Forwarded from ᛉ Hüter der Irminsul S. & B. ᛉ® Das Original
Auf den Britischen Inseln nennt man die Nacht von 5. auf den 6. Januar Nollaig na mBean (Weihnachten der Frauen), oder An Nollaig Bheag (Kleines Jul). Man schmückt Apfelbäume, die als Mittler zwischen der Welt der Lebenden und dem Reich der Toten gelten, mit Brot und Kuchen und segnet sie mit Apfelwein. Manchmal wird diese Nacht der Silvesternacht zugeordnet, wobei der Kampf des Eichenkönigs gegen den Stechpalmenkönig thematisiert wird. Wer das ganze Jahr über gesund bleiben möchte, sollte an diesem Tag ein Mus aus gedörrten Äpfeln, Birnen sowie enderen Dörrfrüchten kochen und essen. Die Kerne dienten früher als Heiratsorakel. In der christlichen Tradition sind Salz und Schmalz an diesem Tag tabu.
In England beginnt mit dem ersten Montag nach dem 6.Januar, dem Plough Monday, das Bauernjahr. In einigen Gegenden wird dabei noch heute In einer Prozession ein Pflug von Haus zu Haus gezogen. Eng verbunden mit dem Plough Monday ist auch der Straw Bear, der an den Strohbären, beziehungsweise Fastnachtsbären erinnert und von Morris-Tänzern und Musikanten durch die Straßen geführt wird, wo er für Geid, Bier oder Speisen seine Tänze aufführt. Das anschließende Verbrennen des Kostüms deutet auf alte Fruchtbarkeitsbräuche hin.
Die Kelten verehrten an diesem Tag die Göttin Morgan / Morgane / Morgaine, die dreifaltige Göttin des Meeres und des Mondes, als Schicksalsbringerin. Walisischen Legenden zufolge war Morgane eine Königin von AvaIon, aus der in der Artussage die Priesterinnen-Schwester des Königs wurde und sich schließlich zur bösen Hexe entwickelte. Man nimmt an, dass dieser Wandlung Parallelen der Morgan zur Morrigan, der keltischen Todesgöttin, zugrunde liegen. Auch der Kore-Tag fällt auf den 5. Januar.
#Wissenswert: Aufgrund der zahlreichen Feierlichkeiten, die auf diesen Termin fallen, halten ihn viele für den neunten Sabbat (das neunte Jahreskreisfest) eines untergegangenen heidnischen Jahreskreises. Der Theorie zufolge handelt es sich um ein lang vergessenes Frauenfest, das vom hohen Norden bis weit in den Süden hinein gefeiert wurde, ähnlich dem Wodanstag um den 6. Dezember. Es ist der Tag der dreifaltigen Göttin. in Deutschland widmet man ihn häufig den drei Bethen (Berchten / Nornen), die im Alpenraum verehrt wurden. Dort nannte man sie Embede, Wilbede und Warbede, ihre keltischen Namen waren Ambeth, Borbeth und Wilbeth. Dass man die drei Bethen gebietsweise als Berchten bezeichnete, lässt Parallelen zum Perchtentag vermuten.
Im Christentum beendet der Dreikönigstag die Weihnachtszeit. Sternsinger ziehen von Haus zu Haus und sammeln Spenden ein. Im Norden Deutschlands hat sich der Brauch des Spendens mit dem Timpkenfest erhalten. An diesem Tag wird mit einem Totenschmaus sowie dem Verteilen von Gebäck und Spenden an den Todestag Herzog Widukinds / Wittekinds erinnert. Gleichzeitig dient(e) dieser Brauch der Kirche dazu, den angeblich durch ein Wunder bekehrten heidnischen Sachsenführer, den die Norddeutschen gemeinhin als Ihren Ahnherren betrachten, in der christlichen Tradition zu etablieren.
Aus: Das magische Jahr
t.me/HueterderIrminsul
In England beginnt mit dem ersten Montag nach dem 6.Januar, dem Plough Monday, das Bauernjahr. In einigen Gegenden wird dabei noch heute In einer Prozession ein Pflug von Haus zu Haus gezogen. Eng verbunden mit dem Plough Monday ist auch der Straw Bear, der an den Strohbären, beziehungsweise Fastnachtsbären erinnert und von Morris-Tänzern und Musikanten durch die Straßen geführt wird, wo er für Geid, Bier oder Speisen seine Tänze aufführt. Das anschließende Verbrennen des Kostüms deutet auf alte Fruchtbarkeitsbräuche hin.
