Alle zusammen gegen den Faschismus - #riseup4rojava – Telegram
Alle zusammen gegen den Faschismus - #riseup4rojava
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Das Mexmûr-Flüchtlingscamp steht derzeit unter einem massiven Embargo und ist stark bedroht.
Bei einem Drohnenangriff der türkischen Armee sind in den vergangenen Tagen 3 Zivilistinnen ermordet und zahlreiche Menschen verletzt worden. Die Türkei setzt ihre Aggressionen zudem fort, denn derzeit befindet sich die Türkei erneut in einer Vorbereitungsphase, um mit einer großen Offensive in die selbstverwalteten Regionen der Kurd*innen einzudringen. Kooperieren tut die Türkei dabei mit der irakischen und nationalistischen Regierungspartei KDP. Auch führt die Türkei weiterhin Angriffe auf das Qendîl-Hauptquatier der Gerîla aus.

Die Lage in #Başur (Südkurdistan) und #Rojava erfordert daher Solidarität in jeder Form und enormen politischen Druck!

Zur Patenschaftskampagne für #Mexmûr:
https://www.heyvasor.com/de &
https://anfdeutsch.com/aktuelles/coronakrise-patenschaftskampagne-fuer-beduerftige-18367

Weitere finanzielle Unterstützung kann geleistet werden unter:
https://www.paypal.com/pools/c/8oqhqTNWuB
Das kurdische Flüchtlingscamp Mexmûr im Nordirak - Zwischen Krieg, Embargo und Selbstverwaltung

Online-Veranstaltung von Civaka Azad am Donnerstag, den 7. Mai ab 19 Uhr.

Mit Heike Geisweid und Besra Güler (Menschenrechtsverein MAF-DAD e.V.), Zaklin Nastic (Bundestagsabgeordnete von der Fraktion Die Linke), Emine Gözen (Initiative für Frieden und Hoffnung in Kurdistan e.V.) und einer Liveschalte nach Mexmûr.

Die Veranstaltung kann am 7. Mai ab 19 Uhr unter folgendem Link aufgerufen werden: https://civaka-azad.org/mexmur/
Die Corona-Zeit wird von vielen ja auch zum Lesen genutzt. Bei Civaka-Azad findet ihre eine Übersicht von vielen interessanten Broschüren: https://civaka-azad.org/service/broschueren/
Forwarded from YXK & JXK Channel
Völkermordprozess gegen IS-Mitglied

In Frankfurt findet mit dem Prozess gegen Taha A.-J. das weltweit erste Strafverfahren gegen einen Täter des IS im Zusammenhang mit dem Genozid an den Eziden statt. Erstmals wird explizit der Straftatbestand des Genozids mit verhandelt.

https://yeniozgurpolitika.net/volkermordprozess-gegen-is-mitglied/
#HealthcareNotWarfare *Bundesweiter Aktionstag am 19. Mai - Gegen Rüstungsproduktion und Krieg. Für Gesundheitsversorgung für alle!*

*Die Welt steht auf dem Kopf*
Aber nicht für alle. Während das soziale und kulturelle Leben zeitweise fast vollständig zum Erliegen kommt und Verbote und Einschränkungen der Versammlungsfreiheit ohne verfassungsrechtliche Grundlage erlassen werden, geht die Rüstungsproduktion bei den deutschen Konzernen Rheinmetall und Krauss Maffei Wegmann weiter als wäre nichts.

Zeit zum Umdenken: Pflegepersonal statt Soldat*innen! Medizinische
Ausstattung statt Kriegsgerät!

https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/post/2020/05/04/healthcarenotwarfare-bundesweiter-aktionstag-am-19-mai/
Liane Berkowitz
07. August 1923 - 05. August 1943
Liane Berkowitz
07. August 1923 - 05. August 1943

