Cora Berliner
23. Januar 1890 - 1942
Cora Berliner studiert Mathematik und Staats- und Rechtswissenschaft in Berlin und Heidelberg und promoviert 1916. Bis 1919 ist sie Angestellte der Stadtverwaltung Schöneberg, daneben Dezernentin, später Geschäftsführerin und Vorstandsvorsitzende beim „Verband jüdischer Jugendvereine” in Heidelberg. Als Angestellte des Reichswirtschaftsministeriums tritt sie in den Staatsdienst ein, wird 1923 Regierungsrätin und Leiterin im Reichswirtschaftsamt, 1927 geht sie als Beraterin in der Wirtschaftsabteilung der deutschen Botschaft nach London und wird 1930 Professorin für Wirtschaftswissenschaften am Berufspädagogischen Institut in Berlin. 1933 wird Cora Berliner aus dem Staatsdienst entlassen und arbeitet anschließend für die Reichsvertretung der deutschen Juden/Reichsvereinigung der Juden in Deutschland unter anderem als Leiterin der Auswanderungsabteilung und kümmert sich – als stellvertretendes Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes – besonders um die Auswanderung von Mädchen und Frauen. Sie setzt sich für die Errichtung des Jüdischen Seminars für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen ein, für das jüdische Fürsorgewesen und die berufspolitischen Interessen der Fürsorgerinnen. Am 24./26. Juni 1942 wird Cora Berliner mit dem „Straftransport” vermutlich ins weißrussische Minsk deportiert und in dem zwölf Kilometer entfernten Vorort Maly Trostinez ermordet.
23. Januar 1890 - 1942
Cora Berliner studiert Mathematik und Staats- und Rechtswissenschaft in Berlin und Heidelberg und promoviert 1916. Bis 1919 ist sie Angestellte der Stadtverwaltung Schöneberg, daneben Dezernentin, später Geschäftsführerin und Vorstandsvorsitzende beim „Verband jüdischer Jugendvereine” in Heidelberg. Als Angestellte des Reichswirtschaftsministeriums tritt sie in den Staatsdienst ein, wird 1923 Regierungsrätin und Leiterin im Reichswirtschaftsamt, 1927 geht sie als Beraterin in der Wirtschaftsabteilung der deutschen Botschaft nach London und wird 1930 Professorin für Wirtschaftswissenschaften am Berufspädagogischen Institut in Berlin. 1933 wird Cora Berliner aus dem Staatsdienst entlassen und arbeitet anschließend für die Reichsvertretung der deutschen Juden/Reichsvereinigung der Juden in Deutschland unter anderem als Leiterin der Auswanderungsabteilung und kümmert sich – als stellvertretendes Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes – besonders um die Auswanderung von Mädchen und Frauen. Sie setzt sich für die Errichtung des Jüdischen Seminars für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen ein, für das jüdische Fürsorgewesen und die berufspolitischen Interessen der Fürsorgerinnen. Am 24./26. Juni 1942 wird Cora Berliner mit dem „Straftransport” vermutlich ins weißrussische Minsk deportiert und in dem zwölf Kilometer entfernten Vorort Maly Trostinez ermordet.
Bernhard Bästlein
03. Dezember 1894 - 18. September 1944
Bernhard Bästlein, 1894 geboren, wächst in einer sozialdemokratischen Hamburger Arbeiterfamilie auf und wird Feinmechaniker. 1912 tritt er dem Metallarbeiterverband und der SPD bei. Nach der Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg wird Bästlein in einen Soldatenrat gewählt und engagiert sich für die USPD. Gemeinsam mit seiner Frau Johanna schließt er sich 1920 der KPD an, emigriert nach seiner Teilnahme an der kommunistischen „März-Aktion“ in Hamburg 1921 in die Sowjetunion, kehrt 1923 zurück und arbeitet bis 1931 als Redakteur bei verschiedenen kommunistischen Zeitungen. 1931 Politischer Leiter des KPD-Bezirks Mittelrhein, wird er 1932 in den Preußischen Landtag und bei den Märzwahlen des Jahres 1933 in den Reichstag gewählt. Bereits im Mai 1933 festgenommen, erfolgt nach der Verbüßung einer Zuchthausstrafe 1936 seine Einlieferung in das Konzentrationslager Esterwegen. Nach der Entlassung aus dem KZ Sachsenhausen 1940 findet er Arbeit als Feinmechaniker und nimmt erneut Kontakt zu Gesinnungsfreunden auf, mit denen er eine Widerstandsgruppe aufbaut. Im Winter 1941 bildet sich ein Führungskern um Oskar Reincke, Franz Jacob und Bernhard Bästlein.