Die Kelten verehrten an diesem Tag die Göttin Morgan / Morgane / Morgaine, die dreifaltige Göttin des Meeres und des Mondes, als Schicksalsbringerin. Walisischen Legenden zufolge war Morgane eine Königin von AvaIon, aus der in der Artussage die Priesterinnen-Schwester des Königs wurde und sich schließlich zur bösen Hexe entwickelte. Man nimmt an, dass dieser Wandlung Parallelen der Morgan zur Morrigan, der keltischen Todesgöttin, zugrunde liegen. Auch der Kore-Tag fällt auf den 5. Januar.
#Wissenswert: Aufgrund der zahlreichen Feierlichkeiten, die auf diesen Termin fallen, halten ihn viele für den neunten Sabbat (das neunte Jahreskreisfest) eines untergegangenen heidnischen Jahreskreises. Der Theorie zufolge handelt es sich um ein lang vergessenes Frauenfest, das vom hohen Norden bis weit in den Süden hinein gefeiert wurde, ähnlich dem Wodanstag um den 6. Dezember. Es ist der Tag der dreifaltigen Göttin. in Deutschland widmet man ihn häufig den drei Bethen (Berchten / Nornen), die im Alpenraum verehrt wurden. Dort nannte man sie Embede, Wilbede und Warbede, ihre keltischen Namen waren Ambeth, Borbeth und Wilbeth. Dass man die drei Bethen gebietsweise als Berchten bezeichnete, lässt Parallelen zum Perchtentag vermuten.
Im Christentum beendet der Dreikönigstag die Weihnachtszeit. Sternsinger ziehen von Haus zu Haus und sammeln Spenden ein. Im Norden Deutschlands hat sich der Brauch des Spendens mit dem Timpkenfest erhalten. An diesem Tag wird mit einem Totenschmaus sowie dem Verteilen von Gebäck und Spenden an den Todestag Herzog Widukinds / Wittekinds erinnert. Gleichzeitig dient(e) dieser Brauch der Kirche dazu, den angeblich durch ein Wunder bekehrten heidnischen Sachsenführer, den die Norddeutschen gemeinhin als Ihren Ahnherren betrachten, in der christlichen Tradition zu etablieren.
Aus: Das magische Jahr
t.me/HueterderIrminsul
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Die Erscheinung: Heilig-Drei Könige / Holle
Heilig-Drei-Könige wird am 6. Januar jedes Jahres von den Christen gefeiert. Der Feiertag erinnert an den Besuch der heiligen drei Könige beim neugeborenen Jesuskind im Stall. Die drei Könige aus dem Morgenland waren dem hellen Stern am Himmel gefolgt, bis sie das kleine Kind in der Krippe im Stall in Bethlehem gefunden haben. Als Dank und Zeichen der Anerkennung beschenkten sie den jungen Heilsbringer mit Salbei, Weihrauch und Myrrhe. Im griechischen bedeutet „Heilig-Drei-Könige“ Epiphania. Dieses Wort heißt übersetzt Erscheinung. Aus diesem Grund feiert die Ostkirche erst am 6.Januar Weihnachten.
Der 6. Januar bildet aber auch den Abschluss der Rauhnächte. Die letzte Nacht (vom 5. auf den 6. Januar) wird auch als die Perchten-Nacht bezeichnet. Volkstümlich wird sie auch als die Nacht der Wunder bezeichnet. Wie der Heiligabend gilt auch sie als kinderbringende Nacht. Percht bedeutet soviel wie leuchtend und strahlend. Percht ist übrigens nur eine andere Bezeichnung für die Frau Holle aus dem Märchen. In Teilen Österreichs und Bayerns gibt es auch heute noch den Brauch der Perchtmilch. Sie wird von den Bauern bereitgestellt und soll das ganze Jahr über Fruchtbarkeit bringen.
Ein anderer – wahrscheinlich noch weiter verbreiteter Brauch als die Perchtmilch ist das Sternsingen. In weiten Teilen des Landes ziehen am Dreikönigstag Kinder von Haus zu Haus. Die Kinder sind als die drei Könige verkleidet und sammeln normalerweise für Bedürftige. An jeden Türstock malen die Sternsinger mit Kreide die Zeichen „C + M + B“. Einerseits stehen die Buchstaben für Caspar, Melchior und Baltasar – die Namen der drei Könige. Die Kirche verwendet es auch gerne als „Christ mansionem benedicat“. Das bedeutet sovie wie „Christ schützt dieses Haus“.
