Alle zusammen gegen den Faschismus - #riseup4rojava – Telegram
Alle zusammen gegen den Faschismus - #riseup4rojava
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*Webinar „A brief History of the Kurdish Women's Movement in four parts of Kurdistan“*

Since the historical resistance against ISIS in Kobanê, Northern Syria, the images of Kurdish women as fighters of the YPJ have been widely published. But many people do not know that the Kurdish women in Rojava derive their strength for the construction of a democratic, multi-ethnic, ecological and gender-liberated social system from more than 40 years of resistance against the Turkish occupation and annihilation. In this seminar we want to learn about the manifold and enlightening history of the Kurdish women's movement in all four parts of Kurdistan.

*Sunday, 14 June 2020*
17 UTC/19 CEST/20 EEST
livestream: https://www.youtube.com/watch?v=b3HptQFGPnE
register: womenweavingfuture@riseup.net
BUNDESWEITE AKTIONEN GEGEN DIE LUFTANGRIFFE DER TÜRKEI AUF ŞENGAL, MEXMÛR UND QENDÎL:

Heute, 15. Juni 2020


Berlin: 15:30 Uhr, Türkische Botschaft (Tiergartenstr.)
Bielefeld: 17:00 Uhr, Hauptbahnhof
Bonn: 18:00 Uhr, Münster Platz
Bremen: 15:00 Uhr, Hauptbahnhof
Darmstadt: 17:00 Uhr, Luisenplatz
Duisburg: 17:00 Uhr, Königstraße
Düsseldorf: 17:00 Uhr, Hauptbahnhof
Dresden, 17:00 Uhr, Hauptbahnhof (Wiener Platz)
Essen: 18:00 Uhr Willy-Brandt-Platz, Kundgebung
Frankfurt: 18 Uhr, Hauptwache
Freiburg: 17:00 Uhr, Platz der Alten Synagoge
Giessen: 17:00 Uhr, Berliner Platz
Hamburg: 18:00 Uhr, Altona (vorm Mercado)
Hannover: 17:00 Uhr, Hauptbahnhof
Heilbronn: 18:00 Uhr, Kiliansplatz
Kiel: 17:00 Uhr, Hauptbahnhof
Kleve 18:00 Uhr Deutsche Bank
Köln: 17:00 Uhr, Hauptbahnhof
Leipzig: 17:00 Uhr, Richard Wagner Platz
München: 17:00 Uhr , Karlsplatz/Stachus
Münster: 18:00 Uhr, Hauptbahnhof
Magdeburg: 19:00 Uhr, Hauptbahnhof
Oldenburg, 18.00 Uhr Hauptbahnhof
Stuttgart: 18:00 Uhr, Schlossplatz
Ort in Frankfurt wurde auf den Römer verlegt
*Pressekonferenz: Türkei bombardiert Südkurdistan/Nordirak – Die Betroffenen melden sich zu Wort*
In der vergangenen Nacht ist die türkische Luftwaffe zahlreiche Angriffe in Südkurdistan/Nordirak geflogen. Laut Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums richteten sich die Angriffe gegen insgesamt 81 Ziele der Arbeiterpartei Kurdistans. Doch neben den Qendîl-Bergen, in denen sich neben PKK-Camps auch von Zivilist*innen bewohnte Dörfer befinden, gehörten auch das Geflüchtetencamp Machmur (kurd. Mexmûr) und die von der Religionsgemeinschaft der Ezid*innen (Yesid*innen) bewohnte Sindschar-Region (kurd. Şengal) zu den Angriffszielen der türkischen Armee.

Wir wollen vor diesem Hintergrund politische Vertreter*innen aus den von der Türkei angegriffenen Gebieten zu Wort kommen lassen und laden Sie herzlich dazu ein, an unserer Onlinepressekonferenz teilzunehmen.

Die Pressekonferenz findet morgen, am 16. Juni um 11 Uhr (MESZ/ CEST) statt.

Auf der Pressekonferenz werden sprechen:

Cicek Cengiz und Hacı Kaçan, Ko-Vorsitzende des Volksrates vom Geflüchtetencamp Machmur
Xezal Reşo und Hesu Ibrahim, Ko-Vorsitzende des Rates der demokratisch-autonomen Selbstverwaltung von Sindschar
Awat Ibrahim und Mihemed Hesen, Ko-Vorsitzende der südkurdischen Gemeinde Qendîl

Die Redner*innen werden kurdisch sprechen, ihre Beiträge werden ins Englische übersetzt. Die Pressekonferenz können sie unter folgendem Youtube-Link mitverfolgen: https://youtu.be/RGU90u3rajA
16.06.
Aktionen gegen türkische Luftangriffe auf Südkurdistan!