Liane Berkowitz wird am 7. August 1923 in Berlin als Tochter des aus der Sowjetunion geflohenen russischen Kapellmeisters Viktor Wasiljew geboren. Nach dem Tode ihres Vaters wird sie 1930 von Henry Berkowitz adoptiert, der nach seiner Ehescheidung 1939 ins Ausland emigriert. Liane Berkowitz spricht fließend Russisch und besucht die Heilsche Abendschule. Sie lernt Fritz Thiel und ihren späteren Verlobten Friedrich Rehmer kennen, mit denen sie an den Schulungszirkeln von John Graudenz teilnimmt. Liane Berkowitz beteiligt sich mit Otto Gollnow an der Zettelklebeaktion vom 17./18. August 1942 gegen die antisowjetische Propagandaausstellung "Das Sowjetparadies". Am 26. September 1942 wird sie verhaftet und am 18. Januar 1943 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Im Berliner Frauenstrafgefängnis Barnimstraße bringt sie am 12. April 1943 ihre Tochter Irene zur Welt. Sie wird ab Juli 1943 von der Großmutter betreut und fällt im Oktober 1943 vermutlich einer NS-Krankenmordaktion im Krankenhaus Eberswalde zum Opfer. Liane Berkowitz wird am 5. August 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet. Zuvor hat Adolf Hitler am 21. Juli 1943 persönlich die Gnadensuche von 17 Mitgliedern der Berliner Roten Kapelle abgelehnt. Selbst das Reichskriegsgericht hat ihm empfohlen, die 22-jährige Keramikerin Cato Bontjes van Beek und die 19-jährige Schülerin Liane Berkowitz zu begnadigen. Hitler lehnt dies ausdrücklich ab und lässt seine Entscheidung vom Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Wilhelm Keitel, gegenzeichnen.
Theodor Neubauer
12. Dezember 1890 - 05. Februar 1945
Theodor Neubauer
12. Dezember 1890 - 05. Februar 1945

Theodor Neubauer, 1890 in Ermschwerdt geboren, wächst als Sohn eines Gutsinspektors in einem konservativen Elternhaus auf. Er studiert Geschichte und neuere Fremdsprachen in Brüssel, Jena und Berlin. Nach der Promotion in Jena 1913 wird er Lehrer, meldet sich am Beginn des Ersten Weltkrieges freiwillig als Soldat und kehrt desillusioniert 1917 zurück. Nach der Novemberrevolution schließt er sich zunächst der Deutschen Demokratischen Partei an, wechselt zur USPD und schließt sich mit deren linken Flügel 1920 der KPD an. Von 1921 bis 1924 ist er thüringischer Landtagsabgeordneter, 1923 auch Staatsrat in der Thüringer Arbeiterregierung. Von 1924 bis 1933 vertritt er die KPD im Reichstag. Seit 1930 lebt Neubauer als Reichstagsabgeordneter in Berlin. Er wird im August 1933 erstmals festgenommen und im Herbst 1934 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Anschließend halten ihn die Nationalsozialisten in verschiedenen Konzentrationslagern gefangen. Erst im Sommer 1939 wird Neubauer entlassen und lebt seitdem bei seiner Familie in Tabarz (Thüringen). Zusammen mit Magnus Poser baut er seit Anfang 1942 eine Widerstandsgruppe auf. Seit Herbst 1943 stellt die Widerstandsorganisation um Theodor Neubauer mindestens fünf verschiedene Flugblätter mit einer Auflage von bis zu 1.500 Exemplaren her. Neubauer und seine Freunde erinnern darin an die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen in den besetzten Gebieten Europas und an den Völkermord, der von den Deutschen an den europäischen Juden begangen wird. Sie fordern die Deutschen auf, sich von der dafür verantwortlichen nationalsozialistischen Regierung zu lösen und mit allen Kräften auf die rasche Beendigung des Krieges hinzuwirken. Im Juli 1944 wird Theodor Neubauer festgenommen, im Januar 1945 zum Tode verurteilt und am 5. Februar 1945 in Brandenburg-Görden ermordet.
Judith Auer
19. September 1905 - 27. Oktober 1944

Judith Vallentin kommt als Tochter des kommunistischen Schriftstellers Erich Vallentin 1905 in Zürich zur Welt. Bereits als Studentin schließt sie sich dem Kommunistischen Jugendverband (KJVD) an und übernimmt 1925 die Organisationsleitung einer Weddinger KJVD-Gruppe. 1927 tritt sie der KPD bei. Seit den dreißiger Jahren arbeitet Judith Auer als Einkäuferin im Berliner Kabelwerk Oberspree. Sie sammelt Nachrichten und hilft verfolgten Kommunisten. 1942/43 stößt sie zur Widerstandsorganisation um Anton Saefkow und bietet Franz Jacob nach seiner Flucht aus Hamburg ein Versteck. Sie reist mehrmals als Kurierin nach Mitteldeutschland und knüpft Verbindungen zur Widerstandsgruppe um Theodor Neubauer. Am 7. Juli 1944 wird Judith Auer festgenommen, am 6. September 1944 zum Tode verurteilt und am 27. Oktober 1944 in Berlin-Plötzensee ermordet.