Und interessanterweise hat auch dieser scheinbar christliche Brauch einen uralten Vorläufer, nämlich die drei Bethen. Die drei Bethen waren die drei Frauen Catharina, Margarethe und Barbara. Und überraschenderweise haben die drei Heiligen genau die gleichen Anfangsbuchstaben wie die drei Könige. Zusammen stehen die drei Frauen für die Urmutter – die wiederum als Percht oder Frau Holle bezeichnet wird. Die ursprünglichen Bethen hießen übrigens Ambeth, Wilbeth und Borbeth,
https://www.das-raeucherwerk.de/raeucherwerk-a-z/jahreskreis/heilige-drei-koenige/#
Heilig-Drei-Könige wird am 6. Januar jedes Jahres von den Christen gefeiert. Der Feiertag erinnert an den Besuch der heiligen drei Könige beim neugeborenen Jesuskind im Stall. Die drei Könige aus dem Morgenland waren dem hellen Stern am Himmel gefolgt, bis sie das kleine Kind in der Krippe im Stall in Bethlehem gefunden haben. Als Dank und Zeichen der Anerkennung beschenkten sie den jungen Heilsbringer mit Salbei, Weihrauch und Myrrhe. Im griechischen bedeutet „Heilig-Drei-Könige“ Epiphania. Dieses Wort heißt übersetzt Erscheinung. Aus diesem Grund feiert die Ostkirche erst am 6.Januar Weihnachten.
Der 6. Januar bildet aber auch den Abschluss der Rauhnächte. Die letzte Nacht (vom 5. auf den 6. Januar) wird auch als die Perchten-Nacht bezeichnet. Volkstümlich wird sie auch als die Nacht der Wunder bezeichnet. Wie der Heiligabend gilt auch sie als kinderbringende Nacht. Percht bedeutet soviel wie leuchtend und strahlend. Percht ist übrigens nur eine andere Bezeichnung für die Frau Holle aus dem Märchen. In Teilen Österreichs und Bayerns gibt es auch heute noch den Brauch der Perchtmilch. Sie wird von den Bauern bereitgestellt und soll das ganze Jahr über Fruchtbarkeit bringen.
Ein anderer – wahrscheinlich noch weiter verbreiteter Brauch als die Perchtmilch ist das Sternsingen. In weiten Teilen des Landes ziehen am Dreikönigstag Kinder von Haus zu Haus. Die Kinder sind als die drei Könige verkleidet und sammeln normalerweise für Bedürftige. An jeden Türstock malen die Sternsinger mit Kreide die Zeichen „C + M + B“. Einerseits stehen die Buchstaben für Caspar, Melchior und Baltasar – die Namen der drei Könige. Die Kirche verwendet es auch gerne als „Christ mansionem benedicat“. Das bedeutet sovie wie „Christ schützt dieses Haus“.
Und interessanterweise hat auch dieser scheinbar christliche Brauch einen uralten Vorläufer, nämlich die drei Bethen. Die drei Bethen waren die drei Frauen Catharina, Margarethe und Barbara. Und überraschenderweise haben die drei Heiligen genau die gleichen Anfangsbuchstaben wie die drei Könige. Zusammen stehen die drei Frauen für die Urmutter – die wiederum als Percht oder Frau Holle bezeichnet wird. Die ursprünglichen Bethen hießen übrigens Ambeth, Wilbeth und Borbeth,
https://www.das-raeucherwerk.de/raeucherwerk-a-z/jahreskreis/heilige-drei-koenige/#
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Aus dem Sagenschatz Sachsens.
Die Wassermannsfrau und die Wehemutter.
Es ging einmal in der Gegend des nach Bautzen gehörigen Dorfes Döbschütz eine Wehmutter am See vorüber. Da begegnete ihr eine große Kröte.
Die Kröte saß traurig am Ufer und sah die Wehmutter mit betrübten Augen an und bat sie, sie möchte doch mit ihr gehen, ihre Herrin sei in Kindesnöthen und wolle gebären, sie würde sie gewiß reichlich belohnen. Die Wehmutter bedachte sich ein Weilchen, dann sagte sie: „ja! ich will mit Dir gehen, führe mich nur!“
Hier weiterlesen:
http://cs-wusch.de/sagen/doku.php?id=text:788_die_wassermannsfrau_und_die_wehmutter
Die Wassermannsfrau und die Wehemutter.
