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Die "Corona-Superhelden": Pfizer dankt Kindern für Teilnahme an Impfstoff-Studie

Eine neue Werbekampagne des Pharmariesen Pfizer suggeriert Kindern zwischen fünf und elf Jahren aufgrund ihrer Teilnahme an einer Impfstoffstudie nun "Superhelden" zu sein, da sie damit sich und andere vor Corona schützen würden.

In der Beschreibung zum Video verlautbart der Konzern:
"Superhelden gibt es in allen Größen. Sehen Sie, wie echte Kinder ihren Superhelden danken: den Fünf- bis Elfjährigen Freiwilligen der klinischen #COVID19-Impfstoffstudie. Wir sind den Studienteilnehmern und ihren Familien unendlich dankbar #ScienceWillWin."

Aktuell steht Pfizer wegen eines internen Leaks in der Kritik: Der US-Pharmariese hat offenbar bei der klinischen Zulassungsstudie für sein mRNA-Vakzin gegen COVID-19 geschummelt und die Datenlage geschönt.

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WHO fordert Stopp der Auffrischungsimpfungen

Am Donnerstag fand ein Briefing der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf statt. Der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus thematisierte die von mehreren Staaten weltweit angebotenen Booster-Impfungen. Er zeigte sich unzufrieden in Bezug auf die aktuelle Politik.

"Es sollten keine Auffrischungsimpfungen mehr verabreicht werden, außer den Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Die meisten Länder mit einer hohen Durchimpfungsrate ignorieren nach wie vor unsere Forderung nach einem weltweiten Moratorium für Auffrischungsimpfungen auf Kosten des Gesundheitspersonals und der gefährdeten Bevölkerungsgruppen in Ländern mit niedrigem Einkommen, die immer noch auf die ersten Dosen warten", sagte Tedros.

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"Jeder soll Auffrischungsimpfung bekommen können" – Spahn erläutert Einigung beim Corona-Gipfel

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte bereits vor wenigen Tagen von einer "vierten Corona-Welle" gesprochen, die "mit voller Wucht" anrolle. Nun wiederholte der CDU-Politiker dies noch einmal bei einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit der Gesundheitsministerkonferenz der Bundesländer (GMK).

Umso wichtiger sei es jetzt, diese Welle zu brechen. Man habe die Werkzeuge in der Hand, wie etwa die Auffrischungsimpfungen. So soll der sogenannte "Booster" für alle bereits Geimpften kommen. Die dritte Impfung soll sechs Monate nach der zweiten verabreichten Dosis erfolgen können, vor allem aber für Ältere, Vorerkrankte und medizinisches Personal. Bundesgesundheitsminister Spahn forderte bei den Auffrischungsimpfungen nun mehr Tempo. Er betonte, dass das "Boostern" nach sechs Monaten zur Regel werden sollte.

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Der einflussreichste Unternehmerverband BDA ruft nach einem neuen Gesetz. Die Politik solle Beschäftigte dazu verpflichten, gegenüber dem Arbeitgeber ihren Impfstatus offenzulegen.

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Rainer Dulger, fordert von der Politik, alle Beschäftigten dazu zu verpflichten, gegenüber ihrem Arbeitgeber ihren Impfstatus hinsichtlich COVID-19 offenzulegen, wie die Welt berichtete.

Wie alle bisherigen Corona-Maßnahmen steht auch Dulgers Forderung unter dem Zeichen vermeintlichen Gesundheitsschutzes. Laut der Welt verlangte der BDA-Chef am Dienstag in Berlin nach einer "eindeutigen Grundlage für die Fortentwicklung von betrieblichen Schutzkonzepten". Das Auskunftsrecht von Unternehmen über den Impfstatus ihrer Angestellten müsse gesetzlich festgelegt werden. Dulger fügte an: "Wer da zögert, riskiert ein Weniger an Gesundheitsschutz in unseren Betrieben."

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Eine Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam hat ergeben, dass reiche Menschen besonders viel zum CO2-Ausstoß beitragen und somit zu den Treibern der Erderwärmung gehören. Das reichste Prozent der weltweiten Bevölkerung werde voraussichtlich im Jahr 2030 für 16 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Produktion verantwortlich sein. Das erklärte Oxfam am Freitag in Berlin anlässlich der Weltklimakonferenz COP26 im schottischen Glasgow.

Die Studie ergibt zudem, dass alleine die Emissionen der reichsten zehn Prozent der Bevölkerung für sich genommen zu viel wären, um die 1,5-Grad-Grenze noch einzuhalten, ganz unabhängig davon, wie sich der CO2-Ausstoß der restlichen 90 Prozent entwickelt.

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Aufgrund der rasant steigenden Corona-Fallzahlen, warnt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, dass bald nicht mehr alle Ungeimpften in einem Krankenhaus behandelt werden können. Er befürchtet, dass in den nächsten Tagen die Situation eintreten könnte, dass nicht mehr genug Intensivbetten bereitstehen.

Am Freitag erklärte Ramelow im ZDF-Morgenmagazin, dass Thüringen derzeit eine Pandemie der Ungeimpften erlebe. "Wir werden niemandem mehr garantieren können, der ungeimpft ins Krankenhaus kommt, dass er überhaupt noch in Thüringen behandelt wird." Dabei garantierte er trotzdem, jeder Bedürftige erhalte Hilfe. Allerdings gebe es keine Garantie mehr, dass dies im Heimatbundesland geschieht.

Laut DIVI-Intensivregister waren am Freitag im gesamten Bundesland Thüringen nur noch 83 Intensivbetten frei, von denen 30 für Corona-Patienten bereitgehalten werden. Fast alle Thüringer Kommunen befinden sich auf der höchsten Warnstufe des Frühwarnsystems.

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