Bästlein wird im Oktober 1942 an seiner Arbeitsstelle festgenommen. Als er zu fliehen versucht, wird er angeschossen, zunächst in die Haftanstalt Fuhlsbüttel eingeliefert und schwer gefoltert. Im Sommer 1943 wird er nach Berlin verlegt. Als am 30. Januar 1944 bei einem Luftangriff das Gefängnis in Plötzensee beschädigt wird, kann Bästlein fliehen. Er sucht Anschluss an die kommunistische Widerstandsorganisation um Franz Jacob und Anton Saefkow und wird im Mai 1944 Mitglied ihrer Berliner Leitung. Am 30. Mai 1944 erneut festgenommen, wird Bernhard Bästlein am 5. September zum Tode verurteilt und am 18. September 1944 in Brandenburg-Görden ermordet.
03. Dezember 1894 - 18. September 1944
Bernhard Bästlein, 1894 geboren, wächst in einer sozialdemokratischen Hamburger Arbeiterfamilie auf und wird Feinmechaniker. 1912 tritt er dem Metallarbeiterverband und der SPD bei. Nach der Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg wird Bästlein in einen Soldatenrat gewählt und engagiert sich für die USPD. Gemeinsam mit seiner Frau Johanna schließt er sich 1920 der KPD an, emigriert nach seiner Teilnahme an der kommunistischen „März-Aktion“ in Hamburg 1921 in die Sowjetunion, kehrt 1923 zurück und arbeitet bis 1931 als Redakteur bei verschiedenen kommunistischen Zeitungen. 1931 Politischer Leiter des KPD-Bezirks Mittelrhein, wird er 1932 in den Preußischen Landtag und bei den Märzwahlen des Jahres 1933 in den Reichstag gewählt. Bereits im Mai 1933 festgenommen, erfolgt nach der Verbüßung einer Zuchthausstrafe 1936 seine Einlieferung in das Konzentrationslager Esterwegen. Nach der Entlassung aus dem KZ Sachsenhausen 1940 findet er Arbeit als Feinmechaniker und nimmt erneut Kontakt zu Gesinnungsfreunden auf, mit denen er eine Widerstandsgruppe aufbaut. Im Winter 1941 bildet sich ein Führungskern um Oskar Reincke, Franz Jacob und Bernhard Bästlein.
Bästlein wird im Oktober 1942 an seiner Arbeitsstelle festgenommen. Als er zu fliehen versucht, wird er angeschossen, zunächst in die Haftanstalt Fuhlsbüttel eingeliefert und schwer gefoltert. Im Sommer 1943 wird er nach Berlin verlegt. Als am 30. Januar 1944 bei einem Luftangriff das Gefängnis in Plötzensee beschädigt wird, kann Bästlein fliehen. Er sucht Anschluss an die kommunistische Widerstandsorganisation um Franz Jacob und Anton Saefkow und wird im Mai 1944 Mitglied ihrer Berliner Leitung. Am 30. Mai 1944 erneut festgenommen, wird Bernhard Bästlein am 5. September zum Tode verurteilt und am 18. September 1944 in Brandenburg-Görden ermordet.
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Todeslisten-Unterhaltung im türkischen Live-TV
Erdogan-Anhängerinnen geben im TV bekannt, dass sie Todeslisten über ihre Nachbar*innen führen und sollte es zu einem Aufstand gegen Erdogan kommen, würden sie alle auf der Liste töten.