Es ging einmal in der Gegend des nach Bautzen gehörigen Dorfes Döbschütz eine Wehmutter am See vorüber. Da begegnete ihr eine große Kröte.
Die Kröte saß traurig am Ufer und sah die Wehmutter mit betrübten Augen an und bat sie, sie möchte doch mit ihr gehen, ihre Herrin sei in Kindesnöthen und wolle gebären, sie würde sie gewiß reichlich belohnen. Die Wehmutter bedachte sich ein Weilchen, dann sagte sie: „ja! ich will mit Dir gehen, führe mich nur!“
Hier weiterlesen:
http://cs-wusch.de/sagen/doku.php?id=text:788_die_wassermannsfrau_und_die_wehmutter
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Die Kröte ist eine Botin der Erde, der großen Göttin, selbst.
Bei den Kelten galten die drei Entwicklungsstadien Ei, Kaulquappe und Kröte als eine physische Spiegelung der dreifachen Göttin mit ihren drei Aspekten der Weisheit (weiß), der Fruchtbarkeit (rot) und der Transformation (des Todes; schwarz). Hier spiegeln sich die drei Bethen in Aspekten und Farben wieder (Dreifaltigkeit). Auch in der christlichen Symbolik, wo die drei Entwicklungsstadien als Symbol der heiligen Dreifaltigkeit gesehen wurden setzte sich die Symbolik fort.
Die Kröte ist ein häufiges Symbol für die Fruchtbarkeit.
Sie und die Schlange sind die ältesten Begleittiere der Muttergöttin.
Sie trägt die Seelen der Verstorbenen aus dem Haus hinaus (vermutlich ins Wasser/ Hulda/Holle die große Göttin und ihr Teich) und trägt die Seelen der Kinder, die geboren werden sollen, in das Haus hinein.
Bei den Kelten galten die drei Entwicklungsstadien Ei, Kaulquappe und Kröte als eine physische Spiegelung der dreifachen Göttin mit ihren drei Aspekten der Weisheit (weiß), der Fruchtbarkeit (rot) und der Transformation (des Todes; schwarz). Hier spiegeln sich die drei Bethen in Aspekten und Farben wieder (Dreifaltigkeit). Auch in der christlichen Symbolik, wo die drei Entwicklungsstadien als Symbol der heiligen Dreifaltigkeit gesehen wurden setzte sich die Symbolik fort.
Die Kröte ist ein häufiges Symbol für die Fruchtbarkeit.
Sie und die Schlange sind die ältesten Begleittiere der Muttergöttin.
Sie trägt die Seelen der Verstorbenen aus dem Haus hinaus (vermutlich ins Wasser/ Hulda/Holle die große Göttin und ihr Teich) und trägt die Seelen der Kinder, die geboren werden sollen, in das Haus hinein.
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Forwarded from Vom Adel der Seele
Poesie
ist der Gesang
einer Seele
die nicht sprechen will
deren Licht
in Worten leuchtet
und in der Farbigkeit
der inneren Welt
mit Buchstaben malt.
© Elvira Lauscher
ist der Gesang
einer Seele
die nicht sprechen will
deren Licht
in Worten leuchtet
und in der Farbigkeit
der inneren Welt
mit Buchstaben malt.
© Elvira Lauscher
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✨ 🌙 Rauhnächte 🌙 ✨
Der Holle-Segen für die Apfelbäume
🧙 Ein wunderschöner Brauch zum Abschluss der Rauhnächtszeit ist das Wachrütteln der Obst- insbesondere der Apfelbäume in der Hollenacht vom 05. auf den 06. Januar.
In dieser Nacht so heißt es, zieht Frau Holle mit ihrem magischen
Gefolge durch die Obst- und Apfelgärten. Dies ist der Abschluss der Rauhnachtszeit.
Nach dieser Nacht treten wir alle, wie Glücksmarie im Märchen, durch das goldene Tor der Frau Holle.
Wir treten hinüber in ein neues Jahr, begleitet von dem, was wir in der Vergangenheit lernten, erfüllt mit den Erfahrungen der Rauhnachtszeit und mit dem Segen von Holle.
