widerstand anschließen werden. Denn auch wenn die Mahnwache in Lützerath nicht mehr geschützt ist, gibt es weiter Mahnwachen, zu denen die Anreise rechtlich geschützt ist.
Also kommt weiterhin nach Lützerath und Umgebung, es gibt genug zu tun!
Wir werden versuchen euch hier über die Räumung auf dem Laufenden zu halten, für schnellere Infos folgt aber am besten auch den Kanälen aus Lützerath selbst:
Infokanal: t.me/luetzerathlebt
Aktionsticker: t.me/LuetziTicker22
Ticker von vor Ort: t.me/vorortluetzi
Lützi bleibt! 💥
Also kommt weiterhin nach Lützerath und Umgebung, es gibt genug zu tun!
Wir werden versuchen euch hier über die Räumung auf dem Laufenden zu halten, für schnellere Infos folgt aber am besten auch den Kanälen aus Lützerath selbst:
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Aktuelle Infos zu Kämpfen der Jugend rund um den Globus und Erinnerung an die Jugend in der Revolte
für Hoffnung und Aufbruch🔥
für einen Ausblick auf die Freiheit die es zu gewinnen gilt 🔥
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