Sevda Noyan (links) sagt, ihre Familie wäre sogar dazu in der Lage, 50 Leute zu töten, um Erdogan zu verteidigen. Oppositionelle sollen sich in Acht nehmen und wohl mit dem Schlimmsten rechnen.
So sehen mittlerweile die Fernsehsender in der Türkei aus. Öffentlich kann die Anhängerschaft Erdogans im Fernsehen von ihren Mordplänen berichten.
Erdogan-Anhängerinnen geben im TV bekannt, dass sie Todeslisten über ihre Nachbar*innen führen und sollte es zu einem Aufstand gegen Erdogan kommen, würden sie alle auf der Liste töten.
Sevda Noyan (links) sagt, ihre Familie wäre sogar dazu in der Lage, 50 Leute zu töten, um Erdogan zu verteidigen. Oppositionelle sollen sich in Acht nehmen und wohl mit dem Schlimmsten rechnen.
So sehen mittlerweile die Fernsehsender in der Türkei aus. Öffentlich kann die Anhängerschaft Erdogans im Fernsehen von ihren Mordplänen berichten.
🚩100 x 50€ für eine mobile Klinik in Rojava 🚩
Die Interventionistische Linke sucht hundert Menschen, WG's und Projekte, die mit 50€ das Gesundheitssystem in Rojava/Nordsyrien stärken. Die Kampagne geht auf die Städtepartnerschaft von Friedrichshain-Kreuzberg mit Derik zurück. Für das benötigte Fahrzeug wurden bereits 25 000 Euro gespendet – nun wird für die medizinisch-technische Ausstattung weiter gesammelt.
Also, falls ihr etwas Geld übrig habt, nutzt das doch, um das Gesundheitssystem in Rojava/Nordsyrien zu stärken!
Hoch die internationale #COVIDー19 Solidarität ✌️
Spenden könnt ihr hier:
Staedtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – Dêrik e.V. IBAN: DE54 4306 0967 1225 6804 00 BIC: GENODEM1GLS GLS Bank Verwendungszweck: „100 x 50 Mobile Klinik“
https://twitter.com/IL_Berlin/status/1260521315791974400
Die Interventionistische Linke sucht hundert Menschen, WG's und Projekte, die mit 50€ das Gesundheitssystem in Rojava/Nordsyrien stärken. Die Kampagne geht auf die Städtepartnerschaft von Friedrichshain-Kreuzberg mit Derik zurück. Für das benötigte Fahrzeug wurden bereits 25 000 Euro gespendet – nun wird für die medizinisch-technische Ausstattung weiter gesammelt.
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Hallo alle,
heute geht eine Spendenkampagne mit dem Namen "Water for Rojava" online. Zur Verbreitung dieser benötigen wir eure Hilfe. Leitete gerne den Link weiter und sprecht Menschen in eurem Bekanntenkreis an. Wenn ihr selber spenden wollt, wäre das super direkt in den ersten 24h zu tun - so kriegt die Kampagne einen Boost direkt am Anfang!
https://www.crowdfunder.co.uk/water-for-rojava
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Water for Rojava
Help us raise £100,000 to support women's co-operatives and vital water projects in North-East Syria. Water is not a weapon, water is life!
Onlineveranstaltung von Civaka Azad: Ein Staat, drei Fronten: Kriege der Türkei in Kurdistan
Live am kommenden Donnerstag (28.05.) um 19 Uhr
Wir wollen über die Kriege der Türkei in Kurdistan mit zwei Kennerinnen der Region sprechen:
- Die kurdische Politikerin und Nahostexpertin Nilüfer Koç. Sie war von 2013 bis 2019 Ko-Vorsitzende des KNK (Nationalkongress von Kurdistan).
- Feleknas Uca ist seit dem Jahr 2015 Abgeordnete der Demokratischen Partei der Völker (HDP) im türkischen Parlament.