✨ Für den Segen stelle eine Gabe an Holle und ihr Gefolge (etwas Weißes, wie Milch oder helles Brot, Cider oder auch Bier) in den Obst- oder Apfelgarten. Gib ein bisschen davon auch an die Bäume selbst. Schüttel nun sanft die Bäume und sprich dabei:
„Wacht auf, wacht auf.
Ihr Schläfer im Garten erwacht!
Frau Holle segnet die Bäume
für neue Blütenpracht.“
✨ Frau Holle ✨
Von Julius Sturm (1816-1896)
Vorm Fenster Flockengewimmel
Im Ofen knisternder Brand!
Da reitet auf schneeweißem Schimmel
Frau Holle wieder durchs Land.
Sie reitet in wallendem Kleide,
Ihr Auge blitzt hell und klar,
Es funkelt ihr reiches Geschmeide,
Es flattert im Wind ihr Haar.
Dass keiner sein Glück versäume,
Ihr Schläfer im Garten erwacht!
Frau Holle segnet die Bäume
Zu neuer Blütenpracht.
Sie naht und ist verschwunden,
Ist gleich dem Glück auf der Flucht,
Und wen sie schlafend gefunden,
Der trägt nicht Blüte noch Frucht.
Quelle:
https://wyrd.tunritha.de/s/Tunritha
Der Holle-Segen für die Apfelbäume
🧙 Ein wunderschöner Brauch zum Abschluss der Rauhnächtszeit ist das Wachrütteln der Obst- insbesondere der Apfelbäume in der Hollenacht vom 05. auf den 06. Januar.
In dieser Nacht so heißt es, zieht Frau Holle mit ihrem magischen
Gefolge durch die Obst- und Apfelgärten. Dies ist der Abschluss der Rauhnachtszeit.
Nach dieser Nacht treten wir alle, wie Glücksmarie im Märchen, durch das goldene Tor der Frau Holle.
Wir treten hinüber in ein neues Jahr, begleitet von dem, was wir in der Vergangenheit lernten, erfüllt mit den Erfahrungen der Rauhnachtszeit und mit dem Segen von Holle.
✨ Für den Segen stelle eine Gabe an Holle und ihr Gefolge (etwas Weißes, wie Milch oder helles Brot, Cider oder auch Bier) in den Obst- oder Apfelgarten. Gib ein bisschen davon auch an die Bäume selbst. Schüttel nun sanft die Bäume und sprich dabei:
„Wacht auf, wacht auf.
Ihr Schläfer im Garten erwacht!
Frau Holle segnet die Bäume
für neue Blütenpracht.“
✨ Frau Holle ✨
Von Julius Sturm (1816-1896)
Vorm Fenster Flockengewimmel
Im Ofen knisternder Brand!
Da reitet auf schneeweißem Schimmel
Frau Holle wieder durchs Land.
Sie reitet in wallendem Kleide,
Ihr Auge blitzt hell und klar,
Es funkelt ihr reiches Geschmeide,
Es flattert im Wind ihr Haar.
Dass keiner sein Glück versäume,
Ihr Schläfer im Garten erwacht!
Frau Holle segnet die Bäume
Zu neuer Blütenpracht.
Sie naht und ist verschwunden,
Ist gleich dem Glück auf der Flucht,
Und wen sie schlafend gefunden,
Der trägt nicht Blüte noch Frucht.
Quelle:
https://wyrd.tunritha.de/s/Tunritha
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Der Beginn - Das freie Volk Fryas
Das Leben unserer Vorfahren vor 2000-5000 Jahren als Europas erste Hochkultur - Eine Einführung in die Linda-Chronik
Wie sah das Leben vor 2000-5000 Jahren in Deutschland und Europa aus?
"Dies steht auf allen Burgen geschrieben: Ehe die arge Zeit kam, war unser Land das schönste in der Welt. Die Sonne stieg höher und es gab selten Frost. An den Bäumen und Sträuchern wuchsen Früchte und Nüsse, die nun verloren sind. Unter den Gras-Saaten hatten wir nicht nur Gerste, Hafer und Roggen, sondern auch Süßkorn (Weizen?), der wie Gold blinkte, und den man unter den Sonnenstrahlen backen konnte."
Die Jahre wurden nicht gezählt, denn das eine Jahr war so froh wie das andere.