Mainz: 17:00 Uhr, Hauptbahnhof
Kassel: 18:00 Uhr, Königsplatz
Nürnberg: 19:00 Uhr, Lorenzkirche
Mannheim: 18:00 Uhr, Paradeplatz


Stand: 14:26 Uhr

#TurkeyIsBombingTheKurds
"Es muss eine ständige Aktivität stattfinden, die diese Angriffe ins Leere laufen lässt. Es gibt Reaktionen im politischen Bereich, innerhalb der Gesellschaft und auf der Straße, aber das Ziel muss es sein, das faschistische Regime direkt zu zerschlagen. Solange das nicht stattfindet und nur mit berechenbaren Protesten auf die Angriffe reagiert wird, kommt man nicht gegen den Faschismus an."

https://anfdeutsch.com/hintergrund/dicle-nur-widerstand-kann-die-vernichtungsstrategie-zerschlagen-19836
+++ Die Verbindungen zwischen den Freien Bergen Kurdistans und Rojava +++

+++ Zeit für Aktionen ÜBERALL +++

UPDATE (Mittwochmorgen, 17. Juni 2020):

Diese Erklärung wurde vor der Ankündigung des Beginns einer neuen Bodenoffensive des faschistischen türkischen Staates unter dem Namen “Krallentiger” in Südkurdistan, ausgehend von Haftanin, fertig geschriebn. Die nachstehende Erklärung und Bewertung bekräftigen nochmals die unmittelbare Bedrohung für alle demokratischen Kräfte der Welt und die Notwendigkeit, die Freien Berge Kurdistans mit Rojava zu verbinden. JETZT ist es an der Zeit, zu handeln, uns zu organisieren und zu verteidigen und eine echte Alternative zum System der kapitalistischen Moderne aufzubauen. Diese Alternative wird praktisch in Rojava und in den Freien Bergen Kurdistans aufgebaut, und wir müssen sie verteidigen und aufbauen, wo immer wir sind!

Kurze Einleitung:

Diese Erklärung ist eine Fortsetzung unseres Aufrufs von zuvor. Sie bekräftigt und wiederholt die wichtigen Aspekte, die in dem Aufruf erwähnt werden, und sie stellt die neu begonnene Offensive “Krallenadler” des faschistischen türkischen Staates in einen umfassenderen geopolitischen und historischen Kontext. Die Erklärung stützt sich auf politische Analysen und Bewertungen, die vom RiseUp4Rojava- (R4R-) Netzwerk vorbereitet und veröffentlicht wurden, und betont die Bedeutung der Verbindung zwischen den freien Bergen Kurdistans und Rojava sowie die Notwendigkeit, JETZT zu handeln, die Revolution zu verteidigen und 2,3 viele Rojavas zu schaffen, egal wo wir uns befinden!

Wir folgen dem Aufruf des KCDK-E, an der “Woche des Widerstands gegen den Kolonialismus” teilzunehmen und unseren globalen Widerstand zu zeigen, indem wir auf kreative und vielfältige Weise aktiv werden!

Unsere Erklärung und unser Aufruf lauten wie folgt:

Während der Krieg und die Angriffe der Türkei und ihrer dschihadistischen Verbündeten mit Unterstützung der imperialistischen Kräfte der Welt auf Rojava und Nordsyrien täglich weitergehen und während die Bedrohung durch eine weitere Großoffensive zunimmt, ist der Krieg in Nord- und Südkurdistan/Irak in vollem Gange.

Am 15. Juni, in der Nacht von Sonntag auf Montag, kündigte der faschistische türkische Staat die Operation “Klaue-Adler” an und führte massive Bombenangriffe durch: Auf Qendîl – das Herz und Gehirn der kurdischen Freiheitsbewegung in den kurdischen Bergen -, auf das selbstverwaltete Flüchtlingslager Mexmûr und auf Şengal, das überwiegend von jezidischen Menschen bewohnt wird.

