Angela aus Poing – Telegram
Angela aus Poing
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Informationen von Angela aus Poing, siehe https://news.1rj.ru/str/AngelaAusPoing/4

Kontaktaufnahme gerne über meine Gruppe @CoronaPoing.
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Als WABEO-Wahlbeobachter habe ich mir die Wahlergebnisse der Europawahl bei mir in 85586 Poing nochmal angesehen. Ich hatte damals auf meiner Demo bereits über die Auffälligkeiten berichtet...

Auffällig ist nämlich, dass die CSU bei der Briefwahl sehr viel mehr Stimmen hat als im Gesamtergebnis. Bei der SPD ist dieser Effekt nicht zu beobachten, bei der AfD ist dieser Effekt umgekehrt (viel weniger Stimmen in der Briefwahl). [Bild 1, offizielle Grafik]

Während ich den AfD-Effekt damit erklären kann, dass AfD-Wähler eher an Wahlbetrug glauben und daher lieber zur Urnenwahl gehen, kann ich mir nicht erklären, warum es einerseits bei der CSU so enorme Unterschiede gibt, andrerseits aber nicht bei SPD und Grüne...

Ich habe daher meine Tabellenkalkulation angeschmissen, und das genauer aufgeschlüsselt. Im Internet konnte ich mir die Daten heruntergebrochen auf jeden Wahlbezirk (Auszähl-Zimmer) herunterladen. Ich kann mir also anschauen, ob die Briefwahl abhängig vom Auszähl-Zimmer unterschiedlich ausfällt, und ich habe zwei Grafiken dazu erstellt.

Bild 2 / Grafik 1: Partei pro Wahlbezirk (Zimmer). Achtet darauf, in welchen Wahlbezirken (Zimmern) das Ergebnis höher oder niedriger als der erste (schwarze) Balken (Gesamt Poing) ausfällt. Wahlbezirke, bei denen überdurchschnittlich viel CSU gewählt wurde, habe ich blau eingefärbt. So kann man bei den anderen Parteien schnell erkennen, ob dort evtl. diese Stimmen in den Wahlbezirken fehlen.

Bild 3 / Grafik 2 zeigt pro Wahlbezirk prozentual das Parteien-Ergebnis, auch im Vergleich zu Gesamt-Poing.

⚠️ Ungeklärt ist bisher, ob die Wahlbezirke der Briefwahl etwas mit der Wohnadresse zu tun haben (in Vierteln mit Mietwohnungen wird anders gewählt als in Vierteln mit Einfamilienhäusern), oder ob die Briefe nach dem Zufallsprinzip auf die Wahlbezirke (Zimmer) verteilt werden.
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Poing-Europawahl-2024-Briefwahlauswertung.ods
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Anbei meine Auswertung der Europawahl, Briefwahl in Poing. Ich habe LibreOffice Calc (kostenlos) verwendet. Ob es auch in Excel funktioniert, habe ich nicht getestet.

Ich habe dokumentiert, wo man die Wahlergebnisse herunterladen kann, und wer sich ein wenig mit Tabellenkalkulation auskennt, für den wird es kein Problem sein, mit ein paar Handgriffen eine solche Übersicht für seine eigene Gemeinde herzustellen.
Lasst uns die Briefwahl in Poing am Sonntag beobachten! Durch meine Anmeldung bei WABEO haben wir einen Rechtsbeistand, und können alles gerichtssicher dokumentieren. Ich darf weitere Helfer registrieren, es kostet euch nichts!

Lasst uns nach den fragwürdigen Ergebnissen der Europawahl genau hinschauen!

Jeder, der helfen mag, möge folgender Gruppe beitreten: ➡️ https://news.1rj.ru/str/+BxYYWxAESIs2Zjgy 🚨
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Aktuelle Hochrechnungen (ca. 22:30)

Für einen Untersuchungsausschuss braucht es ein Viertel der Stimmen im Bundestag, also 158 Stimmen (ein Viertel von 630, aufgerundet).

Sollte das BSW die 5%-Hürde schaffen, dann hätten AfD und BSW gemeinsam genügend Sitze, um einen Untersuchungsausschuss (25%) zu beantragen - sofern das BSW bereit wäre, mit der AfD gemeinsam einen Untersuchungsausschuss zu beantragen.