Auf der einen Seite wurden wir von Wraldas Meer (Atlantik) umschlossen, worauf kein Volk außer uns fahren mochte noch konnte. Auf der anderen Seite wurden wir von dem breiten Twiskland (Zwischenland) umzäunt, wodurch das Findas-Volk (Finnen und Magyaren) nicht zu kommen wagte, wegen der dichten Wälder und wegen seiner wilden Tiere. Gegen Morgen grenzten wir an das Außenende der Astersee (Ostsee), gegen Abend an die Mittelsee (Mittelmeer), so daß wir — außer den kleinen — wohl zwölf große süße Rinnströme hatten, uns von Wralda gegeben, um unser Land feucht zu halten und um unserem tapferen Volk den Weg zu seinem Meer zu weisen.
Die Ufer dieser Wasserströme wurden zumeist alle von unserem Volk bewohnt, und auch die Felder am Rhein von seinem einen Ende bis zum anderen. Gegenüber den Dänemarken (Dänemark) und dem Juttenland (Jütland) hatten wir Volkspflanzungen (Kolonien in Südschweden und Norwegen) mit einer Burgmutter. Von dort gewannen wir Kupfer und Eisen, daneben Teer, Pech und einigen anderen Bedarf.
Gegenüber unserem vormaligen Westland (versunkener Westteil Nordfrieslands mit Restinseln Sylt, Föhr und Amrum), da hatten wir Brittanja (Britannien) mit seinen Zinn-Minen. Brittanja, das war das Land der Bannlinge (verbannte Verbrecher), die mit Hilfe ihrer Burgmutter weggezogen waren, um ihr Leben zu behalten. Doch damit sie nicht zurückkommen sollten, wurde ihnen erst ein »B« in ihre Stirn gestochen, den Bannlingen mit roter Blutfarbe und den anderen Missetätern mit blauer Farbe. Außerhalb hatten unsere Seefahrer und Kaufleute manches Warenlager in den nahen Krekalanden (Spanien und Italien) und zu Lydja (Lybien / Afrika). In Lydja gibt es die schwarzen Menschen.
Da unser Land so geräumig und groß war, hatten wir viele absonderliche Namen. Die, welche im Osten der Niederen Marken (Dänemarken) saßen, wurden Jutten (Jüten) genannt, hauptsächlich weil sie zumeist nichts anderes taten, als Bernstein zu »jutten« (sammeln). Diejenigen, die dort auf den Inseln saßen, wurden Letne (Letten) genannt, weil sie meist alle »verleten« (verlassen) lebten. Alle Strand- und Küstenbewohner von den Dänemarken bis zu der Sandfall, nun Schelde genannt, werden Stjurar (Steuerer), Seekämper (Seekämpfer) und Angelara (Angeln) geheißen. Angelara, so hieß man früher die Außenfischer, weil sie allein mit der Angel oder Hakenschnur fischten und niemals mit Netzen.
Diejenigen, die von dort bis zu den nahen Krekalanden (Spanien und Italien) saßen, wurden bloß Kadheimer (Küstenbewohner) genannt, weil sie niemals zur See fahren. Diejenigen, die in den Hohen Marken saßen, welche an die Twisklande grenzen, werden Saxmannen (Sachsen) geheißen, weil sie hauptsächlich immer gegen die wilden Tiere und verwilderten Fortgezogenen gewappnet waren. Darüber hinaus hatten wir die Namen Landsaten (Landbewohner), Marsaten (Meerbewohner) und Holz- oder Waldsaten (Waldbewohner).“
Twiskland: Ursprünglich wohl Tuiscoland, nach Tuisco, unserem Stammvater; später Teut-land (abgeleitet von Teut-onen, Teut-sche). Noch heute nennen es die Schweden, Dänen, Norweger & Färöer Tyskland, die Isländer Thyskaland. Hier darf man jedoch nicht an das heutige Deutschland denken, sondern an das vor über 4200 Jahren: Ein unvorstellbar großes und dichtes Waldgebiet nördlich der Donau vom Rhein bis zu den Karpaten.
Das Leben unserer Vorfahren vor 2000-5000 Jahren als Europas erste Hochkultur - Eine Einführung in die Linda-Chronik
Wie sah das Leben vor 2000-5000 Jahren in Deutschland und Europa aus?
"Dies steht auf allen Burgen geschrieben: Ehe die arge Zeit kam, war unser Land das schönste in der Welt. Die Sonne stieg höher und es gab selten Frost. An den Bäumen und Sträuchern wuchsen Früchte und Nüsse, die nun verloren sind. Unter den Gras-Saaten hatten wir nicht nur Gerste, Hafer und Roggen, sondern auch Süßkorn (Weizen?), der wie Gold blinkte, und den man unter den Sonnenstrahlen backen konnte."