Wie bereits in einem kürzlich verfassten Nachruf der Internationalistischen Kommune von Rojava für S. Qasim Engin betont wurde, müssen all diese Angriffe im Lichte der Tatsache gesehen werden, dass die Feinde der Revolution alles versuchen, um ‘die Revolution im Mittleren Osten leichter durch politisch-ideologische, ökonomische und militärische Angriffe [zu] neutralisier[en] […]. Diese Art der Angriffe sind nicht allein das Werk des faschistischen türkischen Staates, sondern das Produkt einer direkten Kooperation zwischen den imperialistischen Mächten, vor allem den USA, dem [türkischen Geheimdienst] MIT sowie lokalen Kollaborateuren wie dem KDP [Demokratische Partei Kurdistan] Geheimdienst Parastin und sind daher als Teil des andauernden Internationalen Komplotts zu betrachten.’

In den vergangenen Jahren haben die US-amerikanischen Imperialisten immer wieder versucht, die Befreiungsbewegungen nicht nur in Syrien oder im Irak, sondern in verschiedenen Ländern des Mittleren Ostens in eine Auseinandersetzung mit den iranischen Kräften zu drängen um sie als Fusstruppen für ihre eigenen Pläne zu nutzen. Damit versuchen sie der Bewegung eine Kollaboration, die eine Kapitulation vor den Interessen der USA darstellt, aufzuzwingen. Für die kurdische Befreiungsbewegung ist klar, dass sie sich auf keine Auseinandersetzung einlässt, die den Interessen der Revolution und der Völker der Region widerspricht.
Gleichzeitig wissen die USA um die Kapazität und die Stärke der kurdischen Freiheitsbewegung, im Irak schnell zu intervenieren und die Situation zum Vorteil der demokratischen Kräfte zu verändern, wo immer sich ein Vakuum öffnet. Damit die revolutionären Kräfte eine möglicherweise unvorhergesehene Situation in der Auseinandersetzung mit dem Iran nicht zu einer weiteren Stärkung der Revolution in der Region ausnutzen können, sollen ihre Kräfte vor einer weiteren Intervention so weit wie möglich geschwächt werden. Auch die anderen Staaten der NATO bis hin zu den regionalen Nationalstaaten und Russland können sich sehr gut an einem solchen Konzept zur Schwächung der revolutionären Kräfte beteiligen.

In diesem Zusammenhang sprechen wir von einem internationalen Komplott, also von der Einheit der konterrevolutionären Kräfte gegen die Revolution im Mittleren Osten. Auch die jüngsten Besatzungsangriffe der Türkei im Norden Syriens im Oktober 2019 müssen in diesem Zusammenhang gesehen werden. So wie das internationale Komplott in den 1990er-Jahren, das in der Verschleppung und Inhaftierung Abdullah Öcalans mündete, als Vorspiel zur Besatzung des Iraks 2003 gesehen werden muss, so erhält auch die zweite Phase des internationalen Komplotts, die wir derzeit erleben, ihre vollständige Bedeutung erst vor dem Hintergrund der Interventionsbemühungen gegen den Iran. Damals war das Ziel der Imperialisten, die Türkei und die anderen regionalen Kollaborateure an sich zu binden, die eigenen Reihen zu ordnen und die stärkste und einflussreichste revolutionäre Kraft der Region, die Freiheitsbewegung zu schwächen oder gar vollständig zu liquidieren.

In diesem Licht müssen wir auch die Angriffe vom 15. Juni betrachten. neue Einheiten in das Gebiet verlegt, Seit Anfang April 2020 verlegt die mit der Türkei kollaborierende KDP neue Einheiten in die Region Zînê Wertê, welches nicht nur den Eingang in die Qendîl-Berge, sondern auch die Grenze zwischen den Gebieten, die von der KDP, der demokratischen Partei Kurdistans unter der Führung des feudalen Familienklans Barzani kontrolliert werden, und denjenigen, die die YNK, die Patriotische Union Kurdistans der Familie Talabani kontrolliert, markiert. Das Ziel ist, die strategischen Hügel- und Berggipfel unter ihre Kontrolle zu bekommen um so die Möglichkeit zu erhalten, den Weg von Hewlêr nach Qendîl abzuschneiden.

Zusammen mit den Peschmergaeinheiten strömen schon jetzt grosse Einheiten des türkischen Geheimdiensten MIT in das Gebiet und versuchen dort, die Stellungen der Guerilla ausfindig zu machen um sie anschliessend aus der Luft bombardieren zu lassen – so wie wir es am 15. Juni gesehen haben. Die ansässige Dorfbevölkerung berichtet von unbekannten Türkisch sprechenden Männern, die mit Walkie-Talkies und Kopfhörern ausgestattet sich in den Dörfern herumtreiben und versuchen Informationen zu sammeln.