Sollte das BSW nicht in den Bundestag einziehen, dann hat die AfD insgesamt zwar mehr Sitze im Bundestag, aber es sind trotzdem nicht genügend Sitze, um einen Untersuchungsausschuss zu beantragen, und es ist eher unwahrscheinlich, dass es eine Partei gibt, die sich einem AfD-Untersuchungsausschuss anschließen würde.

Das bedeutet, für einen Corona-Untersuchungsausschuss müsste das BSW die 5-Prozent-Hürde schaffen, und es müsste bereit sein, einen Untersuchungsausschuss gemeinsam mit der AfD zu beantragen...
Wir haben diesmal in Poing eine Wahlbeteiligung von 88 %, was sehr hoch ist.

Obige Grafik ist aus offizieller Quelle und zeigt die Stimmen im Vergleich Urnenwahl zu Briefwahl.

Auffällig sind die Unterschiede bei der Union und den Grünen, die beide viele Stimmen bei der Briefwahl gewonnen haben. Interessanterweise ist dieser Effekt bei der SPD nicht zu beobachten! Dass bei der AfD die Briefwahl geringer ausfällt, wundert nicht, da viele AfD-Wähler befürchten, dass Briefwahl-Stimmen für die AfD verschwinden könnten.

Im nächsten Beitrag werde ich euch die Verteilung auf die Briefwahlbezirke zeigen.
Auffälligkeiten bei der Briefwahl in Poing?

Ich habe mir angeschaut, wie diesmal die Briefwahlbezirke im Vergleich zum Gesamtergebnis abgeschnitten haben. Ich selbst habe den Bezirk 0015 als WABEO beobachtet. Dort lief alles einwandfrei, es gab höchstens Kleinigkeiten zu beanstanden.

In den Grafiken seht ihr die sechs Briefwahlbezirke von Poing, im Vergleich zum Gesamtergebnis (schwarz), jeweils für die Erststimme und Zweitstimme.

Die Daten stammen von https://wahlen.osrz-akdb.de/ob-p/175000/212/20250223/bundestagswahl_kwl_1_wk/ergebnisse_gemeinde_09175135.html

Auf Nachfrage habe ich erfahren, dass die Briefe rein zufällig auf die sechs Wahlbezirke verteilt werden. Also müsste das Ergebnis in allen Wahlbezirken ungefähr gleich sein, wobei gewisse Abweichungen natürlich normal und zu erwarten sind.

Ebenfalls habe ich erfahren, dass es keine Kontrolle gibt, für den Fall, dass jemand eine Druckerei hat, und Wahlunterlagen nach-produziert. Alles, was bei der Gemeinde Poing im Rathaus-Briefkasten landet, kommt zur Auszählung. Listen werden bei der Auszählung nicht mehr abgeglichen. Wer sich also die passenden Umschläge und Wahlunterlagen anfertigen kann (zum Beispiel in seiner eigenen Druckerei), der könnte theoretisch viele Stimmen abgeben, was sich dann in einer hohen Wahlbeteiligung äußern würde, was aber sonst nicht weiter auffallen würde.

Mit 88 % ist die Wahlbeteiligung in Poing sehr hoch. Ob die Stimmen hinreichend gleichmäßig auf die Wahlbezirke verteilt sind, das soll jeder selbst beurteilen.

Nehmen wir rein hypothetisch an, jemand würde Wahlunterlagen produzieren, um eine Partei zu unterstützen. Sofern diese Wahlbriefe alle am gleichen Tag im Rathausbriefkasten ankommen, dann würde ich vermuten, dass diese in derselben Kiste landen, und am Ende im selben Wahlbezirk gezählt werden. So könnten auffällige Zahlen in einzelnen Briefwahlbezirken entstehen, ohne dass die Menschen beim Auszählen irgendwas beeinflusst hätten.

Das alles ist natürlich rein hypothetisch. Ich mache mir einfach nur so meine Gedanken.

Was ich aber heute gelernt habe: die Briefwahl ist in der Tat sehr anfällig für Fälschungen!
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Auffälligkeiten beim Vergleich Briefwahl / Urnenwahl im Landkreis Ebersberg

Warum steht die CSU in jeder Gemeinde des Landkreis Ebersberg bei der Briefwahl deutlich besser da, als bei der Urnenwahl?