Die Veranstaltung kann am 28. Mai ab 19 Uhr unter folgenden Links aufgerufen werden:
https://civaka-azad.org/live
https://youtu.be/UCzU4nCTfy8
Live am kommenden Donnerstag (28.05.) um 19 Uhr
Wir wollen über die Kriege der Türkei in Kurdistan mit zwei Kennerinnen der Region sprechen:
- Die kurdische Politikerin und Nahostexpertin Nilüfer Koç. Sie war von 2013 bis 2019 Ko-Vorsitzende des KNK (Nationalkongress von Kurdistan).
- Feleknas Uca ist seit dem Jahr 2015 Abgeordnete der Demokratischen Partei der Völker (HDP) im türkischen Parlament.
Die Veranstaltung kann am 28. Mai ab 19 Uhr unter folgenden Links aufgerufen werden:
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Live: Ein Staat, drei Fronten - Kriege der Türkei in Kurdistan
Die Kriegspolitik des türkischen Staates kennt Jahren keine Grenzen mehr. Ziel der türkischen Angriffe sind hierbei jegliche demokratischen Errungenschaften in den allen Teilen Kurdistans. So führt das AKP-Regime gegenwärtig einen Krieg an drei Fronten. In…
Hallo alle,
Noch 13 Tage ist eine Spendenkampagne mit dem Namen "Water for Rojava- Wasser für Rojava“ online. Zur Verbreitung dieser benötigen wir eure Hilfe. Leite gerne den Link weiter und sprecht Menschen in eurem Bekanntenkreis an, und gerne, spenden✨ WATER FOR ROJAVA!✨
Zur deutschsprachigen Seite:
https://www.crowdfunder.co.uk/water-for-rojava-1.
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Crowdfunder UK
Water for Rojava - Wasser für Rojava
Helfen Sie uns, £10'000 von total 100.000 £ (118'000 CHF/112'000 €) für lebenswichtige Wasserprojekte im Nordosten Syriens aufzubringen.
⚠️NOCH 3 TAGE SPENDEN⚠️
🌱WATER FOR ROJAVA🌊
der türkische Staat benutzt Wasser als Kriegsmittel mit dem Ziel, durch einen Spezialkrieg, Rojava auszutrocknen und die Bevölkerung an rande der Existenz zu drängen.
Hunderttausende von Menschen sind derzeit ohne sicheres und zuverlässiges Trinkwasser.
Diese Situation wird durch die Bedrohung durch Covid-19 noch erheblich verschärft. In Zeiten dieser Pandemie ist der Zugang zu Wasser lebenswichtig.
spenden ist ein kleiner beitrag dazu, von 10 € aufwärts🤗:
http://www.crowdfunder.co.uk/water-for-rojava-1
av jîyan e - wasser ist leben!
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Leyla Güven freigelassen
Die #HDP-Politikerin #LeylaGüven ist aus dem Gefängnis entlassen worden.
Eine sehr schöne und motivierende Nachricht! Das Unrechtssystem in der Türkei foltert jedoch weiter!
Wir fordern:
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
#FreeThemAll
https://anfdeutsch.com/aktuelles/leyla-gueven-freigelassen-19678
Die #HDP-Politikerin #LeylaGüven ist aus dem Gefängnis entlassen worden.
Eine sehr schöne und motivierende Nachricht! Das Unrechtssystem in der Türkei foltert jedoch weiter!
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ANF News
Leyla Güven freigelassen!
Die kurdische Politikerin Leyla Güven ist aus dem Gefängnis entlassen worden. Die Abgeordnete der Demokratischen Partei der Völker (HDP) und Ko-Vorsitzende der zivilgesellschaftlichen Organisation ...
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Heute Abend um 19 Uhr findet das nächste Webinar von Civaka Azad statt. Havin Güneşer, Janeth Biehl und Dilar Dirik sprechen zum Thema: Demokratischer Konföderalismus – Aufbau und Widerstand!
Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden, sie kann aber auch noch danach mit deutschen Untertiteln abgerufen werden
https://www.youtube.com/watch?v=bnbwFSTtp9U
Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden, sie kann aber auch noch danach mit deutschen Untertiteln abgerufen werden
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