Die Jahre wurden nicht gezählt, denn das eine Jahr war so froh wie das andere.
Auf der einen Seite wurden wir von Wraldas Meer (Atlantik) umschlossen, worauf kein Volk außer uns fahren mochte noch konnte. Auf der anderen Seite wurden wir von dem breiten Twiskland (Zwischenland) umzäunt, wodurch das Findas-Volk (Finnen und Magyaren) nicht zu kommen wagte, wegen der dichten Wälder und wegen seiner wilden Tiere. Gegen Morgen grenzten wir an das Außenende der Astersee (Ostsee), gegen Abend an die Mittelsee (Mittelmeer), so daß wir — außer den kleinen — wohl zwölf große süße Rinnströme hatten, uns von Wralda gegeben, um unser Land feucht zu halten und um unserem tapferen Volk den Weg zu seinem Meer zu weisen.
Die Ufer dieser Wasserströme wurden zumeist alle von unserem Volk bewohnt, und auch die Felder am Rhein von seinem einen Ende bis zum anderen. Gegenüber den Dänemarken (Dänemark) und dem Juttenland (Jütland) hatten wir Volkspflanzungen (Kolonien in Südschweden und Norwegen) mit einer Burgmutter. Von dort gewannen wir Kupfer und Eisen, daneben Teer, Pech und einigen anderen Bedarf.
Gegenüber unserem vormaligen Westland (versunkener Westteil Nordfrieslands mit Restinseln Sylt, Föhr und Amrum), da hatten wir Brittanja (Britannien) mit seinen Zinn-Minen. Brittanja, das war das Land der Bannlinge (verbannte Verbrecher), die mit Hilfe ihrer Burgmutter weggezogen waren, um ihr Leben zu behalten. Doch damit sie nicht zurückkommen sollten, wurde ihnen erst ein »B« in ihre Stirn gestochen, den Bannlingen mit roter Blutfarbe und den anderen Missetätern mit blauer Farbe. Außerhalb hatten unsere Seefahrer und Kaufleute manches Warenlager in den nahen Krekalanden (Spanien und Italien) und zu Lydja (Lybien / Afrika). In Lydja gibt es die schwarzen Menschen.
Da unser Land so geräumig und groß war, hatten wir viele absonderliche Namen. Die, welche im Osten der Niederen Marken (Dänemarken) saßen, wurden Jutten (Jüten) genannt, hauptsächlich weil sie zumeist nichts anderes taten, als Bernstein zu »jutten« (sammeln). Diejenigen, die dort auf den Inseln saßen, wurden Letne (Letten) genannt, weil sie meist alle »verleten« (verlassen) lebten. Alle Strand- und Küstenbewohner von den Dänemarken bis zu der Sandfall, nun Schelde genannt, werden Stjurar (Steuerer), Seekämper (Seekämpfer) und Angelara (Angeln) geheißen. Angelara, so hieß man früher die Außenfischer, weil sie allein mit der Angel oder Hakenschnur fischten und niemals mit Netzen.
Diejenigen, die von dort bis zu den nahen Krekalanden (Spanien und Italien) saßen, wurden bloß Kadheimer (Küstenbewohner) genannt, weil sie niemals zur See fahren. Diejenigen, die in den Hohen Marken saßen, welche an die Twisklande grenzen, werden Saxmannen (Sachsen) geheißen, weil sie hauptsächlich immer gegen die wilden Tiere und verwilderten Fortgezogenen gewappnet waren. Darüber hinaus hatten wir die Namen Landsaten (Landbewohner), Marsaten (Meerbewohner) und Holz- oder Waldsaten (Waldbewohner).“
Twiskland: Ursprünglich wohl Tuiscoland, nach Tuisco, unserem Stammvater; später Teut-land (abgeleitet von Teut-onen, Teut-sche). Noch heute nennen es die Schweden, Dänen, Norweger & Färöer Tyskland, die Isländer Thyskaland. Hier darf man jedoch nicht an das heutige Deutschland denken, sondern an das vor über 4200 Jahren: Ein unvorstellbar großes und dichtes Waldgebiet nördlich der Donau vom Rhein bis zu den Karpaten.