Und warum beobachten wir diesen Effekt weder bei den Grünen, noch bei der SPD?



Ich habe mir den Vergleich Briefwahl / Urnenwahl für alle Untergebiete (Gemeinden / Verwaltungsgemeinschaften) aus dem Landkreis Ebersberg angeschaut (Daten-Quelle).

Die Screenshots zeigen exemplarisch den Unterschied Briefwahl / Urnenwahl für einige Gemeinden. Um statistische Ungenauigkeiten zu vermindern habe ich darauf geachtet, im Rahmen dieser Screenshots ausschließlich Gemeinden mit mindestens 5000 Wahlberechtigten zu betrachten.

Auf der Ebene der Gemeinden und Verwaltungsgesellschaften hat die CSU bei der Briefwahl stets erheblich mehr Stimmanteil als bei der Urnenwahl. Das ist sehr auffällig⁉️

Wenn man das mit SPD und Grünen vergleicht, so fällt auf, dass in einigen Gemeinden die Grünen ebenfalls sehr viel mehr Stimmen bei der Briefwahl bekommen haben - in anderen Gemeinden haben sie hingegen Verluste bei der Briefwahl. Ebenso bei der SPD, wobei der Effekt hier deutlich geringer ausfällt, so dass man das viel eher auch mit üblichen Schwankungen begründen kann.

Die AfD schneidet bei der Briefwahl stets erheblich schlechter ab als bei der Urnenwahl, was aber erklärbar ist, da AfD-Wähler dazu neigen, der Briefwahl nicht zu vertrauen.

Auffällig ist auch eine sehr hohe Wahlbeteiligung von 88%, die in einigen Gemeinden sogar fast 90% erreicht (Anzing, 89,9%. Zorneding 89,7%,).

In den Verwaltungsgemeinschaften habe ich mir auch die Wahlbeteiligung der Untergebiete angesehen. Hier erreicht Aßling 90,2%, Baiern 90,5%. Bruck 90,8%, Egmating 91,5%, Moosach 90,3%, Oberpframmern 90,2%. Dazu muss man jedoch sagen, dass die Untergebiete oft nur um die 1000 Wahlberechtige haben, so dass ein Wähler mehr oder weniger sich bei der Wahlbeteiligung sofort in der ersten Stelle hinter dem Komma bemerkbar macht.



Die Auffälligkeiten bei der CSU, zusammen mit der auffällig hohen Wahlbeteiligung führen zu einer wichtigen Frage:

Könnte es sein, dass massenweise CSU-Stimmen in den Briefkästen der Rathäuser gelandet sind, ohne dass es hierzu einen Wahlberechtigten gäbe...?

Von einer Rathaus-Mitarbeiterin weiß ich, dass die zurückkommenden Briefe nicht weiter geprüft werden. Wer eine Bezugsquelle für Briefwahlunterlagen hat, der kann theoretisch in großem Stil Wahlbetrug betreiben.

Im Stimmkreis Erding-Ebersberg hatten wir 175170 Wähler, davon 78333 mit Urnenwahl und 96837 mit Briefwahl.

Das macht 44,7% Urnenwahl und 55,3% Briefwahl.

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@AngelaAusPoing
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Im Stimmkreis Erding-Ebersberg hatten wir 175170 Wähler, davon 78333 mit Urnenwahl und 96837 mit Briefwahl.

Das macht 44,7% Urnenwahl und 55,3% Briefwahl.

Quelle: https://wahlen.osrz-akdb.de/ob-p/175000/212/20250223/bundestagswahl_kwl_1_wk/presse.html

(Ich füge das noch in obigen Post mit ein)
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Tja... gestern konnte ich euch noch Grafiken schicken, auf denen man gesehen hat, dass die CSU bei der Briefwahl eigentlich IMMER viel besser abschnitt als bei der Urnenwahl.

Heute sind diese Grafiken WEG. Verschwunden. Einfach so...

Die Seite gibt es noch, sie zeigt auch noch hübsche Ergebnisse an, aber man kann nicht mehr sehen, welche Parteien ganz besonders von der Briefwahl profitiert haben, und welche nicht.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Habe ich da am Ende in ein Wespennest gestochen...? 🤪
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Ein kleiner Tipp, für die nächste Briefwahl.

Als WABEO-Wahlhelfer konnte ich beobachten, wie bei der Briefwahl Stimm-Umschläge aussortiert wurden, die "markiert" waren. Es sei dann nämlich das Wahlgeheimnis nicht mehr gewahrt, da derjenige, der den äußeren Briefwahl-Umschlag geöffnet hat, sich ja evtl. den Namen von der eidesstattlichen Erklärung gemerkt hat. Wenn er dann nach 18 Uhr den Umschlag mit den Stimmen öffnet, dann weiß er, wie derjenige gewählt hat.

Einer hat beim bei dem hoch geheimen Umschlag über die "Ableckkante" hinweg Kugelschreiberstriche (Kreuze) angebracht. Wahrscheinlich war die Intention, dass es erkannt wird, wenn der Umschlag z.B. während des Postwegs geöffnet und die Stimme ausgetauscht wird. Tja, genau diese gute Intention hat dazu geführt, dass die Stimme nicht gezählt wurde.

Diese Striche auf dem Umschlag wurden nämlich als "Markierung" betrachtet, und daher wurde der gesamte Umschlag aussortiert.

Auch bei mit Tesafilm verschlossenen Umschlägen wurde diese Diskussion geführt. Da wir aber mehrere mit Tesafilm verschlossene Umschläge hatten, wurde beschlossen, dass das Wahlgeheimnis trotz "Tesa-Markierung" gewahrt ist.

Daher mein Tipp: wenn ihr das nächste Mal Briefwähler seid, lasst so etwas bleiben. Der innere, geheime Umschlag darf sich nicht von den anderen Umschlägen unterscheiden. Selbst wenn er in den Dreck gefallen ist und Flecken hat, könnte das bereits als Markierung gewertet werden...
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Anteil Briefwahl explodiert

Früher musste man einen wichtigen Grund angeben, wenn man am Wahltag verhindert war und per Briefwahl teilnehmen wollte.

Seit dem Jahr 2009 kann man Briefwahl auch ohne wichtigen Grund beantragen. (Quelle)

Früher glaubte man, dass Briefwahl unsicherer sei als Urnenwahl. Seit der Gesetzesänderung vertrauen die Gesetzgebenden jedoch offenbar auf das von ihnen geschaffene System, und wohl auch darauf, dass es bei der Briefwahl keine unerwünschten Manipulationen geben wird.

Briefwahl wurde erstmals 1957 zugelassen. Damals wurde es von 4,9 % der Wähler in Anspruch genommen. Der Briefwahl-Anteil lag 1990 bei 9,4 Prozent und verdoppelte sich beinahe in den folgenden 12 Jahren (18,0 % in 2002). Im Jahr 2017 lag der Briefwahl-Anteil bereits bei 28,6 %. Im Jahr 2021 explodierte die Briefwahl auf 47,3 %, und obwohl die meisten Menschen keine Angst mehr vor Corona haben, war auch bei der Bundestagswahl 2025 der Briefwahl-Anteil sehr hoch.

Für 2025 liegen noch keine offiziellen Daten für den Anteil der Briefwähler vor, aber allein in Bayern sehen wir wohl über 50 % Briefwähler. Das ergibt sich aus den Daten, die ich mir von zahlreichen bayrischen Wahlkreisen heruntergeladen und ausgewertet habe (siehe Screenshot). Einige Wahlkreise haben die Rohdaten leider nicht in der sonst üblichen Form zur Verfügung gestellt, obwohl alle ganz offensichtlich dasselbe Tool zur Verarbeitung der Wahldaten verwenden, aber immerhin 37 Wahlkreise konnte ich auswerten.

Vielleicht ist es in anderen Bundesländern - evtl. auch im Osten - nicht ganz so extrem, so dass insgesamt hoffentlich ein Ergebnis unter 50 % herauskommt.

Es wäre schön, wenn sich die Menschen wieder erinnern würden, dass Briefwahl anfällig für Manipulationen ist, und dass man - wenn es irgendwie geht - seine Stimme lieber persönlich in die Urne wirft.

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@AngelaAusPoing
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