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Selbst als die Hälfte davon durch die Katastrophe abbrannte, brauchte man 2200 Jahre später laut Cäsar in Nord-Süd-Richtung noch etwa 9 Tagesmärsche bei leichtem (!) Gepäck, nach Osten hin über 60 Tagesmärsche, wobei nicht einmal die Germanen wußten, wo sein östliches Ende lag. Cäsar berichtet aus diesem Hercynischen Wald auch von Tieren, die er nie zuvor sah, wie Auerochsen, die nur etwas kleiner als Elefanten waren!
So wird in der Ura-Linda-Chronik (auch: Oera Linda, kurz: ULC oder OLH) nach den ältesten Burgentexten das Land und Volk der Fryas beschrieben, ehe die Naturkatastrophe (»die arge Zeit«) von 2193 v. Chr. über sie hereinbricht. Das Frya-Volk leitet seine Herkunft von seiner Stammutter Frya (Freya) ab, von der es seine Gesetze (»Fryas Tex«) und seine Schrift (»Skrift«) erhalten hat. Der Name Fryas bedeutet «die Freien«, was sich selbst ohne Sprachkenntnis leicht erkennen läßt: fry bern = Freigeborene; frya(s) bern = Fryas - Geborene oder Freigeborene. Die Sprache der Fryas ähnelt selbst heute noch unverkennbar dem Friesischen, Niederländischen und Plattdeutschen.
Wie sah die Volksmutter Frya aus? „Frya war weiß wie der Schnee beim Morgenrot, und das Blau ihrer Augen überwand das des Regenbogens. Wie die Strahlen der Mittagssonne, so glänzten ihre Haare, die so fein waren wie Spinngewebe.“
Mehr dazu später
Quelle: friedrich-maik
t.me/HueterderIrminsul
So wird in der Ura-Linda-Chronik (auch: Oera Linda, kurz: ULC oder OLH) nach den ältesten Burgentexten das Land und Volk der Fryas beschrieben, ehe die Naturkatastrophe (»die arge Zeit«) von 2193 v. Chr. über sie hereinbricht. Das Frya-Volk leitet seine Herkunft von seiner Stammutter Frya (Freya) ab, von der es seine Gesetze (»Fryas Tex«) und seine Schrift (»Skrift«) erhalten hat. Der Name Fryas bedeutet «die Freien«, was sich selbst ohne Sprachkenntnis leicht erkennen läßt: fry bern = Freigeborene; frya(s) bern = Fryas - Geborene oder Freigeborene. Die Sprache der Fryas ähnelt selbst heute noch unverkennbar dem Friesischen, Niederländischen und Plattdeutschen.
Wie sah die Volksmutter Frya aus? „Frya war weiß wie der Schnee beim Morgenrot, und das Blau ihrer Augen überwand das des Regenbogens. Wie die Strahlen der Mittagssonne, so glänzten ihre Haare, die so fein waren wie Spinngewebe.“
Mehr dazu später
Quelle: friedrich-maik
t.me/HueterderIrminsul
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Der Mond im Januar
Der Januarvollmond wird - nicht zuletzt wegen der beißenden Kälte - Wolfsmond genannt. Er steht in dem Ruf, die Starken von den Schwachen zu trennen. Aber er verheißt auch Sicherheit und Beständigkeit und hilft dabei, neue Kraft zu tanken. Es gilt, das Vergangene hinter sich zu lassen und offen für Zukünftiges zu werden. Vor allem Weissagungen und Schutzrituale sind in dieser Nacht von besonderer Stärke. Viele kennen ihn auch als den stillen Mond. Wie der Januar, der vom Saturn regiert wird, führt auch sein Mond die Menschen in die Tiefe.
©️Claudia Liath
t.me/HueterderIrminsul
Der Januarvollmond wird - nicht zuletzt wegen der beißenden Kälte - Wolfsmond genannt. Er steht in dem Ruf, die Starken von den Schwachen zu trennen. Aber er verheißt auch Sicherheit und Beständigkeit und hilft dabei, neue Kraft zu tanken. Es gilt, das Vergangene hinter sich zu lassen und offen für Zukünftiges zu werden. Vor allem Weissagungen und Schutzrituale sind in dieser Nacht von besonderer Stärke. Viele kennen ihn auch als den stillen Mond. Wie der Januar, der vom Saturn regiert wird, führt auch sein Mond die Menschen in die Tiefe.
©️Claudia Liath
t.me/HueterderIrminsul
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